Pressespiegel
Öfter als vermutet berichten Österreichs Print- und Online-Medien über erdwissenschaftliche Themen. Hier finden Sie eine Übersicht über aktuelle Meldungen.
Afrika könnte langfristig an zwei Stellen auseinanderbrechen
Heiße Quellen in Sambia deuten darauf hin, dass sich dort neue Plattengrenzen bilden könnten. Und in Ostafrika ist der Grabenbruch weiter fortgeschritten als gedacht
https://www.derstandard.at/story/3000000321138/
(Der Standard, 19.05.2026)
Erdbeben der Stärke 5,2 in Südchina, mindestens zwei Tote
Das Beben ereignete sich in der Region Guangxi. Laut Behörden stürzten 13 Gebäude ein. Mehr als 7000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Eine Person wird vermisst
https://www.derstandard.at/story/3000000321043/
(Der Standard, 18.05.2026)
Geothermie: Wohin mit der Wärme aus dem Untergrund?
Das Potenzial von Tiefengeothermie hängt auch davon ab, wie sich die gewonnene Wärme speichern und in bestehende Systeme integrieren lässt. In Wien beginnt nun der Praxistest
https://www.derstandard.at/story/3000000319733/
(Der Standard, 16.05.2026)
Der erste Atombombentest der Geschichte hinterließ eine unbekannte Substanz
In einem Splitter Trinitit wurde eine ungewöhnliche Kristallstruktur entdeckt. Sie ist Ergebnis der Trinity-Detonation, bei der Sand, Kabel und Stahlteile zu grünem und rotem Glas verschmolzen
https://www.derstandard.at/story/3000000320626/
(Der Standard, 14.05.2026)
Exit aus der Klimakrise mit Geoengineering? Fachleute zweifeln
Für keine Methode wurde bisher Wirksamkeit im großen Maßstab nachgewiesen. Auch wenn die Risiken unkalkulierbar sind, wird Geoengineering möglicherweise unumgänglich
https://www.derstandard.at/story/3000000320376/
(Der Standard, 12.05.2026)
Feuriges Dornröschen: Schlummert unter der Toskana ein Supervulkan?
100.000 Jahre Schlaf garantieren nicht, dass ein Vulkan erloschen ist. Dazu kommen Supervulkane, die noch nicht explodiert sind. Zählt die Toskana dazu?
https://www.diepresse.com/22944833/
(Die Presse, 11.05.2026 - kostenpflichtig!)
In China stellten Menschen früher als geglaubt komplexe Steinwerkzeuge her
Funde von Frühmenschen im chinesischen Lingjing müssen um 20.000 Jahre vordatiert werden. Damit fällt ein wichtiger Innovationsschritt mitten in eine Eiszeit
https://www.derstandard.at/story/3000000319992/
(Der Standard, 11.05.2026)
Rätselhafte Schwäche des Erdmagnetfelds dürfte regelmäßig wiederkehren
Die sogenannte Südatlantische Anomalie schwächelte zuletzt besonders stark. Das dürfte ein periodisches Phänomen sein – allerdings mit wechselnden Orten
https://www.derstandard.at/story/3000000319569/
(Der Standard, 10.05.2026)
Vulkanausbruch in Indonesien, drei Tote, zehn Vermisste
Die Opfer waren trotz Kletterverbots auf der Insel Halmahera unterwegs
https://www.derstandard.at/story/3000000320060/
(Der Standard, 08.05.2026)
150 Jahre Naturhistorisches Museum: Sammeln zwischen den Zeilen
Unter "Gutes Sammeln – Böses Sammeln" feiert das Naturhistorische Museum in Wien seine ersten 150 Jahre. Historische Zeitungen zeigen mehr als eine Schwarz-Weiß-Welt
https://www.derstandard.at/story/3000000318944/
(Der Standard, 08.05.2026)
Größter bekannter Wasserfall der Erdgeschichte identifiziert
Vor fünf Millionen Jahren füllte sich das ausgetrocknete östliche Mittelmeer über einen Wasserfall vor Sizilien. Dessen enormes Becken wurde nun gefunden
https://www.derstandard.at/story/3000000319844/
(Der Standard, 07.05.2026)
Wie ein bis zu 480 Meter hoher Tsunami 2025 einen Fjord in Alaska flutete
Forschende rekonstruieren eine gewaltige Naturkatastrophe, die sich am 10. August in einer Region zutrug, die im Sommer häufig von Kreuzfahrtschiffen frequentiert wird
https://www.derstandard.at/story/3000000319642/
(Der Standard, 06.05.2026)
New Orleans muss in absehbarer Zeit wohl umgesiedelt werden
Mehrere Faktoren machen die Stadt am Golf von Mexiko zur am stärksten bedrohten Küstenzone weltweit. Der "Point of no return" ist laut neuen Analysen bereits überschritten
https://www.derstandard.at/story/3000000319484/
(Der Standard, 05.05.2026)
Einzigartiger Einblick in Erdbebenphysik
Vor knapp einer Woche haben Forschende im Tessiner Gotthardmassiv kontrolliert die Erde beben lassen. Die an der Oberfläche nicht spürbaren Erschütterungen lieferten nun bisher einzigartige Einblicke in den Ursprungsort eines Erdbebens. Künftig soll damit die Vorhersage natürlicher Beben verbessert werden
https://science.orf.at/stories/3235308/
(ORF, 29.04.2026)
„Sehr erfolgreich“: Forscher in der Schweiz lösten Mikro-Erdbeben aus
Wasser wurde mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone gepresst. An der Erdoberfläche war das Beben nicht zu spüren. Das Projekt soll die Vorhersagbarkeit von Erdbeben verbessern
https://www.diepresse.com/21086165/
(Die Presse, 29.04.2026)
Erfolg bei künstlicher Erzeugung von Erdbeben
Indem sie Wasser in einen Stollen pumpten, erzeugten Forschende im Gotthardmassiv schwache künstliche Erdstöße
https://www.derstandard.at/story/3000000318723/
(Der Standard, 29.04.2026)
Hans Höfer Edler von Heimhalt: Heimischer Erdölpionier der ersten Stunde
Eine Reise nach Amerika im Jahr 1876 brachte für den Geologen Hans Höfer entscheidende Impulse im Erdölbereich, wo er zum international anerkannten Experten wurde
https://www.derstandard.at/story/3000000317374/
(Der Standard, 24.04.2026)
Gigantische Kraken zählten vor 100 Millionen Jahren zu den größten Räubern der Meere
Fossile Funde deuten darauf hin, dass prähistorische Kraken bis zu 19 Meter lang wurden und zu den größten Spitzenprädatoren ihrer Zeit zählten. Wurden die Herrscher der Urmeere falsch eingeschätzt?
https://www.derstandard.at/story/3000000318109/
(Der Standard, 24.04.2026)
Erdbeben zu Forschungszwecken ausgelöst
Diese Woche fand in der Schweiz ein intensiv vorbereitetes Experiment statt: In einem Felslabor im Gotthard-Massiv wurden kleine Erdbeben mit niedriger Magnitude ausgelöst. Die an der Oberfläche nicht spürbaren Erschütterungen sollen wichtige Ergebnisse für die Forschung liefern, etwa für die bessere Vorhersage natürlicher Erdbeben
https://science.orf.at/stories/3235240/
(ORF, 23.04.2026)
Forschende lösen in Schweizer Alpen Erdbeben per Knopfdruck aus
In einem Felslabor unter dem Pizzo Rotondo im Gotthardmassiv pressen Fachleute Wasser in eine Bruchzone, bis sich der Berg bewegt. Hunderte Sensoren zeichnen jedes Detail auf
https://www.derstandard.at/story/3000000317709/
(Der Standard, 22.04.2026)
Schweiz löst Erdbeben zu Forschungszwecken aus
Fachleute im Kanton Tessin wollen mit Wasserdruck ein Erdbeben auslösen, um das Verhalten des Gesteins mit hunderten Sensoren vor, während und nach dem Beben zu messen
https://www.diepresse.com/20791636/
(Die Presse, 22.04.2026)
Rund 60.000 Kubikmeter Schlamm aus Neusiedler See geholt
Das abgepumpte Seesediment soll auf biologisch bewirtschafteten, landwirtschaftlich genutzte Flächen ausgebracht werden
https://www.derstandard.at/story/3000000317387/
(Der Standard, 20.04.2026)
Möglicherweise älteste Cannabispflanze der Welt in Sachsen-Anhalt gefunden
Im Museum für Naturkunde Berlin stießen Forschende auf ein verblüffendes Pflanzenfossil. Sollte es sich tatsächlich um Cannabis handeln, würde das einiges infrage stellen
https://www.derstandard.at/story/3000000317128/
(Der Standard, 18.04.2026)
Dinoriese in Patagonien entdeckt
Ein Schafhirte hat die Überreste eines rund 155 Millionen Jahre alten riesigen Tiers auf seiner Farm in Patagonien entdeckt: An die 20 Meter lang ist der bis dahin unbekannte Langhalssaurier nach den Schätzungen eines deutsch-argentinischen Forschungsteams, das die Knochen aus der oberen Jurazeit Argentiniens barg und untersuchte
https://science.orf.at/stories/3235147/
(ORF, 17.04.2026)
Schafhirte entdeckt riesigen Dinosaurier auf seiner Farm
An die 20 Meter lang ist der bisher unbekannte Langhalssaurier nach den Schätzungen eines deutsch-argentinischen Forschungsteams. Seine Überreste dürften rund 155 Millionen Jahre alt sein
https://www.diepresse.com/20775901/
(Die Presse, 17.04.2026)
Schafhirte in Patagonien entdeckt bisher unbekannten Riesen-Dinosaurier
Forscher bargen Knochen eines rund 20 Meter langen Langhalssauriers, der vor 155 Millionen Jahren auf dem Ur-Kontinent Gondwana lebte. Er wurde nach seinem Finder benannt
https://www.derstandard.at/story/3000000317109/
(Der Standard, 17.04.2026)
Die herausfordernde und teure Suche nach Lithium und Kupfer
Die Metalle sind Schlüsselressourcen der Energiewende und stark nachgefragt. Neue Lagerstätten aufzuspüren, erfordert neben Beharrlichkeit und Wissen auch eine Portion Glück
https://www.derstandard.at/story/3000000315067/
(Der Standard, 16.04.2026)
Hochwasser, Dürre, Hangrutschungen: RiskLab zeigt, was passieren könnte
Wie verletzlich ist Österreich, wenn sich der Klimawandel weiter verschärft? Im RiskLab bei Geosphere Austria schätzt man Schäden ab, bevor sie eintreten – und entwickelt Handlungsempfehlungen
https://www.diepresse.com/20757350/
(Die Presse, 15.04.2026 - kostenpflichtig!)
Tödlicher Felssturz in Steyr: Strafantrag gegen zwei Beschuldigte
2023 starben zwei Arbeiter. Nun müssen der Seniorchef des Unternehmens und ein Geologe vor Gericht. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung
https://www.derstandard.at/story/3000000316002/
(Der Standard, 09.04.2026)
Entwaldung erhöht Risiko
Seit 1975 hat sich die Zahl der Menschen, die in von Erdrutschen gefährdeten Gebieten leben, weltweit verdoppelt. Weil Menschen in einkommensschwächeren Ländern die Berglandschaft stärker verändert haben, gibt es dort mehr Todesopfer, wie nun eine Studie mit Beteiligung der Uni Wien zeigt
https://science.orf.at/stories/3235014/
(ORF, 08.04.2026)
Menschliche Fehler treiben das Risiko tödlicher Erdrutsche in die Höhe
Veränderungen der Berglandschaft in einkommensschwächeren Ländern sind besonders riskant. In Österreich gibt es dank stabiler Verhältnisse wenige Opfer
https://www.derstandard.at/story/3000000315766/
(Der Standard, 08.04.2026)
Wenn es dunkle Glasteile regnet
In Brasilien wurde – mit österreichischer Beteiligung – ein Tektit-Streufeld entdeckt. Nun will man seine Geheimnisse lüften
https://www.diepresse.com/20719130/
(Die Presse, 02.04.2026 - kostenpflichtig!)
#Schweres Erdbeben vor Indonesien: Tsunamiwarnung und eine Tote
Durch aufgrund des Erdbebens der Stärke 7,4 herabfallende Trümmer kam mindestens ein Mensch ums Leben. Wellen zwischen 20 und 75 Zentimeter wurden auf Inseln im Norden der Molukkensee registriert
https://www.diepresse.com/20734249/
(Die Presse, 02.04.2026)
Schweres Erdbeben vor der Küste Indonesiens, mindestens ein Toter
Bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 im Osten Indonesiens kam laut den örtlichen Behörden mindestens ein Mensch ums Leben. Eine Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben
https://www.derstandard.at/story/3000000315149/
(Der Standard, 02.04.2026)
Neue Datierung enthüllt bisher älteste Höhle der Alpen
Radiometrische Datierungen belegen, dass die auf fast 3000 Meter Höhe gelegene Conturineshöhle in den Dolomiten mindestens sechs Millionen Jahre alt ist
https://www.derstandard.at/story/3000000315010/
(Der Standard, 01.04.2026)
Magmakammer füllt sich: Unter japanischem Supervulkan braut sich etwas zusammen
Das unterirdische Reservoir der Kikai-Caldera, von der vor 7300 Jahren eine der gewaltigsten Eruptionen der Menschheitsgeschichte ausging, sammelt wieder Magma
https://www.derstandard.at/story/3000000314780/
(Der Standard, 31.03.2026)
Rätsel um Rieseninsekten: Sauerstoff-Hypothese wackelt
Bisher galt ein hoher Sauerstoffgehalt während des Karbons als Grund für Libellen mit 70 Zentimetern Spannweite. Eine neue Analyse der Atmungsorgane stellt dies nun infrage
https://www.derstandard.at/story/3000000314233/
(Der Standard, 29.03.2026)
Woher kommen wir? Asgards und der Ursprung komplexen Lebens
Neue Analysen zeigen: Der Vorfahr von uns allen, von Pflanzen, Tieren und Pilzen, konnte wohl bereits Sauerstoff nutzen. Das stellt die klassische Theorie der Entstehung komplexen Lebens infrage – wofür brauchten frühe Zellen dann noch die Mitochondrien?
https://www.diepresse.com/20691879/
(Die Presse, 26.03.2026 - kostenpflichtig!)
"Unbezahlbarer" Edelsteinstrauß der Maria Theresia wurde in neues Licht gerückt
Eines der prachtvollsten Exponate des Naturhistorischen Museums hat eine neue Heimat erhalten – und wandelte sich vom Liebesbeweis zur mutmaßlich besoffenen G'schicht
https://www.derstandard.at/story/3000000313884/
(Der Standard, 25.03.2026)
Was 6000 Jahre altes Eis aus den Alpen über Klima und Mensch verrät
Hoch oben in den Ötztaler Alpen liegt ein Archiv, das älter ist als viele Zivilisationen – und gerade verschwindet
https://www.derstandard.at/story/3000000313794/
(Der Standard, 25.03.2026)
Am Mond entstand 2024 ein großer Krater – und fast niemand hat es bemerkt
Im April oder Mai 2024 traf ein Brocken den Mond und hinterließ ein ordentliches Loch im Boden. Das sind eher schlechte Nachrichten für künftige Mondstationen
https://www.derstandard.at/story/3000000313912/
(Der Standard, 24.03.2026)
Erdplatten bewegten sich früher als gedacht
Eine aktuelle Analyse legt nahe, dass es schon vor rund 3,5 Milliarden Jahren eine Art Plattentektonik gab. Trotz der enormen Bedeutung der Plattentektonik für fast alle Aspekte des Erdsystems ist die Frage, wann die Plattentektonik begann, umstritten
https://science.orf.at/stories/3234713/
(ORF, 20.03.2026)
Ältester Hinweis auf Bewegung der Erdplatten entdeckt
Schon vor 3,5 Milliarden Jahren dürften sich Kontinentalplatten über die Erde bewegt haben. Ihre Dynamik hat Folgen für alles Leben auf der Erde
https://www.derstandard.at/story/3000000313370/
(Der Standard, 20.03.2026)
Verborgene Flüsse am Mars entdeckt
Der NASA-Rover „Perseverance“ hat unter der Marsoberfläche ein uraltes Flusssystem entdeckt. Auf dem Mars gab es also wohl bereits deutlich früher Wasser als bisher gedacht, was auch die Chancen erhöht, dass es auf dem Planeten tatsächlich einmal Leben gab
https://science.orf.at/stories/3234696/
(ORF, 19.03.2026)
Neue Knochenanalysen deuten auf größten Tyrannosaurus seiner Zeit hin
Das in New Mexico gefundene Fossil ist rund 74 Millionen Jahre alt, gehörte vermutlich zu einem Vorfahren von T. rex und war unwesentlich kleiner als die größten Tyrannosaurier
https://www.derstandard.at/story/3000000312638/
(Der Standard, 16.03.2026)
Emil Tietze: Langzeitgeologe zwischen Monarchie und Erster Republik
Wer 48 Jahre im aktiven Dienst, davon 16 Jahre in führender Position ist, blickt auf ein bewegtes Leben zurück und darf sich breiter Anerkennung erfreuen
https://www.derstandard.at/story/3000000310889/
(Der Standard, 13.03.2026)
Klimawandel bremst die Erde und verlängert den Tag in beispiellosem Ausmaß
Fossile Meeresorganismen zeigen: Die heutige Verlängerung der Tageslänge aufgrund der Umverteilung von Schmelzwasser ist in den vergangenen 3,6 Millionen Jahren ohne Parallele
https://www.derstandard.at/story/3000000312277/
(Der Standard, 13.03.2026)
Der Klimawandel bremst die Erde momentan beispiellos
Fossile Archive geben Einblicke in die Veränderungen der Tageslänge über Jahrmillionen hinweg. Der derzeitige Anstieg sticht deutlich hervor
https://www.diepresse.com/20674451/
(Die Presse, 13.03.2026 - kostenpflichtig!)
Klimaerwärmung bremst die Erde
Klimaveränderungen können die Gewichtsverteilung auf der Erde ändern. Steigt der Meeresspiegel, wandert Masse nach außen, was die Erdrotation geringfügig verlangsamt. Ein solcher Prozess ist derzeit im Gange, wie Forschende schon 2024 darlegten. Nun zeigten sie, dass die Miniverlängerung des Tages heute schneller vonstattengehen dürften als je zuvor in den vergangenen 3,6 Mio. Jahren
https://science.orf.at/stories/3234577/
(ORF, 11.03.2026)
Härteres Material als Diamant wohl endgültig bestätigt
Ein chinesisches Forschungsteam konnte einige hartnäckige Zweifel an der Existenz des Minerals Lonsdaleit ausräumen, das bei Meteoriteneinschlägen entsteht
https://www.derstandard.at/story/3000000311388/
(Der Standard, 08.03.2026)
Gelb, weich und uralt
Meist ist Bernstein gelblich, es gibt aber auch rote, grüne und blaue Varietäten. Diese Vielfalt lässt sich laut polnischen Forschenden auf das Zusammenspiel von geologischen und biologischen Prozessen zurückführen
https://www.diepresse.com/20651536/
(Die Presse, 08.03.2026 - kostenpflichtig!)
Die Fische sollen beim Kraftwerk nicht im Trüben schwimmen
Babyfische, Forellen, Koppen und andere Arten erleben im Wasserbaulabor der Boku, wie es sich hinter einem Kraftwerk anfühlt. Neues Wissen über Schwebstoffe dient der Wasserkraft und der Ökologie
https://www.diepresse.com/20634102/
(Die Presse, 05.03.2026)
Kristalle begeistern auch Schimpansen
Geschliffene Kristalle zählen heute zu den beliebtesten Schmuckstücken. Und schon in der Urgeschichte waren Menschen von den funkelnden Steinen angetan. Das könnte evolutionäre Gründe haben, wie neue Experimente zeigen: Darin reagierten Schimpansen ähnlich begeistert auf Kristalle wie Menschen
https://science.orf.at/stories/3234443/
(ORF, 04.03.2026)
Rätsel um magnetische Anomalie in Mondgestein von der Apollo-Mission gelöst
Eigentlich sollte der Mond nie ein Magnetfeld besessen haben. Nun gibt es eine Erklärung für die starke Magnetisierung der Apollo-Gesteinsproben
https://www.derstandard.at/story/3000000310428/
(Der Standard, 02.03.2026)
Rätselhafter Mini-Dinosaurier entdeckt
Nur ein Meter groß und weniger als ein Kilogramm schwer: Ein in Argentinien entdeckter Mini-Dinosaurier fällt durch sein ungewöhnliches Aussehen auf und unterscheidet sich deutlich von anderen Vertretern seiner Gattung
https://science.orf.at/stories/3234375/
(ORF, 26.02.2026)
Moderner Goldgräber: Mathias Burisch-Hassel fühlt historischen Bergbaustätten auf den Zahn
Der Geowissenschaftler Mathias Burisch-Hassel von der Uni Leoben vermutet in alten Rohstoff-Lagerstätten in Europa noch weitere Schätze
https://www.diepresse.com/20613783/
(Die Presse, 26.02.2026 - kostenpflichtig!)
Ungewöhnliches Fossil belebt alte Debatte um den Urzeitriesen Spinosaurus
Neue Spinosaurus-Art aus der Sahara trug einen "Krummsäbel" auf dem Kopf. Weitere fossile Fragmente sprechen einmal mehr eher für eine watende statt einer schwimmenden Lebensweise
https://www.derstandard.at/story/3000000309756/
(Der Standard, 23.02.2026)
Raubsaurier im Sand der Sahara entdeckt
In der Sahara ist eine neue Dinosaurierart entdeckt worden: Der Spinosaurus mirabilis trug im Gegensatz zu anderen Spinosauriern einen säbelförmigen Schädelkamm und lebte vermutlich an den Ufern von Flüssen, wo er auf Fischfang ging
https://science.orf.at/stories/3234318/
(ORF, 20.02.2026)
Zweimal Österreich von Grund auf: geografisch und geologisch betrachtet
Wenn es um naturkundliche Koordinaten unseres Landes geht, sind Geografen gefragt; beim Gesteinsinventar und der Erdgeschichte, Geologen
https://www.derstandard.at/story/3000000308679/
(Der Standard, 20.02.2026)
Neue Studie wirft Fragen zum Ursprung moderner Menschen auf
Kam der Homo erectus viel früher als gedacht nach Asien, nämlich vor 1,7 statt 1,1 Millionen Jahren? Ob zwei chinesische Schädel dafür oder dagegen sprechen, ist umstritten
https://www.derstandard.at/story/3000000309050/
(Der Standard, 19.02.2026)
Längster Bohrkern der Antarktis geborgen
Ein Forschungsteam hat einen 228 Meter langen geologischen Bohrkern von unter dem antarktischen Eis zu Tage gebracht. Es handelt sich um die erste derart umfassende Bodenprobe. Anhand der Sedimentschichten soll ablesbar sein, bei welchen Temperaturen das westantarktische Eis schmilzt
https://science.orf.at/stories/3234230/
(ORF, 17.02.2026)
150 Mio. Jahre alter Hai gibt Rätsel auf
Ein Urzeithai mit Bartel, einem fadenförmigen Hautorgan, stellt die Forschung vor ein Rätsel. Die 150 Mio. Jahre alten Fossilien lassen sich laut einer Studie keiner der existierenden Haiordnungen eindeutig zuordnen. Anscheinend war die frühe Evolution moderner Haie komplexer als angenommen
https://science.orf.at/stories/3234248/
(ORF, 17.02.2026)
150 Millionen Jahre alter Hai mit Bartel gibt Forschern Rätsel auf
Die Fossilien lassen sich keiner der heute existierenden Haiordnungen eindeutig zuordnen. Österreichische Forscher vermuten, dass die frühe Evolution der Tiere weit komplexer war als bisher gedacht
https://www.diepresse.com/20596939/
(Die Presse, 17.02.2026)
150 Millionen Jahre alter Hai mit Bartel stellt Forscher vor Rätsel
Österreichische Forscher vermuten, dass die frühe Evolution moderner Haie komplexer als bisher gedacht gewesen ist
https://www.derstandard.at/story/3000000308932/
(Der Standard, 17.02.2026)
Der vergessene Gottlieb Crüwell: Bibliothekar, Dramatiker und Übersetzer
Dass Bibliothekare publizistisch tätig sind, ist keine Seltenheit, dass deren Werk am Burgtheater aufgeführt wird, hingegen schon
https://www.derstandard.at/story/3000000307377/
(Der Standard, 13.02.2026)
Über Jahrmillionen hinweg ernährten sich Landtiere nur von anderen Tieren
Nun stieß ein Forschungsteam in Kanada auf eines der ältesten bekannten Wirbeltiere, das Pflanzen fraß
https://www.derstandard.at/story/3000000307947/
(Der Standard, 10.02.2026)
Die neuen Dinos: T-Rex regierte nicht allein
Die Geschichte der Dinosaurier muss regelmäßig umgeschrieben werden. In jüngster Vergangenheit war das gleich mehrfach der Fall
https://www.diepresse.com/20532254/
(Die Presse, 06.02.2026 - kostenpflichtig!)
Neue Spur zum Ursprung aller Lebewesen der Erde
Der Urvorfahr aller heutigen Lebewesen ist eine der frühesten Quellen von Wissen über das irdische Leben. Dennoch gibt es einen Weg, seine Vergangenheit zu erforschen
https://www.derstandard.at/story/3000000307304/
(Der Standard, 05.02.2026)
Minidinosaurier in Spanien entdeckt
In Nordspanien hat ein Forschungsteam die Überreste einer nur wenig mehr als einen halben Meter Dinosaurierart entdeckt
https://science.orf.at/stories/3234040/
(ORF, 03.02.2026)
Urreptil trotzte dem Massenaussterben
In Brasilien haben Forschende das Fossil eines bisher unbekannten urzeitlichen Reptils entdeckt. Die eidechsenförmige Art war nur einige Zentimeter groß und lebte vor 240 Millionen Jahren, damit dürfte sie sogar das größte Massenaussterben der Erdgeschichte überlebt haben
https://science.orf.at/stories/3234030/
(ORF, 02.02.2026)
Winzige Minerale widerlegen Theorie zur Herkunft der Steinquader von Stonehenge
Sedimentanalysen belegen: Die Megalithe des berühmten englischen Steinkreises waren von Menschen transportiert worden – eiszeitliche Gletscher waren dabei offenbar nicht im Spiel
https://www.derstandard.at/story/3000000305851/
(Der Standard, 31.01.2026)
Knochenfund gibt Einblick in Raubtierjagd
Ein Fossilfund aus Thüringen in Deutschland gibt Aufschluss über die Raubtierjagd vor 290 Millionen Jahren. Es handelt sich um ausgewürgte Knochen, die versteinerten und nun von einem Forschungsteam analysiert wurden, wie das Museum für Naturkunde am Freitag in Berlin berichtete
https://science.orf.at/stories/3234011/
(ORF, 30.01.2026)
„DinoTracker“ erkennt Dinosaurierspuren
Immer wieder werden Millionen Jahre alte tierische Fußabdrücke entdeckt. Ob die Spuren von Dinosauriern stammen und zu welcher Art sie gehörten, ist selbst für Fachleute oft nicht leicht zu entscheiden. Eine neu KI-basierte App soll nun dabei helfen
https://science.orf.at/stories/3233942/
(ORF, 27.01.2026)
Uralte Ameise in Bernstein von Goethe entdeckt
Ein rund 40 Millionen Jahre altes Fossil einer Ameise haben Forscher in einem Stück Bernstein entdeckt, das einst Johann Wolfgang von Goethe gehörte. Das Tier ist mit bloßem Auge kaum erkennbar und wurde mit modernen Bildgebungstechniken identifiziert
https://science.orf.at/stories/3233935/
(ORF, 26.01.2026)
Warum der Mond eine „fleckige“ Seite hat
Von der Erde aus ist immer die gleiche Seite des Mondes zu sehen. Diese erdzugewandte Seite ist von dunklen Flecken übersät, während die abgewandte Seite eher weiß erscheint. Auch Bodenproben weisen Unterschiede auf. Die Erklärung: Die Kruste des Erdtrabanten ist nicht überall gleich dick
https://science.orf.at/stories/3233267/
(ORF, 26.01.2026)
Rätselhafte phallusförmige Fossilien könnten von einer unbekannten Lebensform stammen
Mehr als 400 Millionen Jahre alte Prototaxites sind einer neuen Studie zufolge keine Pilze und keine Pflanzen. Doch was war das gigantische Urzeitgewächs?
https://www.derstandard.at/story/3000000305468/
(Der Standard, 21.01.2026)
Gigantisches Riesenkänguru konnte hüpfen
Ausgestorbene Riesenkängurus haben bis zu 250 Kilogramm gewogen. Mit diesem Gewicht, war es mechanisch unmöglich zu springen, dachte man bisher. Neue Analysen von fossilen Fußknochen zeigen nun, dass die gigantischen Tiere wohl doch hüpfen konnten, dies aber vermutlich nur in Ausnahmefällen taten
https://science.orf.at/stories/3233887/
(ORF, 22.01.2026)
Mysteriöse Menschenlinie war weiter verbreitet als gedacht
Ein neuer Fund des Paranthropus, einer Seitenlinie des menschlichen Stammbaums, enthüllt ein größeres Verbreitungsgebiet und eine größere Flexibilität als bisher angenommen
https://www.derstandard.at/story/3000000305062/
(Der Standard, 21.01.2026)
Eine Klimakrise, ähnlich wie heute? Warum vor 56 Millionen Jahren die Bäume verschwanden
Am Ende des Paläozäns kam es durch Freisetzung großer Mengen von CO2 und Methan zu einem Temperaturanstieg von fünf Grad. Wie er sich auf Vegetation und Böden auswirkte, haben nun Sedimente aus Bohrkernen genauer verraten
https://www.diepresse.com/20496115/
(Die Presse, 20.01.2026 - kostenpflichtig!)
Größter Sternsaphir des Planeten präsentiert
Der einzigartige Edelstein, der auf Sri Lanka gefunden und nun vorgestellt wurde, hat mehr als 3500 Karat und weist einen perfekten Asterismus auf
https://www.derstandard.at/story/3000000304787/
(Der Standard, 20.01.2026)
Geologische Bruchlinie unter dem Wiener Becken ist aktiver als geglaubt
Der "Leopoldsdorfer Bruch" ist doch nicht starr, sondern dürfte sich in jüngerer Vergangenheit bewegt haben. Starke Beben sind unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen
https://www.derstandard.at/story/3000000304435/
(Der Standard, 17.01.2026)
Störungszone unter Wien aktiver als gedacht
Der „Leopoldsdorfer Bruch“ bahnt sich seinen Weg durch einen Teil des Wiener Beckens, erreicht das Hauptstadtgebiet über Favoriten und Simmering, verläuft knapp östlich des Stephansdoms und setzt sich jenseits der Donau als Nussdorf-Bisamberg-Bruch fort. Diese markante alte Störungszone der Alpenausläufer präsentiert sich laut einer neuen Studie geologisch überraschend aktiv
https://science.orf.at/stories/3233786/
(ORF, 15.01.2026)
Alte Störungszone unter Wien ist aktiver als gedacht
Tektonische Bewegungen prägen die Topografie der Stadt seit Millionen Jahren
https://www.diepresse.com/20484491/
(Die Presse, 16.01.2026 - kostenpflichtig!)
T. rex wuchs noch mit 40 Jahren weiter
Tyrannosaurus erreichte seine maximale Größe erst spät im Leben – rund 15 Jahre später als gedacht. Unterschiede in Skeletten werfen Fragen nach einer möglichen Einteilung in verschiedene Arten auf
https://www.derstandard.at/story/3000000304452/
(Der Standard, 16.01.2026)
K. k. Gartenbaugesellschaft: "Für das gebildete Publicum zur Belehrung"
Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Vereinigungen, die sich der Wissensverbreitung widmeten, wo Forscher ihre Erkenntnis an Interessierte weitergaben
https://www.derstandard.at/story/3000000304056/
(Der Standard, 16.01.2026)
T. Rex war erst mit 40 ausgewachsen
Der Tyrannosaurus rex ist ein echter Gigant unter den Landraubtieren der Kreidezeit gewesen. Bis er ausgewachsen war und seine volle Körpergröße erreichte, dauerte es laut neuen Studiendaten aber deutlich länger als bisher vermutet: Wirklich ausgewachsen waren die Tiere erst in ihren 40ern
https://science.orf.at/stories/3233747/
(ORF, 15.01.2026)
Frühe Badehäuser waren unhygienisch
Öffentliche Bäder sind zentrale Treffpunkte im antiken Pompeji gewesen. Sie laufend mit frischem Wasser zu versorgen war vor über 2.000 Jahren aber nicht einfach. Das Badewasser wurde recht selten gewechselt und war daher regelmäßig verunreinigt, was nun Proben von antiken Kalkablagerungen zeigen
https://science.orf.at/stories/3233710/
(ORF, 13.01.2026)
Öffentliche Bäder Pompejis waren anfangs ziemlich unhygienisch
Kalkablagerungen erzählen Einiges über die Wasserversorgung und Hygieneverhältnisse in der jäh zerstörten Stadt, wie Forschende mit Beteiligung aus Innsbruck herausfanden
https://www.derstandard.at/story/3000000303759/
(Der Standard, 13.01.2026)
Pompejis Bewohner badeten in schmutzigen Thermen
Vor dem Bau eines Aquädukts war die Wasserversorgung in der römischen Stadt sehr unhygienisch, wie nun eine Studie mit österreichischer Beteiligung zeigt
https://www.diepresse.com/20473351/
(Die Presse, 12.01.2026)
Grönlands Reichtum an Bodenschätzen hat mit seiner ungewöhnlichen Geologie zu tun
Unterschiedlichste geologische Prozesse vor 200 Millionen Jahren formten Grönland und erzeugten einige der reichsten Bodenschatzreservoirs der Erde
https://www.derstandard.at/story/3000000303414/
(Der Standard, 10.01.2026)
Elbe wird in Wien nachgebaut
Wie viele regulierte Flüsse gräbt sich die Elbe immer tiefer in ihr Flussbett ein. Um zu testen, wie man diese Entwicklung stoppen kann, werden im BOKU-Wasserbaulabor in Wien nun Versuche durchgeführt. Dafür wird eigens ein Abschnitt mit Elbsand aus Dresden nachgebaut
https://science.orf.at/stories/3233281/
(ORF, 09.01.2026)
Die Iberische Halbinsel dreht sich langsam im Uhrzeigersinn
Die nun nachgewiesene Rotation ist das Resultat tektonischer Kräfte, die bei der Kollision der afrikanischen Platte und der eurasischen entstehen
https://www.derstandard.at/story/3000000301163/
(Der Standard, 03.01.2026)
Große Struktur tief im Erdinneren löst jahrzehntealtes Rätsel der Bermudas
Eigentlich müsste die Inselgruppe im Atlantik unter dem Meeresspiegel verschwunden sein. Dass dem nicht so ist, dürfte an einer erst kürzlich entdeckten Gesteinsschicht liegen
https://www.derstandard.at/story/3000000300901/
(Der Standard, 03.01.2026)
Debatte um aufrechten Gang des ältesten Urahnen geht in die nächste Runde
Fachleute diskutieren, ob der älteste Menschenähnliche vor rund sieben Millionen Jahren schon regelmäßig auf zwei Beinen ging oder nicht. Eine neue Studie spricht dafür
https://www.derstandard.at/story/3000000302660/
(Der Standard, 02.01.2026)