Pressespiegel
Öfter als vermutet berichten Österreichs Print- und Online-Medien über erdwissenschaftliche Themen. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Meldungen.
Tausende Arten in künftigem Abbaugebiet
Im Meer zwischen Hawaii und Mexiko gibt es viele wertvolle Minerale. Die Region ist daher das Ziel zahlreicher Abbauvorhaben. Forscher und Forscherinnen möchten davor aber die Auswirkungen des Tiefseebergbaus besser verstehen. Ein britisches Team hat nun erhoben, welche Tiere dort leben. Sie fanden über 5.500 Arten – rund 90 Prozent waren sogar für die Wissenschaft neu
https://science.orf.at/stories/3219492/
(ORF, 26.05.2023)
Franz X. Schaffer: Karriere zwischen Wissenschaft und Zeitgeschehen
In der Zwischenkriegszeit profitierte das Naturhistorische Museum von dem weltweit vernetzten Wissenschafter. Pensioniert forschte dieser auch während der NS-Zeit
https://www.derstandard.at/story/3000000021179/
(Der Standard, 25.05.2023)
Wie vor 150 Jahren das Franz-Josef-Land entdeckt wurde
Die Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition bedeutete neben der Entdeckung einer neuen Inselgruppe auch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse
https://www.derstandard.at/story/3000000030761/
(Der Standard, 25.05.2023)
Wie Blitze die Entwicklung des Lebens auf der Erde beeinflussten
Frühe Lebensformen auf der Erde waren auf das Vorhandensein von Stickstoffverbindungen angewiesen. Blitze könnten sie erzeugt haben, doch es gibt einen Haken
https://www.derstandard.at/story/3000000034758/
(Der Standard, 23.05.2023)
Explosionen wie die des Vulkans Hunga Tonga können die Satellitennavigation stören
Auf den Rekordausbruch des Vulkans in Polynesien folgten ungewöhnlich starke Phänomene in der oberen Atmosphäre, die einen Zusammenhang nahelegen
https://www.derstandard.at/story/2000146613091/
(Der Standard, 23.05.2023)
Australier sichern sich weitere drei Lithium-Vorkommen in Österreich
Das australische Bergbauunternehmen European Lithium plant in Wolfsberg seit Jahren einen Abbau, der sich immer wieder verzögert. Jetzt sollen neue Projekte dazukommen
https://www.derstandard.at/story/2000146476044
(Der Standard, 16.05.2023)
Alle Schmetterlinge stammen aus Nordamerika
Vor 100 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Falter aus Motten
https://www.diepresse.com/6288324/
(Die Presse, 15.05.2023)
Nach Erdrutsch in Vorarlberg wurden vier Häuser geräumt
Den Bewohnern wurde geraten, ihren Hausrat mitzunehmen. Laut dem Bregenzer [recte: Hörbranzer] Bürgermeister ist unklar, wie lange man die Häuser noch betreten kann
https://www.derstandard.at/story/2000146399694/
(Der Standard, 12.05.2023)
Älteste menschliche Fußabdrücke Deutschlands entdeckt
Vor 300.000 Jahren hinterließ vermutlich eine Familie mit Kindern ihre Spuren im Uferschlamm eines Sees – neben jenen von Nashörnern und riesigen Elefanten
https://www.derstandard.at/story/2000146396109/
(Der Standard, 12.05.2023)
Evakuierung: Zwei Millionen Kubikmeter Fels bedrohen Schweizer Dorf
Das Dorf Brienz selbst rutscht seit 20 Jahren mit rund einem Meter pro Jahr Richtung Tal. Das Dorf muss vor angekündigten Regenfällen evakuiert werden
https://www.diepresse.com/6286118/
(Die Presse, 10.05.2023)
Berg droht Schweizer Ort zu begraben
Seit Jahren ist der Hang neben dem Schweizer Dorf Brienz im Kanton Graubünden in Bewegung. Regelmäßig hielt das die rund etwa hundert Bewohnerinnen und Bewohner in Atem. Zuletzt nahmen die Bewegungen so stark zu, dass in den nächsten ein bis drei Wochen mit gravierenden Felsrutschen zu rechnen ist. Anlass für eine Entscheidung, die schon lange befürchtet wurde: Der Ort muss bis Freitag geräumt werden
https://orf.at/stories/3315925/
(ORF, 10.05.2023)
Hotspots der globalen Methanemissionen liegen in Turkmenistan
Der Binnenstaat am Kaspischen Meer ist Chinas Hauptlieferant für Erdgas und wohl jenes Land, das am meisten nutzbares Methan in die Atmosphäre entweichen lässt
https://www.derstandard.at/story/2000146267274/
(Der Standard, 09.05.2023)
14.000 alte Gas- und Ölbohrlöcher in US-Gewässern sind nicht ausreichend versiegelt
Die sichere Sanierung der verlassenen Quellen würde mehr als 30 Milliarden Euro kosten, berechnete ein Forschungsteam. Hauptverantwortlich sind fossile Großkonzerne
https://www.derstandard.at/story/2000146232964/
(Der Standard, 09.05.2023)
Dinosaurier entwickelten Riesenwuchs mehrfach
Sauropoden haben mit einer Länge von bis zu 30 Metern zu den größten Tieren gehört, die jemals auf der Erde lebten. Diesen Riesenwuchs entwickelten die Dinosaurier über einen Zeitraum von 100 Millionen Jahren immer wieder, wie eine neue Studie belegt
https://science.orf.at/stories/3219196/
(ORF, 08.05.2023)
Aktivster Vulkan Mittelamerikas in Guatemala erneut ausgebrochen
Der Fuego sorgt für Ascheregen auf Dörfer und Bauernhöfe. Laut Katastrophenschutz spuckt er eine Mischung aus Gas, Asche und hocherhitztem Gestein aus
https://www.derstandard.at/story/2000146153058/
(Der Standard, 05.05.2023)
Warum Vindobona zur Weltstadt wurde
Warum ist Carnuntum zur Ruine und Vindobona zur Weltstadt Wien geworden? Dieser Frage wurde bei einer Fachkonferenz in Wien nachgegangen. Die Gründe lagen laut einer Wissenschaftlerin an der „gemütlicheren Lage“ und am sauberen Wasser
https://wien.orf.at/stories/3204955/
(ORF, 27.04.2023)
Ohne Plattentektonik kein komplexes Leben
Mittlerweile ist klar, dass es in unserer Galaxie viele Planeten gibt, von denen manche auch Leben beherbergen könnten. Allerdings wurden noch keine entsprechenden Signale registriert. Wie ein Schweizer Forscher bei der derzeit in Wien stattfindenden Geologentagung erklärt, könnten sich intelligente Zivilisationen wahrscheinlich nur auf Kontinenten mit Plattentektonik entwickeln
https://science.orf.at/stories/3218969/
(ORF, 26.04.2023)
Vulkane und der Finanzmarkt sorgen für die giftigsten Gewässer
Die Gefährdung der globalen Wasserversorgung ist eines der Themen auf der derzeit in Wien stattfindenden Geowissenschaftskonferenz
https://www.derstandard.at/story/2000145852820/
(Der Standard, 26.04.2023)
Zweittiefstes Blue Hole der Welt vor der Küste Mexikos entdeckt
Das 274 Meter tiefe Blue Hole Taam ja' beherbergt trotz sauerstoffarmer Bedingungen vielgestaltiges Leben
https://www.derstandard.at/story/2000145801317/
(Der Standard, 25.04.2023)
Tod in der Wissenschaft: Drei Kriminalfälle aus der Vergangenheit
Die wissenschaftliche Welt im Wien der 1930er-Jahre geriet mit einem Attentatsversuch auf dem Zentralfriedhof, einem Mord und Suizid in der Innenstadt und einem tödlichen Revolverattentat in der Wiener Universität in die Schlagzeilen
https://www.derstandard.at/story/2000145730463/
(Der Standard, 25.04.2023)
Ausnahmezustand nach Ascheregen auf Kamtschatka
Nach dem Ausbruch eines Riesenvulkans belegt in manchen Ortschaften eine 20 Zentimeter dicke Ascheschicht Autos, Häuser und Straßen
https://www.derstandard.at/story/2000145765419/
(Der Standard, 22.04.2023)
Wie Dolomit in den Neusiedler See kommt
Große Teile der im Lauf der Erdgeschichte abgelagerten Sedimentgesteine bestehen aus Dolomit. Üblicherweise entsteht das Mineral im Erdinneren, man kann es aber auch an der Oberfläche finden – etwa im Schlamm des Neusiedler Sees. Wie es sich dort bilden konnte, zeigt eine neue Studie
https://science.orf.at/stories/3218883/
(ORF, 21.04.2023)
10.000 Geowissenschafterinnen tagen
Ab Sonntag wird das Austria Center Vienna zum Zentrum der Geowissenschaftergemeinde. Über 10.000 Forscherinnen zieht die seit 2005 in Wien stattfindende Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) in der Regel an
https://wien.orf.at/stories/3203791/
(ORF, 20.04.2023)
Das rätselhafte Tully-Monster entwischt erneut den Taxonomen
Vor 300 Millionen Jahren lebte ein Meerestier, das sich bisher jeder evolutionären Einordnung widersetzte. Auch eine neue Studie konnte das Puzzle nicht lösen
https://www.derstandard.at/story/2000145615303/
(Der Standard, 18.04.2023)
Tyrannosaurus rex Trinity für knapp fünf Millionen Euro versteigert
Das am Dienstag versteigerte Fossil blieb hinter den Erwartungen zurück. Der T-rex ging an einen europäischen Privatsammler von moderne Kunst und Dinosaurier-Relikten
https://www.derstandard.at/story/2000145632350/
(Der Standard, 18.04.2023)
Wie man einen Asteroiden ablenkt
Die Asteroidenabwehr ist das Forschungsfach von Michael Küppers. Im ORF-Interview spricht der deutsche Astrophysiker über die Wahrscheinlichkeit einer globalen Katastrophe, mögliche Gegenmaßnahmen – und unrealistische Himmelskörper aus Hollywood
https://science.orf.at/stories/3218740/
(ORF, 17.04.2023)
Im Erdinneren gibt es möglicherweise kilometerhohe "Berge" aus uraltem Ozeanboden
Eine bei Erdbebenbeobachtungen entdeckte Schicht rund um den Erdkern könnte aus früherem Ozeangrund bestehen, der ins Innere des Planeten wanderte
https://www.derstandard.at/story/2000145310929/
(Der Standard, 10.04.2023)
Die meisten der berühmten Benin-Bronzen sind aus deutschem Messing
Die Kunstwerke aus Westafrika gelten als die Symbole für kolonialistische Raubkunst. Das Metall dafür kam im 16. Jahrhundert aus dem Rheinland
https://www.derstandard.at/story/2000145286637/
(Der Standard, 09.04.2023)
Clevere Troodon-Saurier brüteten womöglich im Kollektiv
Die entfernten Verwandten der Hühner, die aufgrund ihrer Hirngröße als schlaue Tiere gelten, könnten die Entwicklung von Dinosauriern zu heute lebenden Vögeln miterklären
https://www.derstandard.at/story/2000145323488/
(Der Standard, 07.04.2023)
Dinos hatten kaum Zeit für Reaktion
Vor rund 66 Millionen Jahren hat ein Kilometer breiter Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Nur wenige Tage zuvor war der Koloss aus dem All erstmals am Nachthimmel erschienen, wie Berechnungen zeigen. Sie werden auf der internationalen Planetary Defence Conference vorgestellt, die heute in Wien beginnt
https://science.orf.at/stories/3218500/
(ORF, 03.04.2023)
Auf dem Mond könnte es bis zu 270 Milliarden Tonnen Wasser geben
Analysen von Mondmaterial, das von der Mission Chang'e-5 zur Erde zurückgebracht wurde, bestätigen bisherige Annahmen: Der Mondboden enthält, sehr fein verteilt, Wasser
https://www.derstandard.at/story/2000145010212/
(Der Standard, 03.04.2023)
T. rex hatte Lippen wie eine Eidechse
Eine neue Studie zeigt, dass die Kiefer von einigen Raubsauriern eher jenen von Eidechsen als jenen von Krokodilen ähneln. Der Zahnschmelz benötigte Speichel
https://www.derstandard.at/story/2000145077498/
(Der Standard, 01.04.2023)
Was die Erforschung von Beben wie in Gloggnitz so herausfordernd macht
Erdbeben wie kürzlich in Niederösterreich bedeuten für Forschende viel Arbeit. Beeinträchtigt wird und wurde sie durch menschliche Störfaktoren und kirchliche Instrumentalisierung
https://www.derstandard.at/story/2000145089662/
(Der Standard, 31.03.2023)
T. Rex sah gar nicht so gefährlich aus
Mit gefletschten Zähnen, die aus dem Maul ragen, wird der Tyrannosaurus rex meist dargestellt – in Museen, auf Postern und in Filmen wie „Jurassic Park“. Eine neue Studie zeichnet nun aber ein völlig anderes Bild des wohl bekanntesten Dinosauriers: Seine Zähne waren wahrscheinlich vollständig hinter dünnen Lippen versteckt
https://science.orf.at/stories/3218444/
(ORF, 30.03.2023)
Forscher rekonstruieren Urzeit-Wombat
In Australien hat vor rund 25 Millionen Jahren ein stämmiger Vorfahre des Wombats gelebt. Wie aus der Rekonstruktion mehrerer Fossilien durch ein australisches Forschungsteam hervorgeht, hatte der Ahne ein starkes Gebiss, um Nüsse und Früchte im einst üppig bewaldeten Outback des Kontinents zu fressen
https://science.orf.at/stories/3218461/
(ORF, 29.03.2023)
Kritik und Spannung vor der ersten T.-rex-Auktion in Europa
Das weltweit erst dritte Tyrannosaurus-rex-Skelett kommt im April in Zürich unter den Hammer. Danach könnte es in einer Privatsammlung verschwinden
https://www.derstandard.at/story/2000144843682/
(Der Standard, 27.03.2023)
Spuren von ältestem Meteoriteneinschlag entdeckt
Spuren des ältesten bisher bekannten Meteoriteneinschlags hat ein Team um den Wiener Impaktforscher Christian Köberl nachgewiesen. Impaktkügelchen, die in einer uralten Gesteinsformation in Westaustralien gefunden wurden, deuten auf einen Einschlag vor 3,48 Mrd. Jahren hin
https://science.orf.at/stories/3218348/
(ORF, 23.03.2023)
Älteste Hinweise auf einen Meteoriteneinschlag entdeckt
In einer der ältesten Gesteinsformationen der Welt wurden Glaskügelchen gefunden. Sie stellen die bisher ältesten Belege für Meteoriteneinschläge dar
https://www.derstandard.at/story/2000144817931/
(Der Standard, 23.03.2023)
Wie der merkwürdige Säbelzahnbeutler mit dem Kuhblick seine Welt sah
Ein vor rund drei Millionen Jahren ausgestorbenes Raubtier hatte eine ungewöhnliche Gesichtsanatomie
https://www.derstandard.at/story/2000144736148/
(Der Standard, 22.03.2023)
Säbelzahn-Beuteltier mit Rehblick
Raubtiere schauen nach vorn, Pflanzenfresser haben ihre Augen seitlich am Kopf. Gegen diese biologische Regel verstieß vor Millionen von Jahren ein Beuteltier mit gewaltigen Säbelzähnen in Südamerika – und das aus bestimmtem Grund, wie Fachleute nun herausfanden
https://science.orf.at/stories/3218290/
(ORF, 21.03.2023)
Erwärmung macht Blockgletscher instabil
Im Tiroler Ötztal wird ein Blockgletscher, ein hangabwärts fließendes Stein-Eis-Gemisch, durch die steigenden Temperaturen instabil. Neue Messungen zeigen, dass sich die Fließgeschwindigkeit im unteren Bereich des Blockgletschers stark erhöht hat, wodurch es häufiger zu Steinschlag kommt
https://science.orf.at/stories/3218284/
(ORF, 21.03.2023)
Tiroler Blockgletscher fließt immer schneller
Steigende Bodentemperaturen lassen den Permafrost tauen, die Stein-Eis-Gemische in den Alpen werden instabil
https://www.derstandard.at/story/2000144721400/
(Der Standard, 21.03.2023)
Erdbeben der Stärke 6,8 im Hindukusch gemeldet
In den Hauptstädten Afghanistans und Pakistans, Kabul und Islamabad, wurden laut Augenzeugenberichten Erdstöße wahrgenommen
https://www.derstandard.at/story/2000144750559/
(Der Standard, 21.03.2023)
Familie Fritsches Forschungen in Meteorologie, Botanik und Geologie
Lebensgeschichten einer Wissenschafterfamilie über Disziplinen und Generationen hinweg
https://www.derstandard.at/story/2000144476491/
(Der Standard, 20.03.2023)
Auf der Suche nach Spuren vergangener Erdbeben in Kärnten
Christoph Daxer ist Doktorand in der Arbeitsgruppe Sedimentgeologie an der Universität Innsbruck und untersuchte acht Kärntner Seen auf Hinweise vergangener Beben
https://www.derstandard.at/story/2000144023151/
(Der Standard, 19.03.2023)
Die ältesten je gefundenen Überreste von "Fischsauriern" widerlegen bisherige Theorien
Elf Wirbelknochen aus der Arktis werfen bisheriges Lehrbuchwissen über den Haufen. Der gefundene Ichthyosaurier ist zu modern
https://www.derstandard.at/story/2000144511023/
(Der Standard, 19.03.2023)
Ein (fiktiver) Planet, der das Leben auf der Erde vernichten würde
Die Architektur des Sonnensystems ist äußerst empfindlich: Ein Planet mehr zwischen Mars und Jupiter würde alles aus dem Lot bringen
https://www.derstandard.at/story/2000144296398/
(Der Standard, 18.03.2023)
Der längste Hals im Dinosaurierreich
Neue Analysen zeigen: Der chinesische Sauropode Mamenchisaurus sinocanadorum könnte einen 15 Meter langen Hals besessen haben
https://www.derstandard.at/story/2000144565493/
(Der Standard, 16.03.2023)
Wie Wasser die Welt formt
Der Geologe Simon Schorn untersucht Prozesse, die während der Gebirgsbildung in der Erdkruste ablaufen. Dabei spielt die Dichte des Gesteins eine Schlüsselrolle – und Wasser
https://www.diepresse.com/6258760/
(Die Presse, 09.03.2023)
Beunruhigende neue Erkenntnisse zur Mega-Hangrutschung vor Norwegen
Ein Höhepunkt im Kultbuch und der Serie "Der Schwarm" ist ein gigantischer Schelfabbruch vor Norwegen. Den hat es sogar zweifach gegeben, wie eine neue Studie zeigt
https://www.derstandard.at/story/2000144298187/
(Der Standard, 08.03.2023)
Wie Lithiumvorkommen entstanden sind
Damit Gesteine mit Lithium entstehen, braucht es ein Umfeld, in dem sich viel Granit findet – das ist eine prominente Lehrmeinung zur Entstehung der Vorkommen dieses gefragten Rohstoffes. Nicht in dieses Bild passen Lagerstätten von lithiumreichen Gesteinen in Österreich. Ein Forschungsteam zeigt nun einen alternativen Entstehungsweg auf, der hier abgelaufen sein dürfte
https://science.orf.at/stories/3218025/
(ORF, 08.03.2023)
Was eine in Bernstein eingeschlossene Eidechse über die Kreidezeit verrät
Ein Eidechsenkadaver in Bernstein zeigt, welche aasfressenden Insekten vor etwa 100 Millionen Jahren aktiv waren. Eine wichtige Insektenart fehlt
https://www.derstandard.at/story/2000144050283/
(Der Standard, 06.03.2023)
Asteroidenmaterial einer japanischen Sonde gibt Einblick in die Entstehung des Sonnensystems
Die Rückkehr der Asteroidensonde mit fünf Gramm Staub des Asteroiden Ryugu war 2020 eine Sensation. Die Analyse des Materials liefert nun neue Erkenntnisse
https://www.derstandard.at/story/2000144185460/
(Der Standard, 06.03.2023)
Fossilien aus einer Hai-Fundstätte in Bayern sind überraschend modern
Eine urzeitliche Hai-Art war nicht wie bisher vermutet eine primitive Vorform heutiger Haie, sondern hochentwickelt. Das ergaben DNA-Analysen heute lebender Tiere
https://www.derstandard.at/story/2000144043002/
(Der Standard, 05.03.2023)
„Hurra“, sprach der Stein, „seit 18.000 Jahren liege ich im Sonnenlicht!“
Wenn es doch nur so einfach wäre, Altersfragen in der Geologie in absolute Zahlen zu fassen
https://themavorarlberg.at/wissenschaft/
(Thema Vorarlberg, 04.03.2023)
Schwedens seltene Erden sind ein Glücksfall für Europa
Seltene Erden sind für viele Schlüsseltechnologien von Relevanz. Mit dem jüngsten Fund in Schweden könnte Europas Abhängigkeit von Importen verringert werden
https://www.derstandard.at/story/2000144023054/
(Der Standard, 02.03.2023)
Das Rätsel um die Entstehung der Wabenmuster in Salzwüsten ist gelöst
Für die Entstehung der markanten Oberflächenmuster in Salzwüsten gibt es nun eine neue Erklärung. Die Wissenschaft dahinter ist überraschend breit anwendbar
https://www.derstandard.at/story/2000144029369/
(Der Standard, 01.03.2023)
Sahara-Staub kommt in Zentraleuropa an
Erstmals in diesem Jahr erreicht eine Staubwolke aus Nordafrika weite Flächen Europas, wie der EU-Atmosphärendienst Copernicus berichtet
https://www.derstandard.at/story/2000143792501/
(Der Standard, 21.02.2023)
Seltene Erden als Retter?
Die Metalle, die global die grüne Zukunft sichern sollen, bringen regional enorme Umweltprobleme. Denn sie sind nicht leicht zu gewinnen
https://www.diepresse.com/6250959/
(Die Presse, 19.02.2023 - kostenpflichtig!)
Flut im Gebirge: Gletscherseen entleeren sich immer früher im Jahr
Ein Forschungsteam analysierte 1.500 Ausbrüche von Gletscherseen. Der Klimawandel sorgt dafür, dass sie früher abfließen, aber auch weniger extrem
https://www.derstandard.at/story/2000143684263/
(Der Standard, 17.02.2023)
Ein paar Korallenriffe könnten es bis in die 2060er-Jahre schaffen
Die Erwärmung der Ozeane macht den Korallen allmählich den Garaus. Ein paar Arten scheint die Anpassung zu gelingen – zumindest bis zu einem gewissen Punkt
https://www.derstandard.at/story/2000143554438/
(Der Standard, 15.02.2023)
Simulierter Asteroideneinschlag löst 60 Jahre altes Rätsel
Hochdruckstudie im Labor zeigte erstmals, wie spezielle Strukturen in Quarz nach einem Einschlag entstehen
https://www.derstandard.at/story/2000143486189/
(Der Standard, 14.02.2023)
Asteroid sorgt für Lichtschauspiel über Ärmelkanal
Ein kleiner Asteroid hat über dem Ärmelkanal in der Nacht zum Montag für ein ungewöhnliches Lichtschauspiel gesorgt. Der Himmelskörper namens „Sar2667“ mit rund einem Meter Durchmesser drang in die Atmosphäre ein und war kurz vor 3.00 Uhr (Ortszeit) feuerballartig am Himmel zu sehen
https://science.orf.at/stories/3217656/
(ORF, 13.02.2023)
Asteroid verglüht in feurigem Schauspiel über Ärmelkanal
Nur wenige Stunden zuvor war der einen Meter große Brocken entdeckt worden, was Forschenden die seltene Gelegenheit gab, den "Airburst" live zu verfolgen
https://www.derstandard.at/story/2000143489726/
(Der Standard, 13.02.2023)
Pinker Blitz: Ein-Meter-Asteroid verglüht in Frankreichs Nachthimmel
Der Himmel wurde von einem pinken Blitz erleuchtet, als Asteroid „Sar2667“ in die Erdatmosphäre eindrang und verglühte
https://www.diepresse.com/6250959/
(Die Presse, 13.02.2023)
So funktionieren Frühwarnsysteme
Ein Erdbeben konkret vorherzusagen ist wissenschaftlich noch nicht möglich. Allerdings gibt es komplexe Frühwarnsysteme, die Erschütterungen schnell erkennen können, wie Fachleute anlässlich der Erdbeben in der Türkei und in Syrien erklären
https://science.orf.at/stories/3217566/
(ORF, 07.02.2023)
Wie Fachleute das schwere Erdbeben in der Türkei einschätzen
Das Beben mit einer Magnitude von 7,8 war eines der weltweit stärksten der letzten Jahre und erinnert an jenes aus dem Jahr 1822
https://www.derstandard.at/story/2000143268019/
(Der Standard, 07.02.2023)
Schweres Beben in Syrien und Türkei
Bei einem schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Gebäude stürzten ein, Hilfskräfte suchen mit einem Großaufgebot nach Verschütteten. In Syrien erhöhte sich die Opferzahl zuletzt auf über 300 und in der Türkei auf über 280. Angesichts der Schäden dürfte die Opferzahl jedoch deutlich höher liege
https://orf.at/stories/3304050/
(ORF, 06.02.2023)
Schwere Erdbeben erschüttern Türkei und Syrien
Zwei Beben der Stärke 7,4 und 7,9 sowie starke Nachbeben haben am frühen Montagmorgen den Südosten der Türkei erschüttert. Berichte über Opfer und Schäden gibt es auch aus Syrien. Das Ausmaß der Katastrophe ist bislang nicht absehbar, die Rede ist aktuell von über 600 Toten
https://www.diepresse.com/6247665/
(Die Presse, 06.02.2023)
Mindestens 500 Tote nach Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet
Es kam zu insgesamt 22 teils starken Nachbeben, Italien warnte vor möglichen Tsunamiwellen an seinen Küsten. Die Suche nach Verschütteten läuft
https://www.derstandard.at/story/2000143248323/
(Der Standard, 06.02.2023)
Gasvorkommen am Irrsee vermutet
Nicht nur in Molln (Bezirk Kirchdorf) könnte es Erdgasvorkommen geben. Laut dem Nachrichtenmagazin „profil“ könnte auch in Gemeinden um den Irrsee an der Grenze zu Salzburg Gas unter der Erde zu finden sein
https://ooe.orf.at/stories/3193151/
(ORF, 06.02.2023)
Fürstliche Forschungsstätten: Wissenschaft im Palais
Das Palais Schönborn und das Palais Rasumofsky waren feudale Adressen renommierter Forschungsinstitutionen in Wien
https://www.derstandard.at/story/2000143087379/
(Der Standard, 03.02.2023)
Neandertaler jagten in Deutschland gigantische Elefanten
Ein ausgewachsener Bulle lieferte locker 2.500 Portionen, was dafür spricht, dass Neandertaler in größeren Gruppen zusammenlebten als bisher gedacht
https://www.derstandard.at/story/2000143166053/
(Der Standard, 03.02.2023)
Neandertaler jagten riesige Elefanten
Neandertaler haben vor 125.000 Jahren möglicherweise in größeren Gruppen gelebt als bisher angenommen und riesige Elefanten gejagt, die bis zu dreimal so groß waren wie die heutigen. Das zeigt eine Analyse von Überresten der damaligen Europäischen Waldelefanten, die in Deutschland gefunden worden waren
https://science.orf.at/stories/3217490/
(ORF, 02.02.2023)
Glimmer als Elektronikbauteil
Ein Gestein aus der Glimmergruppe namens Muskovit haben Wiener Materialforscherinnen und -forscher detailliert unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass die Oberfläche des auf besondere Weise geschichtet aufgebauten Glimmers Eigenschaften hat, die ihn für den Einsatz als Elektronikbauteil qualifizieren könnten
https://science.orf.at/stories/3217323/
(ORF, 25.01.2023)
Ändert der Erdkern gerade seine Rotationsrichtung?
Bis vor kurzem ging die Wissenschaft davon aus, dass sich der innerste Kern der Erde etwas schneller dreht als der Rest des Planeten. Doch das könnte nun anders werden
https://www.derstandard.at/story/2000142861403/
(Der Standard, 24.01.2023)
7,6 Kilo schwerer Meteorit in Antarktis entdeckt
Nahe dem Südpol haben Forscherinnen und Forscher einen 7,6 Kilogramm schweren Meteoriten gefunden. Er stammt ursprünglich aus dem Asteroidengürtel unseres Sonnensystems und hatte nach seiner Ankunft auf der Erde mehrere Zehntausend Jahre auf seine Entdeckung gewartet
https://science.orf.at/stories/3217249/
(ORF, 20.01.2023)
Leben auf Mars? Meteorit ist neues Puzzleteil
Vielfalt an organischen Verbindungen gefunden
https://www.diepresse.com/6240935/
(Die Presse, 20.01.2023)
Titanosaurier-Weibchen bildeten zum Eierlegen wahrscheinlich Gruppen
Über 90 Nester mit hunderten Eiern der riesigen Sauropoden wurden nun in Indien entdeckt. Sie zeigen Parallelen zum Brutverhalten aktuell lebender Tiere
https://www.derstandard.at/story/2000142687598/
(Der Standard, 16.01.2023)
Indien: 92 Nester von Dinosauriern entdeckt
In Indien wurden zahlreiche Überreste von Dinosauriern gefunden: Eine aktuelle Studie berichtet von insgesamt 256 fossilen Dinosauriereier an 92 Nistplätzen. Der Fund erlaubt auch neue Einblicke in Leben und Fortpflanzung der Riesenechsen
https://science.orf.at/stories/3217202/
(ORF, 19.01.2023)
Klimaerwärmung vor 700.000 Jahren ließ Fische schrumpfen
In einer Zwischeneiszeit vor rund 800.000 bis 700.000 Jahren sind die Temperaturen um rund vier Grad Celsius gestiegen. Laut einer neuen Studie reduzierte sich dadurch die Körpergröße von Fischen in der nur mehr schwach durchleuchteten Dämmerzone in Tiefen von 200 bis 1.000 Meter um bis zu 35 Prozent. Und die Meere nahmen in der Folge vermutlich deutlich weniger CO2 auf
https://science.orf.at/stories/3217161/
(ORF, 17.01.2023)
Geosphäre: Ein Name wird zur Institution
Die Geosphere Austria vereint die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und die Geologische Bundesanstalt
https://www.derstandard.at/story/2000142506141/
(Der Standard, 16.01.2023)
NHM-Marsmeteorit mit großer Vielfalt
Im Juli 2011 ist in Marokko ein Himmelskörper eingeschlagen, der sich als Marsmeteorit entpuppt hat. Ein großes Stück davon erwarb das Naturhistorischen Museum (NHM) Wien – nun stellte sich heraus, dass der Meteorit die größte Vielfalt an organischen Verbindungen enthält, die je bei Marsgestein gefunden wurde
https://science.orf.at/stories/3217142/
(ORF, 16.01.2023)
Altlasten auf dem Grund von Österreichs Seen und Flüssen
Im Sediment eines Gewässers sind oft Nährstoffe gespeichert. Dies kann ein „Umkippen“ des Gewässers verhindern. Klimawandel und Landwirtschaft können die Nährstoffspeicher belasten. Der Wasser-Cluster Lunz untersucht die Rolle der Gewässersedimente im Wandel der Zeit
https://www.diepresse.com/6237997/
(Die Presse, 16.01.2023)
Rekordausbruch des Tonga-Vulkans befeuerte die Erderwärmung
Ein Forschungsteam erörtert, weshalb der Unterseevulkan im Gegensatz zu anderen Eruptionen wohl nicht zu einer Abkühlung führt, und prognostiziert die Folgen
https://www.derstandard.at/story/2000142544209/
(Der Standard, 13.01.2023)
Vulkanausbruch treibt Erderwärmung an
Der Ausbruch des Unterseevulkans vor Tonga vor fast genau einem Jahr dürfte zum Zusatzmotor für die Erderwärmung werden: Laut einer Studie erhöht die Eruption die Wahrscheinlichkeit, dass die 1,5 Grad-Temperaturanstiegsgrenze in den nächsten Jahren überschritten wird
https://science.orf.at/stories/3217080/
(ORF, 12.01.2023)
Blüte in Bernstein ist 35 Mio. Jahre alt
Vor rund 150 Jahren wurde an der Ostsee eine fast drei Zentimeter große, in Bernstein konservierte Blüte entdeckt. Eine neue Analyse zeigte nun, dass diese größte je in Bernstein entdeckte Blüte vor rund 35 Mio. Jahren in Harz eingeschlossen wurde
https://science.orf.at/stories/3217083/
(ORF, 12.01.2023)
Größte Blüte in Bernstein entpuppt sich als unbekannte Art
Berliner und Wiener Forscherinnen analysierten vor 150 Jahren entdeckte, fast drei Zentimeter große Blüte – und erlebten eine Überraschung
https://www.derstandard.at/story/2000142513842/
(Der Standard, 12.01.2023)
Staudämme werden bis 2050 weltweit massiv an Kapazität verlieren
Der Eintrag von Sedimenten droht die Leistungsfähigkeit von Stauseen zu gefährden. Der Effekt hat Auswirkungen auf die Elektrizitätswirtschaft und die Wasserversorgung
https://www.derstandard.at/story/2000142468387/
(Der Standard, 11.01.2023)
Östliche Ägäis erneut von Erdbeben erschüttert
Seit Samstag bebt die Erde immer wieder. Seismologen können nicht ausschließen, dass ein noch größeres Beben kommt
https://www.derstandard.at/story/2000142424920/
(Der Standard, 10.01.2023)
Entwarnung nach massivem Erdbeben in Indonesien
Das Beben der Stärke 7,6 beschädigte mehr als ein Dutzend Häuser und zwei Schulen und war in Australien deutlich spürbar. Verletzt oder getötet wurde niemand
https://www.derstandard.at/story/2000142418264/
(Der Standard, 10.01.2023)
Warum römischer Beton der Antike auch heute noch so stabil ist
Ein Trick half den römischen Baumeistern, extrem widerstandsfähigen Beton zu erzeugen. Durch Risse eindringendes Wasser macht das Material sogar noch stärker
https://www.derstandard.at/story/2000142371994/
(Der Standard, 09.01.2023)
Wo bleibt das Anthropozän?
Die Suche nach einem Referenzpunkt für das menschgemachte Erdzeitalter kommt mühsam voran. Immerhin stehen neun Kandidaten zur Wahl
https://www.diepresse.com/6235428/
(Die Presse, 08.01.2023 - kostenpflichtig!)
Vulkan Kilauea auf Hawaii ist wieder aktiv
Bis zu 30 Meter hohe Lavafontänen wurden gesichtet
https://www.derstandard.at/story/2000142345779/
(Der Standard, 06.01.2023)
Runde Steine springen manchmal besser über Wasser als flache
Ein neues mathematisches Modell räumt mit der verbreiteten Vorstellung auf, dass flache Steine besser von einer Wasseroberfläche abprallen als runde. Auch das Gewicht spielt eine Rolle
https://www.derstandard.at/story/2000142286914/
(Der Standard, 06.01.2023)
Rätsel um legendäres "walisisches Atlantis" vermutlich gelöst
Eine mittelalterliche Landkarte zeigt zwei heute nicht mehr existierende Inseln, die auch das versunkene Königreich lokalisieren könnten
https://www.derstandard.at/story/2000142245782/
(Der Standard, 03.01.2023)
ZAMG nun Teil von „GeoSphere Austria“
Mit 1. Jänner wurden die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Geologische Bundesanstalt (GBA) zur „GeoSphere Austria“ (GSA) fusioniert. In der neuen „Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie“ werden die Kompetenzen der beiden über mehr als 150 Jahre getrennt agierenden Forschungsanstalten gebündelt
https://science.orf.at/stories/3216897/
(ORF, 02.01.2023)