Aktuelles

Unsere Arbeitsgruppe „Geschichte der Erdwissenschaften“ begeht heuer ihr 25
Jahr-Jubiläum. Dies wollen wir mit einer Tagung im Herbst in Graz feiern.


Termin: 4.-5. Oktober 2024


Die Tagung wird Freitagmittag mit einer Zusammenkunft und einer
anschließenden Exkursion auf den Plabutsch zum Thema „Geologie-
Wissenschaftsgeschichte zur Erforschung des Devons in Österreich“ beginnen.
Den Abend lassen wir mit einem gemütlichen Essen ausklingen.
Am Samstag sind Vorträge, Projekt- und Posterpräsentationen vorgesehen.
Dieses Mal ist bewusst kein Generalthema geplant. Es ist aber durchaus
wünschenswert, wenn auch Generalthemen vergangener Jahre aufgegriffen
werden, um einen Querschnitt durch 25 Jahre unserer Arbeitsgruppe zu
reflektieren.
Die Länge der Vorträge soll 25 Minuten Redezeit und 5 Minuten Diskussionszeit
betragen.
Bekanntgabe des Vortragstitels bzw. der Posterpräsentation bis 30. Mai 2024,
Zusendung eines Abstracts der Präsentation bis 31. Juli 2024.
Um die Unkosten abzudecken, wird ein Tagungsbeitrag von € 20-, für Studenten
von € 10- eingehoben.

Die Ausschreibung zur Tagung finden Sie hier -> 1. Zirkular

OEGGPreise   Die ÖGG vergibt 2024 ein neues Stipendium und zwar das

   Marta Cornelius-Furlani-Stipendium

    Die Österreichische Geologische Gesellschaft hat das Ziel, die erdwissenschaftliche Forschung in Österreich zu vernetzen
    und zu fördern. Wir wollen junge WissenschafterInnen erreichen, um diesen die Community zu öffnen, sie in diese zu integrieren
    und interdisziplinäre Kontakte zu vermitteln. Zu diesem Zweck vergibt die ÖGG ein Stipendium

 
                                                                                                                                          in der Höhe von 3.000,- Euro,


                                                                                 das die Durchführung eines eigenständigen Forschungsprojekts mit geowissenschaftlichem Inhalt unterstützen soll.

   Die Einreichsfrist ist der 10. Mai 2024.

   Einreichung: per E-Mail an preis@geologie.or.at

   Nähere Informationen finden Sie hier -> zur Antragsstellung und Preisvergabe

   Die Antragsunterlagen sind hier verlinkt -> Antragsunterlagen

                                                 

                                                   

 

 

Für Forscher tickt die Uhr: Tausende Meteoriten versinken in der Antarktis 
Mehr als 60 Prozent aller auf der Erde gefundenen Meteoriten stammen aus der Antarktis. Für die Planetenforschung sind diese von großer Bedeutung 
https://www.diepresse.com/18348404/
(Die Presse, 08.04.2024) 

Wertvolle Meteoriten versinken in der Antarktis 
In Folge der Erderwärmung versinken Tausende Meteoriten im antarktischen Eis, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Das erfordert laut dem internationalen Team schnelles Handeln: "Meteoriten sind einzigartige Proben von extraterrestrischen Körpern, die entscheidende Informationen über den Ursprung und die Entwicklung unseres Sonnensystems liefern.“ 
https://science.orf.at/stories/3224480/
(ORF, 08.04.2024) 

Saharastaubmenge überschreitet heute in Teilen Europas Grenzwerte 
Die dritte große Staubwolke in zwei Wochen trübt nicht nur die Luft ein. Die Häufung könnte auf eine Veränderung atmosphärischer Zirkulationsmuster zurückgehen 
https://www.derstandard.at/story/3000000214901/
(Der Standard, 08.04.2024) 

Italienischer Vulkan Ätna spuckt Rauchkringel 
Die Wirbelringe kommen aus einem neu entstandenen Krater. Sie entstehen durch kleine Explosionen von Gasblasen 
https://www.diepresse.com/18343646/
(Die Presse, 07.04.2024) 

Ätna stößt kuriose Ringe aus Rauch aus 
Der aktivste Vulkan Europas macht mit eigenwilligen Zeichen auf sich Aufmerksam. Der Rauch kommt aus einem neu entstandenen Krater 
https://www.derstandard.at/story/3000000214819/
(Der Standard, 07.04.2024) 

Bad Ischl für Zeitreisende und geologische Flaneure 
Die Geschichte der Kulturhauptstadt Bad Ischl kann auch als geologische Zeitreise von Grund auf erkundet werden 
https://www.derstandard.at/story/3000000212432/
(Der Standard, 01.04.2024) 

Der Supervulkan von Santorin kann auch in Ruhezeiten explodieren 
Der Vulkan, der vor 3.600 Jahren die minoische Hochkultur fast auslöschte, sorgte auch danach für heftige Eruptionen. Das aktuelle Risiko ist höher als angenommen 
https://www.derstandard.at/story/3000000213163/
(Der Standard, 26.03.2024) 

Überreste eines Riesendelfins im Amazonasbecken entdeckt 
Der Rekord-Süßwasserdelfin lebte vor 16 Millionen Jahren in einer ausgedehnten Seenregion. Seine verwandtschaftlichen Beziehungen erwiesen sich als Überraschung 
https://www.derstandard.at/story/3000000212897/
(Der Standard, 23.03.2024) 

Wiener Hochquellenleitung: Wie eine Erfolgsgeschichte zum Mythos wurde 
Der 22. März, alljährlicher Weltwassertag, bietet Anlass dazu, auf die mehr als 150-jährige Geschichte der Wiener Hochquellenleitung zu blicken 
https://www.derstandard.at/story/3000000211764/
(Der Standard, 22.03.2024) 

Supervulkan beeinflusste Ausbreitung des Menschen 
Auf seinem Weg von Afrika in den Rest der Welt hat der moderne Mensch feuchte und fruchtbare Phasen genutzt, so die gängige Annahme. Laut einer neuen Studie gilt das nicht für die letzte, wahrscheinlich wichtigste Migrationswelle vor 60.000 bis 70.000 Jahren. Nach dem Ausbruch eines Supervulkans war es damals nämlich extrem trocken 
https://science.orf.at/stories/3224167/
(ORF, 21.03.2024) 

Supervulkan half der Menschheit beim Verlassen von Afrika 
Die Klimaveränderungen nach der Supereruption vor 74.000 Jahren verschafften den Menschen am Horn von Afrika mehr Flexibilität bei der Ernährung 
https://www.derstandard.at/story/3000000212518/
(Der Standard, 20.03.2024) 

Fossile Korallenriffe von Hawaii erlauben spektakuläre Zeitreise 
Korallen speichern in ihren Skeletten vergangene Umweltbedingungen. Ein internationales Team – darunter Theresa Nohl von der Uni Wien – analysiert deshalb Bohrkerne von den Riffen Hawaiis. Sie lassen uns 500.000 Jahre in die Erdgeschichte zurückblicken 
https://www.diepresse.com/18272016/
(Die Presse, 19.03.2024) 

Erdspalte gibt heiße Lava frei: Hunderte Menschen aus berühmter Blauen Lagune gebracht 
Es ist der vierte und vermutlich bisher stärkste Spaltausbruch auf der Halbinsel Reykjanes seit Mitte Dezember. Auch die Touristenattraktion Blaue Lagune, wo sich etwa 700 Menschen aufgehalten hatten, wurde noch am Samstagabend evakuiert 
https://www.diepresse.com/18283046/
(Die Presse, 18.03.2024) 

Erneuter Vulkanausbruch auf Island: Lavastrom nähert sich Fernwärmeleitung 
Bereits zum vierten Mal seit Dezember ist in derselben Region aus einer Erdspalte Lava ausgetreten. Hunderte Menschen wurden rund um Grindavík evakuiert 
https://www.derstandard.at/story/3000000212009/
(Der Standard, 17.03.2024) 

Der Bergbau soll künftig umweltschonend werden 
Kaum eine Branche steht so oft in der Kritik wie die Montanindustrie. Neue Konzepte sollen helfen, Ressourcen verantwortungsvoll zu gewinnen 
https://www.derstandard.at/story/3000000210685/
(Der Standard, 17.03.2024) 

Ableitung von Kühlwasser des AKWs Fukushima wegen Erdbebens unterbrochen 
Der Betrieb der Anlagen zur Verarbeitung des radioaktiven Wassers wurde aus Sicherheitsgründen für einige Stunden ausgesetzt 
https://www.derstandard.at/story/3000000211819/
(Der Standard, 15.03.2024) 

Rätsel um verschwundenen Riesenmeteoriten soll gelöst werden 
Vor mehr als hundert Jahren berichtete ein französischer Offizier vom Fund eines Hundert-Meter-Meteoriten in der Wüste Mauretaniens. Hat es ihn wirklich gegeben? 
https://www.derstandard.at/story/3000000210663/
(Der Standard, 12.03.2024) 

Wolfram aus Mittersill und Lithium aus der Koralpe 
Österreichische Forscherinnen und Forscher waren maßgeblich an der Erarbeitung von Richtlinien für Nachhaltigkeit im Bergbau beteiligt. Diese Vorgaben sollen künftig als Leitlinie für den Abbau von Rohstoffen in Europa dienen 
https://www.diepresse.com/18255941/
(Die Presse, 11.03.2024) 

Wichtige erste Hürde bei Wiedergeburt des Mammuts genommen 
Forschenden um Genetikpionier George Church gelang es erstmals, umprogrammierte pluripotente Stammzellen von Elefanten zu erzeugen. Fachleute bleiben aber skeptisch 
https://www.derstandard.at/story/3000000210640/
(Der Standard, 08.03.2024) 

Ade, Anthropozän: Das Zeitalter des Menschen ist überraschend abgesagt 
Wie stark beeinflussen wir den Planeten? Diesen Sommer wollten Geologen mit dem Anthropozän ein neues Erdzeitalter ausrufen. Doch das haben nun Kollegen überraschend gestoppt 
https://www.diepresse.com/18249257/
(Die Presse, 06.03.2024)  

Fachgremium stimmt gegen Anthropozän 
Die offizielle Anerkennung des Menschenzeitalters, des Anthropozäns, als neue Epoche der Erdgeschichte scheint erst einmal vom Tisch zu sein. Das zuständige Expertengremium, die „Subcommission on Quaternary Stratigraphy“ (SQS), stimmte gegen den Vorschlag 
https://science.orf.at/stories/3223954/
(ORF, 06.03.2024) 

Leben wir schon im Anthropozän? Nein, sagt die Fachwelt 
Fachleute stimmten gegen den Vorschlag, der das geologische Zeitalter des Menschen ausrufen sollte 
https://www.derstandard.at/story/3000000210438/
(Der Standard, 06.03.2024) 

Ältester Nachweis für Frühmenschen in Europa 
Frühmenschen der Art Homo erectus sind laut einer neuen Studie bereits vor rund 1,4 Millionen Jahren in Europa gewesen und damit deutlich früher als bisher angenommen. Darauf lasse eine Schicht mit Steinwerkzeugen in einer Ausgrabungsstätte der Ukraine schließen 
https://science.orf.at/stories/3223959/
(ORF, 07.03.2024) 

Älteste Spuren von Frühmenschen in Europa durch Neudatierung enthüllt 
Steinwerkzeuge aus der Ukraine sind 1,4 Millionen Jahre alt. Sie deuten darauf hin, dass Homo erectus während der frühen Altsteinzeit wohl aus dem Osten nach Europa kam 
https://www.derstandard.at/story/3000000210430/
(Der Standard, 06.03.2024) 

Rätsel um marokkanische Riesendüne gelöst 
Forscher untersuchten mittels verschiedener Methoden das Zustandekommen einer 100 Meter hohen Sterndüne und förderten einige überraschende Ergebnisse zutage 
https://www.derstandard.at/story/3000000210130/
(Der Standard, 05.03.2024) 

Alle Blümchen sind schon da – Vom Wert der Phänologie 
Ob die Blüten der Veilchen, Kirsche oder Marille: Sie gelten als Fixpunkte im Jahreslauf. Immer früher eintretende Blüten belegen – langfristig betrachtet – den Klimawandel 
https://www.derstandard.at/story/3000000209910/
(Der Standard, 04.03.2024) 

Metropolen an der US-Ostküste sinken mit beunruhigendem Tempo 
Aktuelle Satellitendaten zeigen, wie rasant New York, Baltimore, Charleston und andere Metropolen dem Meer entgegensinken 
https://www.derstandard.at/story/3000000210168/
(Der Standard, 04.03.2024) 

Der Mantel der Erde, die Terra incognita unter unseren Füßen 
Über den Erdmantel wissen wir weniger als über den Mond, auch der letzte Bohrversuch erreichte ihn nicht. Aber er könnte klären, ob das Leben dort entstand 
https://www.diepresse.com/18225742/
(Die Presse, 03.03.2024 - kostenpflichtig!)  

OEGGPreise   Die ÖGG vergibt 2024 zwei Wissenschaftspreise und zwar den

   Otto Ampferer Preis für alle Sparten der Geowissenschaften und den 

   Hans Höfer von Heimhalt Preis für alle Sparten der angewandten Geowissenschaften

   Die Einreichsfrist ist bis 10. Mai 2024.

   Die Preise werden dann im Herbst im Rahmen der Pangeo 2024 vergeben (23.-27. September 2024) in Salzburg.

   Für die Einreichung wird ein Antragsschreiben, CV und Publikationsliste benötigt.

 

Die Pangeo ist die Tagung der österreichischen Erdwissenschaften. Sie wurde im Jahr 2002 erstmals in Salzburg organisiert und findet seither zweijährlich an den Universitätsstandorten Wien, Graz, Innsbruck, Leoben und Salzburg statt.Sie ist ein Forum für alle Erdwissenschaftlichen Disziplinen und verbindet Wissenschaft und Praxis.

Die Deuqua, die Deutsche Quartärvereinigung, trifft sich wie die ÖGG alle zwei Jahre. Die Deuqua veranstaltet ihre Treffen an diversen Orten der Hauptmitgliedsländer, Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Deuqua bietet ein breites Forum für Themen, die mit dem jüngsten und sehr dynamischen Abschnitt unsere Erdgeschichte verknüpft sind, wie z.B. klimagesteuerten Erdoberflächenprozesse.

Vom 23. bis 27. September 2024 werden erstmals beide Tagungen gemeinsam in Salzburg abgehalten unter dem Motto: Converging Spheres.

Der Tagungsort ist die Natur- und Lebenswissenschaftliche Fakultät in Salzburg.

Die Organisation hat sich ein spannendes Programm mit Workshops, Sessions, Exkursionen und Abendveranstaltungen einfallen lassen und freut sich, das Programm nun im 2. Zirkular vorstellen zu können.

Die Teilnehmer:innen-Anmeldung und Beitragseinreichnung damit auch geöffnet.

Hier ist der link zur homepage             und zum -> zweiten Zirkular                 

Am 06.03.2024 findet ab 17 Uhr die Generalversammlung der ÖGG im Naturhistorischen Museum in Wien statt. Im Anschluss wird eine Führung durch den neu gestalteten Saal 6: Die Erde – Ein dynamischer Planet angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung über untenstehendes Formular notwendig.

Spuren des größten Vulkanausbruchs seit 12.000 Jahren entdeckt 
Bislang belegte der Tambora-Ausbruch den Spitzenplatz, doch wie sich zeigte, war die Kikai-Akahoya-Eruption vor 7.300 Jahren vor Japan noch deutlich explosiver 
https://www.derstandard.at/story/3000000209593/
(Der Standard, 29.02.2024) 

Erschlankter Rekordwal nach kurzer Zeit wieder vom Thron gestoßen 
39 Millionen Jahre alte Fossilien wiesen zunächst auf einen über 300 Tonnen schweren Meeressäuger hin. Doch Perucetus colossus war vermutlich viel leichter als gedacht 
https://www.derstandard.at/story/3000000209616/
(Der Standard, 29.02.2024) 

Zu den großen Eiszeiten kam es anders als bisher geglaubt 
CO2-Mangel in der Atmosphäre dürfte vor 1,5 Millionen Jahren die regelmäßigen Kaltzeiten verstärkt haben. Das stellt womöglich aktuelle Klimamodelle infrage 
https://www.derstandard.at/story/3000000208759/
(Der Standard, 26.02.2024) 

Größte Insel der Erde hebt sich schneller, als der Meeresspiegel steigt 
In den vergangenen zehn Jahren hob sich Grönland um bis zu 23 Zentimeter. Schuld daran ist nicht nur der schwindende Grönländische Eisschild, wie eine neue Studie zeigt 
https://www.derstandard.at/story/3000000208140/
(Der Standard, 20.02.2024) 

Als die Dinos auf die Weltbühne zurückkehrten 
Vor genau 200 Jahren wurde mit Megalosaurus erstmals ein Dinosaurier wissenschaftlich beschrieben. Damit begann das zweite Zeitalter der formidablen Echsen 
https://www.derstandard.at/story/3000000207924/
(Der Standard, 20.02.2024) 

Das älteste Reptilienfossil der Alpen ist offenbar eine Fälschung 
Das 1931 in Vulkangestein entdeckte Fossil besticht durch dunkle Reste von weichem Gewebe. Doch es dürfte nachträglich aufgemalt worden sein 
https://www.derstandard.at/story/3000000207750/
(Der Standard, 19.02.2024)  

Kriechende Gletscher als Klimahinweis 
Die Kriechgeschwindigkeit von Blockgletschern lässt Rückschlüsse auf das Klima zu: Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher vom Institut für Geografie und Raumforschung der Universität Graz in einer internationalen Studie. Laut dieser nahm das Tempo seit den 1990er Jahren zu 
https://steiermark.orf.at/stories/3245015/
(ORF, 16.02.2024) 

Weltgrößtes Goldnugget war so schwer wie ein erwachsener Mann 
Vor 150 Jahren fanden zwei Bergleute den bisher größten Goldklumpen der Welt. Er wog 72 Kilo und wäre Schätzungen zufolge gut drei Millionen Euro wert 
https://www.derstandard.at/story/3000000206779/
(Der Standard, 10.02.2024)  

Vulkanausbruch auf Island schon wieder zu Ende 
Die Warmwasserversorgung in der Region dürfte jedoch in den kommenden Tagen weiter beeinträchtigt sein 
https://www.diepresse.com/18087188/
(Die Presse, 10.02.2024)  

Vereisung durch Asteroideneinschlag 
Die Erde war mehrmals in ihrer Geschichte völlig vereist. Vom Weltall muss sie wie ein riesiger Schneeball ausgesehen haben. Zu den Ursachen für dieses als „Schneeball Erde“ bekannte Phänomen gibt es mehrere Hypothesen. Eine Studie zeigt nun, dass unter bestimmten Bedingungen auch der Asteroideneinschlag die Vereisung ausgelöst haben könnte 
https://science.orf.at/stories/3223550/
(ORF, 09.02.2024) 

Meteorit kann die Erde in einen riesigen Schneeball verwandeln 
Immer wieder war die Erde bis zum Äquator unter Eis und Schnee begraben. Forschende haben nun eine Ursache gefunden, wie so etwas überhaupt möglich ist 
https://www.derstandard.at/story/3000000206763/
(Der Standard, 09.02.2024)  

Gigantische Tiefseeberge an der Küste Amerikas entdeckt 
Schwerkraftanomalien brachten Forschende auf die Spur von vier unentdeckten Unterwasserbergen. Die höchste Erhebung misst fast drei Kilometer 
https://www.derstandard.at/story/3000000206756/
(Der Standard, 09.02.2024)  

Bis zu 80 Meter hohe Lavafontänen: Vulkan auf Island ausgebrochen 
Die Erde unterhalb einer Halbinsel südwestlich von Reykjavik gibt keine Ruhe. Nördlich der schon seit November evakuierten Stadt Grindavík tat sich ein Erdriss auf. Die Lavafontäne war bis in die Hauptstadt zu sehen. 
https://www.diepresse.com/18077362/
(Die Presse, 08.02.2024)  

Erneut Vulkanausbruch auf Island 
Der Ausbruch ereignete sich rund fünf Kilometer nördlich des bereits im November evakuierten Küstenorts Grindavík und kappte die Warmwasserversorgung 
https://www.derstandard.at/story/3000000206582/
(Der Standard, 08.02.2024) 

Tragen burgenländische Schnecken das älteste Rot?
Forscher am Naturhistorischen Museum haben Schneckenschalen analysiert – und berichten von einem Superlativ, der grübeln lässt.
https://www.diepresse.com/18076385/
(Die Presse, 07.02.2024 - kostenpflichtig!) 

Vor 500.000 Jahren explodierte im Mittelmeer ein gewaltiger Unterwasservulkan 
Forschungsexpedition findet Beweise für einen der größten jemals aufgezeichneten Ausbrüche in der Ägäis 
https://www.derstandard.at/story/3000000205140/
(Der Standard, 05.02.2024)  

Universität Innsbruck würdigt Höhlenforscher Christoph Spötl 
Seit 2008 verleiht die Universität Innsbruck den Wissenschaftspreis für außergewöhnliche Forschungsleistung der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Laut einer Presseaussendung der Universität ging heuer der Preis an den Geowissenschafter Christoph Spötl. 
https://science.apa.at/power-search/17601580728361781753
(APA, 02.02.2024) 

„Menschenzeitalter“ bleibt umstritten 
Der menschliche Einfluss auf die Erde ist so groß, dass bereits seit Jahren vom Anthropozän gesprochen wird, vom Erdzeitalter der Menschen. Ob es sich dabei tatsächlich um eine neue geologische Epoche handelt, wird in der Geologie allerdings noch immer kontrovers diskutiert. Dieses Jahr könnte eine Entscheidung fallen 
https://science.orf.at/stories/3223200/
(ORF, 02.02.2024) 

In der Eisenzeit boomte im Salzkammergut der Metallhandel 
Schmuck, Waffen und Werkzeuge wurden in Hallstatt aus zum Teil weit gereistem Kupfer gefertigt. Das zeigen neue Analysen von Grabfunden 
https://www.diepresse.com/18057619/
(Die Presse, 02.02.2024) 

Zu ebener Erde und im Untergrund: Das Lebenswerk des Geologen Godfrid Wessely 
Die tiefen Erdölbohrungen Österreichs mit dem Rekord von 1983 in 8.553 Meter Tiefe in Zisterdorf konnten die Stockwerke des Wiener Beckens enthüllen 
https://www.derstandard.at/story/3000000204441/
(Der Standard, 01.02.2024) 

2024 beginnt für Österreich mit mehr Erdbeben als sonst 
Für das nächtliche Beben in Niederösterreich wurde die Magnitude auf 4,5 korrigiert, auch in Tirol startete eine Erdbebenserie. Warum das für Seismologinnen nicht ungewöhnlich ist 
https://www.derstandard.at/story/3000000205607/
(Der Standard, 01.02.2024) 

Der Mond wird kleiner – und das hat Folgen für künftige Mondmissionen 
Der Erdtrabant schrumpfte zwar nur in einem kleinen Ausmaß, doch die Auswirkungen könnten zur Gefahr für Astronauten und ihre Mondbehausungen werden 
https://www.derstandard.at/story/3000000205344/
(Der Standard, 31.01.2024) 

Archäologische Funde aus Hallstatt belegen prähistorischen Fernhandel 
Die Menschen am Hallstätter Salzberg verfügten schon in der Eisenzeit über Netzwerke, die weit über die Region hinausreichten. Analysen belegen den Wandel der Beziehungen 
https://www.derstandard.at/story/3000000205241/
(Der Standard, 30.01.2024) 

Meteorit bewahrte Lebensbausteine aus der Frühzeit des Sonnensystems 
Elektronenmikroskopische Analysen des Winchcombe-Meteoriten offenbarten Aminosäuren und komplexe Kohlenwasserstoffe aus dem All 
https://www.derstandard.at/story/3000000205251/
(Der Standard, 30.01.2024) 

Dinosaurier erschreckten mit den Federn ihre Opfer 
US-Forscher präsentieren eine neue Erklärung zur Entstehung der Federn: Sie dienten zunächst Sauriern, um ihre Beute aufzuscheuchen 
https://www.diepresse.com/18044073/
(Die Presse, 29.01.2024) 

Flügel halfen bei Insektenjagd 
Flugunfähige Dinosaurier könnten ihre Flügel und Federn zum Aufschrecken ihrer Beute genutzt haben. Dieser Hypothese ging nun ein Forschungsteam aus Südkorea nach – mit einem eigens gebauten Roboter und Heuschrecken 
https://science.orf.at/stories/3223292/
(ORF, 29.01.2024) 

Könnte die Erde mit einem winzigen Schwarzen Loch kollidieren? 
Die Existenz von Schwarzen Minilöchern ist umstritten. Ein Astrophysiker spekuliert, dass sie das rätselhafte Tunguska-Ereignis in Sibirien ausgelöst haben könnten 
https://www.derstandard.at/story/3000000204843/
(Der Standard, 29.01.2024) 

Meteoritenfund bei Berlin entpuppt sich als außerordentliche Rarität 
In Nauen wurden mehrere Fragmente eines Meteoriten geborgen, dessen Fall am Sonntag beobachtet wurde. Es dürfte sich um einen extrem seltenen Aubriten handeln 
https://www.derstandard.at/story/3000000204880/
(Der Standard, 27.01.2024) 

Klima im Römischen Reich rekonstruiert 
Durch versteinertes Plankton aus dem Mittelmeer hat ein Forschungsteam das Klima im Römischen Reich rekonstruiert – und dabei einen Zusammenhang mit den Ausbrüchen historischer Pestpandemien belegen können. Beispiele wie dieses sollen die vielschichtigen Auswirkungen des heutigen Klimawandels neu beleuchten 
https://science.orf.at/stories/3223275/
(ORF, 26.01.2024) 

Deutlicher Anstieg an spürbaren Erdbeben 
In Österreich hat es im Jänner bisher 20 spürbare Erdbeben gegeben. Das waren viermal mehr als in einem durchschnittlichen Jänner. Die meisten dieser Beben wurden heuer in der Region Pillerseetal (Bezirk Kitzbühel) festgestellt. Eine ähnliche Bebenserie gab es im Jahr 1921 
https://tirol.orf.at/stories/3241818/
(ORF, 23.01.2024) 

Riesenhai Megalodon war womöglich schlanker als bisher gedacht 
Forscher diskutieren über die Körperform des Ur-Hais. Denn neue Anaylsen zeigen, dass der Megalodon nicht so rundlich war, wie sein moderner Verwandter 
https://www.diepresse.com/18015736/
(Die Presse, 22.01.2024) 

Megalodon schlanker als bisher angenommen 
Der riesige Urzeithai Megalodon ist deutlich schlanker und möglicherweise auch länger gewesen als bisher angenommen. Sein Körperbau ähnelte laut einer neuen Analyse weniger dem Weißen Hai, vielmehr dem Makohai 
https://science.orf.at/stories/3223236/
(ORF, 22.01.2024) 

Urzeit-Hai Megalodon sah deutlich anders aus als bisher gedacht 
Der Gigant der Ozeane dürfte doch kein überdimensionierter Weißer Hai gewesen sein, sondern schlanker. Damit stellt sich auch die Frage nach seinem Aussterben neu 
https://www.derstandard.at/story/3000000203856/
(Der Standard, 22.01.2024) 

Größer als Niederösterreich: Riesiges Kaltwasser-Korallenriff vor US-Ostküste entdeckt 
Das Riff in der Tiefsee reicht von Miami bis zur knapp 800 Kilometer weiter nördlich gelegenen Stadt Charleston in South Carolina. Erst nach zehn Jahren Forschung konnte die Größe abgeschätzt werden 
https://www.diepresse.com/18004317/
(Die Presse, 18.01.2024) 

Alter des Neusiedler Sees erstmals bestimmt 
Überraschenderweise bestand der See in seiner größeren Form bereits vor 25.000 Jahren – als weite Teile Europas unter einer Eisdecke lagen 
https://www.derstandard.at/story/3000000203481/
(Der Standard, 17.01.2024) 

Neue Theorie zur Herkunft der mysteriösen Krater "am Ende der Welt" 
Ein Forschungsteam aus Norwegen vermutet, dass das vor zehn Jahren entdeckte explosive Phänomen im hohen Norden mit heißem Gas aus der Tiefe zu tun hat 
https://www.derstandard.at/story/3000000203363/
(Der Standard, 17.01.2024) 

„Schwarzer Tag für Island“ 
Zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen ist auf Island ein Vulkan ausgebrochen. Bei der fünften Eruption im Südwesten der Insel seit 2021 erreichte die Lava erstmals auch den evakuierten Küstenort Grindavik, in dem sie mehrere Häuser in Brand setzte. Regierungschefin Katrin Jakobsdottir sprach von einem „schwarzen Tag für ganz Island“ 
https://orf.at/stories/3345686/
(ORF, 15.01.2024) 

Vulkanausbruch: Magma setzt Häuser in Grindavík in Brand 
Erneut ist auf Island ein Vulkan ausgebrochen. Die Bewohner des Orts Grindavík wurden rechtzeitig evakuiert. Die isländische Regierungschefin spricht dennoch von einem „schwarzen Tag für ganz Island“ 
https://www.diepresse.com/17991627/
(Die Presse, 15.01.2024) 

Neuer Vulkanausbruch auf Island: Lava setzt Häuser im Ort Grindavík in Brand 
Die Regierungschefin spricht von einem schwarzen Tag für das Land. Auf der indonesischen Insel Sumatra ist ebenfalls ein Vulkan ausgebrochen 
https://www.derstandard.at/story/3000000203052/
(Der Standard, 15.01.2024) 

Diamantenregen könnte auch auf kleineren Planeten niedergehen 
Aktuelle Experimente zeigen, dass die Bedingungen für einen kristallinen Niederschlag auch auf sogenannten "Mini-Neptunen" gegeben wären 
https://www.derstandard.at/story/3000000202687/
(Der Standard, 11.01.2024) 

Dem größten Affen aller Zeiten ging das Futter aus 
Gigantopithecus blacki verschwand vor 295.000 bis 215.000 Jahren. Neue Ergebnisse untermauern, dass der Riese wohl nicht mit den klimatischen Veränderungen mithalten konnte 
https://www.derstandard.at/story/3000000202555/
(Der Standard, 11.01.2024) 

Wie der größte Menschenaffe verschwand 
Riesig, aber unflexibel: Mit einer geschätzten Höhe von drei Metern und bis zu 300 Kilogramm Gewicht ist Gigantopithecus blacki der größte Menschenaffe gewesen, der jemals über die Erde gestampft ist. Aus einer umfassenden Analyse bisheriger Funde ermittelte ein internationales Forschungsteam nun, wann der kolossale Primat in Südasien ausstarb – und warum 
https://science.orf.at/stories/3223044/
(ORF, 10.01.2024) 

Warum Feldspat so gut Wolken bildet 
Unter den Mio. Tonnen Mineralstaub, die alljährlich in die Erdatmosphäre gelangen, ist ein großer Anteil an Feldspat, eines der wichtigsten gesteinsbildenden Minerale der Erdkruste. An die winzigen Partikel lagern sich Wassermoleküle viel häufiger an als an andere Teilchen. Wie das bei der Wolkenbildung hilft, hat ein Wiener Forschungsteam geklärt 
https://science.orf.at/stories/3223028/
(ORF, 10.01.2024) 

Neuer Ursaurier beschrieben 
Anhand von Funden in Rheinland-Pfalz hat ein Forschungsteam eine neue Ursaurierart beschrieben. Sie lebte vor den Dinosauriern. Zu Lebzeiten vor knapp 300 Millionen Jahren Stenokranio boldi wohl eines der größten Raubtiere in der Fundregion, schätzungsweise anderthalb Meter lang konnte das Tier werden 
https://science.orf.at/stories/3223010/
(ORF, 09.01.2024) 

Schrecken der Meere vor 500 Mio. Jahren 
Vor mehr als 500 Millionen Jahren ist ein riesiger Wurm durch die Urmeere geschwommen und hat andere Tiere gefressen. Das schließt ein Forschungsteam aus Fossilienfunden im Norden Grönlands. Der Timorebestia koprii genannte Wurm war ohne Antennen bis zu 20 Zentimeter lang und mit bis zu etwa 30 Zentimeter. Er war wohl eines der ersten Raubtiere 
https://science.orf.at/stories/3222991/
(ORF, 08.01.2024) 

Schon unsere frühen Vorfahren vor 70 Millionen Jahren lebten in Paaren 
Die Sozialstruktur der ersten Primaten war jener der heutigen Menschen wohl ähnlicher als bisher angenommen 
https://www.derstandard.at/story/3000000202089/
(Der Standard, 08.01.2024) 

Bakterien als Bergleute 
Mikroorganismen setzen Metalle aus Mineralien frei und helfen beim Schürfen etwa von Kupfer und Gold, nun auch bei dem Seltener Erden 
https://www.diepresse.com/17960021/
(Die Presse, 07.01.2024 - kostenpflichtig!) 

Jugendlicher T. rex war vielleicht doch eine eigene Spezies 
Ein großer paläontologischer Streit geht in die nächste Runde, Fachleute sind nicht überzeugt: Warum die Funde noch immer die Gemüter erhitzen 
https://www.derstandard.at/story/3000000201799/
(Der Standard, 05.01.2024) 

Schon erste Primaten lebten als Paare 
Viele Primaten haben vermutlich bereits vor fast 70 Millionen Jahren in Paaren gelebt. Das zeigt eine neue Studie der Universität Zürich. Die Sozialstruktur dieser ersten Primaten war den heutigen Menschen damit ähnlicher als bisher angenommen 
https://science.orf.at/stories/3222946/
(ORF, 03.01.2024) 

Riesige Seeskorpione waren doch die Spitzenprädatoren ihrer Zeit 
Die größten Seeskorpione erreichten mehr als 2,5 Meter Länge. Dass die gigantischen Gliederfüßer die Topräuber der Meere waren, wurde jedoch bisher bezweifelt 
https://www.derstandard.at/story/3000000201548/
(Der Standard, 02.01.2024) 

Zahl der Opfer steigt: Dutzende Tote nach Erdbeben-Serie in Japan 
Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,6 lag in der Region Noto - in nur geringer Tiefe. Häuser stürzten ein, Straßen rissen auf. Und die Serie an Beben dauert an. Einige betroffene Gebiete sind nur schwer zu erreichen 
https://www.diepresse.com/17955775/
(Die Presse, 02.01.2024) 

Erdbeben in Japan: Mehrere Todesopfer und Verletzte 
In Japan bebte am Neujahrstag die Erde: Häuser stürzten ein und Straßen rissen auf, kleinere Tsunami-Wellen erreichten die Westküste 
https://www.derstandard.at/story/3000000201442/
(Der Standard, 01.01.2024) 

Wenn wissenschaftliche Institutionen feiern: Jubiläen und Feste 
Ein halbes Jahrhundert ist für renommierte Institutionen ein würdiger Anlass, auf Geleistetes zurückzuschauen und hoffnungsfroh nach vorn zu blicken 
https://www.derstandard.at/story/3000000199214/
(Der Standard, 01.01.2024)  

 

2023 wurden in Österreich 81 spürbare Erdbeben erfasst 
Der Wert liegt über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Die Bevölkerung nahm heuer allein in Niederösterreich 39 Erdbeben wahr 
https://www.derstandard.at/story/3000000201298/
(Der Standard, 29.12.2023) 

Das Beben von Messina: Damalige Berichte und aktuelle Forschung 
Das Erdbeben vom 28. Dezember 1908 wurde auch in Wien registriert und medial rezipiert, die wissenschaftliche Erforschung ist auch im 21. Jahrhundert ein Thema 
https://www.derstandard.at/story/3000000195776/
(Der Standard, 28.12.2023) 

Göttliche Steine entpuppten sich als Dinosaurier-Eier 
Eine uralte Tradition in einer fossilienreichen Region in Zentralindien begeistert die Paläontologen 
https://www.derstandard.at/story/3000000201063/
(Der Standard, 27.12.2023) 

Auf Tour durch die unterirdische Welt der Höhlenforschung 
Höhlen lassen weit in die Vergangenheit unseres Planeten blicken. Ihre Erforschung verlangt Fachleuten einiges ab, wie ein Lokalaugenschein zeigt 
https://www.derstandard.at/story/3000000200228/
(Der Standard, 27.12.2023) 

Dorf zwischen Staunen und Bangen 
Eine wochenlange Serie von Beben hat den Ausbruch des isländischen Vulkans Fagradalsfjall angekündigt, in der Nacht auf Dienstag war es schließlich so weit. Die Eruption sorgte für spektakuläre Bilder und erfreute Schaulustige. Die Einwohner des schon im November evakuierten Ortes Grindavik aber zittern: Die Gemeinde blieb zwar von der Lava verschont, doch die Hoffnungen, bald zurückkehren zu dürfen, schwinden 
https://orf.at/stories/3343398/
(ORF, 19.12.2023)  

Was man über den Vulkanausbruch in Island wissen muss 
Der Vulkan speit immense Lavamengen, der Flugverkehr ist derzeit nicht gestört. Ob die Bevölkerung des nahen Küstenorts Grindavík zu Weihnachten heimkehren darf, ist unklar 
https://www.derstandard.at/story/3000000200286/
(Der Standard, 19.12.2023)  

Vulkanausbruch auf Island: Lava strömt aus kilometerlangem Riss 
Auf der Halbinsel Reykjanes kam es zur Eruption, das nahegelegene Fischerdorf Grindavík wurde geräumt und dürfte nicht gefährdet sein 
https://www.derstandard.at/story/3000000200252/
(Der Standard, 19.12.2023) 

100 bis 200 Kubikmeter Lava pro Sekunde: Vulkanausbruch auf Island 
Seit Wochen kündigte sich der Vulkanausbruch an. Die Erde bebte dutzende Male. Nach wenigen Stunden stabilisierte sich die Lage 
https://www.diepresse.com/17928867/
(Die Presse, 19.12.2023) 

Mindestens 118 Tote nach Erdbeben in China 
Das Erdbeben hatte die Stärke von 6,2 auf der Richter-Skala. Besonders betroffen ist der Landkreis Jishishan in der Provinz Gansu. China wurde vergangene Woche von einer Kältewelle heimgesucht: Die Menschen haaren teils bei Minusgraden in der Kälte aus 
https://www.diepresse.com/17928896/
(Die Presse, 19.12.2023) 

Erdbeben fordert über 120 Menschenleben 
Bei einem schweren Erdbeben im Nordwesten Chinas sind mindestens 127 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden nach dem Beben der Stärke 6,2 am späten Montagabend zudem über 700 Verletzte gemeldet. Berichtet wird außerdem von Schäden an Tausenden Gebäuden. Eiseskälte erschwert die Rettungsbedingungen 
https://orf.at/stories/3343345/
(ORF, 19.12.2023) 

Mysteriöse weiße Kruste in Asteroidenprobe entdeckt 
Neue Erkenntnisse über das Material des Asteroiden Bennu sorgen bei einigen Fachleuten für Staunen. Ein anderer Asteroid kommt der Erde 2029 nahe 
https://www.derstandard.at/story/3000000199619/
(Der Standard, 15.12.2023) 

Fossiles Fastfood: Was Dino-Teenager am liebsten snackten 
Erstmals wurde ein jugendlicher Tyrannosaurier samt Mageninhalt entdeckt. Dieser gibt Aufschluss darüber, wie sich die Ernährung von T. rex und Co veränderte 
https://www.derstandard.at/story/3000000199074/
(Der Standard, 12.12.2023) 

Rätsel um Einschlagsort des jüngsten schweren Asteroidentreffers womöglich gelöst 
Das weltweit größte bekannte Trümmerfeld geht auf einen Asteroiden zurück, der vor knapp 800.000 die Erde traf. Wo aber liegt der Einschlagskrater? 
https://www.derstandard.at/story/3000000198701/
(Der Standard, 11.12.2023) 

Wie alt ist das Leben? 
Wann sich zum ersten Mal etwas regte auf der Erde, ist umstritten. Immerhin gibt es neue Hinweise auf den Beginn des „höheren Lebens“ 
https://www.diepresse.com/17893594/
(Die Presse, 10.12.2023 - kostenpflichtig!) 

Die Erde ausbeuten – aber nachhaltig? 
Der Stoff, aus dem die fossilfreie Zukunft ist, kommt aus der Erde. Bergbau im Zeichen der Nachhaltigkeit – ist das nicht ein Widerspruch? 
https://www.derstandard.at/story/3000000197723/
(Der Standard, 05.12.2023) 

Weitere Tote und kaum Hoffnung für Vermisste auf Vulkan Marapi 
Auch für die Einsatzteams ist die Arbeit wegen weiterer Ausbrüche und Regens gefährlich. Die Hoffnung, Bergsteiger noch lebendig zu finden, ist gering 
https://www.derstandard.at/story/3000000198340/
(Der Standard, 05.12.2023) 

Mehr als 1600 Nachbeben auf den Philippinen 
Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring. Ein Erdbeben hatte am Wochenende für Schrecken gesorgt - und die Erde rumpelt weiter 
https://www.diepresse.com/17885465/
(Die Presse, 04.12.2023) 

Kilometerhohe Aschewolke nach Vulkanausbruch auf Sumatra 
Der Vulkan Marapi ist ausgebrochen und macht mit einer drei Kilometer hohen Aschewolke auf sich aufmerksam. Um den Krater wurde eine Sperrzone eingerichtet 
https://www.diepresse.com/17884840/
(Die Presse, 03.12.2023) 

Vom 21. - 23 September 2023 fand die diesjährige ÖGG-Exkursion statt. Ziel waren die westlichen Nördlichen Kalkalpen. Für die Nördlichen Kalkalpen wurde in den letzten Jahren eine neue Deckeneinteilung etabliert. Anstelle einer Dreiteilung mit (vom Hangenden ins Liegende) Inntal-, Lechtal-, Allgäu Decke wird eine Einteilung in Karwendel- und Tannheim Decke vorgeschlagen. Hugo Ortner (Universität Innsbruck) und Alfred Gruber (Geosphere) leiteten die Exkursion und führten die 17-köpfige Gruppe zu Schlüsselaufschlüssen dieser neuen Einteilung.

Fotos © Ralf Schuster und Hannah Pomella

Hier ist der link zum Bericht

Einen  kleinen Beitrag dazu gibt es auch auf unserem Instagram account

Die erweiterte Vorstandssitzung fand am 10 November 2023 in Salzburg statt und stellte neben den interessanten Berichten unserer Arbeitsgruppen und Schwesternorganisationen einige richtungsweisenden Themen in den Mittelpunkt, wie sich die ÖGG in Zukunft weiterentwickeln wird.

Einige Neuerungen gab es zu präsentieren aus der Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. der kürzlich geschaffene Social Media account auf Instagram oder wasserfeste stratigratigraphische/Korngrößentabellen im handlichen Taschenformat, die bei Tagungen, Exkursionen und Lehrveranstaltungen ausgegeben werden können.

Neue Pläne wurden geschmiedet für weitere Angebote für die ÖGG Mitglieder, wie z.B. eine neue Kursplatform oder Subwebseiten der Arbeitsgruppen
Informationen dazu werden in näherer Zukunft ausgeschrieben.

Fotos © Veronika Tenczer

Höhere Blütenvielfalt vor 140 Mio. Jahren 
Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Wien hat Daten zu fossilen und heutigen Blüten verglichen und festgestellt: Vor etwa 140 Millionen Jahren war die Vielfalt der Blüten deutlich höher als heute – auch wenn es damals in Summe weniger Arten gab 
https://science.orf.at/stories/3222387/
(ORF, 30.11.2023) 

Erdbeben in der Türkei deutete sich acht Monate zuvor an 
Das verheerende Beben an der Grenze zu Syrien forderte mehr als 50.000 Tote. Fachleute fordern bessere Erfassung von Beben, um Vorhersagen zu ermöglichen 
https://www.derstandard.at/story/3000000197299/
(Der Standard, 29.11.2023) 

Biobergbau für Seltene Erden 
Die wachsende Abhängigkeit von Seltenen Erden macht neue Wege zu deren Gewinnung nötig. Erfolgversprechend könnte Biobergbau mit Hilfe von Mikroorganismen sein 
https://www.diepresse.com/17859831/
(Die Presse, 25.11.2023) 

Vom Weltentdecker zum Museumsintendanten 
Vor rund 165 Jahren verbrachte der österreichische Geologe Ferdinand Hochstetter neun Monate in Neuseeland. Seine Beobachtungen hielt er in Tagebüchern fest, das erste wurde nun veröffentlicht 
https://www.diepresse.com/17857681/
(Die Presse, 24.11.2023) 

Hochwasser-Simulation aus Österreich zeigt, ob Ihr Haus gefährdet ist 
Mit einer Lösung aus Wien wappnet sich Rheinland-Pfalz gegen kommende Wetterextreme. Auch in Österreich kann jeder sein persönliches Risiko testen 
https://www.derstandard.at/story/3000000196287/
(Der Standard, 22.11.2023) 

Phlegräische Felder bei Neapel: Das gefährliche Leben auf einem Supervulkan 
Im Großraum Neapel bebt seit Monaten die Erde und die Einwohner fürchten einen Ausbruch des Supervulkans Phlegräische Felder. Kürzlich hat die seismische Aktivität etwas nachgelassen, doch die Einwohner müssen sich fragen, ob sie es aushalten, hier zu leben 
https://www.diepresse.com/17837594/
(Die Presse, 19.11.2023 - kostenpflichtig!) 

Gestein bei Lunz am See birgt Hinweise auf Klimakatastrophe 
Mithilfe einer Kernbohrung können Forscher ablesen, wie sich die Erde und ihre Ökosysteme vor mehr als 230 Millionen Jahren dramatisch veränderten 
https://www.derstandard.at/story/3000000194747/
(Der Standard, 18.11.2023) 

Island, ein vulkanischer Sonderfall 
In dem evakuierten Fischerdorf Grindavík könnte es jederzeit zu einem Vulkanausbruch kommen. Geologe Markus Fiebig erklärt, warum es auf der Insel so viele Vulkane gibt und eine Eruption eher milder ausfallen wird 
https://www.diepresse.com/17837010/
(Die Presse, 18.11.2023 - kostenpflichtig!) 

Was von der Wiener Weltausstellung blieb 
Geologen und Mineralogen sicherten 1873 nach dem Ende der Ausstellung die schönsten Stücke aus aller Welt für ihre Sammlungen 
https://www.derstandard.at/story/3000000194681/
(Der Standard, 16.11.2023) 

Wie man das Urklima rekonstruiert 
Die Erwärmung der Atmosphäre schreitet im Eiltempo voran – einen so raschen Wandel hat es auch auf geologischen Zeitskalen noch nicht gegeben. Doch woher weiß man, wie warm oder kalt es in Urzeiten war? Ein Blick in die Werkzeugkiste der Klimaforschung 
https://science.orf.at/stories/3222161/
(ORF, 16.11.2023) 

Vulkanausbruch: Magma auf Island nähert sich der Erdoberfläche 
Steigender Schwefeldioxidgehalt in der Luft weist auf den Vulkanausbruch hin. Bewohner der Stadt evakuierten Stadt Grindavík dürfen zurückkehren, um ihre Habseligkeiten zu holen 
https://www.diepresse.com/17827137/
(Die Presse, 15.11.2023) 

Was hat es mit der Vulkanaktivität in Nord- und Südeuropa auf sich? 
Momentan rumort es heftig unter einigen europäischen Vulkangegenden. Während sich der Ätna auf Sizilien zu beruhigen scheint, könnte im Südwesten Islands eine Eruption bevorstehen 
https://www.derstandard.at/story/3000000195163/
(Der Standard, 15.11.2023) 

Erdbebenschwarm als Vorbote von Vulkanausbrüchen 
In Europa gibt es momentan mehrere Regionen, die von Vulkanausbrüchen bedroht sind. Eine wichtige Rolle bei der Früherkennung spielen Erdebenschwärme – also das Aufeinanderfolgen von Beben in kurzer Zeit wie zuletzt in Island 
https://science.orf.at/stories/3222122/
(ORF, 14.11.2023) 

Kilometerlanger Magma-Tunnel bahnt sich Weg unter isländische Kleinstadt 
Die Schäden in der geräumten Stadt Grindavík sind größer als angenommen. Es gibt Anzeichen, dass ein Ausbruch im Atlantik bevorstehen könnte 
https://www.diepresse.com/17820030/
(Die Presse, 13.11.2023) 

Wind und Sand könnten die Große Sphinx von Gizeh gestaltet haben 
Hat die Natur die Grundform der monumentalen Skulptur in Ägypten hervorgebracht? Ein US-Forschungsteam fand bei Experimenten Belege für diese Theorie 
https://www.derstandard.at/story/3000000194334/
(Der Standard, 13.11.2023) 

Wolke bis in 4,5 Kilometer Höhe: Ätna spuckt große Mengen Lava 
Europas größter aktiver Vulkan hat am Sonntag große Mengen glühende Lava, magmatischen Gase und Gestein in den Himmel gespuckt. Auf mehrere Städte ging Ascheregen nieder 
https://www.diepresse.com/17817955/
(Die Presse, 13.11.2023) 

Der Höhlenforscher, der in Gletscherspalten und zum Mars führt 
Francesco Sauro beschreibt in seinem neuen Buch den Sog in die Tiefe, der ihn in Vulkanhöhlen und Bergwerke führt. Über die letzten Abenteurer auf der Erde 
https://www.derstandard.at/story/3000000194637/
(Der Standard, 12.11.2023) 

Kein Ende der Erdbebenserie auf Island 
In der Nacht auf Sonntag wurden 880 Erbeben registriert. Die Stärke der Beben nimmt ab, ein Vulkanausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel ist immer noch möglich 
https://www.derstandard.at/story/3000000194839/
(Der Standard, 12.11.2023) 

Island ruft Gefahrenlage wegen Erdbebenserie aus 
Seit Samstag nehmen die registrierten Erschütterungen zwar ab, die Sorge vor einem bevorstehenden Vulkanausbruch besteht trotzdem 
https://www.diepresse.com/17813797/
(Die Presse, 11.11.2023) 

Kleine Insel vor Japan entstanden 
Nach dem Ausbruch eines Unterwasservulkans hat sich in der Nähe der japanischen Insel Iwoto im Pazifischen Ozean eine neue Insel gebildet. Das felsige Eiland habe einen Durchmesser von etwa 100 Metern, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo 
https://science.orf.at/stories/3222080/
(ORF, 10.11.2023) 

Seltenes Wunder: Unterwasservulkan gebiert im Pazifik eine neue Insel 
Im Westpazifik hat sich infolge einer vulkanischen Unterwassereruption nahe Iwojima ein kleines Eiland aus den Fluten gehoben. Ob es sich behaupten kann, muss sich erst weisen 
https://www.derstandard.at/story/3000000194552/
(Der Standard, 10.11.2023) 

Japan hat jetzt eine Insel mehr 
Die neueste Insel der Welt ist vor der Küste der japanischen Insel Iwo Jima im Pazifischen Ozean aus dem Meer gestiegen 
https://www.diepresse.com/17806191/
(Die Presse, 09.11.2023) 

Wie Megafluten vorhergesagt werden können 
Unter extremen Hochwässern oder Megafluten versteht man Ereignisse mit zumindest doppelt so hohen Pegelständen, wie ein „normales“ Hochwasser in einer Region erreicht. Ein Team der Technischen Universität (TU) Wien zeigt nun, wie solche „überraschenden“ Fluten besser eingeschätzt werden können 
https://science.orf.at/stories/3221991/
(ORF, 06.11.2023) 

Wie extreme Hochwässer besser eingeschätzt werden können 
Forschungsteam unter Wiener Leitung plädiert für breitere Sichtweise auf "überraschende" Megahochwässer für eine bessere langfristige Planung 
https://www.derstandard.at/story/3000000193991/
(Der Standard, 06.11.2023) 

Wo sich Teile eines fremden Planeten noch immer in der Erde verbergen 
Vor mehr als vier Milliarden Jahren schlug der Himmelskörper Theia auf der Ur-Erde ein und schleuderte die Masse des Mondes hinaus. Eine neue Studie rekonstruiert das bahnbrechende Ereignis 
https://www.derstandard.at/story/3000000193686/
(Der Standard, 05.11.2023) 

Wie gefährlich ist Italiens Supervulkan? 
Die Phlegräischen Felder bei Neapel zeigen wachsende Aktivität. Ob und wann eine Eruption droht, ist schwer vorherzusagen 
https://www.derstandard.at/story/3000000193607/
(Der Standard, 03.11.2023) 

DNA von Wollnashorn in Hyänenkot gefunden 
Wollnashörner haben während der Eiszeit in den Steppen Europas und Asiens gelebt. Nun konnten Forscherinnen und Forscher DNA der Pflanzenfresser nachweisen. Die Spuren seien in nahezu versteinertem, bis zu 60.000 Jahre altem Hyänenkot entdeckt worden, wie die Universität Konstanz in Deutschland mitteilte 
https://science.orf.at/stories/3221978/
(ORF, 03.11.2023) 

Als der Mond entstand: Überreste von Himmelskörper Theia im Erdmantel 
Der Mond entstand durch die Kollision des Himmelskörpers mit der Ur-Erde. Dabei drangen offenbar Teile tief in den Erdmantel ein, zeigt eine neue Simulation. Dies könnte so manche Besonderheit auf Hawaii erklären 
https://www.diepresse.com/17784955/
(Die Presse, 01.11.2023) 

Die Pangeo ist die Tagung der österreichischen Erdwissenschaften. Sie wurde im Jahr 2002 erstmals in Salzburg organisiert und findet seither zweijährlich an den Universitätsstandorten Wien, Graz, Innsbruck, Leoben und Salzburg statt.Sie ist ein Forum für alle Erdwissenschaftlichen Disziplinen und verbindet Wissenschaft und Praxis.

Die Deuqua, die Deutsche Quartärvereinigung, trifft sich wie die ÖGG alle zwei Jahre. Die Deuqua veranstaltet ihre Treffen an diversen Orten der Hauptmitgliedsländer, Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Deuqua bietet ein breites Forum für Themen, die mit dem jüngsten und sehr dynamischen Abschnitt unsere Erdgeschichte verknüppft sind, wie z.B. klimagesteuerten Erdoberflächenprozessen.

Vom 23. bis 27. September 2024 werden erstmals beide Tagungen gemeinsam in Salzburg abgehalten unter dem Motto: Converging Spheres.

Der Tagungsort ist die Natur- und Lebenswissenschaftliche Fakultät in Salzburg.

Hier ist der link zur homepage             und zum -> ersten Zirkular                 

War Staub der wahre Dino-Killer? 
Ein Asteroideneinschlag beendete vor 66 Millionen Jahre die Ära der Dinosaurier. Gigantische Staubwolken dürften eine große Rolle dabei gespielt haben 
https://www.derstandard.at/story/3000000193169/
(Der Standard, 31.10.2023) 

Neu beschriebene Sauriergattung als Megaräuber der Urzeit 
Vor 40 Jahren in einem Straßengraben gefunden, enthüllen die Fossilien eines Meeresreptils Einblicke ins Zeitalter der Dinosaurier 
https://www.derstandard.at/story/3000000192258/
(Der Standard, 24.10.2023) 

Die Donau als stille Zeugin des Anthropozäns 
Auf der Suche nach menschlichen Spuren gehen Geologen von Wien aus donauabwärts und entlocken Sedimenten Geschichten von Plastikmüll und Atombombentests. Auch Carnuntum offenbart Geheimnisse 
https://www.derstandard.at/story/3000000191585/
(Der Standard, 24.10.2023) 

Vor 150 Jahren wurde die Wiener Hochquellenleitung eröffnet 
Am 24. Oktober 1873 brach ein neues Kapitel der Stadtgeschichte an. Aller Kritik zum Trotz brachte die Wasserversorgung aus dem Gebirge enorme Vorteile – bis heute 
https://www.derstandard.at/story/3000000192265/
(Der Standard, 24.10.2023) 

Der Mond ist 40 Millionen Jahre älter als gedacht 
Die Geschichte des Erdtrabanten muss wohl umgeschrieben werden. Das zeigen Untersuchungen des Mondstaubs, den die „Apollo 17“ zur Erde brachte 
https://www.diepresse.com/17762188/
(Die Presse, 23.10.2023) 

Mond ist 40 Mio. Jahre älter als gedacht 
Der Mond ist nach heutigem Wissen in der Entstehungsphase des Sonnensystems aus den Trümmern des Zusammenpralls der Urerde mit dem marsgroßen Himmelskörper Theia entstanden. Aber wann war das genau? Neue Untersuchungen von Mondstaub liefern jetzt ein Mindestalter von 4,46 Milliarden Jahren. Das ist 40 Mio. Jahre älter als zuvor angenommen 
https://science.orf.at/stories/3221819/
(ORF, 23.10.2023) 

Uraltes Meeresreptil ging als Torpedo auf Beutefang 
Mit einem gewaltigen, zahnbewehrten Kiefer soll ein neu beschriebenes Meeresreptil vor rund 170 Millionen Jahren Schrecken im Ozean verbreitet haben 
https://www.diepresse.com/17761034/
(Die Presse, 23.10.2023) 

Uraltes Meeresungeheuer hatte Riesenkiefer 
Mit einem gewaltigen, fast eineinhalb Meter langen zahnbewehrten Kiefer hat ein neu beschriebenes Meeresreptil einst Schrecken im Ozean verbreitet. Das rund 170 Millionen Jahre alte Tier aus dem Zeitalter der Dinosaurier gehört laut einer aktuellen Studie zu den ältesten bekannten Mega-Pliosauriern, den erfolgreichsten Meeresräubern dieser Zeit 
https://science.orf.at/stories/3221813/
(ORF, 23.10.2023) 

Korallenriffe könnten die Klimazukunft vorhersagen 
Fossilien helfen nicht nur beim Blick in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft. Die Naturschutz-Paläobiologie will dadurch bedrohte Lebensräume schützen 
https://www.derstandard.at/story/3000000191583/
(Der Standard, 23.10.2023) 

Gletscherschwund hautnah: Der letzte Weg des Jamtalferners 
In wenigen Jahrzehnten wird vom einst stolzen Tiroler Gletscher kaum noch etwas zu sehen sein. Forschende untersuchen Übergangsprozesse und Auswirkungen der Schmelze 
https://www.derstandard.at/story/3000000191579/
(Der Standard, 21.10.2023) 

Älteste Saurier-Funde aus Kärnten 
Die ältesten Saurier-Funde Österreichs stammen aus Kötschach-Mauthen. Das haben neueste Messungen an der Goethe-Universität Frankfurt ergeben. Forscher bestimmten das Alter der Gesteinsproben anhand radioaktiver Zerfallsprozesse, demnach sind die im Geopark Karnische Alpen ausgestellten fossilen Saurier-Fährten etwa 300 Millionen Jahre alt 
https://kaernten.orf.at/stories/3229093/
(ORF, 20.10.2023) 

Wenn Zeitungen als Forum und Fundstellen für die Wissenschaft dienen 
Digitalisierung und Open Access machen Zeitungen des 19. Jahrhunderts zu Fundgruben für historische Forschungen 
https://www.derstandard.at/story/3000000190934/
(Der Standard, 19.10.2023) 

Was kann die digitale Dinowelt in Wien? 
Das erste Museum seiner Art in Österreich will das neu eröffnete Immersium sein. "Jurassic" entführt Kinder und Familien zu Tyrannosaurus Rex und Co. 
https://www.derstandard.at/story/3000000191216/
(Der Standard, 16.10.2023) 

Schon Neandertaler machten Jagd auf die riesigen Höhlenlöwen 
Neue deutsche Beweise für die bisher unterschätzten Fähigkeiten unserer ausgestorbenen Verwandtschaft, die den großen Raubtieren mit Holzspeeren nachstellte 
https://www.derstandard.at/story/3000000190942/
(Der Standard, 14.10.2023) 

Sind Rohstoffe vom Meeresboden die Rettung oder der Untergang? 
In der Tiefsee lagern Manganknollen, die wertvolle Metalle für die Industrie enthalten. Ihr Abbau birgt jedoch große ökologische und ökonomische Risiken – und ist politisch umstritten 
https://www.derstandard.at/story/3000000190120/
(Der Standard, 09.10.2023) 

Stärkster bekannter Sonnensturm traf die Erde vor 14.300 Jahren 
In Baumjahresringen und Eisbohrkernen fanden sich Spuren von außergewöhnlich hoher kosmischer Strahlung, die jene aller bisher bekannten Sonnenstürme übertrifft 
https://www.derstandard.at/story/3000000190321/
(Der Standard, 09.10.2023) 

Material des "Altarsteins" von Stonehenge stellt Wissenschaft vor Rätsel 
Der Stein aus dem inneren Kreis der berühmten Megalithanlage dürfte einen anderen Ursprung haben als die übrigen Blöcke 
https://www.derstandard.at/story/3000000190037/
(Der Standard, 08.10.2023) 

Supervulkan nahe Neapel steht unter nervöser Beobachtung 
Die Phlegräischen Felder in Süditalien geben keine Ruhe. Zuletzt hat die Erdbebenaktivität weiter zugenommen. Dass eine "Supereruption" bevorsteht, wird jedoch bezweifelt 
https://www.derstandard.at/story/3000000189790/
(Der Standard, 05.10.2023) 

Spinnen-Riesin in perfektem Zustand entdeckt 
Ein in Australien entdecktes Fossil ist so gut erhalten, dass sich mit dem Elektronenmikroskop noch feinste Spinnendetails erkennen lassen 
https://www.derstandard.at/story/3000000189064/
(Der Standard, 01.10.2023) 

Sauropoden: Wachstum ohne Grenzen 
Die größten aller Tiere des Landes, die Sauropoden, entwickelten über 100 Millionen Jahren immer neue Giganten. Wie war das möglich? 
https://www.diepresse.com/17704230/
(Die Presse, 01.10.2023 - kostenpflichtig!) 

In 250 Millionen Jahren könnte die Erde für Säugetiere unbewohnbar sein 
Das Zeitfenster, in dem Menschen und andere Säuger auf unserem Planeten theoretisch existieren können, dürfte sich früher schließen als gedacht 
https://www.derstandard.at/story/3000000188515/
(Der Standard, 27.09.2023) 

Superkontinent, der zu heiß ist 
Die Erde wird laut einer neuen Studie in 250 Millionen Jahren ganz anders aussehen als heute. Alle Kontinente werden dann zu einem Superkontinent verschmolzen sein – und es wird so heiß, dass Leben auf der Erde für Säugetiere wahrscheinlich nicht mehr möglich ist 
https://science.orf.at/stories/3221393/
(ORF, 25.09.2023) 

Erdrutsch macht Europastraße in Schweden auf Monate unpassierbar 
Mehrere Autos sollen über die Kante in das entstandene Erdloch gefallen sein, drei Menschen wurden leicht verletzt. Die Polizei warnt vor weiteren Erdrutschen 
https://www.derstandard.at/story/3000000188263/
(Der Standard, 24.09.2023) 

Schwemmt uns der Starkregen die fruchtbaren Böden weg? 
Die Bodenerosion hat sich in Österreich in den vergangenen 70 Jahren verzehnfacht. Woran das liegt und was für Bodenschutz getan werden kann 
https://www.derstandard.at/story/3000000186942/
(Der Standard, 20.09.2023) 

Warum die Sahara einst feucht und grün war 
Auf dem Gebiet der heute weltgrößten Wüste verliefen einst Flüsse. Ein neues Klimamodell konnte den Prozess nun nachbilden 
https://www.derstandard.at/story/3000000187140/
(Der Standard, 16.09.2023) 

Forscher könnten Frühwarnsystem für Hangrutschungen aufbauen 
Aufgrund des Klimawandels werden Wetterextreme und damit auch Hangrutschungen zunehmen. Neueste Forschungsergebnisse zur Prognose letzterer sind vielversprechend 
https://www.diepresse.com/15908746/
(Die Presse, 13.09.2023) 

Vom Leben und Überleben der Wissenschaft(er) am Alpenhauptkamm 
Das Sonnblick-Observatorium wurde 1886 auf 3.106 Meter Seehöhe gegründet und verfügt über die längsten klimatologischen Hochgebirgsmessreihen Europas 
https://www.derstandard.at/story/3000000185723/
(Der Standard, 12.09.2023) 

Bisher tiefste Unterwasserbohrungen geben Einblick in unerforschte Erdregion 
Im Japangraben wurden bei einer Forschungsexpedition riesige Mengen Methan gefunden. Die Erdbebenaktivität im pazifischen "Feuerring" dürfte eine Rolle spielen 
https://www.derstandard.at/story/3000000186389/
(Der Standard, 11.09.2023) 

Mehr als 1.300 Todesopfer nach Erdbeben in Marokko 
Das Beben ereignete sich gut 70 Kilometer südwestlich von Marrakesch. Mehr als 1800 Menschen sind verletzt worden 
https://www.derstandard.at/story/3000000186254/
(Der Standard, 09.09.2023) 

Alpine Eisforschung mit Ablaufdatum 
Österreichs Eisvorkommen schwinden rasant. Während Gletscher schmelzen und Eishöhlen auftauen, versuchen Forschende mit Hochdruck, letzte Rätsel zu lösen 
https://www.derstandard.at/story/3000000185725/
(Der Standard, 06.09.2023) 

Indische Sonde bestätigt Schwefel auf dem Mond 
Die Elementanalysen per Laser sollen künftige Missionen zum Mond besser vorbereiten. Der solarbetriebene Rover wird nach 14-tägigem Einsatz einschlafen 
https://www.derstandard.at/story/3000000185187/
(Der Standard, 01.09.2023) 

Auf der Suche nach neuen Ideen für den erdwissenschaftlichen Unterricht? Interessiert am Studium der Erdwissenschaften? Oder ganz einfach fasziniert von Mineralien, Meteoriten, Vulkanen …? Dann besuchen Sie uns am So, den 17. September beim Earth Sciences Day der Uni Wien im UZA II - Familien, Lehrer*innen, Schüler*innen und Studien-Interessierte sind herzlich willkommen!

Welche mineralischen Rohstoffe gibt es in Österreich? Warum bricht ein Vulkan aus und wie kann man ein Gebirge auf einer zweidimensionalen Karte darstellen? Hier wird gemeinsam geforscht, diskutiert, erlebt, gespielt und entdeckt. Für Lehrende gibt es Demomaterial, das bei der Gestaltung künftiger Unterrichtseinheiten hilft. Schüler*innen der Oberstufe und Studieninteressierte können sich in Flashtalks über aktuelle Forschungen informieren und Infos über Berufsbilder, Karrieremöglichkeiten und Erfahrungen der Erdwissenschafter*innen aus erster Hand einholen. Der Earth Sciences Day findet im Rahmen der MinWien2023 statt.

17. September 2023 12:00-15:00, UZA Alle Infos gibt es hier: https://minwien2023.univie.ac.at/earthsciencesday.html

Das Tagebuch, das die kühnste Polarfahrt erlebte 
Vor 150 Jahren entdeckte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition Franz-Josef-Land. Mit an Bord war der Südtiroler Johann Haller. Sein Ururenkel gibt Einblicke in die Tagebücher seines berühmten Vorfahren 
https://www.derstandard.at/story/3000000184753/
(Der Standard, 30.08.2023) 

Asteroid nach Wiener Impaktforscher Ludovic Ferrière benannt 
Den Franzosen Ludovic Ferrière vom Naturhistorischen Museum Wien brachte eine seiner Expeditionen bereits ins Gefängnis. Der Asteroid ist nicht annähernd so umtriebig wie sein Pate 
https://www.derstandard.at/story/3000000184679/
(Der Standard, 29.08.2023) 

Der Atem der Erde 
Für das Füllen der Atmosphäre mit Sauerstoff sorgte nicht nur das Leben, auch die Erde war mit ihrer Mechanik, Geologie und Chemie am Werk 
https://www.diepresse.com/14428015/
(Die Presse, 27.08.2023 - kostenpflichtig!) 

Als Pierre-Marie Termier das Tauernfenster entdeckte 
Eine Neuinterpretation von Gesteinsschichten im Jahr 1903 revolutionierte das Verständnis von der Entstehung der Alpen 
https://www.derstandard.at/story/3000000182237/
(Der Standard, 18.08.2023) 

Säbelzahnkatze hinterließ vor zwölf Millionen Jahren ihren Kot in der heutigen Steiermark 
Auch Exkremente einer Hyäne wurden in einer Tongrube nördlich von Graz entdeckt. Es handelt sich um die ältesten erhaltenen Fäkalien der Spezies 
https://www.derstandard.at/story/3000000183254/
(Der Standard, 18.08.2023) 

"Kolosseum" voller Dinosaurier-Fußabdrücke in Alaska entdeckt 
Auf fast senkrechten Felswänden sind im US-amerikanischen Denali-Nationalpark Spuren von Tyrannosauriern und zahlreichen anderen Dinos zu sehen 
https://www.derstandard.at/story/3000000183202/
(Der Standard, 17.08.2023) 

Zwölf Millionen Jahre alter Kot von Hyäne und Säbelzahnkatze bei Graz gefunden 
Es sind die ältesten Extremente dieser Raubtiere, die bisher auf der Welt entdeckt wurden. Auch Skelettreste von über 60 Wirbeltierarten wurden bei den Grabungen nördlich von Graz gefunden 
https://www.diepresse.com/14406240/
(Die Presse, 16.08.2023) 

Klimawandel begünstigt Hangrutschungen 
Hangrutschungen, Muren, Berg- bzw. Felsstürze und Gerölllawinen gehören zu den gravitativen Massenbewegungen. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass Material hangabwärts transportiert wird. Allen Vorgängen mit oftmals zerstörerischen Folgen ist gemein, dass ihre Häufigkeit mit den Auswirkungen des Klimawandels zunimmt 
https://kaernten.orf.at/stories/3219961/
(ORF, 14.08.2023) 

Der Hafen für das Hallstatt-Salz 
Mit Bohrkernen aus dem Traunsee lassen sich Geheimnisse einer hallstattzeitlichen Seeufersiedlung lösen. Sie sind Archive der Umwelt- und Menschheitsgeschichte 
https://www.diepresse.com/14399433/
(Die Presse, 14.08.2023 - kostenpflichtig!) 

Rätsel um Hupehsuchus nanchangensi endlich gelöst 
Ein Meeresreptil, das vor knapp 250 Millionen Jahren lebte, ließ Forschende lange grübeln. Nun dürfte geklärt sein, wie sich das harmlose Monsterchen ernährte 
https://www.derstandard.at/story/3000000182544/
(Der Standard, 14.08.2023) 

Fossil von ungewöhnlich kleinem Urzeitwal in Ägypten entdeckt 
Er lebte vor 41 Millionen Jahren und ist der bislang kleinste bekannte Vertreter der Basilosauridae, die man ursprünglich für Dinosaurier hielt 
https://www.derstandard.at/story/3000000182667/
(Der Standard, 12.08.2023) 

41 Mio. Jahre alter Urwal in der Wüste entdeckt 
Ein Forschungsteam in Ägypten hat Überreste einer 41 Mio. Jahre alten Walart entdeckt. Die unbekannte Art wurde nach dem legendären Pharao Tutanchamun und dem Schutzgebiet Wadi al-Rajan in der Oase Fajum, wo das Exemplar gefunden wurde, Tutcetus rayanensis genannt 
https://science.orf.at/stories/3220727/
(ORF, 11.08.2023) 

Neue Hypothese zur Entstehung des Himalaja 
Forscherteam präsentiert neue Belege, dass die Gegend des höchsten und mächtigsten Gebirgszugs der Erde bereits vor seiner Auffaltung ziemlich hoch lag 
https://www.derstandard.at/story/3000000182522/
(Der Standard, 11.08.2023) 

Kältewelle vor 1,1 Millionen Jahren entvölkerte Europa 
Aus Analysen von Sedimenten am Meeresboden lesen Forscher einen prähistorischen Temperatursturz. Er hat wohl die erste menschliche Besiedlung Europas beendet 
https://www.diepresse.com/14398571/
(Die Presse, 10.08.2023 - kostenpflichtig!) 

Höhlenforschung: Aus den Tiefen der Berge kommen Daten ans Tageslicht 
Die Spannagelhöhle ist für Touristen wegen der Marmorstrukturen spannend. Die Forschung nutzt die Ablagerungen der Tropfsteine 
https://www.diepresse.com/13928256/
(Die Presse, 09.08.2023 - kostenpflichtig!) 

Antiker Bergkristallhandel in Osttirol nachgewiesen 
Bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Aguntum wurden Bergkristallfragmente gefunden, die von intensivem Handel mit den Mineralien zeugen 
https://www.derstandard.at/story/3000000182311/
(Der Standard, 09.08.2023) 

Unter Tiefseevulkanen verbirgt sich ein neu entdecktes Ökosystem 
Im Pazifik stieß eine Wiener Meeresbiologin mit ihrem Team auf ein bisher unbekanntes Höhlensystem unter hydrothermalen Schloten 
https://www.derstandard.at/story/3000000182176/
(Der Standard, 09.08.2023) 

Warum künftig mehr Hangrutschungen zu befürchten sind 
Prognosen sind bei Hangrutschungen äußerst schwierig – auch mangels flächendeckenden Monitorings. Die Gefahren dürften in Zukunft aber steigen 
https://www.derstandard.at/story/3000000181991/
(Der Standard, 08.08.2023) 

Tiroler Metall wurde im Norden verarbeitet 
Tiroler und Vorarlberger Erz wurde in der Kupferzeit zu Äxten und Meißeln verarbeitet, die bis Norddeutschland und Dänemark Verwendung fanden, berichtet ein internationales Forscherteam. „Der Austausch von Metallobjekten verband Europa damals also über lange Distanzen“, so die Archäologen 
https://tirol.orf.at/stories/3219014/
(ORF, 07.08.2023) 

Bayerische Geologen stoßen auf Spuren des ersten Massensterbens der Erdgeschichte 
Die neu entdeckte Gesteinsschicht ist 443 Millionen Jahre alt und zeugt von der Dezimierung von 85 Prozent allen Lebens 
https://www.derstandard.at/story/3000000181343/
(Der Standard, 06.08.2023) 

Bronzezeitliche Pfeilspitze aus Meteoriteneisen kam von weit her 
Eine 2.900 Jahre alte Eisenpfeilspitze aus der Schweiz wurde erstmals genauer untersucht. Sie kann nicht aus der Umgebung stammen, sondern kam vermutlich aus Estland 
https://www.derstandard.at/story/3000000181694/
(Der Standard, 05.08.2023) 

Fossile Korallen eröffnen Blick in die Klimazukunft 
Korallenriffe schützen die Küsten, wirken als Kinderstube und Nahrungsmittellieferanten für Meeresbewohner – und sind touristisch bedeutsam. Zu verstehen, was mit ihnen in der letzten erdgeschichtlichen Warmzeit passiert ist, soll helfen, Vorhersagen zu treffen 
https://www.diepresse.com/13928421/
(Die Presse, 04.08.2023) 

Dieser Wal könnte das schwerste Tier der Welt gewesen sein 
Das rund 39 Millionen Jahre alte Fossil des Perucetus colossus ist bereits vor zehn Jahren in der Wüste an der Südküste Perus entdeckt worden. Jeder Wirbel des Funds wiegt weit über 100 Kilo 
https://www.diepresse.com/13769079/
(Die Presse, 03.08.2023) 

Überreste des vielleicht schwersten Tiers aller Zeiten entdeckt 
Der Blauwal gilt als beispielloser Gigant in der Erdgeschichte. Ein Fund aus Peru zieht das nun in Zweifel: Eine ausgestorbene Walart könnte ihn übertroffen haben 
https://www.derstandard.at/story/3000000181404/
(Der Standard, 03.08.2023) 

Urzeitwal womöglich schwerstes Tier der Welt 
Ein ausgestorbener Wal ist womöglich das schwerste Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Ein Forschungsteam untersuchte die rund 39 Millionen Jahre alten Knochen, die in Peru gefunden wurden – daraus konnten Skelett und Körpermasse rekonstruiert werden. Der Fund zeige außerdem die Evolution der Wale in einem neuen Licht 
https://science.orf.at/stories/3220601/
(ORF, 02.08.2023) 

Die ersten Quallen schwammen schon vor einer halben Milliarde Jahre umher 
Medusen zählen zu den ältesten Tieren der Erdgeschichte. Dass sie schon im mittleren Kambrium auf Beutefang unterwegs waren, konnte nun bewiesen werden 
https://www.derstandard.at/story/3000000181420/
(Der Standard, 02.08.2023) 

Adalbert Prey: Ein vielseitiges Leben zwischen Astronomie und Musik
Work-Life-Balance des Astronomen und Geophysikers Adalbert Prey zwischen den Weltkriegen
https://www.derstandard.at/story/3000000179987/
(Der Standard, 25.07.2023)

Bohrungen unter US-Geheimbasis zeigen eisfreies Grönland vor 400.000 Jahren
Die grüne Vergangenheit der Insel liegt damit weniger weit zurück als gedacht, sie bot Lebensraum für Mammuts. Der Eisschild dürfte sensibler sein als bisher vermutet
https://www.derstandard.at/story/3000000179871/
(Der Standard, 23.07.2023)

GPS-Daten könnten vor Erdbeben warnen
Wirksame Erdbebenwarnungen brauchen Daten und Signale, die schon vor den Beben klar messbar sind. Fanzösische Forscher suchten nun mit globalen GPS-Daten nach solchen Vorläufersignalen und wurde fündig. Das Ergebnis ist laut Fachleuten zwar „aufregend“, um daraus tatsächlich Frühwarnsysteme zu entwickeln, fehle derzeit aber noch die Technik
https://science.orf.at/stories/3220418/
(ORF, 21.07.2023)

Erdbeben lassen sich womöglich schon Stunden im Voraus erkennen
Eine neue Studie untersuchte die GPS-Koordinaten von geologischen Verwerfungen vor starken Erdbeben. Schwache Vorzeichen waren schon zwei Stunden zuvor erkennbar
https://www.derstandard.at/story/3000000179777/
(Der Standard, 21.07.2023)

Einzigartiges Fossil zeigt Säugetier und Dinosaurier im Zweikampf
Kanadisch-chinesisches Team schließt aus dem Knochenensemble: Der Räuber Repenomamus machte sich auch an größere Beute heran
https://www.derstandard.at/story/3000000179495/
(Der Standard, 19.07.2023)

Säugetier fraß doppelt so großen Dino
Ein relativ kleines Säugetier beginnt gerade, einen mehr als doppelt so großen Dinosaurier zu fressen – seine Pfote packt den Unterkiefer des Dinos, seine Zähne sind verbissen in den Brustkorb: Diese Szene zeigt ein 125 Millionen Jahre altes Fossil aus China, das jetzt erstmals analysiert worden ist
https://science.orf.at/stories/3220357/
(ORF, 18.07.2023)

Indien streicht Evolutionstheorie aus Lehrbüchern
Indien lässt Charles Darwins Evolutionstheorie, das Periodensystem und andere Säulen der Wissenschaftsgeschichte aus Lehrbüchern der zehnten Schulstufe entfernen. Das hat vor allem politisch-ideologische Gründe. Die Wissenschaftsgemeinde protestiert – bislang erfolglos
https://science.orf.at/stories/3220317/
(ORF, 18.07.2023)

Nasa-Rover findet Hinweise auf komplexen Kohlenstoffkreislauf auf dem Mars
Von dem 2021 gelandeten Rover Perseverance gibt es neue Daten. Er fand organische Moleküle, bei deren Verteilung Wasser im Spiel war
https://www.derstandard.at/story/3000000178774/
(Der Standard, 16.07.2023)

Mit Glasfaserkabeln Erdbewegungen erfassen
Glasfaserkabel sind für mehr als nur Telekommunikation geeignet: Sie können auch Hangrutschungen und Steinschläge sowie Erschütterungen, Rissbildungen und Ermüdungserscheinungen in Bauten erfassen. Das lässt sich an Veränderungen von Lichtimpulsen ablesen
https://science.orf.at/stories/3220264/
(ORF, 12.07.2023)

Wo das Menschenzeitalter messbar ist 
Der menschliche Einfluss auf die Erde ist so groß, dass Experten seit einiger Zeit dafür plädieren, die Gegenwart als Anthropozän – als Menschenzeitalter – zu bezeichnen. Spätestens mit den Atombombentests in den 1950ern soll das neue Erdzeitalter begonnen haben. Als globalen Referenzpunkt, an dem es geologisch eindeutig nachweisbar ist, schlägt eine internationale Arbeitsgruppe nun einen See in Kanada vor 
https://science.orf.at/stories/3220255/
(ORF, 11.07.2023) 

Plutonium in kanadischem See soll Beginn des Anthropozäns markieren 
Unter zwölf Vorschlägen wählte eine Kommission nun den kanadischen Crawford-See als "Golden Spike" aus, wo sich der Einfluss des Menschen eindeutig nachweisen lässt 
https://www.derstandard.at/story/3000000178230/
(Der Standard, 11.07.2023) 

Erneuter Vulkanausbruch auf Island 
Es ist der dritte Vulkanausbruch in Island innerhalb von nur zweieinhalb Jahren. Das Vulkangebiet liegt 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Reykjavík 
https://www.derstandard.at/story/3000000178329/
(Der Standard, 10.07.2023) 

Größter Räuber seiner Ära vermied harte Gegner 
Die kambrischen Gliederfüßer dürften keine Jagd auf die gutgepanzerten Trilobiten gemacht haben, dafür eigneten sich ihre "Waffen" nicht 
https://www.derstandard.at/story/3000000177803/
(Der Standard, 06.07.2023) 

Die Österreichische Vereinigung für Hydrogeologie (ÖHV) veranstaltet in Salzburg einen eintägigen Kurs zum Thema:

Isotopenanwendungen in der Praxis: Beispiele aus der Hydrogeologie

Der Kurs wird in drei Modulen abgehalten und bietet einen Überblick über Grundlagen und Beispiele für Praxisanwendungen im In und Ausland.

Die Teilnehmenden schließen den Kurs mit einem Zertifikat ab. Genauere Details finden Sie ->hier.

Zeit und Ort:

16.11.2023 - UNIVERSITÄT SALZBURG
HELLBRUNNER STRASSE 34 - DEKANATSSITZUNGSSAAL

Zielgruppe:
Hydrogeologen, Geologen, Hydrologen, Zivilingenieure, Technische Büros, Landes- und
Bundesdienststellen, Wasserversorger, Umwelttechniker, Geotechniker, Kraftwerksbetreiber, Raum und
Landschaftplaner , Umwelt Systemwissenschafter , Universitätspersonal und Studierende der
entsprechenden Fachrichtungen.

Anmeldung bis 29.09.2023 per EMail an: office@hoefer zt.at unter Angabe von:
Name, Firmenname, Adresse, Telefonnummer, E Mail Adresse, ÖVH Mitgliedschaft
(wenn vorhanden)

im Anschluss an die Schulung findet am selben Veranstaltungsort die SINA Conferenz 2023 statt, und zwar am 17. und 18. November.

Die GeoSphere Austria lädt am

Dienstag, den 20. Juni 2023,
um 15:00 Uhr
im Vortragssaal der GeoSphere Austria, Neulinggasse 38, 1030 Wien

zur Präsentation der Monografie:

Die lithostratigrafischen Einheiten Österreichs: Känozoikum

Reinhard F. Sachsenhofer (Montanuniversität Leoben) präsentiert
Stratigrafie am Schnittpunkt zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung.

Hier ist der link zur -> Einladung

Anschließend gibt es  Brot und Wein in der Aula. Aufgrund der auf 100 Personen begrenzten Kapazität im Vortragssaal der
GeoSphere Austria bitten wir um Anmeldung für die Teilnahme vor Ort -> unter diesem link.

Die Teilnahme am Vortrag ist auch online über die Plattform Zoom möglich -> unter diesem link

Naturhistorisches Museum sucht nach Trümmern des Bayern-Meteoriten 
Über Süddeutschland ging diesen Montag ein Meteor nieder. Die Bevölkerung in Österreich ist aufgerufen, Sichtungen zu melden, um die Einschlagsstellen zu finden 
https://www.derstandard.at/story/3000000176997/
(Der Standard, 30.06.2023) 

Megalodons gewaltiger Hunger kam mit einem hohen Preis 
Der größte Raubfisch aller Zeiten war vermutlich warmblütig, wie seine Zähne verraten. Der erhöhte Energiebedarf könnte zum Aussterben beigetragen haben 
https://www.derstandard.at/story/3000000176525/
(Der Standard, 27.06.2023) 

Hersteller warnen vor weltweiter Lithium-Knappheit 
Energiewende könnte dadurch verzögert werden. Es gibt mehrere Ursachen für Verknappung 
https://www.derstandard.at/story/3000000175943/
(Der Standard, 23.06.2023) 

Grundwasserentnahme verschiebt Nordpol 
Die Entnahme von Grundwasser verschiebt die Rotationsachse der Erde: Diesen unerwarteten Effekt der Klimakrise zeigt nun eine wissenschaftliche Studie aus Südkorea auf. Ein Forschungsteam um Seo Ki Weon von der Seoul National University berechnete, dass sich der geografische Nordpol dadurch mit einer Geschwindigkeit von 4,36 Zentimetern pro Jahr verschiebt – und das in eine unerwartete Richtung 
https://orf.at/stories/3320902/
(ORF, 21.06.2023) 

Uralte „Methanfresser“ im Untergrund Wiens entdeckt 
Die Bauarbeiten zur U-Bahn in Wien führen immer wieder zu überraschenden Entdeckungen. In Bohrkernen haben Fachleute nun winzige, elf Millionen Jahre alte Mineralröhrchen entdeckt. Sie stammen von Mikroben, die sich von Methan ernährten 
https://science.orf.at/stories/3219878/
(ORF, 19.06.2023) 

Erklärung für Ablagerungen, die beim U-Bahn-Bau in Wien entdeckt wurden 
Das Pannonische Becken war einst von einem riesigen See beherrscht. In den Sedimenten fand man winzige Röhrchen aus Pyrit, deren Entstehung sich nun klären ließ 
https://www.derstandard.at/story/3000000175219/
(Der Standard, 19.06.2023) 

Flugsaurier: Die Ersten am Himmel 
Fast 100 Millionen Jahre vor den Vögeln erlernten Saurier das Fliegen. Sie haben wenig hinterlassen, erst in jüngster Zeit kam manches ans Licht 
https://www.diepresse.com/13431549/
(Die Presse, 18.06.2023) 

Touren im Hochgebirge werden riskanter 
Er hält die Gipfel im Hochgebirge zusammen wie eine Art „Klebstoff“: der Permafrost. Dabei handelt es sich schlicht um dauerhaft gefrorenes Gestein. Doch genau das schwindet aufgrund der steigenden Temperaturen auch in großen Höhen. Felsen und Gesteinsmassive würden dadurch stetig instabiler, warnt Robert Supper, Bereichsdirektor für Geologie der GeoSphere Austria. Manche hochalpine Berggipfel sind mittlerweile im Sommer nur noch schwer begehbar, viele Touren werden riskanter 
https://orf.at/stories/3320185/
(ORF, 18.06.2023) 

Ungewöhnlich heftiges Erdbeben erschüttert Westfrankreich 
Der Erdstoß hatte eine Stärke zwischen 5,3 und 5,8. Erschütterungen waren Einwohnern zufolge von Rennes im Norden bis Bordeaux im Südwesten zu spüren. Eine Person wurde leicht verletzt 
https://www.diepresse.com/13431310/
(Die Presse, 17.06.2023) 

Österreichs Reden im Rückblick: Eine Rundschau 
Feierliche Sitzungen, Inaugurationen und Eröffnungen geben Anlass zu Ansprachen 
https://www.derstandard.at/story/3000000173604/
(Der Standard, 12.06.2023) 

Tour de Suisse: Riesige Felsmassen verfehlten Bergdorf nur knapp 
Der Start zur sechsten Etappe des Radrennens musste verlegt werden. Brienz im Kanton Graubünden wurde bereits im Mai evakuiert 
https://www.derstandard.at/story/3000000174953/
(Der Standard, 16.06.2023) 

Riesige Felsmassen verfehlen Schweizer Bergdorf nur knapp 
Der Ort Brienz war bereits im Mai evakuiert worden. In der Nacht ging der erwartete Felssturz ab. Schäden werden im Laufe des Tages geprüft 
https://www.diepresse.com/13430910/
(Die Presse, 16.06.2023) 

Supervulkane und die Gefahr, die von ihnen ausgeht 
Europas schlummernder Supervulkan bei Neapel zeigte sich ungewöhnlich aktiv. Vulkane der Größe der Phlegräischen Felder finden sich rund um den Globus. Doch wie gefährlich sind sie? 
https://www.derstandard.at/story/3000000174766/
(Der Standard, 16.06.2023 

Neue Dinoart mit Stachelpanzer beschrieben 
Auf der heutigen Isle of Wight ist einst ein Dinosaurier mit Stachelpanzer umhergestapft. Mit dem Ankylosaurier wurde nun erstmals seit mehr als 140 Jahren eine neue gepanzerte Dinoart der Insel an der Südküste Großbritanniens beschriebe 
https://science.orf.at/stories/3219845/
(ORF, 16.06.2023) 

Fossil eines gewaltigen Skinks entdeckt 
Er war so groß wie ein menschlicher Arm und gut gepanzert: Ein australisches Forschungsteam hat das Fossil des bisher größten bekannten Skinks entdeckt. Die Echse sind in tropischen Gebieten weltweit verbreitet. Mit rund 2,4 Kilogramm war die fossile Art Tiliqua frangens mehr als doppelt so schwer wie die schwersten heute lebenden Skinke 
https://science.orf.at/stories/3219803/
(ORF, 14.06.2023) 

Deckel über Europas Supervulkan könnte brechen 
Kruste über den Phlegräischen Feldern bei Neapel wird schwächer und droht unter dem wachsenden Druck von unten zu reißen 
https://www.derstandard.at/story/3000000174497/
(Der Standard, 14.06.2023 

Gebirgsforscher sieht nach Felssturz in Tirol Gefahr für Siedlungen 
Gletscher, Eis und Permafrost stabilisieren Felsen, bei Schwund drohen Felsstürze. Aufgestautes Wasser kann dann als Mure in Siedlungsgebiete donnern 
https://www.derstandard.at/story/3000000174456/
(Der Standard, 13.06.2023) 

Auf den Spuren der „karnischen Krise“ 
Vor 233 Millionen Jahren hat sich eine der größten Umweltkatastrophen der Erdgeschichte ereignet. Damals kam es zu einer weltweiten Klimaerwärmung und einem gigantischen Massensterben. Um diese „karnische Krise“ zu untersuchen, startet nun eine großes Forschungsprojekt in Österreich. Denn hier befand sich damals ein Meer, in dem sich Tausende Arten tummelten 
https://science.orf.at/stories/3219736/
(ORF, 13.06.2023) 

Was war zuerst da, das Reptil oder das Ei? 
Untersuchungen ausgestorbener und zeitgenössischer Spezies brachten eine Überraschung. Landlebende Tiere dürften sich anders entwickelt haben als bisher vermutet 
https://www.derstandard.at/story/3000000174181/
(Der Standard, 13.06.2023) 

Auftauender Permafrost dürfte Felssturz in Tirol verursacht haben 
Mehr als 100.000 Kubikmeter Material brachen in der Silvrettagruppe aus dem Berg ab und lösten eine zwei Kilometer lange Mure aus. Verletzt wurde niemand 
https://www.diepresse.com/13428769/
(Die Presse, 12.06.2023) 

"Es gibt keinen Südgipfel mehr": Massiver Felssturz im Tiroler Galtür 
Gesteinsmassen des Fluchthorns donnerten mit voller Wucht zu Tal, verletzt wurde niemand. Auftauender Permafrost dürfte den Felssturz verursacht haben 
https://www.derstandard.at/story/3000000174157/
(Der Standard, 12.06.2023) 

Einzigartiges Wasserlabor soll neue Einblicke zur Donau bringen 
Am Sporn des Wiener Donaukanals wird am Montag ein neues Wasserbaulabor eröffnet, der Bau kostete 49 Millionen Euro 
https://www.derstandard.at/story/3000000174010/
(Der Standard, 11.06.2023) 

Indonesischer Vulkan Krakatau ausgebrochen 
Die Aschesäule über dem Krater ist laut Behörden drei Kilometer hoch. Über Verletzte oder Schäden ist derzeit nichts bekannt 
https://www.derstandard.at/story/3000000173918/
(Der Standard, 09.06.2023) 

Vulkane der Philippinen vor Ausbruch, Evakuierungen laufen 
Fachleute warnen vor einer gefährlichen Lage, eine Eruption dürfte nur eine Frage der Zeit sein 
https://www.derstandard.at/story/3000000173886/
(Der Standard, 09.06.2023) 

Vulkan Kilauea auf Hawaii ausgebrochen 
Seit Mittwoch spuckt der Kilauea auf Hawei Lava. Den Behörden zufolge seien Wohngebiete aktuell nicht in Gefahr 
https://www.diepresse.com/13427268/
(Die Presse, 08.06.2023) 

Den Tsunamis der schwersten Erdbeben auf der Spur 
Zentimetergenaue Messungen in einem Seebebengebiet vor Alaska in bis zu 2.000 Metern Tiefe liefern Hinweise auf die Entstehung gefährlicher Tsunamis 
https://www.derstandard.at/story/3000000173318/
(Der Standard, 08.06.2023) 

China will elf Kilometer tiefes Loch in die Erdkruste bohren 
Das Megaprojekt im Tarimbecken könnte wissenschaftlich interessante Daten liefern. In erster Linie geht es aber um Rohstoffausbeutung 
https://www.derstandard.at/story/3000000173696/
(Der Standard, 08.06.2023) 

Die kuriose Irrfahrt der K.-u.-k.-Nordpolexpedition 
Vor 150 Jahren wurde Franz-Josef-Land entdeckt. Eine neue Ausstellung erzählt von der strapaziösen Reise und zeigt geschichtsträchtige Originalobjekte 
https://www.derstandard.at/story/3000000172338/
(Der Standard, 04.06.2023) 

Stumme Zeugen einer Klimakatastrophe des Erdmittelalters 
Vor mehr als 230 Millionen Jahren herrschte auf der Erde ein Treibhausklima, dessen Folgen in Teilen Österreichs an Fossilien und Gesteinen ablesbar sind. Ein internationales Forschungsteam dokumentiert diese Spuren von Klimawandel und Ökogemeinschaften 
https://www.diepresse.com/6295233/
(Die Presse, 02.06.2023) 

Nachruf auf die Universitätsprofessorin für Mineralogie und Petrographie
Kirchner Dr. Elisabeth Charlotte Kirchner (1935–2023)

Zusammengestellt von Josef-Michael Schramm

 Am 24. Februar 2023 entschlief Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Charlotte Kirchner in Oberndorf bei Salzburg und wurde am 13. März 2023 in Bergheim feierlich verabschiedet. Der emeritierte Univ.-Prof. Dr. Georg Spaun würdigte Leben und Wirken der Toten in berührenden Worten.

Elisabeth Charlotte Uhlich, liebevoll Lisl genannt, wurde am 7. Mai 1935 in Deutschfeistritz (Steiermark) geboren. Wenige Jahre später übersiedelte die Familie nach Ternitz (Niederösterreich), wo die kleine Lisl ab Herbst 1941 die Volksschule besuchte. In den Wirren am Ende des 2. Weltkriegs musste die Familie über die Steiermark bis in den Salzburger Lungau flüchten. Nachdem die Steiermark zur britischen Besatzungszone wurde, zog die Familie wieder in das von sowjetischer Soldateska geplünderte Deutschfeistritz zurück. Hier absolvierte Lisl die 5. Klasse der Volksschule Peggau und besuchte ab Herbst 1945 das Realgymnasium für Mädchen in Graz.

Nach Wiederanstellung ihres Vaters bei Schoeller-Bleckmann in Ternitz und nochmaliger Übersiedlung der Familie musste Elisabeth den Besuch der Mädchenoberschule in Wiener Neustadt nach der vierten Klasse 1949 leider beenden. Ihr Vater befürchtete nämlich, mit der damals noch teuren Ausbildung finanziell überfordert zu werden, zumal die Familie in den Nachkriegswirren ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatte. So absolvierte Lisl die dreijährige Lehre als Zahntechnikerin bei einem Dentisten, ohne dass ihr ein Besuch der obligatorischen Berufsschule in Wien ermöglicht wurde. Aufgrund fehlender Karriereaussichten beschloss die sportlich sehr aktive Lisl alsbald, die Gymnasialoberstufe samt Matura nachzuholen. Nach Zulassungsprüfung am Realgymnasium in Neunkirchen bestand sie als externe Schülerin sämtliche Einzelprüfungen sowie am 1957 die Matura.

In dieser Zeit heiratete Elisabeth den Dipl.-Ing. Gerhard Kirchner. Dieser begann nach seinem Montanistik-Studium mit Prospektionsarbeiten um Mesters Vig (Ostküste Grönlands). Im Herbst 1957 besuchte Elisabeth Kirchner ihren Gemahl und brachte beim Rückflug nach einer Notlandung am Militärflughafen in Stavanger (Norwegen) ihren Sohn Björn zur Welt. Danach wohnte sie mit ihrem Baby unter etwas beengten Verhältnissen bei ihren Eltern in Ternitz.

Ursprünglich wollte Lisl Medizin studieren. Jedoch wünschte ihr Gemahl, dass sie Erzmineralogie studieren sollte, um ihn bei seiner Tätigkeit zu unterstützen. Bei der Suche nach entsprechender Studienmöglichkeit gelangte sie von Graz über Leoben zur Universität nach Wien, wo ihr Prof. Felix Machatschki empfahl, zunächst Physik, Chemie und Mathematik zu inskribieren, als Nebenfach wählte Lisl Geologie. Ab dem Sommersemester 1958 studierte sie dann Mineralogie, wobei sie täglich von Ternitz nach Wien und retour pendelte. Im Sommer 1958 reiste Lisl Kirchner erneut nach Grönland. Die junge Familie bewohnte ein schlichtes Holzhaus am Arcturus-Gletscher. Im Wintersemester 1958/59 brachte Elisabeth ihr Studium mit zahlreichen Vorlesungen, Übungen und Exkursionen zügig voran. Es folgte ein dritter Grönland-Aufenthalt im Sommer 1959. Danach bot Prof. Machatschki ihr eine Halbtagsstelle als wissenschaftliche Hilfskraft an und Lisl begann an ihrer Dissertation zu arbeiten. Die Doktorarbeit hatte die Kristallstruktur des Blei-Zink-Silikats Larsenit (PbZnSiO4) zum Thema und wurde von Prof. Anton Preisinger betreut. Dazu waren umfangreiche Aufnahmen mittels Röntgenkameras sowie Rechenarbeiten am Computer erforderlich.

1962 wurde Lisls Gemahl, inzwischen im Geotechnikbüro Leopold Müller-Salzburg tätig, zur Baustelle der Kurobe-Talsperre nach Japan beordert. Elisabeth begleitete ihren Gemahl gerne, zumal zu dieser Zeit in Tokyo das „International Symposion on Volcanology“ stattfand und Vulkanite zu Lisls Interessensgebieten zählten. Nachdem sie 1963 ihren zweiten Sohn Ulf geboren hatte, nahm sie nur wenige Wochen später wieder ihre Beschäftigung an der Universität auf. Das Arbeiten am Institut war für die Dissertantin mit ihren zwei kleinen Kindern nicht gerade einfach, überdies wurde Ende 1963 die Ehe mit Dr. Gerhard Kirchner geschieden. Lisl Kirchner meisterte jedoch alle privaten und universitären Schwierigkeiten, konnte mit ihren Söhnen eine kleine Wohnung beziehen und die Doktorarbeit Ende 1964 vollenden. Nach Approbation ihrer Dissertation absolvierte Lisl das Rigorosum (Hauptfach Mineralogie, Nebenfach Geologie) bei den Professoren Machatschki, Wieseneder und Clar am 17. Februar 1965 sowie das Philosophikum bei Prof. Rohracher mit Bravour. Die Promotion zur Doktorin der Philosophie folgte am 25. Juni 1965.

Der Einstieg ins Berufsleben war Mitte der 1960er Jahre, speziell für eine alleinerziehende Mutter, etwas schwierig. Eine angebotene Assistentenstelle an der Universität Heidelberg schlug Dr. Elisabeth Kirchner in liebevollem Hinblick auf die Betreuung ihrer beiden kleinen Söhne aus und begann ihre Laufbahn als Hochschulassistentin am Institut für Technische Geologie der TU Wien bei Prof. Alois Kieslinger. Sie hatte sich mit Entspannungsvorgängen in Gesteinen zu befassen, unter anderem an Bohrkernen von der Aufstandsfläche der Schlegeissperre (Tirol), aber auch an Gesteinsmaterial aus Norwegen und Südafrika. Dabei arbeitete Lisl interdisziplinär mit Kollegen der Werkstoffprüfung, Mechanik und Physik. Ihre Kollegen am Institut für Technische Geologie waren Walter Eppensteiner, Dirk van Husen, Georg Riehl-Herwirsch und Bernd Schwaighofer.

Da sie ihre akademische Karriere ab September 1969 am neu gegründeten Institut für Mineralogie für Mineralogie und Petrographie der Universität Salzburg beim Mineralogen Prof. Heinz Meixner fortsetzen konnte, übersiedelte Lisl mit ihren beiden Söhnen (damals 12 und 6 Jahre jung) bereits im Sommer 1969 nach Salzburg. Hier boten ihr Fachkollegen vorübergehende Wohnmöglichkeiten, bis sie Anfang 1970 eine kleine Wohnung beziehen konnte. Dr. Kirchner beteiligte sich maßgeblich am Aufbau des Instituts, beginnend in adaptierten leeren Wohnungen nahe dem Hauptbahnhof (Porschestraße 1). Zur ersten Institutsübersiedlung 1971 nach Nonntal (Akademiestraße 26) leistete sie vorausblickende Planungsarbeiten. Neben intensiver Lehrtätigkeit – vorerst „nur“ für das Lehramtsstudium Biologie und Erdwissenschaften – richtete Kirchner die Röntgenlaboratorien ein. Mit der Besetzung von Assistentenstellen durch Walter Lukas, Werner Paar, Jörg Schantl und Paul Becker wurde Lisl von ihren Dienstpflichten im Lehrbetrieb und der akademischen Selbstverwaltung etwas entlastet.

Institutsübergreifend arbeitete sie von 1974 bis 1979 am Hochschulschwerpunkt N 25 „Geologischer Tiefbau der Alpen“ des FWF mit, wobei sie an Mineralneubildungen in Vulkaniten der oberostalpinen permoskythischen Gips- und Salzlagerstätten forschte. Ihr besonderes Interesse galt Glaukophan (Crossit), einem Mineral der Amphibolit-Gruppe. Kurzbesuche zwecks eigener wissenschaftlicher Fortbildung führten sie an die Universität Kiel (Elektronenstrahlmikrosonde) und an das Max-Planck-Institut in Heidelberg zum Pionier der Erzmikroskopie Prof. Paul Ramdohr. Während der Jahreswende 1975/76 forschte sie mehrere Monate in Albuquerque (New Mexico) bei Prof. Klaus Keil sowie in Berkeley (California) bei Prof. Adolf Pabst. Dabei befasste sie sich mit Meteoriten und erweiterte ihre Kenntnisse über Analytik, Messprozeduren und die Herstellung von Gesteins- und Mineralpräparaten. Zusammen mit Kollegen des Instituts für Geologie und Paläontologie führte sie 1976 ein Fortbildungsseminar für Gymnasiallehrer durch und konnte dabei – spektakulär – lunares Gesteinsmaterial der US-amerikanischen Apollo-Mission der NASA vorstellen. Als der Geologe Dr. Wolfgang Schnabel (GBA) ihr 1977 eine bei geologischen Kartierungen im Raum Ybbsitz (Niederösterreich) entdeckte exotische Gesteinsprobe zeigte, konnte sie diese sofort als Meteoriten identifizieren, untersuchen und später zusammen mit Koautoren 1985 publizieren.

Mit seinem Dienstantritt am 1. April 1978 verstärkte der von Göttingen nach Salzburg berufene Petrologe Paul Metz das wissenschaftliche Personal als Ordinarius für Mineralogie und Petrographie. Nur ein Jahr später verfügte das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung – gegen den Willen (fast) aller geowissenschaftlichen Hochschullehrer, die Institute für Mineralogie und Petrographie sowie für Geologie und Paläontologie aufzulösen und zusammengelegt als Institut für Geowissenschaften neu zu errichten. Jedoch unterblieben die von der Ministerialbürokratie aus der Fusion erwarteten Synergieeffekte gänzlich, zumal permanente Reibereien und Schlichtungsversuche produktive Arbeitszeit vergeudeten.

Unbeirrt von dieser misslichen Situation erlangte Dr. Kirchner am 27. Juni 1979 mit ihrer Habilitationsschrift „Untersuchungen zur Klärung der Bildungsbedingungen von Mineralneubildungen in Vulkaniten und Sedimenten aus dem Permoskyth der nördlichen Kalkalpen“ die venia docendi in „Mineralogie und Petrographie". Nach der Emeritierung von Prof. Meixner im Herbst 1979 wechselte Prof. Metz im März 1980 an die Universität Tübingen. Darauf ergab sich im Doppelfach Mineralogie und Petrographie eine ungewöhnlich lange Vakanz, da unrealistische Dreiervorschläge erfolglose Berufungsverhandlungen nach sich zogen und scheiterten.

1980 begann Dozentin Kirchner in der Gemeinde Bergheim mit dem Bau eines Zweifamilienhauses, um auch ihren Eltern eine gemeinsame Heimat in Salzburg zu ermöglichen. Drei Jahre später bezogen beide Familien das neue Domizil am Voggenberg.

Nach der auslaufenden „philosophischen Rigorosenordnung“ trat mit Beginn des Wintersemesters 1981/82 der Studienplan für die Studienzweige „Petrologie“ und „Geologie“ in Kraft, womit erstmals ein Magisterstudium (rer. nat.) möglich wurde. Lisl betreute zahlreiche Hausarbeiten von Lehramtskandidaten für das Fach Biologie und Erdwissenschaften, sowie Diplomarbeiten und Dissertationen.

Zum Vorstand des „neuen“ Instituts für Geowissenschaften wählte die Institutskonferenz den Kristallingeologen Prof. Günther Frasl (2 Funktionsperioden, 1979-1982). Wissenschaftsministerin Herta Firnberg ernannte mit April 1982 die Dozentin Kirchner aufgrund ihrer bisherigen Leistungen zur Außerordentlichen Universitätsprofessorin, als erste Frau an der Salzburger Naturwissenschaftlichen Fakultät. Anfang der 1980er Jahre beteiligte sich Prof. Kirchner am gesamtösterreichischen Ringversuch zur Bewertung des Mineralbestands frostkritischer Anteile mittels röntgenographischer Methodik und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von Verkehrswegeprojekten. Von 1983 bis 1986 stand Prof. Kirchner dem Institut vor. In dieser Zeit glückte nach dem Verlust einer Professoren-Planstelle (Petrologie) endlich die Wiederbesetzung des Ordinariates Mineralogie (Nachfolge Meixner). Der von Marburg berufene Mineraloge Georg Amthauer trat seinen Dienst in Salzburg am 1. April 1985 an. Kirchner leistete in kollegialer Weise sorgfältigste Planungsarbeiten für das im Bau befindliche Fakultätsgebäude in der Hellbrunnerstraße 34 (Freisaal). Nach zeitintensiven Verhandlungen bezüglich Laborausstattungen sowie oftmaligen Baustellenbesichtigungen wurde im Mai 1986 neuerlich übersiedelt. Ohne Beeinträchtigung des laufenden Lehrbetriebes während des Sommersemesters gelang der Transfer mit etlichen Hundert Tonnen Probenmaterial und Großgeräten sowie deren Installation! Dank der harten und zugleich charmanten Verhandlungsführung Kirchners wurde dem Institut im südseitigen Labortrakt des Fakultätsgebäudes eine über drei Etagen verteilte Fläche von rund 2500 m² genehmigt.

Nachdem die Landtage von Kärnten, Salzburg und Tirol jeweils Gesetze zur Schaffung des Nationalparks Hohe Tauern beschlossen hatten, übernahmen Prof. Elisabeth Kirchner und der damalige Direktor des „Hauses der Natur“ Eberhard Stüber 1986 die wissenschaftliche Obhut des Stein- und Mineralsuchens im Nationalpark. Mit der Betreuung von rund 150 Sammlern, einer jährlichen Kontrolle der Mineralfunde, deren analytisch fundierten Untersuchungen sowie Begehungen der Fundorte vermochte Lisl die Zusammenarbeit zwischen Universität und dem Nationalpark zu vertiefen. Lisl nahm sich stets Zeit für die Anliegen der überaus engagierten Mineraliensammler, seien es die Bestimmung „ausgefallener“ Minerale, Beratungen oder Befürwortungen zu Ansuchen um Ausnahmebewilligung und übergab die wissenschaftliche Leitung des Salzburger Nationalpark-Projektes 2007 an den Grazer Mineralogen Prof. Franz Walter.

Für den Zeitraum 1988 bis 1991 berief der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung auf Vorschlag des Direktors der Geologischen Bundesanstalt Prof. Kirchner als Delegierte der Fachrichtung Petrologie in das Fachbeiratskollegium der Geologischen Bundesanstalt. Von 1989 bis zum Frühjahr 1990 leitete Prof. Kirchner erneut das Institut für Geowissenschaften. Am 25. April 1990 verfügte das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die Auflösung des Institutes für Geowissenschaften und die Wiedererrichtung eines Institutes für Mineralogie sowie eines Institutes für Geologie und Paläontologie. Die drittelparitätisch zusammengesetzte Institutskonferenz der Mineralogie wählte Prof. Kirchner zur neuen „alten“ Instituts-Chefin. Leider ließen Begehrlichkeiten zu Ressourcen sowie besitzergreifende Nutzung von Laboratorien und Großgeräten alte Konflikte aufflackern, wie sie – top-down angezettelt – bereits vor der Institutstrennung kurienübergreifend geschwelt hatten. Nach wie vor empfinden der Verfasser dieses Nachrufs und zahlreiche Angehörige der Kollegenschaft jene Vorgangsweise blamabel, wie ein in den 1990er Jahren als Dekan amtierender Funktionsträger seine Macht ausspielte und sich gegenüber Prof. Kirchner verhielt. Ihr – unter welch fragwürdigem Vorwand auch immer – nach erfolgreichen Jahrzehnten die Leitung der Röntgenlabors zu entziehen, welche sie von Institutsgründung an aufgebaut und mit viel persönlichem Einsatz weiterentwickelt hatte, war einfach schäbig. Jene Schar an Kollegen, welche seit jeher Prof. Kirchner zur Seite stand, fand es bewundernswert, wie nobel sie über diese Aktionen hinwegsah. Produktive Arbeit war Lisl immer wichtiger als subtiles Agieren zwecks Institutsmachtpolitik. Ihre mentale Stärke schöpfte sie vor allem aus ihrem familiären Umfeld. Sie freute sich riesig über ihre Söhne, die als Absolventen (Björn, Montanuniversität Leoben, Bergbau) und (Ulf, TU Wien, Elektrotechnik) im Berufsleben in führenden Positionen sehr erfolgreich waren und sind, Familien gegründet hatten und Lisl nach und nach zur stolzen Großmutter von reizenden 7 Enkelkindern machten, an deren Entwicklung sie stets liebevoll Anteil nahm. Hoch erfreut war sie auch über die beruflichen Karrieren ihrer zahlreichen Absolventen, beispielsweise Christian Lengauer und Waltraud Winkler.

Nach Kirchners mehrjähriger Institutsleitung übernahm Prodekan Prof. Amthauer 1992 die Führung. Lisl wirkte in diesen Jahren auch im Professorenverband und war als Gleichbehandlungsbeauftragte für die Naturwissenschaftliche Fakultät tätig, wobei sie – freundlich im Ton, hart in der Sache – so manches Scharmützel in Personalangelegenheiten auszufechten hatte. Ihre Forschungsschwerpunkte vermehrte sie laufend, u. a. untersuchte sie Flüssigkeitseinschlüsse in alpinen Kluftquarzen als Indikatoren für Metamorphoseprozesse. Ihre universitäre Aktivzeit endete mit ihrer Pensionierung am 1. Oktober 2000.

Für ihre engagierteTätigkeit wurde Prof. Dr. Kirchner mehrere Male geehrt. So wurde sie 1981 zur Korrespondentin der Geologischen Bundesanstalt ernannt. Anlässlich der Kristalltage und der Mineralien-INFO in Bramberg verliehen ihr die Vereinigten Mineraliensammler Österreichs 2000 die Ehrenmitgliedschaft und reichten die VMÖ-Ehrennadel 2004 nach. Die zweifellos bedeutendste Ehrung, welche die scientific community an die Forscherpersönlichkeit Lisl Kirchner zu vergeben hatte, war die Benennung eines Minerals. Das monokline Sekundärmineral „Lislkirchnerit“, Pb6Al(OH)8Cl2(NO3)5•2H2O, wurde von EFFENBERGER et al. 2015 als neue Spezies charakterisiert und von der Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) der International Mineralogical Association (IMA) anerkannt (IMA-Nr.: 2015/064; Symbol: Lkn).

EFFENBERGER, H.; LENGAUER, C. L.; LIBOWITZKY, E.; PUTZ, H. & TOPA, D., 2015: IMA 2015-064 Lislkirchnerite. – CNMNC Newsletter No. 27, October 2015, S. 1230, Cambridge.

EFFENBERGER, H.; LENGAUER, C. L.; LIBOWITZKY, E.; PUTZ, H. & TOPA, D., 2015: Pb6Al(OH)8Cl2(NO3)5•3H2O from the Capillitas deposit, Argentina. – Mitteilungen der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft 161, S. 31, Wien.

Mit unermüdlichem Eifer setzte die Universitätsprofessorin Kirchner auch im Ruhestand ihre wissenschaftliche Tätigkeit, Exkursionen in exotische Länder und Beratung von mineralogisch Interessierten fort. Nun ist sie nach einem erfüllten Leben leider von uns gegangen, sie hinterlässt uns nachhaltige Spuren. Wer ihr begegnen und mit ihr zusammenarbeiten durfte, erfuhr sie als verlässliche, kompetente, charmante und herzliche Kollegin. Und so bleibt sie uns allen auch in ehrender Erinnerung.

Ihr wissenschaftliches Lebenswerk umfasst 116 Titel, eine Auswahl davon findet sich in nachstehender Liste.

Auswahl aus dem Werkeverzeichnis von Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Ch. Kirchner

AUGUSTIN-GYURITS K.; EPPENSTEINER W.; GASSER H.; KIRCHNER E. Ch.; KOLMER M.; KRZEMIEN R.; KURZWEIL H.; MÜLLER H. W.; SCHWAIGHOFER B. & WIEDEN P., 1983: Untersuchungen zur Genauigkeit semiquantitativer Aussagen auf röntgenographischem Wege zum Mineralbestand des frostkritischen Anteiles von Korngemischen. – Forschungsauftrag des Bundesministeriums für Bauten und Technik (Abteilung Straßenforschung), Wien. [non vidi]

BERNROIDER M.; KIRCHNER E. Ch.; LENGAUER C. L.; LOTTERMOSER W. & AMTHAUER G., 1990: Kristallchemie und Farbe der Epidote der Knappenwand. – Mitteilungen der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, 135, S. 12, Wien.

BRANDSTÄTTER F.; KIRCHNER E. Ch.; KRACHER A. & KURAT G., 1985: Der Meteorit von Ybbsitz: Petrologie und Mineralchemie. Mit einem Anhang über die Probenverteilung zur internationalen Studie. – Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, 87, Serie A (für Mineralogie und Petrographie, Geologie und Paläontologie, Anthropologie und Prähistorie), S. 11-20, 4 Abb., 4 Taf., Wien.

CHEN T. T.; KIRCHNER E. Ch. & PAAR W., 1978: Friedrichite, Cu5Pb5Bi7S18, a new member of the aikinite-bismuthinite series. – The Canadian Mineralogist, 16, S. 127-130, Ottawa.

CZERNIN-CHUDENITZ C.; HITSCH E.; KIRCHNER E. Ch.; PRODINGER F.; SCHMIDT G.; ÜBLAGGER G. & VOGELTANZ R., 1978: Umweltschutzprogramm Leopoldskron Moos Gneis. Untersuchungen zu Fragen der Wasserentsorgung. – XV+ 322 S., 3 Beil., Salzburg (Amt für öffentliche Ordnung und Umweltschutz).

EGGER H.; BICHLER M.; DRAXLER I.; HOMAYOUN M.; HUBER H. J.; KIRCHNER E. Ch.; KLEIN P. & SURENIAN R., 1997: Mud Turbidites, Black Shales and Bentonites from the Paleocen Eozen Boundary: The Anthering Formation of the Rhenodanubian Flysch (Austria). Schlammturbidite, schwarze Tonschiefer und Bentonite von der Paleozän/Eozän-Grenze: Die Anthering-Formation im Rhenodanubischen Flysch (Österreich). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 140, Heft 1, S. 29-45, 6 Abb., 5 Tab., 3 Taf., Wien.

EGGER H.; BICHLER M.; HOMAYOUN M.; KIRCHNER E. Ch. & SURENIAN R., 1996: Späteozäne Bentonite aus der Gosaugruppe des Untersberg-Vorlandes (Nördliche Kalkalpen, Salzburg). Late-Paleocene Bentonites of the Gosau Group from the Untersberg Area (Northern Calcareous Alps, Salzburg). – Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 139, Heft 1, S. 13-20, 3 Abb., 2 Tab., Wien.

EXNER Ch. E. & KIRCHNER E. Ch.,1982: Basische Vulkanite im Haselgebirge von der stratigraphischen Basis der Nördlichen Kalkalpen. – In: Referate der Vorträge bei der 60. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft, beim Symposium Current Problems of Modern Mineralogy gemeinsam veranstaltet von der Mineralogischen Gesellschaft der USSR und der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft sowie beim Symposium Bauverbände in Mineralstrukturen vom 5. bis 10. September 1982 in Marburg/Lahn, Fortschritte der Mineralogie, Beihefte, 60.1, S. 69, Stuttgart.

EXNER Ch. E. & KIRCHNER E. Ch.,1982: Zum Chemismus einiger basischer Gesteine aus dem Flysch und Klippenraum. – In: Die frühalpine Geschichte der Ostalpen (Hochschulschwerpunkt S15) Jahresbericht 1981 Nr. 3, S. 55-59, 2 Tab., Leoben.

FRASL G.; HÖCK V.; KIRCHNER E. Ch. & SCHRAMM J.-M., 1977: Jahresbericht 1976 über Arbeiten der Salzburger Arbeitsgruppe (Geologischer Tiefbau der Ostalpen). – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Publikation 221 (Hochschulschwerpunkt N 25, Heft 5) S. 31-42, 2 Abb., 2 Tab., Wien.

FRASL G.; HÖCK V.; KIRCHNER E. Ch.; SCHRAMM J.-M. & VETTERS W., 1975: Metamorphose von der Basis der Nördlichen Kalkalpen bis in die tiefsten Einheiten der Ostalpen im Profil Salzburg - mittlere Hohe Tauern. – In: 2. Bericht Geologischer Tiefbau der Alpen (Hochschulschwerpunkt N 25), S. 6-8, 2 Abb., Wien.

FRASL G. & KIRCHNER E. Ch., 1980: Frühalpine basische und ultrabasische Eruptiva aus den Nördlichen Kalkalpen und dem Raum Helvetikum-Klippenzone. – In: Die frühalpine Geschichte der Ostalpen (Hochschulschwerpunkt S15) Jahresbericht 1979, Nr. 1, S. 61-75, 1 Tab., Leoben.

FRASL G. & KIRCHNER E. Ch., 1981: Frühalpine basische und ultrabasische Eruptiva aus den Nördlichen Kalkalpen und dem Raum Helvetikum-Klippenzone. – In: Die frühalpine Geschichte der Ostalpen (Hochschulschwerpunkt S15) Jahresbericht 1980, Nr. 2, S. 81-90, Leoben.

GOMES C.B.; ULBRICH M. N. C.; KEIL K.; KIRCHNER E. Ch. & JAROSEVICH E., 1978: Studies of Brazilian Meteorites. XV. Mineralogy, Petrology and chemistry of the São Jose do Rio Preto, São Paulo. – [Chondrite] Naturalia, 4, S. 25-30, 2 Abb., 2 Tab., São Paulo.

HASENBERGER K.; KANDUTSCH G.; HÖCK V. & KIRCHNER E. Ch., 1996: Neue Ergebnisse über alpine Klüfte im östlichen Tauernfenster (Zusammenhang von Paragenesen, Nebengestein und Kluftrichtung und mikrothermometrischen Daten aus Kluftquarzen). – Mitteilungen der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, 141, S.106-107, Wien.

HASENBERGER K.; KANDUTSCH G. & KIRCHNER E. Ch., 1996: Bergkristall, seine Verbreitung im Nationalpark Hohe Tauern und seine Bedeutung im Rahmen der Entstehung der Alpen. – Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Nationalpark Hohe Tauern 1996, 2, S. ?, Matrei. [non vidi]

HASENBERGER K.; KANDUTSCH G. & KIRCHNER E. Ch., 1997: What are the reasons for different habits of quartzcrystals from alpine fissures of the eastern Tauern Window (Eastern Alps, Austria)? Microthermometry - what can it contribute to an explanation. – In: XIV ECROFI (European current research on fluid inclusions, Biennial symposium) Nancy, July 1-4, 1997, Poster, Nancy.

HASENBERGER K.; KIRCHNER E. Ch.; MUSSO M. & ASENBAUM A., 1998: Neue Daten zur Genese des Blauquarzes vom Grabenbach, Golling, Salzburg. – Mitteilungen der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, 143, S. 296-298, Wien.

HITSCH E.; KIRCHNER E. Ch.; SCHEURINGER E.; SCHWARZ H. & ÜBLAGGER G., 1980: Umweltschutzprogramm Kuehberg Nordhang. Hydrologische und geologische Negativauslese. – 174 S., Ill., 3 Beil., Salzburg (Amt für öffentliche Ordnung und Umweltschutz).

HOSCHEK G.; KIRCHNER E. Ch.; MOSTLER H. & SCHRAMM J.-M., 1980: Metamorphism in the austroalpine units between Innsbruck and Salzburg (Austria)- a synopsis. – Mitteilungen der österreichischen geologischen Gesellschaft, 71/72, Jg. 1978/1979, S. 335-341, 1 Abb., Wien.

KANDUTSCH G.; HASENBERGER K. & KIRCHNER E. Ch., 1998: Neue Daten zur Genese alpiner Zerrklüfte. New data on the genesis of alpine fissures. – Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Nationalpark Hohe Tauern, 4, S. 7-17, 3 Abb., 2 Tab., Salzburg.

KANDUTSCH G. & KIRCHNER E. Ch., 1989: Quartz from alpine fissures as index mineral of metamorphism within the Hohe Tauern, Eastern Alps, Austria. – In: Fifth meeting of the European Union of Geosciences (EUG), Biennial Meeting Strasbourg, Terra Abstracts, 1.1, S. 312, Oxford.

KEIL K.; KIRCHNER E. Ch.; GOMES C. B.; JAROSEWICH E. & MURTA R. L. L., 1978: Studies of Brazilian Meteorites XIV: Mineralogy, petrology, and chemistry of the Conquista, Minas Gerais, Chondrite. – Meteoritics, 13, S. 177-188, 4 Abb., 3 Tab., Lawrence (Canada).

KEIL K.; KIRCHNER E. Ch.; GOMES C. B. & NELEN J., 1978: Studies of Brazilian Meteorites. V. Evidence for shock metamorphism in the Paranaiba, Mato Grosso, Chondrite. – Revista Brasileira de Geociencias, 7, S. 256-268, São Paulo.

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KIRCHNER E. Ch., 1974: Glauberit und Thenardit von der Gipslagerstätte Wienern am Grundlsee, Steiermark. – Der Karinthin, 71, S. 132-136, 1 Tab., Salzburg.

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KIRCHNER E. Ch., 1977: Vorläufige Mitteilung über eine Pumpellyitführende Kissenlava vom Grundlsee. – In: Nachtrag zu Geologischer Tiefbau der Ostalpen (Hochschulschwerpunkt N 25), 5. Heft, Jahresbericht 1976, S. 1, Wien.

KIRCHNER E. Ch.,1977: Vorläufige Mitteilung über eine Pumpellyit führende Kissenlava von Wienern am Grundlsee, Stmk. – Geologisch-Paläontologische Mitteilungen Innsbruck, 7, Heft 2, S. 1-2, 1 Abb., Innsbruck.

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KIRCHNER, E. Ch., 1978: Eine Paragenese seltener Kupferminerale auf Diabas von Webing bei Abtenau, Salzburg. – Der Aufschluss, 29, S. 351-354, 2 Tab., Heidelberg.

KIRCHNER, E. Ch., 1979: Untersuchungen zur Klärung der Bildungsbedingungen von Mineralneubildungen in Vulkaniten und Sedimenten aus dem Permoskyth der nördlichen Kalkalpen. – Universität Salzburg, Habilitationsschrift, 4 Publikationen kumuliert (getrennte Seitenzählung), Salzburg.

KIRCHNER E. Ch., 1979: Pumpellyitführende Kissenlavenbreccien in der Gips-Anhydrit-Lagerstätte von Wienern am Grundlsee, Steiermark. Pumpellyite-bearing pillow-lava breccias from the gypsum-anhydrite-deposit of Wienern, Styria, Austria. – Tschermaks Mineralogische und Petrographische Mitteilungen, 3. Folge, 26, S. 149-162, 7 Abb., 2 Tab., 7 Anl., Wien.

KIRCHNER E. Ch., 1979: Salzlagerstatte Altaussee und Gipslagerstätte Wienern am Grundlsee, Steiermark. Exkursion Nr.7. – In: Einführung zu den Exkursionen anläßlich der 57. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) in Darmstadt 1979, Fortschritte der Mineralogie, Beihefte, 57.2, S. 106-113, 2 Abb., 1 Tab., Stuttgart.

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KIRCHNER E. Ch., 1980: Natriumamphibole und Natriumpyroxene als Mineralneubildungen in Sedimenten und basischen Vulkaniten aus dem Permoskyth der Nördlichen Kalkalpen. – Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Jg. 1980, Heft 3, S. 249-279, 15 Abb., 6 Tab., Wien.

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KIRCHNER E. Ch., 1989: Langzeitverhalten der Kontamination durch das aus dem Reaktorunfall Tschernobyl stammende Radiocäsium in Almböden. – Bericht Institut für Mineralogie (Forschungsauftrag des Bundeskanzleramtes), 19 S., Salzburg.

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WEBER L. (Hrsg.) mit Beiträgen von CERNY I., EBNER F., EICHHORN R., FETTWEIS G. B. L., FRANK W., GÖD R., GÖTZINGER M. A., GRÄF W., GÜNTHER W., HÖLL R., KIRCHNER E. Ch., KÖPPEL V., MALI H., MELCHER F., PAAR W. H., PROCHASKA W., RAITH J. G., RANTITSCH G., SACHSENHOFER R. F., SCHROLL E., SCHULZ O., SEEMANN R., SPIELER A., STERK G., TUFAR W., VAVTAR F. & WEISS A., Handbuch der Lagerstätten der Erze, Industrieminerale und Energierohstoffe Österreichs: Erläuterungen zur metallogenetischen Karte von Österreich 1:500.000 unter Einbeziehung der Industrieminerale und Energierohstoffe. – Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt, Nr. 19, S. 1-607, 393 Abb., 37 Tab., Beil., 2 Kt., 1 Lagerstättenliste, Wien.

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Tausende Arten in künftigem Abbaugebiet 
Im Meer zwischen Hawaii und Mexiko gibt es viele wertvolle Minerale. Die Region ist daher das Ziel zahlreicher Abbauvorhaben. Forscher und Forscherinnen möchten davor aber die Auswirkungen des Tiefseebergbaus besser verstehen. Ein britisches Team hat nun erhoben, welche Tiere dort leben. Sie fanden über 5.500 Arten – rund 90 Prozent waren sogar für die Wissenschaft neu 
https://science.orf.at/stories/3219492/
(ORF, 26.05.2023) 

Franz X. Schaffer: Karriere zwischen Wissenschaft und Zeitgeschehen 
In der Zwischenkriegszeit profitierte das Naturhistorische Museum von dem weltweit vernetzten Wissenschafter. Pensioniert forschte dieser auch während der NS-Zeit 
https://www.derstandard.at/story/3000000021179/
(Der Standard, 25.05.2023) 

Wie vor 150 Jahren das Franz-Josef-Land entdeckt wurde 
Die Österreichisch-Ungarische Nordpolexpedition bedeutete neben der Entdeckung einer neuen Inselgruppe auch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse 
https://www.derstandard.at/story/3000000030761/
(Der Standard, 25.05.2023) 

Wie Blitze die Entwicklung des Lebens auf der Erde beeinflussten 
Frühe Lebensformen auf der Erde waren auf das Vorhandensein von Stickstoffverbindungen angewiesen. Blitze könnten sie erzeugt haben, doch es gibt einen Haken 
https://www.derstandard.at/story/3000000034758/
(Der Standard, 23.05.2023) 

Explosionen wie die des Vulkans Hunga Tonga können die Satellitennavigation stören 
Auf den Rekordausbruch des Vulkans in Polynesien folgten ungewöhnlich starke Phänomene in der oberen Atmosphäre, die einen Zusammenhang nahelegen 
https://www.derstandard.at/story/2000146613091/
(Der Standard, 23.05.2023) 

Australier sichern sich weitere drei Lithium-Vorkommen in Österreich 
Das australische Bergbauunternehmen European Lithium plant in Wolfsberg seit Jahren einen Abbau, der sich immer wieder verzögert. Jetzt sollen neue Projekte dazukommen 
https://www.derstandard.at/story/2000146476044
(Der Standard, 16.05.2023) 

Alle Schmetterlinge stammen aus Nordamerika 
Vor 100 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Falter aus Motten 
https://www.diepresse.com/6288324/
(Die Presse, 15.05.2023) 

Nach Erdrutsch in Vorarlberg wurden vier Häuser geräumt 
Den Bewohnern wurde geraten, ihren Hausrat mitzunehmen. Laut dem Bregenzer [recte: Hörbranzer] Bürgermeister ist unklar, wie lange man die Häuser noch betreten kann 
https://www.derstandard.at/story/2000146399694/
(Der Standard, 12.05.2023) 

Älteste menschliche Fußabdrücke Deutschlands entdeckt 
Vor 300.000 Jahren hinterließ vermutlich eine Familie mit Kindern ihre Spuren im Uferschlamm eines Sees – neben jenen von Nashörnern und riesigen Elefanten 
https://www.derstandard.at/story/2000146396109/
(Der Standard, 12.05.2023) 

Evakuierung: Zwei Millionen Kubikmeter Fels bedrohen Schweizer Dorf 
Das Dorf Brienz selbst rutscht seit 20 Jahren mit rund einem Meter pro Jahr Richtung Tal. Das Dorf muss vor angekündigten Regenfällen evakuiert werden 
https://www.diepresse.com/6286118/
(Die Presse, 10.05.2023) 

Berg droht Schweizer Ort zu begraben 
Seit Jahren ist der Hang neben dem Schweizer Dorf Brienz im Kanton Graubünden in Bewegung. Regelmäßig hielt das die rund etwa hundert Bewohnerinnen und Bewohner in Atem. Zuletzt nahmen die Bewegungen so stark zu, dass in den nächsten ein bis drei Wochen mit gravierenden Felsrutschen zu rechnen ist. Anlass für eine Entscheidung, die schon lange befürchtet wurde: Der Ort muss bis Freitag geräumt werden 
https://orf.at/stories/3315925/
(ORF, 10.05.2023) 

Hotspots der globalen Methanemissionen liegen in Turkmenistan 
Der Binnenstaat am Kaspischen Meer ist Chinas Hauptlieferant für Erdgas und wohl jenes Land, das am meisten nutzbares Methan in die Atmosphäre entweichen lässt 
https://www.derstandard.at/story/2000146267274/
(Der Standard, 09.05.2023) 

14.000 alte Gas- und Ölbohrlöcher in US-Gewässern sind nicht ausreichend versiegelt 
Die sichere Sanierung der verlassenen Quellen würde mehr als 30 Milliarden Euro kosten, berechnete ein Forschungsteam. Hauptverantwortlich sind fossile Großkonzerne 
https://www.derstandard.at/story/2000146232964/
(Der Standard, 09.05.2023) 

Dinosaurier entwickelten Riesenwuchs mehrfach 
Sauropoden haben mit einer Länge von bis zu 30 Metern zu den größten Tieren gehört, die jemals auf der Erde lebten. Diesen Riesenwuchs entwickelten die Dinosaurier über einen Zeitraum von 100 Millionen Jahren immer wieder, wie eine neue Studie belegt 
https://science.orf.at/stories/3219196/
(ORF, 08.05.2023) 

Aktivster Vulkan Mittelamerikas in Guatemala erneut ausgebrochen 
Der Fuego sorgt für Ascheregen auf Dörfer und Bauernhöfe. Laut Katastrophenschutz spuckt er eine Mischung aus Gas, Asche und hocherhitztem Gestein aus 
https://www.derstandard.at/story/2000146153058/
(Der Standard, 05.05.2023) 

Die Geologie & Paläontologie (Universalmuseum Joanneum) organisiert gemeinsam mit dem Steirischen Vulkanland die GeoTop 2023 in Feldbach. Diese internationale Tagung steht unter dem Motto „Inwertsetzung der Geologie als Fundament für regionale Entwicklung“ und richtet sich an ALLE, die mehr über das Steirische Vulkanland wissen wollen und in dessen Erdgeschichte eintauchen möchten. Ein Mix aus allgemein verständlichen Vorträgen und Exkursionen informiert über viele Aspekte zu erdwissenschaftlichen Themen und über die Vulkane im Steirischen Vulkanland – wir machen Geologie erleb- und begreifbar und die Landschaft mit allen Sinnen erfahrbar! Weitere Informationen (Programm und Exkursionen) sowie die Möglichkeit zur Anmeldung (tageweise oder Gesamtpaket) finden Sie unter https://www.vulkanland.at/geotop2023

Am 30. März wurde Frau DI Barbara Vecer in Würdigung ihrer langjährigen Verdienste um die Vertiefung der internationalen Beziehungen der Gesellschaft zum Korrespondierenden Mitglied der ÖGG ernannt. Im Rahmen der Ehrung übergab Frau Vecer einen Glaspokal mit eingeschlossenem Erdöltropfen aus Bobrka in Polen als Geschenk an die ÖGG.

Fotos © Roman Lahodynsky

Warum Vindobona zur Weltstadt wurde 
Warum ist Carnuntum zur Ruine und Vindobona zur Weltstadt Wien geworden? Dieser Frage wurde bei einer Fachkonferenz in Wien nachgegangen. Die Gründe lagen laut einer Wissenschaftlerin an der „gemütlicheren Lage“ und am sauberen Wasser 
https://wien.orf.at/stories/3204955/
(ORF, 27.04.2023) 

Ohne Plattentektonik kein komplexes Leben 
Mittlerweile ist klar, dass es in unserer Galaxie viele Planeten gibt, von denen manche auch Leben beherbergen könnten. Allerdings wurden noch keine entsprechenden Signale registriert. Wie ein Schweizer Forscher bei der derzeit in Wien stattfindenden Geologentagung erklärt, könnten sich intelligente Zivilisationen wahrscheinlich nur auf Kontinenten mit Plattentektonik entwickeln 
https://science.orf.at/stories/3218969/
(ORF, 26.04.2023) 

Vulkane und der Finanzmarkt sorgen für die giftigsten Gewässer 
Die Gefährdung der globalen Wasserversorgung ist eines der Themen auf der derzeit in Wien stattfindenden Geowissenschaftskonferenz 
https://www.derstandard.at/story/2000145852820/
(Der Standard, 26.04.2023) 

Zweittiefstes Blue Hole der Welt vor der Küste Mexikos entdeckt 
Das 274 Meter tiefe Blue Hole Taam ja' beherbergt trotz sauerstoffarmer Bedingungen vielgestaltiges Leben 
https://www.derstandard.at/story/2000145801317/
(Der Standard, 25.04.2023) 

Tod in der Wissenschaft: Drei Kriminalfälle aus der Vergangenheit 
Die wissenschaftliche Welt im Wien der 1930er-Jahre geriet mit einem Attentatsversuch auf dem Zentralfriedhof, einem Mord und Suizid in der Innenstadt und einem tödlichen Revolverattentat in der Wiener Universität in die Schlagzeilen 
https://www.derstandard.at/story/2000145730463/
(Der Standard, 25.04.2023) 

Ausnahmezustand nach Ascheregen auf Kamtschatka 
Nach dem Ausbruch eines Riesenvulkans belegt in manchen Ortschaften eine 20 Zentimeter dicke Ascheschicht Autos, Häuser und Straßen 
https://www.derstandard.at/story/2000145765419/
(Der Standard, 22.04.2023) 

Wie Dolomit in den Neusiedler See kommt 
Große Teile der im Lauf der Erdgeschichte abgelagerten Sedimentgesteine bestehen aus Dolomit. Üblicherweise entsteht das Mineral im Erdinneren, man kann es aber auch an der Oberfläche finden – etwa im Schlamm des Neusiedler Sees. Wie es sich dort bilden konnte, zeigt eine neue Studie 
https://science.orf.at/stories/3218883/
(ORF, 21.04.2023) 

10.000 Geowissenschafterinnen tagen 
Ab Sonntag wird das Austria Center Vienna zum Zentrum der Geowissenschaftergemeinde. Über 10.000 Forscherinnen zieht die seit 2005 in Wien stattfindende Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) in der Regel an 
https://wien.orf.at/stories/3203791/
(ORF, 20.04.2023) 

Das rätselhafte Tully-Monster entwischt erneut den Taxonomen 
Vor 300 Millionen Jahren lebte ein Meerestier, das sich bisher jeder evolutionären Einordnung widersetzte. Auch eine neue Studie konnte das Puzzle nicht lösen 
https://www.derstandard.at/story/2000145615303/
(Der Standard, 18.04.2023) 

Tyrannosaurus rex Trinity für knapp fünf Millionen Euro versteigert 
Das am Dienstag versteigerte Fossil blieb hinter den Erwartungen zurück. Der T-rex ging an einen europäischen Privatsammler von moderne Kunst und Dinosaurier-Relikten 
https://www.derstandard.at/story/2000145632350/
(Der Standard, 18.04.2023) 

Wie man einen Asteroiden ablenkt 
Die Asteroidenabwehr ist das Forschungsfach von Michael Küppers. Im ORF-Interview spricht der deutsche Astrophysiker über die Wahrscheinlichkeit einer globalen Katastrophe, mögliche Gegenmaßnahmen – und unrealistische Himmelskörper aus Hollywood 
https://science.orf.at/stories/3218740/
(ORF, 17.04.2023) 

Im Erdinneren gibt es möglicherweise kilometerhohe "Berge" aus uraltem Ozeanboden 
Eine bei Erdbebenbeobachtungen entdeckte Schicht rund um den Erdkern könnte aus früherem Ozeangrund bestehen, der ins Innere des Planeten wanderte 
https://www.derstandard.at/story/2000145310929/
(Der Standard, 10.04.2023) 

Die meisten der berühmten Benin-Bronzen sind aus deutschem Messing 
Die Kunstwerke aus Westafrika gelten als die Symbole für kolonialistische Raubkunst. Das Metall dafür kam im 16. Jahrhundert aus dem Rheinland 
https://www.derstandard.at/story/2000145286637/
(Der Standard, 09.04.2023) 

Clevere Troodon-Saurier brüteten womöglich im Kollektiv 
Die entfernten Verwandten der Hühner, die aufgrund ihrer Hirngröße als schlaue Tiere gelten, könnten die Entwicklung von Dinosauriern zu heute lebenden Vögeln miterklären 
https://www.derstandard.at/story/2000145323488/
(Der Standard, 07.04.2023) 

Dinos hatten kaum Zeit für Reaktion 
Vor rund 66 Millionen Jahren hat ein Kilometer breiter Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Nur wenige Tage zuvor war der Koloss aus dem All erstmals am Nachthimmel erschienen, wie Berechnungen zeigen. Sie werden auf der internationalen Planetary Defence Conference vorgestellt, die heute in Wien beginnt 
https://science.orf.at/stories/3218500/
(ORF, 03.04.2023) 

Auf dem Mond könnte es bis zu 270 Milliarden Tonnen Wasser geben 
Analysen von Mondmaterial, das von der Mission Chang'e-5 zur Erde zurückgebracht wurde, bestätigen bisherige Annahmen: Der Mondboden enthält, sehr fein verteilt, Wasser 
https://www.derstandard.at/story/2000145010212/
(Der Standard, 03.04.2023) 

T. rex hatte Lippen wie eine Eidechse 
Eine neue Studie zeigt, dass die Kiefer von einigen Raubsauriern eher jenen von Eidechsen als jenen von Krokodilen ähneln. Der Zahnschmelz benötigte Speichel 
https://www.derstandard.at/story/2000145077498/
(Der Standard, 01.04.2023) 

Was die Erforschung von Beben wie in Gloggnitz so herausfordernd macht 
Erdbeben wie kürzlich in Niederösterreich bedeuten für Forschende viel Arbeit. Beeinträchtigt wird und wurde sie durch menschliche Störfaktoren und kirchliche Instrumentalisierung 
https://www.derstandard.at/story/2000145089662/
(Der Standard, 31.03.2023) 

T. Rex sah gar nicht so gefährlich aus 
Mit gefletschten Zähnen, die aus dem Maul ragen, wird der Tyrannosaurus rex meist dargestellt – in Museen, auf Postern und in Filmen wie „Jurassic Park“. Eine neue Studie zeichnet nun aber ein völlig anderes Bild des wohl bekanntesten Dinosauriers: Seine Zähne waren wahrscheinlich vollständig hinter dünnen Lippen versteckt 
https://science.orf.at/stories/3218444/
(ORF, 30.03.2023) 

Forscher rekonstruieren Urzeit-Wombat 
In Australien hat vor rund 25 Millionen Jahren ein stämmiger Vorfahre des Wombats gelebt. Wie aus der Rekonstruktion mehrerer Fossilien durch ein australisches Forschungsteam hervorgeht, hatte der Ahne ein starkes Gebiss, um Nüsse und Früchte im einst üppig bewaldeten Outback des Kontinents zu fressen 
https://science.orf.at/stories/3218461/
(ORF, 29.03.2023) 

Kritik und Spannung vor der ersten T.-rex-Auktion in Europa 
Das weltweit erst dritte Tyrannosaurus-rex-Skelett kommt im April in Zürich unter den Hammer. Danach könnte es in einer Privatsammlung verschwinden 
https://www.derstandard.at/story/2000144843682/
(Der Standard, 27.03.2023) 

Spuren von ältestem Meteoriteneinschlag entdeckt 
Spuren des ältesten bisher bekannten Meteoriteneinschlags hat ein Team um den Wiener Impaktforscher Christian Köberl nachgewiesen. Impaktkügelchen, die in einer uralten Gesteinsformation in Westaustralien gefunden wurden, deuten auf einen Einschlag vor 3,48 Mrd. Jahren hin 
https://science.orf.at/stories/3218348/
(ORF, 23.03.2023) 

Älteste Hinweise auf einen Meteoriteneinschlag entdeckt 
In einer der ältesten Gesteinsformationen der Welt wurden Glaskügelchen gefunden. Sie stellen die bisher ältesten Belege für Meteoriteneinschläge dar 
https://www.derstandard.at/story/2000144817931/
(Der Standard, 23.03.2023) 

Wie der merkwürdige Säbelzahnbeutler mit dem Kuhblick seine Welt sah 
Ein vor rund drei Millionen Jahren ausgestorbenes Raubtier hatte eine ungewöhnliche Gesichtsanatomie 
https://www.derstandard.at/story/2000144736148/
(Der Standard, 22.03.2023) 

Säbelzahn-Beuteltier mit Rehblick 
Raubtiere schauen nach vorn, Pflanzenfresser haben ihre Augen seitlich am Kopf. Gegen diese biologische Regel verstieß vor Millionen von Jahren ein Beuteltier mit gewaltigen Säbelzähnen in Südamerika – und das aus bestimmtem Grund, wie Fachleute nun herausfanden 
https://science.orf.at/stories/3218290/
(ORF, 21.03.2023) 

Erwärmung macht Blockgletscher instabil 
Im Tiroler Ötztal wird ein Blockgletscher, ein hangabwärts fließendes Stein-Eis-Gemisch, durch die steigenden Temperaturen instabil. Neue Messungen zeigen, dass sich die Fließgeschwindigkeit im unteren Bereich des Blockgletschers stark erhöht hat, wodurch es häufiger zu Steinschlag kommt 
https://science.orf.at/stories/3218284/
(ORF, 21.03.2023) 

Tiroler Blockgletscher fließt immer schneller 
Steigende Bodentemperaturen lassen den Permafrost tauen, die Stein-Eis-Gemische in den Alpen werden instabil 
https://www.derstandard.at/story/2000144721400/
(Der Standard, 21.03.2023) 

Erdbeben der Stärke 6,8 im Hindukusch gemeldet 
In den Hauptstädten Afghanistans und Pakistans, Kabul und Islamabad, wurden laut Augenzeugenberichten Erdstöße wahrgenommen 
https://www.derstandard.at/story/2000144750559/
(Der Standard, 21.03.2023) 

Familie Fritsches Forschungen in Meteorologie, Botanik und Geologie 
Lebensgeschichten einer Wissenschafterfamilie über Disziplinen und Generationen hinweg 
https://www.derstandard.at/story/2000144476491/
(Der Standard, 20.03.2023) 

Auf der Suche nach Spuren vergangener Erdbeben in Kärnten 
Christoph Daxer ist Doktorand in der Arbeitsgruppe Sedimentgeologie an der Universität Innsbruck und untersuchte acht Kärntner Seen auf Hinweise vergangener Beben 
https://www.derstandard.at/story/2000144023151/
(Der Standard, 19.03.2023) 

Die ältesten je gefundenen Überreste von "Fischsauriern" widerlegen bisherige Theorien 
Elf Wirbelknochen aus der Arktis werfen bisheriges Lehrbuchwissen über den Haufen. Der gefundene Ichthyosaurier ist zu modern 
https://www.derstandard.at/story/2000144511023/
(Der Standard, 19.03.2023) 

Ein (fiktiver) Planet, der das Leben auf der Erde vernichten würde 
Die Architektur des Sonnensystems ist äußerst empfindlich: Ein Planet mehr zwischen Mars und Jupiter würde alles aus dem Lot bringen 
https://www.derstandard.at/story/2000144296398/
(Der Standard, 18.03.2023) 

Der längste Hals im Dinosaurierreich 
Neue Analysen zeigen: Der chinesische Sauropode Mamenchisaurus sinocanadorum könnte einen 15 Meter langen Hals besessen haben 
https://www.derstandard.at/story/2000144565493/
(Der Standard, 16.03.2023) 

Wie Wasser die Welt formt 
Der Geologe Simon Schorn untersucht Prozesse, die während der Gebirgsbildung in der Erdkruste ablaufen. Dabei spielt die Dichte des Gesteins eine Schlüsselrolle – und Wasser 
https://www.diepresse.com/6258760/
(Die Presse, 09.03.2023) 

Beunruhigende neue Erkenntnisse zur Mega-Hangrutschung vor Norwegen 
Ein Höhepunkt im Kultbuch und der Serie "Der Schwarm" ist ein gigantischer Schelfabbruch vor Norwegen. Den hat es sogar zweifach gegeben, wie eine neue Studie zeigt 
https://www.derstandard.at/story/2000144298187/
(Der Standard, 08.03.2023) 

Wie Lithiumvorkommen entstanden sind 
Damit Gesteine mit Lithium entstehen, braucht es ein Umfeld, in dem sich viel Granit findet – das ist eine prominente Lehrmeinung zur Entstehung der Vorkommen dieses gefragten Rohstoffes. Nicht in dieses Bild passen Lagerstätten von lithiumreichen Gesteinen in Österreich. Ein Forschungsteam zeigt nun einen alternativen Entstehungsweg auf, der hier abgelaufen sein dürfte 
https://science.orf.at/stories/3218025/
(ORF, 08.03.2023) 

Was eine in Bernstein eingeschlossene Eidechse über die Kreidezeit verrät 
Ein Eidechsenkadaver in Bernstein zeigt, welche aasfressenden Insekten vor etwa 100 Millionen Jahren aktiv waren. Eine wichtige Insektenart fehlt 
https://www.derstandard.at/story/2000144050283/
(Der Standard, 06.03.2023) 

Asteroidenmaterial einer japanischen Sonde gibt Einblick in die Entstehung des Sonnensystems 
Die Rückkehr der Asteroidensonde mit fünf Gramm Staub des Asteroiden Ryugu war 2020 eine Sensation. Die Analyse des Materials liefert nun neue Erkenntnisse 
https://www.derstandard.at/story/2000144185460/
(Der Standard, 06.03.2023) 

Fossilien aus einer Hai-Fundstätte in Bayern sind überraschend modern 
Eine urzeitliche Hai-Art war nicht wie bisher vermutet eine primitive Vorform heutiger Haie, sondern hochentwickelt. Das ergaben DNA-Analysen heute lebender Tiere 
https://www.derstandard.at/story/2000144043002/
(Der Standard, 05.03.2023) 

„Hurra“, sprach der Stein, „seit 18.000 Jahren liege ich im Sonnenlicht!“ 
Wenn es doch nur so einfach wäre, Altersfragen in der Geologie in absolute Zahlen zu fassen 
https://themavorarlberg.at/wissenschaft/
(Thema Vorarlberg, 04.03.2023) 

Schwedens seltene Erden sind ein Glücksfall für Europa 
Seltene Erden sind für viele Schlüsseltechnologien von Relevanz. Mit dem jüngsten Fund in Schweden könnte Europas Abhängigkeit von Importen verringert werden 
https://www.derstandard.at/story/2000144023054/
(Der Standard, 02.03.2023) 

Das Rätsel um die Entstehung der Wabenmuster in Salzwüsten ist gelöst 
Für die Entstehung der markanten Oberflächenmuster in Salzwüsten gibt es nun eine neue Erklärung. Die Wissenschaft dahinter ist überraschend breit anwendbar 
https://www.derstandard.at/story/2000144029369/
(Der Standard, 01.03.2023) 

Die Geowissenschaftliche Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften lädt sehr herzlich zum EGU-ÖAW-Vortrag „Künstliche Intelligenz rekonstruiert Klima".

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 27.04.2023 um 18:00 im Theatersaal der ÖAW, Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien, statt.

Es ist auch möglich, online daran teilzunehmen.

Die Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Im Rahmen der Hauptversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) organisiert die GEOK gemeinsam mit der EGU die öffentliche Veranstaltung, die aktuelle und interessante Themen in den Geowissenschaften aufgreift. Heuer widmet sich der öffentliche Vortrag dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Klimaforschung.

Den Link zur Einladung, zum Programm und der optionalen Online-Anmeldung finden Sie -> hier.

Nach längerer Unterbrechung gibt es wieder ein AGS Kursprogramm –

den Anfang macht ein AGS Spezialkurs zur „Grundwassermodellierung mit FEFLOW“ im September 2023. Die Anmeldung ist bereits möglich und die Teilnehmerzahl stark limitiert!

Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.geophysik.at/kursangebot/

Termin: 21. - 23. September 2023

Exkursionsleiter: Hugo Ortner (Institut für Geologie, Universität Innsbruck) und Alfred Gruber (Abteilung Sedimentgeologie, GeoSphere Austria)

Basierend auf den Arbeiten von Ampferer und Hammer (1911) und Ampferer (1912) wurde die westliche Nördlichen kalkalpen (NKA) in drei große Decken unterteilt:

Diese sind, von unten nach oben, die (1) Allgäu Decke, die ein schmales Band am nördlichen Rand der NKA bildet, außer im äußersten Westen, die (2) Lechtal Decke, die den Hauptkörper der westlichen NKA darstellt, und die (3) Inntal Decke im süd-zentralen Teil der NKA in Tirol. Die Trennung der Inntal Decke von der Lechtal Decke wurde von Beginn an kontrovers diskutiert. Auf der Grundlage detailierter Kartierung und strukturgeologischer Bearbeitung in den letzten Jahre schlagen wir eine neue tektonische Unterteilung der westlichen NKA vor: Die tektonisch tiefer liegende Einheit bildet die Tannheim Decke, die tektonisch höher liegende die Karwendel Decke. Diese neue Einteilung erlaubt es die mittlerweile über 100 Jahre andauernde Debatte aufzulösen.

Im Rahmen dieser Exkursion werden Schlüsselaufschlüsse im Raum Zugspitze - Lechtal - Arlberg besucht und diskutiert. Ein genaues Programm folgt.

Sahara-Staub kommt in Zentraleuropa an 
Erstmals in diesem Jahr erreicht eine Staubwolke aus Nordafrika weite Flächen Europas, wie der EU-Atmosphärendienst Copernicus berichtet 
https://www.derstandard.at/story/2000143792501/
(Der Standard, 21.02.2023) 

Seltene Erden als Retter? 
Die Metalle, die global die grüne Zukunft sichern sollen, bringen regional enorme Umweltprobleme. Denn sie sind nicht leicht zu gewinnen 
https://www.diepresse.com/6250959/
(Die Presse, 19.02.2023 - kostenpflichtig!) 

Flut im Gebirge: Gletscherseen entleeren sich immer früher im Jahr 
Ein Forschungsteam analysierte 1.500 Ausbrüche von Gletscherseen. Der Klimawandel sorgt dafür, dass sie früher abfließen, aber auch weniger extrem 
https://www.derstandard.at/story/2000143684263/
(Der Standard, 17.02.2023) 

Ein paar Korallenriffe könnten es bis in die 2060er-Jahre schaffen 
Die Erwärmung der Ozeane macht den Korallen allmählich den Garaus. Ein paar Arten scheint die Anpassung zu gelingen – zumindest bis zu einem gewissen Punkt 
https://www.derstandard.at/story/2000143554438/
(Der Standard, 15.02.2023) 

Simulierter Asteroideneinschlag löst 60 Jahre altes Rätsel 
Hochdruckstudie im Labor zeigte erstmals, wie spezielle Strukturen in Quarz nach einem Einschlag entstehen 
https://www.derstandard.at/story/2000143486189/
(Der Standard, 14.02.2023) 

Asteroid sorgt für Lichtschauspiel über Ärmelkanal 
Ein kleiner Asteroid hat über dem Ärmelkanal in der Nacht zum Montag für ein ungewöhnliches Lichtschauspiel gesorgt. Der Himmelskörper namens „Sar2667“ mit rund einem Meter Durchmesser drang in die Atmosphäre ein und war kurz vor 3.00 Uhr (Ortszeit) feuerballartig am Himmel zu sehen 
https://science.orf.at/stories/3217656/
(ORF, 13.02.2023) 

Asteroid verglüht in feurigem Schauspiel über Ärmelkanal 
Nur wenige Stunden zuvor war der einen Meter große Brocken entdeckt worden, was Forschenden die seltene Gelegenheit gab, den "Airburst" live zu verfolgen 
https://www.derstandard.at/story/2000143489726/
(Der Standard, 13.02.2023) 

Pinker Blitz: Ein-Meter-Asteroid verglüht in Frankreichs Nachthimmel 
Der Himmel wurde von einem pinken Blitz erleuchtet, als Asteroid „Sar2667“ in die Erdatmosphäre eindrang und verglühte 
https://www.diepresse.com/6250959/
(Die Presse, 13.02.2023) 

So funktionieren Frühwarnsysteme 
Ein Erdbeben konkret vorherzusagen ist wissenschaftlich noch nicht möglich. Allerdings gibt es komplexe Frühwarnsysteme, die Erschütterungen schnell erkennen können, wie Fachleute anlässlich der Erdbeben in der Türkei und in Syrien erklären 
https://science.orf.at/stories/3217566/
(ORF, 07.02.2023) 

Wie Fachleute das schwere Erdbeben in der Türkei einschätzen
Das Beben mit einer Magnitude von 7,8 war eines der weltweit stärksten der letzten Jahre und erinnert an jenes aus dem Jahr 1822
https://www.derstandard.at/story/2000143268019/
(Der Standard, 07.02.2023)

Schweres Beben in Syrien und Türkei 
Bei einem schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Gebäude stürzten ein, Hilfskräfte suchen mit einem Großaufgebot nach Verschütteten. In Syrien erhöhte sich die Opferzahl zuletzt auf über 300 und in der Türkei auf über 280. Angesichts der Schäden dürfte die Opferzahl jedoch deutlich höher liege 
https://orf.at/stories/3304050/
(ORF, 06.02.2023) 

Schwere Erdbeben erschüttern Türkei und Syrien 
Zwei Beben der Stärke 7,4 und 7,9 sowie starke Nachbeben haben am frühen Montagmorgen den Südosten der Türkei erschüttert. Berichte über Opfer und Schäden gibt es auch aus Syrien. Das Ausmaß der Katastrophe ist bislang nicht absehbar, die Rede ist aktuell von über 600 Toten 
https://www.diepresse.com/6247665/
(Die Presse, 06.02.2023) 

Mindestens 500 Tote nach Erdbeben in türkisch-syrischem Grenzgebiet 
Es kam zu insgesamt 22 teils starken Nachbeben, Italien warnte vor möglichen Tsunamiwellen an seinen Küsten. Die Suche nach Verschütteten läuft 
https://www.derstandard.at/story/2000143248323/
(Der Standard, 06.02.2023) 

Gasvorkommen am Irrsee vermutet 
Nicht nur in Molln (Bezirk Kirchdorf) könnte es Erdgasvorkommen geben. Laut dem Nachrichtenmagazin „profil“ könnte auch in Gemeinden um den Irrsee an der Grenze zu Salzburg Gas unter der Erde zu finden sein 
https://ooe.orf.at/stories/3193151/
(ORF, 06.02.2023) 

Fürstliche Forschungsstätten: Wissenschaft im Palais 
Das Palais Schönborn und das Palais Rasumofsky waren feudale Adressen renommierter Forschungsinstitutionen in Wien 
https://www.derstandard.at/story/2000143087379/
(Der Standard, 03.02.2023) 

Neandertaler jagten in Deutschland gigantische Elefanten 
Ein ausgewachsener Bulle lieferte locker 2.500 Portionen, was dafür spricht, dass Neandertaler in größeren Gruppen zusammenlebten als bisher gedacht 
https://www.derstandard.at/story/2000143166053/
(Der Standard, 03.02.2023) 

Neandertaler jagten riesige Elefanten 
Neandertaler haben vor 125.000 Jahren möglicherweise in größeren Gruppen gelebt als bisher angenommen und riesige Elefanten gejagt, die bis zu dreimal so groß waren wie die heutigen. Das zeigt eine Analyse von Überresten der damaligen Europäischen Waldelefanten, die in Deutschland gefunden worden waren 
https://science.orf.at/stories/3217490/
(ORF, 02.02.2023) 

Am 21. Februar 2023 wird der neue Geologiesaal des Naturhistorischen Museums in Wien eröffnet.

Unter dem Motto "Die Erde - ein dynamischer Planet" gibt es eine tolle neue Daueraustellung, welche die vielfältigen Bezüge zwischen der Lithosphäre und dem Leben in den Mittelpunkt stellt.

Am 19.01.2023 luden die geowissenschaftlichen Vereine in Wien nach zweijähriger Pause wieder zum interdisziplinären Eisstock-Wettkampf ein. Der traditionsreiche Bewerb wurde am Badeschiff in Wien durchgeführt.

Zur illustren Runde gehörte diesmal neben der AGS und ÖGG, zum ersten Mal auch der Landesverein für Höhlenkunde.

Zum zweiten Mal dabei war auch der Verein Geothermie Österreich - und dieser trug dieses Jahr auch den Sieg davon -  wir gratulieren herzlichst!

Fotos: Wolfgang Lenhardt, Michael Nagl

 

Im Rahmen der 160 Jahrfeier des Instituts für Geologie der Universität Wien am 24. November 2022 wurde Herrn Univ. Prof. Dr. Ali Mehmet Celâl Şengör die Eduard Sueß-Medaille verliehen. Die Eduard Sueß-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Österreichischen Geologischen Gesellschaft und wird an Personen verliehen, die durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten die Geologie in besonderem Maße gefördert haben. Professor Şengör, der von 1981 bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 2022 an der Technischen Universität in Istanbul lehrte, ist ein Forscher von Weltrang. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich von Tektonik und Orogenese, in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bewegt er sich auf den Spuren von Eduard Sueß. Außerdem hat er sich in vielen Publikationen intensiv mit Eduard Sueß befasst. Die von Thomas Hofmann (GBA) gehaltene Laudatio gab einen umfassenden Überblick über Sengörs Leben, Werk und Interessen. Bilder (c) Peter Nagl.

Von Ende November bis Mitte Dezember 2022 fand die Wahl des neuen Vereinsvorstandes für die Periode 2023-2024 statt. Sie wurde wie schon beim letzten Mal hybrid abgehalten (online und Briefwahl). Es hat sich gezeigt, dass durch die Online-Wahlmöglichkeit eine wesentlich breitere Mitgliederbasis erreicht werden konnte. Insgesamt gab es eine Wahlbeteiligung von 46%. Der Wahlvorschlag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes finden Sie >hier<.

Glimmer als Elektronikbauteil 
Ein Gestein aus der Glimmergruppe namens Muskovit haben Wiener Materialforscherinnen und -forscher detailliert unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass die Oberfläche des auf besondere Weise geschichtet aufgebauten Glimmers Eigenschaften hat, die ihn für den Einsatz als Elektronikbauteil qualifizieren könnten 
https://science.orf.at/stories/3217323/
(ORF, 25.01.2023) 

Ändert der Erdkern gerade seine Rotationsrichtung? 
Bis vor kurzem ging die Wissenschaft davon aus, dass sich der innerste Kern der Erde etwas schneller dreht als der Rest des Planeten. Doch das könnte nun anders werden 
https://www.derstandard.at/story/2000142861403/
(Der Standard, 24.01.2023) 

7,6 Kilo schwerer Meteorit in Antarktis entdeckt 
Nahe dem Südpol haben Forscherinnen und Forscher einen 7,6 Kilogramm schweren Meteoriten gefunden. Er stammt ursprünglich aus dem Asteroidengürtel unseres Sonnensystems und hatte nach seiner Ankunft auf der Erde mehrere Zehntausend Jahre auf seine Entdeckung gewartet 
https://science.orf.at/stories/3217249/
(ORF, 20.01.2023) 

Leben auf Mars? Meteorit ist neues Puzzleteil 
Vielfalt an organischen Verbindungen gefunden 
https://www.diepresse.com/6240935/
(Die Presse, 20.01.2023) 

Titanosaurier-Weibchen bildeten zum Eierlegen wahrscheinlich Gruppen 
Über 90 Nester mit hunderten Eiern der riesigen Sauropoden wurden nun in Indien entdeckt. Sie zeigen Parallelen zum Brutverhalten aktuell lebender Tiere 
https://www.derstandard.at/story/2000142687598/
(Der Standard, 16.01.2023) 

Indien: 92 Nester von Dinosauriern entdeckt 
In Indien wurden zahlreiche Überreste von Dinosauriern gefunden: Eine aktuelle Studie berichtet von insgesamt 256 fossilen Dinosauriereier an 92 Nistplätzen. Der Fund erlaubt auch neue Einblicke in Leben und Fortpflanzung der Riesenechsen 
https://science.orf.at/stories/3217202/
(ORF, 19.01.2023) 

Klimaerwärmung vor 700.000 Jahren ließ Fische schrumpfen 
In einer Zwischeneiszeit vor rund 800.000 bis 700.000 Jahren sind die Temperaturen um rund vier Grad Celsius gestiegen. Laut einer neuen Studie reduzierte sich dadurch die Körpergröße von Fischen in der nur mehr schwach durchleuchteten Dämmerzone in Tiefen von 200 bis 1.000 Meter um bis zu 35 Prozent. Und die Meere nahmen in der Folge vermutlich deutlich weniger CO2 auf 
https://science.orf.at/stories/3217161/
(ORF, 17.01.2023) 

Geosphäre: Ein Name wird zur Institution 
Die Geosphere Austria vereint die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik und die Geologische Bundesanstalt 
https://www.derstandard.at/story/2000142506141/
(Der Standard, 16.01.2023) 

NHM-Marsmeteorit mit großer Vielfalt 
Im Juli 2011 ist in Marokko ein Himmelskörper eingeschlagen, der sich als Marsmeteorit entpuppt hat. Ein großes Stück davon erwarb das Naturhistorischen Museum (NHM) Wien – nun stellte sich heraus, dass der Meteorit die größte Vielfalt an organischen Verbindungen enthält, die je bei Marsgestein gefunden wurde 
https://science.orf.at/stories/3217142/
(ORF, 16.01.2023) 

Altlasten auf dem Grund von Österreichs Seen und Flüssen 
Im Sediment eines Gewässers sind oft Nährstoffe gespeichert. Dies kann ein „Umkippen“ des Gewässers verhindern. Klimawandel und Landwirtschaft können die Nährstoffspeicher belasten. Der Wasser-Cluster Lunz untersucht die Rolle der Gewässersedimente im Wandel der Zeit 
https://www.diepresse.com/6237997/
(Die Presse, 16.01.2023) 

Rekordausbruch des Tonga-Vulkans befeuerte die Erderwärmung 
Ein Forschungsteam erörtert, weshalb der Unterseevulkan im Gegensatz zu anderen Eruptionen wohl nicht zu einer Abkühlung führt, und prognostiziert die Folgen 
https://www.derstandard.at/story/2000142544209/
(Der Standard, 13.01.2023) 

Vulkanausbruch treibt Erderwärmung an 
Der Ausbruch des Unterseevulkans vor Tonga vor fast genau einem Jahr dürfte zum Zusatzmotor für die Erderwärmung werden: Laut einer Studie erhöht die Eruption die Wahrscheinlichkeit, dass die 1,5 Grad-Temperaturanstiegsgrenze in den nächsten Jahren überschritten wird 
https://science.orf.at/stories/3217080/
(ORF, 12.01.2023) 

Blüte in Bernstein ist 35 Mio. Jahre alt 
Vor rund 150 Jahren wurde an der Ostsee eine fast drei Zentimeter große, in Bernstein konservierte Blüte entdeckt. Eine neue Analyse zeigte nun, dass diese größte je in Bernstein entdeckte Blüte vor rund 35 Mio. Jahren in Harz eingeschlossen wurde 
https://science.orf.at/stories/3217083/
(ORF, 12.01.2023) 

Größte Blüte in Bernstein entpuppt sich als unbekannte Art 
Berliner und Wiener Forscherinnen analysierten vor 150 Jahren entdeckte, fast drei Zentimeter große Blüte – und erlebten eine Überraschung 
https://www.derstandard.at/story/2000142513842/
(Der Standard, 12.01.2023) 

Staudämme werden bis 2050 weltweit massiv an Kapazität verlieren 
Der Eintrag von Sedimenten droht die Leistungsfähigkeit von Stauseen zu gefährden. Der Effekt hat Auswirkungen auf die Elektrizitätswirtschaft und die Wasserversorgung 
https://www.derstandard.at/story/2000142468387/
(Der Standard, 11.01.2023) 

Östliche Ägäis erneut von Erdbeben erschüttert 
Seit Samstag bebt die Erde immer wieder. Seismologen können nicht ausschließen, dass ein noch größeres Beben kommt 
https://www.derstandard.at/story/2000142424920/
(Der Standard, 10.01.2023) 

Entwarnung nach massivem Erdbeben in Indonesien 
Das Beben der Stärke 7,6 beschädigte mehr als ein Dutzend Häuser und zwei Schulen und war in Australien deutlich spürbar. Verletzt oder getötet wurde niemand 
https://www.derstandard.at/story/2000142418264/
(Der Standard, 10.01.2023) 

Warum römischer Beton der Antike auch heute noch so stabil ist 
Ein Trick half den römischen Baumeistern, extrem widerstandsfähigen Beton zu erzeugen. Durch Risse eindringendes Wasser macht das Material sogar noch stärker 
https://www.derstandard.at/story/2000142371994/
(Der Standard, 09.01.2023) 

Wo bleibt das Anthropozän? 
Die Suche nach einem Referenzpunkt für das menschgemachte Erdzeitalter kommt mühsam voran. Immerhin stehen neun Kandidaten zur Wahl 
https://www.diepresse.com/6235428/
(Die Presse, 08.01.2023 - kostenpflichtig!) 

Vulkan Kilauea auf Hawaii ist wieder aktiv 
Bis zu 30 Meter hohe Lavafontänen wurden gesichtet 
https://www.derstandard.at/story/2000142345779/
(Der Standard, 06.01.2023) 

Runde Steine springen manchmal besser über Wasser als flache 
Ein neues mathematisches Modell räumt mit der verbreiteten Vorstellung auf, dass flache Steine besser von einer Wasseroberfläche abprallen als runde. Auch das Gewicht spielt eine Rolle 
https://www.derstandard.at/story/2000142286914/
(Der Standard, 06.01.2023) 

Rätsel um legendäres "walisisches Atlantis" vermutlich gelöst 
Eine mittelalterliche Landkarte zeigt zwei heute nicht mehr existierende Inseln, die auch das versunkene Königreich lokalisieren könnten 
https://www.derstandard.at/story/2000142245782/
(Der Standard, 03.01.2023) 

ZAMG nun Teil von „GeoSphere Austria“ 
Mit 1. Jänner wurden die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Geologische Bundesanstalt (GBA) zur „GeoSphere Austria“ (GSA) fusioniert. In der neuen „Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie“ werden die Kompetenzen der beiden über mehr als 150 Jahre getrennt agierenden Forschungsanstalten gebündelt 
https://science.orf.at/stories/3216897/
(ORF, 02.01.2023) 

Das versunkene Land Beringia entstand überraschend spät 
Erst kurz vor dem Höhepunkt der letzten Eiszeit tauchte jene Landbrücke aus dem Meer auf, die den Menschen die Einwanderung nach Amerika ermöglichte 
https://www.derstandard.at/story/2000142117753/
(Der Standard, 30.12.2022) 

Heuer 2.300 Erdbeben in Österreich 
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat heuer rund 2.300 Erdbeben in Österreich lokalisiert – ein neuer Höchstwert. Mit 79 Beben war davon nur ein Bruchteil für die Bevölkerung spürbar. Das teilte die ZAMG am Donnerstag auf ihrer Website mit 
https://oesterreich.orf.at/stories/3188236/
(ORF, 29.12.2022) 

In Österreich gab es 2022 zwar viele, aber schwache Erdbeben 
Die Zahl der spürbaren Beben liegt klar über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, große Schäden entstanden jedoch nicht 
https://www.derstandard.at/story/2000142158395/
(Der Standard, 29.12.2022) 

Arbeitsunfall Wissenschaft: Forschungen mit tödlichen Folgen 
Die Arbeit in der Natur kennt andere Gesetze als solche am Schreibtisch, sie birgt Risiken und Gefahren. Manche Karrieren finden ein tragisches Ende, viele sterben zu früh, und einiges bleibt rätselhaft 
https://www.derstandard.at/story/2000141757656/
(Der Standard, 22.12.2022) 

Zentralanstalt für Meteorologie und Geologische Bundesanstalt fusionieren 2023 
Ab Jahresbeginn gehören die beiden Anstalten zusammen und nennen sich Geosphere Austria. Die neue Bundesanstalt vereint rund 500 Mitarbeitende 
https://www.derstandard.at/story/2000141997522/
(Der Standard, 21.12.2022) 

Kampf um Niederösterreichs ergiebige Erdölquelle 
Die fossilen Lagerstätten des Weinviertels zählen zu den ergiebigsten Mitteleuropas. Dieser Reichtum führte in den Weltkriegen und danach zu Begehrlichkeiten 
https://www.derstandard.at/story/2000141778339/
(Der Standard, 18.12.2022) 

Was die ersten Dinosaurier fraßen 
Unter den ersten Dinosauriern waren Fleisch-, Alles- und Pflanzenfresser. Das zeigen aktuelle Analysen ihrer Zähne sowie Computermodelle. Dieser vielfältige Speiseplan könnte ein Grund für den Aufstieg der ikonischen Tiere gewesen sein 
https://science.orf.at/stories/3216642/
(ORF, 16.12.2022) 

Der Vulkan Fuego in Guatemala ist erneut ausgebrochen 
2018 forderte ein Ausbruch Hunderte Menschenleben. Nun stößt der Vulkan wieder 500 Meter hohe Fontänen aus Lava aus 
https://www.derstandard.at/story/2000141704165/
(Der Standard, 12.12.2022) 

Hai-Friedhof mit Megalodon-Urahn vor Australien entdeckt 
Eine australische Expedition entdeckte in über 5.000 Metern Tiefe Überreste eines Megalodon-Vorfahren. Außerdem fand man eine neue Hai-Art 
https://www.derstandard.at/story/2000141591629/
(Der Standard, 11.12.2022) 

Älteste DNA zeigt Leben vor zwei Mio. Jahren 
Im Norden Grönlands haben Forscherinnen und Forscher erstmals zwei Millionen Jahre altes Erbgut entdeckt. Die Rekord-DNA gibt nicht nur Aufschluss über die damaligen Lebensbedingungen in den nördlichen Breiten, sie könnte künftig auch im Kampf gegen die Klimaerwärmung helfen 
https://science.orf.at/stories/3216474/
(ORF, 07.12.2022) 

Die mit Abstand älteste DNA der Welt in Grönland entdeckt 
Mit zwei Millionen Jahren ist die DNA doppelt so alt wie der bisherige Rekord – und ermöglicht hochaktuelle Einsichten in das damalige Ökosystem 
https://www.derstandard.at/story/2000141613673/
(Der Standard, 07.12.2022) 

Ur-Wienfluss und Ur-Liesing entdeckt 
Im Zuge einer 80 Meter tiefen Bohrung im dritten Wiener Gemeindebezirk haben Fachleute die Ablagerungen der Vorläufer des Wienflusses und des Liesingbaches entdeckt: Ur-Wien und Ur-Liesing beleuchten die geologische Situation des Wiener Beckens vor über zehn Millionen Jahren 
https://science.orf.at/stories/3216424/
(ORF, 05.12.2022) 

Video und Live-Cam: Der Vulkan Stromboli ist erneut ausgebrochen 
Anfang Oktober hatte sich der Vulkan nördlich von Sizilien für einige Tage bemerkbar gemacht, jetzt spuckt er erneut Asche und Lava 
https://www.derstandard.at/story/2000141502379/
(Der Standard, 05.12.2022) 

Indonesischer Vulkan Semeru beruhigt sich nach Eruption 
Am Montagmorgen war laut Experten nur noch dünner, weißer Rauch zu sehen, nachdem der Vulkan am Sonntag auf der indonesischen Hauptinsel Java ausgebrochen war 
https://www.derstandard.at/story/2000141497434/
(Der Standard, 05.12.2022) 

Höchste Warnstufe ausgerufen: Indonesischer Vulkan Semeru spuckt Aschewolke 
Den Bewohnern in einem Radius von acht Kilometern um den Krater wurde nahegelegt, das Gebiet zu verlassen. In Japan gibt es eine Tsunamiwarnung 
https://www.diepresse.com/6223591/
(Die Presse, 04.12.2022) 

Eisforscherin: "Der Erde kann der CO2-Anteil egal sein" 
Von Klimakriegen bis Greta Thunberg: Die Forschenden Dorthe Dahl-Jensen und Hans Oerlemans im Gespräch über frühere Warmphasen und das Ende der globalen Erwärmung 
https://www.derstandard.at/story/2000141340452/
(Der Standard, 04.12.2022) 

Vulkanausbruch auf Hawaii unterbricht längste CO2-Messreihe der Welt 
Seit 1958 wird auf dem Mauna Loa die steigende Konzentration des Treibhausgases dokumentiert. Nun hat ein Lavastrom die Stromversorgung gekappt 
https://www.derstandard.at/story/2000141354586/
(Der Standard, 01.12.2022) 

Bisher unbekannte Mineralien in Meteorit aus Somalia entdeckt 
Kanadische Forscher entdecken neue Minerale und taufen sie Elaliit und Elkinstantonit. Der enorm große Meteorit dürfte schon lange auf der Erde sein 
https://www.diepresse.com/6222073/
(Die Presse, 30.11.2022) 

Die Goldschätze von Troja und dem biblischen Ur stammen aus derselben Quelle 
Eine neue Lasermethode deckt prähistorische Handelswege zwischen den legendären Städten auf, die sich von der Ägäis bis zum Indus zogen 
https://www.derstandard.at/story/2000141351710/
(Der Standard, 30.11.2022) 

Mauna Loa: Spektakuläre Bilder und Videos zeigen Vulkanausbruch auf Hawaii 
Der größte aktive Vulkan der Welt speit wieder. Die Fontänen sind laut Behördenangaben bis zu 60 Meter hoch. Drei Spalten haben sich aufgetan 
https://www.derstandard.at/story/2000141322075/
(Der Standard, 30.11.2022) 

Mineral aus dem Labor statt Seltene Erden 
Für Elektromotoren und Windturbinen werden Hochleistungsmagnete benötigt. Für deren Herstellung braucht man derzeit Seltene Erden, deren Abbau allerdings die Umwelt belastet und die nur in wenigen Ländern vorkommen. Österreichischen und britischen Forschern ist es nun gelungen, das bisher nur aus Meteoriten bekannte Mineral Tetrataenit im Labor herzustellen 
https://science.orf.at/stories/3216319/
(ORF, 29.11.2022) 

Außerirdisches Mineral könnte Ressourcenprobleme bei Seltenen Erden lösen 
Österreichische Forscher stellten das Mineral Tetrataenit, das nur aus Meteoriten bekannt war, künstlich her. Damit ließen sich Supermagneten ohne Seltene Erden produzieren 
https://www.derstandard.at/story/2000141313233/
(Der Standard, 29.11.2022) 

Mauna Loa: Größter aktiver Vulkan der Welt auf Hawaii ausgebrochen 
Ortschaften sind von den Lavaströmen des Schildvulkans auf Big Island derzeit nicht betroffen, doch die Lage könne sich schnell ändern, sagen Fachleute 
https://www.derstandard.at/story/2000141304965/
(Der Standard, 28.11.2022) 

Schwere Vorwürfe gegen Behörden nach tödlichem Erdrutsch auf Ischia 
Das massenhafte illegale Bauen in Gefahrenzonen auf der Insel Ischia und mangelnde Vorsorge sollen das Unglück, bei dem mindestens sieben Menschen starben, verursacht haben 
https://www.derstandard.at/story/2000141263614/
(Der Standard, 27.11.2022) 

Zwergenhafter Dinosaurier in Transsylvanien entdeckt 
Transylvanosaurus platycephalus ging auf zwei Beinen und konnte womöglich auch schwimmen. Blutrünstig war er nicht, er ernährte sich pflanzlich 
https://www.derstandard.at/story/2000141202078/
(Der Standard, 25.11.2022) 

Internationales Forscherteam identifizierte neue Dinosaurierart 
Der Zwergsaurier lebte vor 70 Millionen Jahren im Gebiet von Transsylvanien. Der Pflanzenfresser war ungefähr zwei Meter lang und ging auf zwei Beinen. Er erreichte nur eine geringe Körpergröße 
https://www.diepresse.com/6219727/
(Die Presse, 24.11.2022) 

Spektakuläre T-rex-Versteigerung nach Vorwürfen abgesagt 
Für einen zweistelligen Millionenbetrag hätte ein Tyrannosaurus-Skelett bei Christie's unter den Hammer kommen sollen. Nun gibt es Zweifel, wie viel davon echt ist 
https://www.derstandard.at/story/2000141083009/
(Der Standard, 22.11.2022) 

Schweres Erdbeben in Indonesien: Dutzende Tote und Hunderte Verletzte 
Über 50 Tote und mehrere hundert Verletzte: Das ist die traurige Bilanz eines Erdbebens, das am Montag Indonesien erschüttert hat 
https://www.diepresse.com/6218032/
(Die Presse, 21.11.2022) 

Mehr als 160 Tote und 700 Verletzte nach Erdbeben in Indonesien 
Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 5,6 an. Das Epizentrum lag in der Nähe der Stadt Cianjur in West-Java 
https://www.derstandard.at/story/2000141035826/
(Der Standard, 21.11.2022) 

Felsküsten werden durch Anstieg des Meeresspiegels stark ausgespült 
Eine derartige Erosion gab es seit mehr als 3.000 Jahren nicht, stellen Fachleute in einer aktuellen Studie fest. Bis 2100 könnte sie zehnmal schneller ablaufen 
https://www.derstandard.at/story/2000141016277/
(Der Standard, 20.11.2022) 

Eine der größten Meeresschildkröten aller Zeiten entdeckt 
Leviathanochelys aenigmatica lebte im Spanien der Kreidezeit, erreichte eine Länge von 3,7 Metern und wurde nur von der Gigantin Archelon ischyros in den Schatten gestellt 
https://www.derstandard.at/story/2000140953015/
(Der Standard, 18.11.2022) 

Lebendgeburt einer Schlange vor 47 Mio. Jahren 
Schon vor 47 Millionen Jahren haben Schlangen ihren Nachwuchs lebend auf die Welt gebracht. Das zeigen Fossilien, die in der Grube Messel – einer bekannten Fundstätte in Deutschland – entdeckt wurden 
https://science.orf.at/stories/3216067/
(ORF, 14.11.2022) 

Weltweit erstes Fossil einer lebendgebärenden Schlange gibt Rätsel auf 
Die sogenannte Viviparie kommt eigentlich nur in kühleren Gebieten vor. Die nun entdeckte Boa lebte jedoch in recht warmen Gefilden 
https://www.derstandard.at/story/2000140833464/
(Der Standard, 14.11.2022) 

Vulkanausbruch auf Tonga: Wolke reichte 57 Kilometer hoch 
Es ist die höchste je beobachtete Eruptionswolke: Anfang des Jahres ist es in Tonga zu einem Vulkanausbruch gekommen. Die Asche- und Rauchsäule erreichte sogar die Mesosphäre 
https://www.diepresse.com/6211113/
(Die Presse, 04.11.2022) 

Höchste je beobachtete Wolke drang erstmals bis in die Mesosphäre vor 
Forscher haben die Wasser- und Aschewolke, die sich nach Ausbruch des Vulkans im Südpazifik bildete, noch einmal neu vermessen und ermittelten 57 Kilometer Höhe 
https://www.derstandard.at/story/2000140509436/
(Der Standard, 04.11.2022) 

Aschewolke erreichte Rekordhöhe 
Im Jänner hat eine gewaltige Eruption das Südseearchipel Tonga erschüttert. Eine Studie zeigt nun: Der Vulkanausbruch erzeugte die höchste jemals auf der Erde gemessene Aschewolke – mit 57 Kilometern erreichte diese sogar die Mesosphäre 
https://science.orf.at/stories/3215881/
(ORF, 03.11.2022) 

Vulkane aus der Sodafabrik: Wissensvermittlung im 19. Jahrhundert 
Die Frage, wie Forschungsergebnisse an eine breite Öffentlichkeit gelangen können, wird nicht erst seit den letzten Jahren gestellt 
https://www.derstandard.at/story/2000140327412/
(Der Standard, 01.11.2022) 

 

Die Arbeitsgruppe (AG) „GeoEnergie“ ist das Ergebnis der Neuaufstellung der AG Erdölgeologie. Die AG GeoEnergie befasst sich mit den möglichen Anwendungen und Herausforderungen der Geowissenschaften in der Energiewende. Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es einen Rahmen zu bieten, welchen Geowissenschaftler nutzen können, um sich über das Thema Energiewende zu informieren und auszutauschen. Es ist weiters Aufgabe der Arbeitsgruppe, den internationalen Wissensstand zur Energiewende zu verbreiten, auf universitärem Gebiet beratend zu wirken und auch öffentlich wirksam tätig zu sein.

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Im Rahmen der heurigen PANGEO von 10. bis 13. September 2022 wurden seitens der Österreichischen Geologischen Gesellschaft wieder Ehrungen vorgenomenn. Es wurden zwei Nachwuchspreise vergeben: Chiara Költringer erhielt den Otto Ampferer-Preis und Matthias Kranner den Hans Höfer von Heimhalt-Preis. Maria Heinrich, Harald Lobitzer, Walter Pohl und Christoph Spötl wurden (zum Teil nachträglich) mit der Ehrenmitgliedschaft der ÖGG ausgezeichnet. Allen PreisträgerInnen sei hier nochmals herzlich gratuliert.

Nasa-Sonde wurde Zeugin eines gewaltigen Einschlags auf dem Mars 
Ein auffälliges Mars-Beben im vergangenen Dezember entpuppte sich als Meteoritenimpakt. Für die Wissenschaft ist das ein Glücksfall 
https://www.derstandard.at/story/2000140378672/
(Der Standard, 29.10.2022) 

Meteorit verursachte Marsbeben 
Am 24. Dezember 2021 hat die Marssonde „InSight“ ein starkes Beben auf dem erdähnlichen Planeten registriert. Wie NASA-Forscherinnnen und Forscher nun berichten, stammte die Erschütterung von einem Meteoriteneinschlag. Dabei wurden in Äquatornähe Eisbrocken freigelegt 
https://science.orf.at/stories/3215808/
(ORF, 28.10.2022) 

Schildkröten sind nicht still – und locken Paläontologen auf wichtige Fährte 
Bei der Studie mit Grazer Beteiligung wurden Töne von Reptilien und Amphibien gesammelt. Wirbeltiere konnten wohl früher als gedacht akustisch miteinander kommunizieren 
https://www.derstandard.at/story/2000140325966/
(Der Standard, 27.10.2022) 

Der Ursprung der akustischen Verständigung 
Aufzeichnungen von Schildkröten, Schleichenlurchen, Brückenechsen und Lungenfischen sowie Daten von 1.800 anderen Wirbeltierarten zeigen laut einer aktuellen Studie, dass mit der Entstehung der Nasenatmung vor 407 Millionen Jahren wohl auch die akustische Kommunikation entstanden ist 
https://science.orf.at/stories/3215753/
(ORF, 25.10.2022) 

Wem gehören Meteorite, wenn sie gefunden werden? 
Im Naturhistorischen Museum Wien sind zwei besondere Steine aus dem All zu sehen: ein rares Stück vom Mars und der Kindberg-Meteorit. Die Besitzfrage bleibt eine Grauzone 
https://www.derstandard.at/story/2000140262792/
(Der Standard, 24.10.2022) 

Klang von Magma kann Ausbruch vorhersagen 
Ein für den Menschen unhörbares Rumoren in den Tiefen eines Vulkans könnte einer neuen Studie zufolge als Warnsignal für einen bevorstehenden Vulkanausbruch dienen. Denn der Klang des Magmas verändert sich kurz vor dem Ausbruch, wie ein internationales Forschungsteam feststellte 
https://science.orf.at/stories/3215676/
(ORF, 20.10.2022) 

Nachhaltiges Korallenwachstum braucht Zeit 
Weltweit machen steigende Meerestemperaturen und immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse Korallenriffen zu schaffen. Um sich zu erholen, brauchten sie Zeit. Die Klimaerwärmung schreitet jedoch schneller voran, als sich Korallen anpassen können 
https://science.orf.at/stories/3215506/
(ORF, 17.10.2022) 

Valera, der Kuhkiller aus dem All, schlug vor 50 Jahren zu 
Tödliche Meteoritentreffer sind höchst selten: Bisher konnte noch kein menschlicher Todesfall dokumentiert werden. Vor fünfzig Jahren war jedoch eine venezolanische Kuh zur falschen Zeit am falschen Ort 
https://www.derstandard.at/story/2000140000638/
(Der Standard, 14.10.2022) 

Haben sich die Mars-Organismen einst selbst vernichtet? 
Sollte es einst Leben auf dem Mars gegeben haben, müsste es von Wasserstoff gelebt haben – der Hunger auf das leichte Gas hatte womöglich einen tragischen Effekt 
https://www.derstandard.at/story/2000139940890/
(Der Standard, 14.10.2022) 

Objekt von jenseits des Sonnensystems traf die Erde 
Es ist bereits der zweite nachgewiesene interstellare Besucher, der in der Erdatmosphäre verglüht ist 
https://www.derstandard.at/story/2000139879788/
(Der Standard, 14.10.2022) 

Der Mond könnte binnen weniger Stunden entstanden sein 
Der Erdtrabant könnte sich unmittelbar nach einem katastrophalen Einschlag gebildet haben, wie eine neue Studie vermuten lässt 
https://www.derstandard.at/story/2000139840441/
(Der Standard, 10.10.2022) 

Welttage, Jahre und internationale Dekaden: Zu viele oder Notwendigkeit? 
Mit internationalen Tagen werden vielfältige Themen und Anliegen, meist unter den Auspizien der Vereinten Nationen, fokussiert. Vor allem geht es um Aufmerksamkeit und Anerkennung 
https://www.derstandard.at/story/2000139663404/
(Der Standard, 06.10.2022) 

Sedimente weisen auf gebirgshohe Tsunamis nach Asteroideneinschlag hin 
Ein Geologenteam untersuchte Meeresablagerungen und fand dabei Spuren eines apokalyptischen Ereignisses 
https://www.derstandard.at/story/2000139679200/
(Der Standard, 05.10.2022) 

Wenn der nächste Superkontinent geboren wird, verschwindet der Pazifik 
Simulationen mit einem Supercomputer zeigen den Weg, den die heutigen Kontinente künftig nehmen könnten 
https://www.derstandard.at/story/2000139641038/
(Der Standard, 04.10.2022) 

Grundbausteine des Lebens könnten sich in Wassertropfen gebildet haben 
Eine neue Studie liefert eine verblüffende Erklärung für eines der großen Rätsel der Entstehung des Lebens: die Bildung von Peptiden aus Aminosäuren im Urmeer 
https://www.derstandard.at/story/2000139634402/
(Der Standard, 04.10.2022) 

Sand als knappes Gut 
Der scheinbar unerschöpfliche Rohstoff, auf dem unsere Zivilisation aufbaut, ist knapp geworden. Helfen könnte just der Klimawandel 
https://www.diepresse.com/6197071/
(Die Presse, 02.10.2022 - kostenpflichtig!) 

Riesenmeteoriten kommen in Gruppen 
Auf dem Mond wurden Reste von Meteoriteneinschlägen gefunden, die zeitgleich mit großen Einschlägen auf der Erde passierten. Darunter jener, der die Dinosaurier auslöschte 
https://www.derstandard.at/story/2000139556951/
(Der Standard, 01.10.2022) 

Das giftige Erbe der Maya, das bis heute krank macht 
Der Boden von Maya-Städten wie Tikal ist schwer mit Quecksilber belastet. Forschende haben nun einige Rätsel der zum Teil enormen Giftkonzentrationen gelöst 
https://www.derstandard.at/story/2000139409280/
(Der Standard, 27.09.2022) 

Außerirdisches Gestein vom Asteroiden Ryugu wurde erstmals untersucht 
Erste Untersuchungen der 2020 auf der Erde eingetroffenen Proben des Asteroiden Ryugu zeigen unerwartete Strukturen und enthüllen dessen Entstehungsgeschichte 
https://www.derstandard.at/story/2000139346508/
(Der Standard, 24.09.2022) 

Historische „Megadürren“ nachgewiesen 
Selbst in einer der niederschlagsreichsten Regionen der Erde hat es im vergangenen Jahrtausend ausgedehnte Trockenperioden gegeben. Bei der Analyse von Höhlenablagerungen aus dem nordostindischen Bundesstaat Meghalaya zeigte sich, dass Dürren dort mitunter Jahrzehnte andauerten 
https://science.orf.at/stories/3215172/
(ORF, 20.09.2022) 

Mars-Rover Perseverance findet organisches Material in uraltem Flussbett 
Erstmals gelang es mithilfe des Nasa-Roboters, auf dem Mars organische Kohlenstoffverbindungen in Gewässersedimenten nachzuweisen 
https://www.derstandard.at/story/2000139227786/
(Der Standard, 20.09.2022) 

Lauschangriff soll klären, wie tief die Vulkane der Eifel tatsächlich schlafen 
Tieffrequente Beben weisen auf unterirdische Aktivitäten im Vulkanismusgebiet in Westdeutschland hin. Ein Großprojekt soll einige Fragen klären 
https://www.derstandard.at/story/2000139232909/
(Der Standard, 19.09.2022) 

Auf der Spur des weltgrößten Urzeit-Bergbaus 
Im Hallstätter Salzberg sind rund 100 prähistorische Fundstellen bekannt, darunter eine riesige Salzabbaukammer, die vor rund 2.700 Jahren verschüttet wurde. Archäologinnen und Archäologen sind nun einer noch größeren Kammer darunter auf der Spur. Ist sie so groß wie vermutet, wäre es der weltweit größte prähistorische Bergbau 
https://science.orf.at/stories/3215168/
(ORF, 19.09.2022) 

Der Klimawandel macht die Berge gefährlicher 
Durch Starkregen und auftauenden Permafrost mehren sich Berg- und Felsstürze. Für die alpinen Vereine wird das schwer kalkulierbare Risiko zur Bedrohung 
https://www.derstandard.at/story/2000139173905/
(Der Standard, 18.09.2022) 

Riesenotter wurden einst so groß wie Löwen 
Einzelne Exemplare der neu entdeckten Art Enhydriodon omoensis waren bis zu einen Meter hoch und brachten über 200 Kilogramm an Körpergewicht auf die Waage 
https://www.derstandard.at/story/2000138975001/
(Der Standard, 12.09.2022) 

Bislang unbekannte "deutsche" Dinosaurier-Art entdeckt 
Vor 100 Jahren ausgegrabene Knochen erwiesen sich bei neuerlicher Untersuchung als neue Art, deren sehr deutsche Benamsung einer Festschrift geschuldet ist 
https://www.derstandard.at/story/2000138931405/
(Der Standard, 09.09.2022) 

Forschung im Dialog: Zwei Jahrhunderte der Tagungen 
Im September 1822 hielt die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte ihre erste Jahrestagung ab. Im Lauf der vergangenen 200 Jahren tagte sie mehrmals in Österreich – ein Rückblick 
https://www.derstandard.at/story/2000138882473/
(Der Standard, 08.09.2022) 

Unbekannte Dinosaurierart identifiziert 
Ein Forschungsteam hat eine bisher unbekannte Dinosaurierart in Südwestdeutschland identifiziert. Tuebingosaurus maierfritzorum lebte vor etwa 203 bis 211 Millionen Jahren auf der Schwäbischen Alb und war ein Pflanzenfresser, wie die Universität Tübingen mitteilte 
https://science.orf.at/stories/3214996/
(ORF, 08.09.2022) 

Klimawandel bedroht auch Eishöhlen 
Nicht nur die Gletscher, auch Eishöhlen sind vom Klimawandel bedroht. Das zeigt eine Untersuchung von Innsbrucker Geologen, die erstmals umfassend Eisverluste und -zuwächse in alpinen Eishöhlen über mehr als 2.000 Jahre dokumentiert haben 
https://tirol.orf.at/stories/3172695/
(ORF, 08.09.2022) 

Schnelle Eisschmelze in Österreichs Eishöhlen 
Ein Team aus Innsbruck nahm Proben aus acht österreichischen Eishöhlen und analysierte Veränderungen des Eises über 2.000 Jahre. Derzeit schmilzt es im Rekordtempo 
https://www.derstandard.at/story/2000138917421/
(Der Standard, 08.09.2022) 

Weshalb Australiens gigantische Donnervögel ausstarben 
Donnervögel zählen zu den mächtigsten Vögeln, die je den Planeten bewohnten. Ein evolutionärer Nachteil trug dazu bei, dass es sie heute nicht mehr gibt 
https://www.derstandard.at/story/2000138809560/
(Der Standard, 06.09.2022) 

Experiment zeigt: Auf dem Neptun regnet es Diamanten 
Indem sie mit einem Laser den Kunststoff aus Plastikflaschen bestrahlten, erzeugten Forschende winzige Diamanten. Derselbe Effekt tritt auch auf dem Neptun auf 
https://www.derstandard.at/story/2000138752137/
(Der Standard, 03.09.2022) 

Neu entdeckter Dinosaurier in Afrika stellt Altersrekord auf 
In Simbabwe stießen Forschende auf ein 230 Millionen Jahre altes Saurierskelett. Der kleine Mbiresaurus raathi war ein entfernter Verwandter der Langhälse 
https://www.derstandard.at/story/2000138753671/
(Der Standard, 02.09.2022) 

Der Anfang vom Ende: Wie das Wasser im Steppensee schwand 
Neben dem Klimawandel seien weitere „Sünden der Vergangenheit“ schuld an der dramatischen Situation rund um den vom Austrocknen bedrohten Neusiedler See, sagt Erich Draganits von der Uni Wien. In einem Buchbeitrag räumt er mit Mythen rund um das Gewässer auf 
https://www.diepresse.com/6184745/
(Die Presse, 02.09.2022) 

Die Österreichische Mineralogische Gesellschaft und das Naturhistorische Museum Wien möchten mit der Veranstaltung Mineralogie IST Zukunft ein möglichst breites Publikum auf die Bedeutung mineralischer Rohstoffe für unsere Gesellschaft aufmerksam machen. Eine öffentliche Diskussionsrunde – unter Einbeziehung von Fachleuten – zur Vernetzung und Bewusstseinsbildung soll dazu beitragen, für Themen wie Rohstoffsicherheit, Ressourcenschonung, Bereitstellung und umweltfreundlichen Einsatz von Rohstoffen, Smart Production, Kreislaufwirtschaft, neue wertschöpfende Technologien und Produkte mineralischer Rohstoffe zu sensibilisieren.

Veranstaltungsankündigung (pdf)

Vielleicht größtes Dinosaurier-Skelett Europas entdeckt 
Portugiesische und spanische Forscherinnen und Forscher haben im Garten eines Hauses im Pombal in Portugal das versteinerte Skelett eines riesigen Dinosauriers freigelegt. Es handle sich vermutlich um einen Sauropoden und eines der größten Exemplare, die jemals in Europa, vielleicht sogar in der Welt, entdeckt wurde 
https://science.orf.at/stories/3214835/
(ORF, 29.08.2022) 

Größtes Saurierskelett Europas in einem Garten in Portugal freigelegt 
Der Sauropode, der im August von einem Team iberischer Paläontologinnen und Paläologen weiter ausgegraben wurde, war zwölf Meter hoch und 25 Meter lang 
https://www.derstandard.at/story/2000138606737/
(Der Standard, 28.08.2022) 

Science-Tracing: Suess'sche Wohn- und Wirkungsstätten in Wien 
Eine Betrachtung des Geologen und Politikers Eduard Suess offenbart zahlreiche Facetten der aufstrebenden Reichshaupt- und Residenzstadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 
https://www.derstandard.at/story/2000138481267/
(Der Standard, 26.08.2022) 

Monströser Meeressaurier in Marokko entdeckt 
Der ausgestorbene Thalassotitan atrox sorgte vor 66 Millionen Jahren im Ozean für Angst und Schrecken – unter Artgenossen und seinen zahlreichen Opfern 
https://www.derstandard.at/story/2000138563203/
(Der Standard, 26.08.2022) 

Niedrigwasser gibt Dinosaurierspuren frei 
Der Dinosaur Valley State Park in Texas ist bekannt für seine Spuren von Urzeitechsen. Nun hat der niedrige Wasserstand neue Spuren eines Fleischfressers enthüllt 
https://www.derstandard.at/story/2000138528816/
(Der Standard, 25.08.2022) 

Wie der Mensch das Laufen lernte 
Wann haben die Vormenschen begonnen auf zwei Beinen zu gehen? Fossilien aus dem Tschad beantworten diese alte Streitfrage: Der aufrechte Gang ist in der Evolution überraschend früh entstanden – bereits kurz nachdem sich die Abstammungslinien von Mensch und Schimpanse getrennt hatten 
https://science.orf.at/stories/3214750/
(ORF, 24.08.2022) 

Sahelanthropus bewegte sich schon vor sieben Millionen Jahren auf zwei Beinen fort 
Vermutlich war der "Sahel-Mensch" der früheste Menschenartige, der aufrecht ging – und das schon lange vor anderen Verwandten 
https://www.derstandard.at/story/2000138515029/
(Der Standard, 25.08.2022) 

Zweiter Asteroid könnte zum Aussterben der Dinosaurier beigetragen haben 
Forschende entdeckten einen mysteriösen Krater im Ozean, der neues Licht auf jenes Ereignis wirft, das zu einem Massensterben auf der Erde führte 
https://www.derstandard.at/story/2000138384866/
(Der Standard, 20.08.2022) 

Kröten, Käfer und Vögel fühlen sich nun beim Bergbau wohl 
Ressourcenverbrauch, Schadstoffemissionen, Raub an der Natur: Der Bergbau steht oft in der Kritik bei Umweltthemen. Best-Practice-Beispiele in Österreich zeigen, wie die schädlichen Folgen des Rohstoff-Abbaus in Zukunft verringert werden können 
https://www.diepresse.com/6179335/
(Die Presse, 19.08.2022) 

Fachleute warnen vor Gefahr von Vulkanausbrüchen 
Die Coronavirus-Pandemie hat der modernen Zivilisation ihre eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt. Fachleute warnen nun davor, dass die Gefahr eines massiven Vulkanausbruchs noch immer sträflich vernachlässigt wird – mit womöglich drastischen Folgen 
https://science.orf.at/stories/3214672/
(ORF, 18.08.2022) 

Urzeithai Megalodon war größer, schneller und gefräßiger als bisher angenommen 
Rekonstruktionen basierend auf Zahn- und Wirbelfunden zeigen, dass Megalodon wohl ganze Orcas verschlingen konnte und weltumspannende Wanderungen zurücklegte 
https://www.derstandard.at/story/2000138367751/
(Der Standard, 18.08.2022) 

Urzeithai verschlang acht Meter lange Beutetiere 
Vor Millionen von Jahren hat der Megalodon gelebt. Ein internationales Forschungsteam hat nun ein 3-D-Computermodell des riesigen Urzeithais erstellt. Es zeigt, dass er ein „Superräuber“ war und acht Meter lange Beutetiere verschlingen konnte 
https://science.orf.at/stories/3214666/
(ORF, 17.08.2022) 

Lebenswichtige Meeresströmungen sind abhängig von den Kontinenten 
Der Transport von Sauerstoff in die Tiefsee wird durch globale Strömungssysteme sichergestellt. Diese sind aber sensibler als angenommen 
https://www.derstandard.at/story/2000138323972/
(Der Standard, 17.08.2022) 

Klimawandel führt in den Alpen zu mehr Muren und Steinschlägen 
Im alpinen Raum ziehen sich Gletscherzungen zurück, was für mehr Umweltgefahren sorgt. Die Natur hält aber Überraschungen bereit, wie sich im Nationalpark Hohe Tauern zeigt  
https://www.derstandard.at/story/2000138303050/
(Der Standard, 17.08.2022)  

Wasser auf der Erde stammt womöglich von Asteroiden 
Forscher untersuchten Gesteinsproben, die die Raumsonde Hayabusa-2 während ihrer sechsjährigen Weltraummission gesammelt hatte 
https://www.diepresse.com/6177981/
(Die Presse, 16.08.2022) 

Wasser auf Erde könnte von Asteroiden stammen 
Das Wasser könnte seinen Ursprung am Rande unseres Sonnensystems haben und mit Hilfe von Asteroiden auf die Erde gelangt sein. Das berichten japanische Fachleute, die Proben des Asteroiden Ryugu genau untersucht haben 
https://science.orf.at/stories/3214631/
(ORF, 16.08.2022) 

Der Einfluss des Roten Meers treibt das Mittelmeer in eine ungewisse Zukunft 
Seit der Eröffnung des Suezkanals hat das östliche Mittelmeer an Biodiversität verloren. Das liegt an eingewanderten Arten und dem Klimawandel 
https://www.derstandard.at/story/2000138156734/
(Der Standard, 15.08.2022) 

Gewaltige Meteoriteneinschläge dürften die Kontinente geformt haben 
Milliarden Jahre alte Gesteine liefern Hinweise auf die Entstehung der Kontinente – außerdem fand man Reste von biologischem Material 
https://www.derstandard.at/story/2000138185651/
(Der Standard, 14.08.2022) 

Mögliche Sauerstoffquelle erster Lebewesen entdeckt 
Geologische Prozesse könnten den Sauerstoff erzeugt haben, der die Entwicklung des Lebens anstieß. Gleiche Vorgänge sind auf fremden Planten denkbar 
https://www.derstandard.at/story/2000138129988/
(Der Standard, 13.08.2022) 

Warum der mächtige T. rex so kleine Augen hatte 
Während Raubsaurier furchteinflößende Größen erreichten, waren ihre Augen im Vergleich zum Schädel eher klein. Das könnte ihre gewaltige Bisskraft begünstigt haben 
https://www.derstandard.at/story/2000138214484/
(Der Standard, 12.08.2022) 

Enorme Größe dank Fußpolster 
Sauropoden – die riesigen Pflanzenfresser der Urzeit – haben vermutlich Polster aus weichem Gewebe in ihren Füßen gehabt, die ihnen halfen, ihr Gewicht zu tragen. Das zeigt eine neue Modellstudie. Das Forschungsteam vermutet, dass diese Polster die enorme Größe der Dinosaurier überhaupt erst ermöglichte 
https://science.orf.at/stories/3214529/
(ORF, 11.08.2022) 

Ursprung mysteriöser Löcher am Meeresboden bleibt vorerst ungelöst 
In über 2.000 Metern Tiefe wurden im Atlantik seltsame "Lebensspuren" in Form von Lochreihen entdeckt. Auch in den sozialen Medien wird nach Antworten gesucht 
https://www.derstandard.at/story/2000138114409/
(Der Standard, 09.08.2022) 

Wenn sich im Boden plötzlich gewaltige Löcher auftun 
Weltweit entstehen wie aus dem Nichts immer wieder gigantische Erdlöcher. Das Phänomen sorgt für Rätselraten und wilde Spekulationen. Ein Forscher erklärt, was dahintersteckt 
https://www.derstandard.at/story/2000138004810/
(Der Standard, 06.08.2022) 

Vulkanausbruch in Island: Giftige Gase gefährden Schaulustige 
Das lavaspeiende Vulkansystem nahe Reykjavík lockt bereits zahlreiche Neugierige an den Schauplatz. Meteorologen warnen indes vor leichtsinnigen Besuchen 
https://www.derstandard.at/story/2000138045256/
(Der Standard, 04.08.2022) 

Die Reise des Herrn de Saussure auf den Gipfel des Montblanc 
Von der Ersteigung des höchsten Berges der Alpen, die einen Forscher und seine Forschung im 18. Jahrhundert auf Trab hielt 
https://www.derstandard.at/story/2000137841786/
(Der Standard, 03.08.2022) 

25 Meter großes Erdloch plötzlich über Mine in Chile entstanden 
Das Loch sei seit seiner Entdeckung "stabil", der betroffene Bereich wurde dennoch abgesperrt. Unklar ist, wie die kreisrunde Aushöhlung entstanden ist 
https://www.derstandard.at/story/2000137989674/
(Der Standard, 03.08.2022) 

13 Bergsteiger nach Erdrutsch am Matterhorn gerettet 
Die Sportler konnten auf einer Höhe von 3.715 Metern mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden 
https://www.derstandard.at/story/2000137990266/
(Der Standard, 03.08.2022) 

Vulkanausbruch auf Island: Lava sprudelt aus der Erde 
Die Eruption hat sich mit einer Serie teils kräftiger Erdbeben angekündigt. Wissenschaftler hatten deshalb mit einem Ausbruch gerechnet 
https://www.diepresse.com/6173357/
(Die Presse, 03.08.2022) 

Livestream: Vulkanausbruch in Island hat begonnen 
Am Mittwochnachmittag öffnete sich eine 360 Meter lange Spalte, aus der Lavafontänen schießen. Die Eruption hatte sich mit tausenden Erdbeben vor Tagen angekündigt 
https://www.derstandard.at/story/2000138011191/
(Der Standard, 03.08.2022) 

Tausende Erdbeben pro Tag: Angst vor Vulkanausbruch in Island steigt 
Allein in den vergangenen 48 Stunden wurden über 3.000 Erschütterungen verzeichnet. Sie könnten eine bevorstehende Eruption ankündigen 
https://www.derstandard.at/story/2000137970656/
(Der Standard, 02.08.2022) 

Der letzte Panda Europas 
Anhand zweier Zähne haben Forscher aus China und Bulgarien eine neue Unterart der Pandabären identifiziert. Es war die wohl letzte in Europa vorkommende Art, sie lebte bis vor 5,3 Millionen Jahren. Als das Mittelmeer beinahe austrocknete, verschwanden die Pandas aus Europa 
https://science.orf.at/stories/3214358/
(ORF, 01.08.2022) 

Spektakulärer Fund: In Europa gab es Riesenpandas 
In detektivischer Kleinarbeit konnten Forschende in Bulgarien und China Fossilien einer neuen Spezies von Pandas zuordnen, die in Europa heimisch war. Fündig wurden sie im Museum 
https://www.derstandard.at/story/2000137879946/
(Der Standard, 01.08.2022) 

Save the date! Sonntag 11.9.2022, Montanuniversität Leoben

Im Rahmen der von der ÖGG mitgetragenen Tagung PANGEO findet heuer in Leoben eine Lehrersession unter dem Titel „Geologie macht Schule – Schule macht Geologie!“ statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei! Es werden von Fachwissenschafter:innen Impulsreferate und Workshops zu aktuellen, gesellschaftsrelevanten erdwissenschaftlichen Themen angeboten. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: https://pangeo.unileoben.ac.at/conference-program/workshop-geologyschool

Aus den eingegangenen Bewerbungen und basierend auf der Beurteilung von externen Fachgutachtern beschloss der Vorstand der ÖGG den Otto Ampferer-Preis an Chiara Költringer und den Hans Höfer von Heimhalt-Preis an Matthias Kranner zu verleihen. Die Preisverleihung soll im Rahmen der heurigen Pangeo in Leoben stattfinden. Wir möchten beiden PreisträgerInnen ganz herzlich gratulieren und uns auch bei allen anderen BewerberInnen bedanken. Des weiteren wurde Frau Maria Heinrich die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Vater der Geologie: Gedenktafel für Eduard Suess 
Eduard Suess ist treibende Kraft hinter der Wiener Hochquellwasserleitung und der großen Donauregulierung gewesen. Am Freitag werden dem Erdwissenschafter Suess sowie seinem Sohn und seinem Enkel Gedenktafeln in Wien gewidmet 
https://wien.orf.at/stories/3166896/
(ORF, 29.07.2022) 

Natürlicher Inn-Flusslauf soll vor Hochwasser schützen 
Der stark kanalisierte Alpenfluss bekommt durch Renaturierung wieder mehr Platz. Das lockt Pflanzen und Tiere an und soll Extremereignisse abmildern 
https://www.derstandard.at/story/2000137781771/
(Der Standard, 30.07.2022) 

Extreme Wassermassen in Atmosphäre: Vulkanausbruch in Tonga könnte Klima anheizen 
Ein Unterseevulkan in Tonga schleuderte im Jänner gewaltige Mengen Wasser in die Stratosphäre. Dort könnte es jahrelang bleiben – und den Klimawandel ankurbeln 
https://www.derstandard.at/story/2000137871290/
(Der Standard, 29.07.2022) 

Erstes Raubtier der Erdgeschichte in England entdeckt 
Der Nesseltier-ähnliche Organismus lebte vor 560 Millionen Jahren und wurde nach Sir David Attenborough benannt 
https://www.derstandard.at/story/2000137823822/
(Der Standard, 29.07.2022) 

„Müsli-Effekt“ am Meeresboden 
In Mischungen aus verschieden großen und schweren Elementen sorgt die Schwerkraft dafür, dass die feinkörnigen eher nach unten sinken und die größeren Teilchen weiter oben landen. Das lässt sich etwa in Müslis beobachten, weswegen das Phänomen als „Müsli-Effekt“ bekannt ist. Dass dieser auch die Schichtenabfolge am Meeresboden durcheinanderbringen kann, berichtet nun ein Forschungsteam 
https://science.orf.at/stories/3214352/
(ORF, 28.07.2022) 

Streit um Tyrannosaurus-Geschwister geht in die nächste Runde 
Die Fachwelt reagierte sehr kritisch auf die kürzlich geäußerte These, T-rex sei eigentlich drei Arten. Eine aktuelle Studie untermauert nun die Kritik 
https://www.derstandard.at/story/2000137773823/
(Der Standard, 26.07.2022) 

Pinguine entstanden auf einem heute versunkenen Kontinent 
Klimaschwankungen beeinflussten die Pinguine in den vergangenen 60 Millionen Jahren. Der aktuelle Klimawandel könnte ihnen jedoch zum Verhängnis werden 
https://www.derstandard.at/story/2000137739616/
(Der Standard, 26.07.2022) 

Am 14. Jänner 2020 ging die längste je gemessene "Lawine" ab 
Der submarine Erdrutsch rauschte Mitte Jänner 2020 zwei Tage lang die Kongo-Rinne im Südatlantik hinunter und richtete dabei auch einigen Schaden an 
https://www.derstandard.at/story/2000137753548/
(Der Standard, 25.07.2022) 

T. Rex war doch einzigartig 
Es habe nicht nur T. Rex gegeben, sondern noch zwei andere Arten von Tyrannosaurus: Das behaupteten US-Forscher vor einem halben Jahr nach dem Vergleich der Knochen von 37 Exemplaren. Eine neue Studie mit mehr Datenmaterial widerspricht nun – und hält T. Rex weiterhin für einzigartig 
https://science.orf.at/stories/3214276/
(ORF, 25.07.2022) 

Wo kamen die Steine her? 
Eine neue Einteilung der Mineralien stützt sich nicht auf Chemie und Kristallstruktur wie die herkömmliche, sondern auf die jeweilige Entstehung 
https://www.diepresse.com/6169026/
(Die Presse, 24.07.2022 - kostenpflichtig!) 

Japanischer Vulkan Sakurajima ausgebrochen 
Bewohner zweier Ortschaften wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen 
https://www.derstandard.at/story/2000137728468/
(Der Standard, 24.07.2022) 

Höhlenexpedition durch die Klimageschichte 
Die Britin Gina Moseley ist seit jeher von Höhlen fasziniert. An der Universität Innsbruck ist sie darauf spezialisiert, mithilfe von arktischen Höhlenmineralien in frühere Klimaepochen zurückzublicken 
https://www.derstandard.at/story/2000137603465/
(Der Standard, 22.07.2022) 

Dinosaurier-Fußabdrücke entdeckt - in chinesischem Restaurant 
Einem Dinosaurer-Fan fielen Vertiefungen im Boden des Gartens eines Restaurants in der chinesischen Stadt Leshan auf. Es handelte sich um die Abdrücke zweier Sauropoden 
https://www.diepresse.com/6167969/
(Die Presse, 21.07.2022) 

"Forscherfrauen": Analytikerinnen des Wissenschaftsbetriebes 
Beobachtungen der wissenschaftlichen Welt der letzten Jahrhunderte durch Frauen bergen so manche Überraschungen 
https://www.derstandard.at/story/2000137419242/
(Der Standard, 14.07.2022) 

Lithiumabbau: Unabsehbare Schäden für die Umwelt 
In der Atacama-Wüste wird mit großem Wasserverbrauch Lithium gefördert. Die Folgen für das empfindliche Ökosystem werden sich erst in Jahrzehnten zeigen 
https://www.derstandard.at/story/2000137382763/
(Der Standard, 13.07.2022) 

Herkunft der “Black Beauty“ geklärt 
Im Jahr 2011 ist in der westlichen Sahara ein Marsmeteorit entdeckt worden. Australische Fachleute fanden nun den wahrscheinlichen Herkunftsort des als „Black Beauty“ bekannten Gesteins – ein Krater auf der Südhalbkugel des Roten Planeten 
https://science.orf.at/stories/3214068/
(ORF, 13.07.2022) 

Einschlagskrater in Brasilien nachgewiesen 
Einen bisher unbekannten rund sieben Kilometer großen Einschlagkrater hat ein internationales Forschungsteam in Brasilien entdeckt. Ludovic Ferriere, Kurator der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien, wies in Gesteinsproben geschockten Quarz nach – der Beweis dafür, dass ein Meteorit den Krater geformt hat 
https://science.orf.at/stories/3214074/
(ORF, 13.07.2022) 

Wiener Meteoritenforscher wies Einschlagskrater in Brasilien nach 
Der Einschlagsbereich ist knapp sieben Kilometer groß. Die Forscher konnten geschockten Quarz nachweisen und damit den Einschlag vor Millionen Jahren 
https://www.derstandard.at/story/2000137393400/
(Der Standard, 11.07.2022) 

Wohin das Wasser der austrocknenden Seen verschwindet 
Anhaltende Trockenheit und Hitze lassen die Pegel von Flüssen, Seen und künstlichen Reservoirs sinken. Doch was passiert mit dem verdunsteten und entnommenen Wasser? 
https://www.derstandard.at/story/2000137308409/
(Der Standard, 11.07.2022) 

Schwerkraft mit „Geistermethode“ vermessen 
Die Schwerkraft ist eine der vier Grundkräfte der Physik, ihr zugrunde liegt die Gravitationskonstante. Fachleute haben diese Konstante nun in einem Labor unter den Schweizer Alpen auf besondere Art gemessen: Bei ihrem Experiment wurde ein Balken wie von Geisterhand in Schwingung versetzt 
https://science.orf.at/stories/3214034/
(ORF, 11.07.2022) 

Raubsaurier hatte kurze Arme wie T. rex 
Ein riesiger Kopf und sehr kurze Arme – anscheinend ist Tyrannosaurus rex nicht der einzige Dinosaurier mit diesen speziellen Proportionen gewesen. Das zeigen die Analysen von Überresten eines vor zehn Jahren in Patagonien entdeckten riesigen Fleischfressers 
https://science.orf.at/stories/3213980/
(ORF, 07.07.2022) 

Rätsel um riesigen Raubsaurier mit winzigen Armen 
In Argentinien wurde ein bisher unbekannter Dinosaurier entdeckt, der ähnlich wie T. Rex auffällig kleine Ärmchen hatte. Wozu sie dienten, ist unklar 
https://www.derstandard.at/story/2000137241462/
(Der Standard, 07.07.2022) 

Prähistorische Sexparty mit tödlichem Ausgang 
Im deutschen Geiseltal finden sich hunderte Froschfossilien. Wie die Tiere umkamen, war lange ein Rätsel. Nun zeigt sich: Die Frösche starben bei der Paarung 
https://www.derstandard.at/story/2000137237977/
(Der Standard, 07.07.2022) 

Pferdespringer aus Hyänenhöhle im Waldviertel enthüllen extreme Klimaschwankungen 
Skelettreste von Wüstenbewohnern deuten auf warme, trockene Steppenlandschaft hin, ehe es stark abkühlte 
https://www.derstandard.at/story/2000137174806/
(Der Standard, 06.07.2022) 

Gorgosaurus-Skelett soll in New York für Millionen versteigert werden 
Alle bisher entdeckten Überreste befinden sich in öffentlichen Sammlungen. Mit acht Millionen Dollar könnte erstmals ein Exemplar in den Privatbesitz wechseln 
https://www.derstandard.at/story/2000137193402/
(Der Standard, 06.07.2022) 

Kobalt: Das schmutzige Metall hinter der grünen Mobilität 
Kobalt sorgt dafür, dass Laptops, Smartphones und E-Autos nicht der Strom ausgeht. Doch der Großteil des Metalls stammt aus der Demokratischen Republik Kongo – und wird unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut 
https://www.derstandard.at/story/2000136388835/
(Der Standard, 11.07.2022) 

Vorfahren des Menschen älter als gedacht 
Eine neue Datierung rückt die Menschheitsgeschichte in ein neues Licht: Australopithecus-Funde könnten sogar eine Million Jahre älter sein als bisher angenommen 
https://www.derstandard.at/story/2000137078023/
(Der Standard, 03.07.2022) 

57 „Rezepte“ der Mineralentstehung 
Auf der Erde gibt es knapp 6.000 bekannte Minerale. Sie entstanden auf vielfältige Weise. 57 „Rezepte“ haben Forscherinnen und Forscher nun für bisher umfangreichste Datenbank zum Thema erfasst. 40 Prozent der Minerale können auf mindestens zwei Arten entstehen. Ohne Wasser gäbe es vermutlich nur einen Bruchteil von ihnen 
https://science.orf.at/stories/3213886/
(ORF, 02.07.2022) 

Schon die Vorfahren der Pandas futterten mit zwölf Fingern 
Pandas sind hocheffiziente Fressmaschinen. Bereits vor sechs Millionen Jahren entwickelten die Bären "falsche" Daumen, die das Greifen von Bambus erleichtern – und beschleunigen 
https://www.derstandard.at/story/2000137042890/
(Der Standard, 30.06.2022) 

Klimaphysiker Gasparini: "Geoengineering ist Morphium, keine Heilung" 
Künstliche Eingriffe ins Klimasystem könnten die Folgen des Klimawandels mildern. Blaž Gasparini erforscht Chancen und Risiken von Geoengineering 
https://www.derstandard.at/story/2000136758376/
(Der Standard, 30.06.2022) 

Gefrorenes Baby-Mammut im kanadischen Yukon entdeckt 
Es handelt es um das vollständigste mumifizierte Mammut, das in Nordamerika gefunden wurde 
https://www.derstandard.at/story/2000136910030/
(Der Standard, 26.06.2022) 

Intensive Suche nach Meteoritenteilen 
Im Raum Völkermarkt suchen Wissenschaftler derzeit intensiv nach Meteoritenteilen. Sie sollen, wie berichtet, von einer Feuerkugel übrig geblieben sein, die in der Nacht auf Freitag über Österreich verglüht ist. Die Wissenschaftler erwarten sich von den Fundstücken wertvolle Erkenntnisse und bittet auch die Bevölkerung um Mithilfe 
https://kaernten.orf.at/stories/3162378/
(ORF, 26.06.2022) 

Nächtlicher Feuerball über Mitteleuropa: Suche nach Meteoriten in Kärnten 
Ein nächtlicher Feuerball erhellte den Nachthimmel über Mitteleuropa, Reste des 120-Kilo-Brockens dürften die Erdoberfläche erreicht haben. Ein Experte des Naturhistorischen Museum ruft die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Meteoritensuche auf 
https://www.derstandard.at/story/2000136887506/
(Der Standard, 25.06.2022) 

Megalodon jagte die anderen Spitzenräuber seiner Zeit 
Der Riesenhai, dem der Weiße Hai vor drei Millionen Jahren schließlich den Rang ablief, war unangefochtener König der Ozeane 
https://www.derstandard.at/story/2000136838261/
(Der Standard, 23.06.2022) 

Als der Jamtalferner noch bis auf Höhe von Galtür reichte 
Forscher rekonstruieren die wechselvolle Geschichte der Gletscher der Silvretta-Gruppe seit dem Ende der letzten Eiszeit 
https://www.derstandard.at/story/2000136567407/
(Der Standard, 16.06.2022) 

Die Silvretta-Gletscher im Wandel der Zeit 
Eine neue Studie der Boku Wien zeigt, wie sensibel Gletscher auf Veränderungen des Klimas reagieren und wie groß der menschliche Einfluss ist 
https://www.krone.at/2734260
(Kronen Zeitung online, 14.06.2022) 

Forscher zeigen wechselvolle Geschichte der Silvretta-Gletscher 
Die Gletscher der Silvretta-Gruppe zwischen Tirol, Vorarlberg und dem Schweizer Kanton Graubünden sind zwar seit dem Höhepunkt der letzten Eiszeit auf dem Rückzug, sie konnten sich aber dann und wann auch wieder längerfristiger stabilisieren oder weiter vorstoßen. Das zeigt eine neue Analyse von Forschern im Fachblatt "Scientific Reports". Seit dem Ende der "Kleinen Eiszeit" um 1850 steht aber das vom Menschen verursachte Schrumpfen der Silvretta-Gletscher im Vordergrund 
https://science.apa.at/power-search/7300893135895773751
(APA Natur, 14.06.2022) 

Geologe: Menschen wiederholen Massensterben hoffentlich nicht 
Kalamitäten durch den Treibhauseffekt sind auf der Erde Tradition: Laut Temperaturkurven gab es auch früher wärmere Phasen, erklärte der Wiener Geologe Michael Wagreich bei einer Podiumsdiskussion in Wien 
https://science.apa.at/power-search/10778663989294415198
(APA Natur, 14.06.2022) 

Fund in Bayern bringt neue Details zum Ende der Dinosaurier 
Ausgrabungen im Lattengebirge bei Bad Reichenhall lassen auf die Ereignisse vor 66 Millionen Jahre schließen 
https://www.derstandard.at/story/2000136517245/ 
(Der Standard, 13.06.2022) 

Knochen von riesigem Raubsaurier gefunden 
Ein Forschungsteam hat auf der britischen Isle of Wight Überreste eines Tieres gefunden, das als eines der größten jemals in Europa entdeckten jagenden Dinosaurier gilt. Das Raubtier soll bis zu zehn Meter lang gewesen sein 
https://science.orf.at/stories/3213529/
(ORF, 09.06.2022) 

Überreste eines der größten Raubsaurier Europas entdeckt 
Der Spinosaurier stammt nicht aus "Jurassic World", sondern von der Isle of Wight – und dominierte vor 125 Millionen Jahren die Lande. Dann wurde er selbst gefressen 
https://www.derstandard.at/story/2000136411211/
(Der Standard, 09.06.2022) 

Ein Vulkan wie kein Zweiter 
Der Ausbruch bei Tonga zu Jahresbeginn stellte die Forschung vor viele Rätsel. Sie werden erst langsam gelöst 
https://www.diepresse.com/6148106/
(Die Presse, 05.06.2022) 

Mit Ende Mai ging die Leitung der Arbeitsgruppe für Digitale Geologie (DiGeo) von Markus Palzer-Khomenko auf Georg Erharter über. Unter der Leitung von Markus wurde das DiGeo-Kursprogramm über Jahre hinweg ausgebaut und erweitert, sowie mehrere Datenbank-Initiativen verfolgt. Darauf aufbauend wird die neue Leitung die Tätigkeiten der DiGeo weiterführen und die drei Hauptaktivitäten der DiGeo intensivieren:

  • das DiGeo Kursprogramm
  • die DiGeo Guideline Initiative "Software Guidelines from Geologists for Geologists"
  • das DiGeo Datenbank Projekt

Die Leitung:

Georg Erharters Hintergrund ist im Bereich der angewandten Erdwissenschaften, wo sich Arbeits- und Forschungsthemen stets um die Anwendung neuester Technologien zur Beantwortung grundlegender ingenieurgeologischer Fragestellungen drehen. Er arbeitet aktuell am Norwegian Geotechnical Institute - NGI (Oslo) sowie als PostDoc am Institut für Felsmechanik und Tunnelbau der Technischen Universität Graz.

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