Gigantisches Riesenkänguru konnte hüpfen
Ausgestorbene Riesenkängurus haben bis zu 250 Kilogramm gewogen. Mit diesem Gewicht, war es mechanisch unmöglich zu springen, dachte man bisher. Neue Analysen von fossilen Fußknochen zeigen nun, dass die gigantischen Tiere wohl doch hüpfen konnten, dies aber vermutlich nur in Ausnahmefällen taten
https://science.orf.at/stories/3233887/
(ORF, 22.01.2026)
Mysteriöse Menschenlinie war weiter verbreitet als gedacht
Ein neuer Fund des Paranthropus, einer Seitenlinie des menschlichen Stammbaums, enthüllt ein größeres Verbreitungsgebiet und eine größere Flexibilität als bisher angenommen
https://www.derstandard.at/story/3000000305062/
(Der Standard, 21.01.2026)
Eine Klimakrise, ähnlich wie heute? Warum vor 56 Millionen Jahren die Bäume verschwanden
Am Ende des Paläozäns kam es durch Freisetzung großer Mengen von CO2 und Methan zu einem Temperaturanstieg von fünf Grad. Wie er sich auf Vegetation und Böden auswirkte, haben nun Sedimente aus Bohrkernen genauer verraten
https://www.diepresse.com/20496115/
(Die Presse, 20.01.2026 - kostenpflichtig!)
Größter Sternsaphir des Planeten präsentiert
Der einzigartige Edelstein, der auf Sri Lanka gefunden und nun vorgestellt wurde, hat mehr als 3500 Karat und weist einen perfekten Asterismus auf
https://www.derstandard.at/story/3000000304787/
(Der Standard, 20.01.2026)
Geologische Bruchlinie unter dem Wiener Becken ist aktiver als geglaubt
Der "Leopoldsdorfer Bruch" ist doch nicht starr, sondern dürfte sich in jüngerer Vergangenheit bewegt haben. Starke Beben sind unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen
https://www.derstandard.at/story/3000000304435/
(Der Standard, 17.01.2026)
Störungszone unter Wien aktiver als gedacht
Der „Leopoldsdorfer Bruch“ bahnt sich seinen Weg durch einen Teil des Wiener Beckens, erreicht das Hauptstadtgebiet über Favoriten und Simmering, verläuft knapp östlich des Stephansdoms und setzt sich jenseits der Donau als Nussdorf-Bisamberg-Bruch fort. Diese markante alte Störungszone der Alpenausläufer präsentiert sich laut einer neuen Studie geologisch überraschend aktiv
https://science.orf.at/stories/3233786/
(ORF, 15.01.2026)
Alte Störungszone unter Wien ist aktiver als gedacht
Tektonische Bewegungen prägen die Topografie der Stadt seit Millionen Jahren
https://www.diepresse.com/20484491/
(Die Presse, 16.01.2026 - kostenpflichtig!)
T. rex wuchs noch mit 40 Jahren weiter
Tyrannosaurus erreichte seine maximale Größe erst spät im Leben – rund 15 Jahre später als gedacht. Unterschiede in Skeletten werfen Fragen nach einer möglichen Einteilung in verschiedene Arten auf
https://www.derstandard.at/story/3000000304452/
(Der Standard, 16.01.2026)
K. k. Gartenbaugesellschaft: "Für das gebildete Publicum zur Belehrung"
Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Vereinigungen, die sich der Wissensverbreitung widmeten, wo Forscher ihre Erkenntnis an Interessierte weitergaben
https://www.derstandard.at/story/3000000304056/
(Der Standard, 16.01.2026)
T. Rex war erst mit 40 ausgewachsen
Der Tyrannosaurus rex ist ein echter Gigant unter den Landraubtieren der Kreidezeit gewesen. Bis er ausgewachsen war und seine volle Körpergröße erreichte, dauerte es laut neuen Studiendaten aber deutlich länger als bisher vermutet: Wirklich ausgewachsen waren die Tiere erst in ihren 40ern
https://science.orf.at/stories/3233747/
(ORF, 15.01.2026)
Frühe Badehäuser waren unhygienisch
Öffentliche Bäder sind zentrale Treffpunkte im antiken Pompeji gewesen. Sie laufend mit frischem Wasser zu versorgen war vor über 2.000 Jahren aber nicht einfach. Das Badewasser wurde recht selten gewechselt und war daher regelmäßig verunreinigt, was nun Proben von antiken Kalkablagerungen zeigen
https://science.orf.at/stories/3233710/
(ORF, 13.01.2026)
Öffentliche Bäder Pompejis waren anfangs ziemlich unhygienisch
Kalkablagerungen erzählen Einiges über die Wasserversorgung und Hygieneverhältnisse in der jäh zerstörten Stadt, wie Forschende mit Beteiligung aus Innsbruck herausfanden
https://www.derstandard.at/story/3000000303759/
(Der Standard, 13.01.2026)
Pompejis Bewohner badeten in schmutzigen Thermen
Vor dem Bau eines Aquädukts war die Wasserversorgung in der römischen Stadt sehr unhygienisch, wie nun eine Studie mit österreichischer Beteiligung zeigt
https://www.diepresse.com/20473351/
(Die Presse, 12.01.2026)
Grönlands Reichtum an Bodenschätzen hat mit seiner ungewöhnlichen Geologie zu tun
Unterschiedlichste geologische Prozesse vor 200 Millionen Jahren formten Grönland und erzeugten einige der reichsten Bodenschatzreservoirs der Erde
https://www.derstandard.at/story/3000000303414/
(Der Standard, 10.01.2026)
Elbe wird in Wien nachgebaut
Wie viele regulierte Flüsse gräbt sich die Elbe immer tiefer in ihr Flussbett ein. Um zu testen, wie man diese Entwicklung stoppen kann, werden im BOKU-Wasserbaulabor in Wien nun Versuche durchgeführt. Dafür wird eigens ein Abschnitt mit Elbsand aus Dresden nachgebaut
https://science.orf.at/stories/3233281/
(ORF, 09.01.2026)
Die Iberische Halbinsel dreht sich langsam im Uhrzeigersinn
Die nun nachgewiesene Rotation ist das Resultat tektonischer Kräfte, die bei der Kollision der afrikanischen Platte und der eurasischen entstehen
https://www.derstandard.at/story/3000000301163/
(Der Standard, 03.01.2026)
Große Struktur tief im Erdinneren löst jahrzehntealtes Rätsel der Bermudas
Eigentlich müsste die Inselgruppe im Atlantik unter dem Meeresspiegel verschwunden sein. Dass dem nicht so ist, dürfte an einer erst kürzlich entdeckten Gesteinsschicht liegen
https://www.derstandard.at/story/3000000300901/
(Der Standard, 03.01.2026)
Debatte um aufrechten Gang des ältesten Urahnen geht in die nächste Runde
Fachleute diskutieren, ob der älteste Menschenähnliche vor rund sieben Millionen Jahren schon regelmäßig auf zwei Beinen ging oder nicht. Eine neue Studie spricht dafür
https://www.derstandard.at/story/3000000302660/
(Der Standard, 02.01.2026)