Untenstehend finden Sie eine hierarchische Liste aller Bewegungsrichtungsindikatoren, welche im Hierarchischen Glossar der Geologischen Bundesanstalt veröffentlicht sind. Sämtliche Begriffe finden sich auch im Online-Thesaurus der GBA.

Zitiervorschlag: Huet, B., Reiser, M. & Grasemann, B. (2020): Hierarchisches Glossar planarer, linearer Strukturen und Bewegungsrichtungs-indikatoren. Hierarchical glossary for planar, linear structures and transport direction indicators. – Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 138, 57 S., Wien

Dateneingabe und technische Umsetzung: Markus Palzer-Khomenko

IDBewegungsrichtungsindikatorDefinitionAnwendungshinweisQuelleHierarchieEbene_1Ebene_2Ebene_3Ebene_4Ebene_5Sortierung
342BewegungsrichtungsindikatorenEin Bewegungsrichtungsindikator ist eine Struktur, die auf einer Gesteinsoberfläche oder in einem (Locker-)Gestein auftritt und die zur Bestimmung der Bewegungsrichtung von Masse (Eis, Gestein, Wasser, Luft) verwendet werden kann.Ein Bewegungsrichtungsindikator ist immer mit einer planaren Struktur (z.B. ein sekundäres planares Gefüge oder die Erdoberfläche) als Bezugsebene verknüpft. Wenn der Bewegungsrichtungsindikator nicht selbst eine lineare Struktur (z.B. ein Rundhöcker) ist, so ist prinzipiell eine lineare Struktur (z.B. eine Streckungslineation) als Bezugsachse für eine eindeutige Bestimmung der Bewegungsrichtung anzugeben. In der gedachten Ebene, im rechten Winkel zur Bezugsebene und parallel zur Bezugsachse, ist ein Bewegungsrichtungsindikator entweder asymmetrisch oder hat eine monokline Symmetrie. Die Beobachtung eines einzelnen Bewegungsrichtungsindikators lässt vorrangig Rückschlüsse auf lokale Transport- oder Bewegungsrichtungen zu. Diese lokalen Beobachtungen können von regionalen Bewegungsrichtungen abweichen, daher ist zur Ableitung regionaler Bewegungsmuster die flächige Verteilung mehrerer Beobachtungen erforderlich. Geeignete Bewegungsrichtungsindikatoren erfüllen folgende Kriterien: (1) einigermaßen häufiges Auftreten; (2) hohes Erhaltungspotential über geologische Zeiträume hinweg; (3) einfach zu identifizieren und zu messen; und (4) eindeutig zu interpretieren.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfBewegungsrichtungsindikatoren_____10000
343EisfließrichtungsindikatorEin Eisfließrichtungsindikator ist eine asymmetrische Struktur, die in glazialen Ablagerungen oder auf der Festgesteinsoberfläche auftritt und die zur Bestimmung der Fließrichtung eines Gletschers verwendet werden kann._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfEisfließrichtungsindikatorEisfließrichtungsindikator____11000
344DrumlinEin ”drumlin“ ist ein asymmetrischer, stromlinienförmiger Wall mit ovalem Grundriss, der aus subglazialen Ablagerungen aufgebaut ist (nach Benn & Evans, 2010; Steinbichler et al., 2019).Der Begriff ”drumlin“ gehört auch zur Klassifikation der Geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019).Die Eisfließrichtung wird mit der Asymmetrie eines ”drumlins“ bestimmt. Üblicherweise ist die demEisfluss zugerichtete Seite (Luv) steiler und die im Eisfluss orientierteSeite (Lee) ist flacher (Benn & Evans, 2010).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfEisfließrichtungsindikator ==> DrumlinEisfließrichtungsindikatorDrumlin___11100
345MuschelbruchEin Muschelbruch ist eine, durch subglaziale Erosion entstandene, sichel- oder muschelförmige Bruch-Hohlform in der Festgesteinsoberfläche. Die offene oder konkave Seite des Bruchs zeigt dabei in Richtung des Eisflusses (nach Benn & Evans, 2010; Steinbichler et al., 2019)Der Begriff ”Muschelbruch“ gehört auch zur Klassifikation der Geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfEisfließrichtungsindikator ==> MuschelbruchEisfließrichtungsindikatorMuschelbruch___11200
346Rat tailEin ”rat tail“ ist eine kleine, langgezogene Erhebung auf einer Festgesteinsoberfläche die, geschützt vor glazialer Erosion, hinter kompetenterem Material ausgebildet wird (nach Benn & Evans, 2010; Steinbichler et al., 2019).Der Begriff ”rat tail“ geh¨ort auch zur Klassifikation der Geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfEisfließrichtungsindikator ==> Rat tailEisfließrichtungsindikatorRat tail___11300
347RundhöckerEin Rundhöcker ist ein mehr oder weniger stromlinienförmiger, asymmetrischer Felshöcker, der durch glaziale Erosion modelliert wurde und poliert oder gekritzt sein kann. Die dem Eisfluss zugerichtete Seite (Luv) ist steil und die im Eisfluss orientierte Seite (Lee) ist flach (nach Benn & Evans, 2010; Steinbichler et al., 2019).Der Begriff ”Rundhöcker“ gehört auch zur Klassifikation der Geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfEisfließrichtungsindikator ==> RundhöckerEisfließrichtungsindikatorRundhöcker___11400
348SchersinnindikatorEin Schersinnindikator ist eine Struktur mit monoklinaler Symmetrie, die zur Bestimmung des Schersinns (bzw. der Kinematik) einer Störung oder Scherzone verwendet werden kann (nach Passchier & Trouw, 2005).Zur Bestimmung des Schersinns sollten die Schersinnindikatoren in einer Ebene parallel zur Lineation und senkrecht auf das sekundäre planare Gefüge (XZ-Schnitt) betrachtet werden (Passchier & Coelho, 2006). Die Kinematik kann mit den Begriffen normal, invers, dextral und sinistral, oder mit der Angabe der Bewegungsrichtung des Hangendblocks (Top-nach-Bewegungsrichtung, z.B. ”Top-nach-WNW“) beschrieben werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikatorSchersinnindikator____12000
349AbrisskanteEine Abrisskante ist eine morphologische Stufe auf einer Harnischfläche. Diese Stufe bildet sich während der Bruchfortpflanzung. Auf Harnischflächen wachsen Faserkristalle in einem flachenWinkel zur Bruchoberfläche und reißen entweder längs zu den Fasern oder in einem steilenWinkel dazu ab. Die daraus resultierenden Stufen der Faserkristalle zeigen in die Richtung der Relativbewegung des fehlenden Blocks (nach Twiss&Moores, 2007).Kleine Stufen (auch Rattermarken genannt), die in Verbindung mit sekundären Brüchen (z.B. Riedelscherflächen) gebildet wurden, zeigen meist in die, dem fehlenden Block entgegengesetzte Richtung. Da die Bewegungsrichtungen genau entgegengesetzt sind, ist es wichtig festzustellen, ob die Abrisskanten mit Faserkristallen oder mit Sekundärbrüchen assoziiert sind.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> AbrisskanteSchersinnindikatorAbrisskante___12100
350Anordnung von verf. und boud. planaren ElementenAnordnung von verfalteten und boudinierten planaren Elementen: Das Verhalten planarer Elemente (z.B. eine Ader oder ein planares Gefüge) die progressiv deformiertwerden (verfaltet, boudiniert oder beides), ist abhängig von deren ursprünglicher Orientierung zum Verkürzungsoder Extensionsquadrant während der Überprägung. Diese Orientierung bestimmt, ob das planare Element bei der Deformation verkürzt (verfaltet) oder gestreckt (boudiniert) wird. Die Anordnung von verfalteten und boudinierten (bzw. boudinierten und verfalteten) planaren Elementen kann daher zur Bestimmung des Schersinns verwendetwerden (nach Passchier & Coelho, 2006; Talbot, 1970).Der Übergang von Faltung zu Boudinierung ist aufgrund der Rotation vom Feld mit Verkürzung zum Feld mit Streckung während eines Deformationsereignisses möglich. Der umgekehrte Fall, d.h. verfaltete Boudinzüge, ist ungewöhnlich und entsteht normalerweise nicht während einem einzelnen Deformationsereignis. Die Anordnung der Quadranten, die der instantanen Verkürzungsrichtung bzw. der instantanen Streckungsrichtung entsprechen, kann zur Bestimmung des Schersinns verwendet werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Anordnung von verf. und boud. planaren ElementenSchersinnindikatorAnordnung von verf. und boud. planaren Elementen___12200
351Asymmetrisches BoudinBoudins sind lineare Segmente einer Lage, die an regelmäßig beabstandeten Trennlinien (Boudinachsen) auseinandergezogen wurde. In weiterer Folge kommt es durch Abtrennung und Rotation zur Ausbildung einer Serie von asymmetrischen Boudins (nach Goscombe & Passchier, 2003).In Abhängigkeit von vier grundlegenden Kriterien, können asymmetrische Boudins als Schersinnindikatoren verwendet werden. (1) Die Flächen zwischen den Boudins sollten normal auf die XZ-Ebene, oder in einem großen Winkel dazu stehen. (2) Die Boudin-Züge sollten in einem kleinen Winkel zur Scherzonengrenze liegen, dies bedingt auch meist einen kleinen Winkel zum sekundären planaren Gefüge. (3) Es sollten mehrere Boudinsegmente nebeneinander beobachtet werden. (4) Das Viskositätsverhältnis zwischen Boudin und Matrix sollte möglichst groß sein (Goscombe & Passchier, 2003). Obwohl asymmetrische Boudins komplexe dreidimensionaleFormen ausbilden können, treten sie in den meisten Fällen nur monoklin, mit einer Symmetrieachse normal zur XZ-Ebene, also normal zur Lineation und parallel zum sekundären planaren Gefüge, auf. Die Form kann durch einige Parameter, z.B. das Verhältnis von Länge zu Breite individueller Boudins, derWinkel zwischen der Inter-Boudin Fläche und der Längsachse der Boudins, die Separation des Boudins normalisiert gegen die Boudinbreite, grob beschrieben werden. Asymmetrische Boudins können auch in Boudin-Zügen die in einem großen Winkel zur Scherzonengrenze stehen auftreten; diese sind jedoch keine verlässlichen Schersinnindikatoren (Goscombe & Passchier, 2003)http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Asymmetrisches BoudinSchersinnindikatorAsymmetrisches Boudin___12300
352Domino BoudinEin Domino Boudin ist ein kurzes, stumpfes asymmetrisches Boudin bei dem die Fläche zwischen den Boudins einen rechten Winkel mit der Boudin-Oberfläche bildet. Diese Inter-Boudin Fläche ist diskret entwickelt und scharf abgegrenzt (nach Passchier & Coelho, 2006).Ein geringer Versatz mit abschiebender Kinematik und Schleppung von Markerhorizonten zwischen den Boudins ist typisch für diese Struktur (Passchier & Coelho, 2006).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Asymmetrisches Boudin ==> Domino BoudinSchersinnindikatorAsymmetrisches BoudinDomino Boudin__12310
353Scherband BoudinEin Scherband Boudin ist ein langes, dünnes und gerundetes, asymmetrisches Boudin. Es zeigt eine rhombus-, linsen- oder sigmaförmige Geometrie mit auskeilenden Enden. Der Winkel zwischen der Inter-Boudin Fläche und der Boudin-Oberfläche ist klein (nach Coelho et al., 2005; Passchier, 2001).Die Inter-Boudin Fläche ist normalerweise gebogen und als Störung oder duktiles Scherband entwickelt. Die Kinematik dieser Störung bzw. des Scherbands kann als Schersinnindikator verwendet werden. Eine abschiebende Kinematik und Schleppung entlang der Inter-Boudin Fläche ist ein charakteristisches Merkmal von ScherbandBoudins und ursächlich für die auskeilende, sigmoidale Form der Boudin-Segmente (Coelho et al., 2005; Passchier, 2001).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Asymmetrisches Boudin ==> Scherband BoudinSchersinnindikatorAsymmetrisches BoudinScherband Boudin__12320
354Asymmetrische FalteEine asymmetrische Falte ist eine Falte, die keine Spiegelebene entlang der Faltenachse aufweist. Die Schenkel sind für gewöhnlich ungleich lang, wobei ein Schenkel meist steiler einfällt als der andere (nach Twiss & Moores, 2007).Die Neigung der Achsenebene, d.h. die Vergenz, kann als relative Bewegungsrichtung interpretiert werden. Ohne Information über die Jüngungsrichtung, oder in einer Sektion die nicht parallel zur Bewegungsrichtung liegt, kann die Vergenz allerdings zu falschen Schlüssen führen. Die scheinbare Vergenz von Parasitärfalten variiert in Abhängigkeit von der Position im Schenkel einer größeren Falte. Eine regionalmaßstäbliche Transportrichtung kann nur abgeleitet werden, wenn alle Falten die gleiche Vergenz zeigen, oder wenn die wahre Vergenz, anhand der Jüngungsrichtung der Falten bestimmt werden kann. In einem kleineren Betrachtungsmaßstab kann die Vergenzasymmetrischer Falten ein verlässlicher Schersinnindikator sein, wenn die Betrachtungsebene parallel zur Bewegungsrichtung verläuft und wenn es sich um Zungenfalten handelt, die im Zuge einer starken Scherung gebildet wurden. Meistens jedoch sind die dreidimensionale Form der Falten und der Entstehungsprozess unklar; in diesem Fall können Falten nicht als Schersinnindikator verwendet werden (Passchier & Trouw, 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Asymmetrische FalteSchersinnindikatorAsymmetrische Falte___12400
355Bevorzugte kristallographische OrientierungEine bevorzugte kristallographische Orientierung ist eine deformations-bedingte, statistisch bevorzugte Orientierung der Kristallgitter in einer Population von Kristallen eines Gesteins (nach Passchier & Trouw, 2005)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Bevorzugte kristallographische OrientierungSchersinnindikatorBevorzugte kristallographische Orientierung___12500
356Deformationsschatten mit monokliner SymmetrieDeformationsschatten mit monokliner Symmetrie sind ungefähr kegelförmige Domänen, die neben einem Porphyroklasten oder -blasten in Richtung des sekundären planaren Gefüges eingeregelt sind. Normalerweise bestehen diese Domänen aus einem anderen Mineral als der Porphyroklast oder -blast. Deformationsschatten bilden sich durch die Einregelung von Material aufgrund von inhomogener Deformation der Matrix in der Umgebung eines Porphyroklasten oder -blasten (nach Passchier & Trouw, 2005).Da die Geometrie von Deformationsschatten mit monokliner Symmetrie der Geometrie eines Sigmaklasts ähnelt, kann der Schersinn mit der gleichen Methode bestimmt werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Deformationsschatten mit monokliner SymmetrieSchersinnindikatorDeformationsschatten mit monokliner Symmetrie___12600
357Ende eines ScherbruchsEin Scherbruch kann, je nach der Position der Deformationszone relativ zum Slip-Vektor am Scherbruch, entweder in einer Zone extensioneller oder kontraktionaler Deformation enden. Innerhalb dieser Zonen verringert sich der Versatz des Scherbruchs progressiv gegen null. Extension kann durch einen Fächer an überlappenden Abschiebungen akkommodiert werden, während Kontraktion durch einen Fächer an überschiebenden Störungen und/oder Falten aufgenommen wird (nach Twiss & Moores, 2007)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ende eines ScherbruchsSchersinnindikatorEnde eines Scherbruchs___12700
358FiederbruchEin Fiederbruch bildet sich am Ende eines Scherbruchs als ein gestaffeltes Set von Extensionsbrüchen entlang der Scherbruchfläche (nach Twiss & Moores, 2007).Der spitze Winkel zwischen dem Fiederbruch und dem Scherbruch zeigt in Richtung der Relativbewegung des Blocks mit dem Fiederbruch und kann daher als Schersinnindikator verwendetwerden (Twiss&Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ende eines Scherbruchs ==> FiederbruchSchersinnindikatorEnde eines ScherbruchsFiederbruch__12710
359FlügelrissEin Flügelriss tritt als Extensionsbruch am Ende eines Scherbruchs auf, dabei bildet er zu diesem einen schrägen Winkel (nach Fossen, 2016)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ende eines Scherbruchs ==> FlügelrissSchersinnindikatorEnde eines ScherbruchsFlügelriss__12720
360ZweigverwerfungEine Zweigverwerfung besteht aus einem Fächer synthetischer Störungen, welche die Deformation am Ende eines Scherbruchs aufnehmen (nach Twiss & Moores, 2007).Die Krümmung der Zweigverwerfung zeigt im Allgemeinen in Richtung des zurückweichenden Blocks (Twiss & Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ende eines Scherbruchs ==> ZweigverwerfungSchersinnindikatorEnde eines ScherbruchsZweigverwerfung__12730
361FiederspaltenFiederspalten sind eine Abfolge von mehreren Adern, die gestaffelt und als konjugierte Sets in spröden und teilweise auch in duktilen Scherzonen auftreten (nach Twiss & Moores, 2007).Bei koaxialer und nicht-koaxialer Verformung öffnen sich Fiederspalten ungefähr parallel zur Richtung der maximalen instantanen Extension. Bei nichtkoaxialer progressiver Verformung rotiert der zentrale Teil, während die Spitzen nach außen propagieren. Das Resultat ist eine typische sigmoidale Form von Fiederspalten. Inmanchen Fällen bilden sich zwei Generationen, wobei die jüngeren Fiederspalten die Zentralteile der älteren parallel zu deren Spitzen durchschlagen (Twiss & Moores, 2007). Aufgrund des einfachen Bildungsmechanismus sind Fiederspalten verlässliche Schersinnindikatoren. S- und Zgeometrien zeigen sinistralen bzw. dextralen Schersinn an (Twiss & Moores, 2007). Wenn Faserkristalle in gekrümmten Fiederspalten vorhanden sind, können diese eine komplexe Form zeigen, die als Schersinnindikator verwendet werden kann.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> FiederspaltenSchersinnindikatorFiederspalten___12800
362Flanking structureEine ”flanking structure“ bildet sich im Zuge der Deformation eines Wirtselements (z.B. ein planares Gefüge), welches von einem Zentralelement (z.B. eine Ader, eine Kluft oder ein Scherband) geschnitten wird. Unter duktilen Bedingungen im Nebengestein führt der Versatz am Zentralelement zur Entwicklung von Falten (”flanking folds“) die das Zentralelement flankieren (nach Coelho et al., 2005).Die Geometrie der ”flanking structure“ variiert in Abhängigkeit von (1) der Neigung (die Orientierung des Zentralelements zum planaren Gefüge); (2) dem Hub, d.h. der Fernfeld-Versatz des Wirtselements; (3) dem Gleiten, d.h. der Versatz des Wirtselements am Zentralelement; und (4) dem Rollen, d.h. die Richtung und das Ausmaß der Krümmung des Wirtselements (Coelho et al., 2005). Die Kombination dieser geometrischen Parameter kann auf vier grundlegende Geometrien reduziert werden (vgl. Wiesmayr & Grasemann, 2005). Die Anwendung von isolierten ”flanking structures“ als Schersinnindikator ist problematisch. Nichtdestotrotz, können diese in spezifischen Fällen verwendet werden, wenn mehrere Beobachtungen von Zentralelementen mit unterschiedlichen initialen Orientierungen möglich sind.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Flanking structureSchersinnindikatorFlanking structure___12900
363Internes planares GefügeEin internes planares Gefüge ist ein planares Gefüge, welches durch die bevorzugte Orientierung von passiven Einschlüssen in einem Porphyroblasten definiert wird. Dabei wird angenommen, dass diese Einschlüsse die Orientierung und Geometrie eines planaren Gefüges nachzeichnen, das synkinematisch vom Porphyroblasten überwachsen wurde (nach Passchier & Trouw, 2005).Ein internes planares Gefüge kann als Schersinnindikator verwendet werden, wenn es eine kontinuierliche Rotation des Porphyroblasten zeigt.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Internes planares GefügeSchersinnindikatorInternes planares Gefüge___13000
364MineralfischEin Mineralfisch ist ein, intern nicht deformierter, Einzelkristall, der größer als die ihn umgebende, feinkörnige Matrix ist und der die Form und die monokline Symmetrie eines gelängten Sigmaklasts aufweist (nach Passchier & Coelho, 2006).Der ”Fisch“ ist oft ein Glimmermineral, kann aber auch aus Feldspat, Hornblende, Pyroxen, Granat, Kyanit oder Silimanit bestehen (Passchier & Coelho, 2006). Da die Geometrie eines Mineralfisches der Geometrie eines Sigmaklasts ähnelt, kann der Schersinn mit der gleichen Methode bestimmt werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> MineralfischSchersinnindikatorMineralfisch___13100
365Quarter structureEine ”Quarter structure“ ist eine Mikrostruktur mit monokliner Symmetrie um einen Porphyroklasten, die eine ähnliche Geometrie in gegen überliegenden Quadranten zeigt (nach Passchier & Trouw, 2005).”Quarter structures“ inkludieren Quarter Falten, Quarter Matten und eine Verteilung von Myrmekit mit monokliner Symmetrie (Passchier & Trouw, 2005). Die Anordnung der Quadranten, die der instantanen Verkürzungsrichtung bzw. der instantanen Streckungsrichtung entsprechen, kann zur Bestimmung des Schersinns verwendet werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Quarter structureSchersinnindikatorQuarter structure___13200
366RiedelstrukturEine Riedelstruktur besteht aus einem Hauptscherbruch und einem, oder mehreren, untergeordneten Scherbrüchen (synthetische, antithetische und sekundäre synthetische Riedelscherflächen). Die relative Orientierung der Brüche zueinander und die Kinematik der untergeordneten Scherflächen erlauben die Ableitung eines Schersinns (nach Twiss & Moores, 2007)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> RiedelstrukturSchersinnindikatorRiedelstruktur___13300
367Antithetische RiedelstrukturEine antithetische Riedelstruktur besteht aus einem Hauptscherbruch und einer antithetischen Riedelscherfläche (nach Twiss & Moores, 2007).Die antithetische Riedelscherfläche (R'-Scherfläche) und der Hauptscherbruch zeigen einen entgegengesetzten Schersinn. Der spitze Winkel zwischen der R'-Scherfläche und dem Hauptscherbruch zeigt in die Bewegungsrichtung des Blocks mit der R0-Scherfläche (Twiss & Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Riedelstruktur ==> Antithetische RiedelstrukturSchersinnindikatorRiedelstrukturAntithetische Riedelstruktur__13310
368Sekundäre synthetische RiedelstrukturEine sekundäre synthetische Riedelstruktur besteht aus einem Hauptscherbruch und einer sekundären synthetischen Riedelscherfläche (nach Twiss & Moores, 2007).Die sekundäre synthetische Riedelscherfläche (P-Scherfläche) und der Hauptscherbruch zeigen den gleichen Schersinn an. Der spitze Winkel zwischen der P-Scherfläche und dem Hauptscherbruch zeigt in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung des Blocks mit der P-Scherfläche (Twiss & Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Riedelstruktur ==> Sekundäre synthetische RiedelstrukturSchersinnindikatorRiedelstrukturSekundäre synthetische Riedelstruktur__13320
369Synthetische RiedelstrukturEine synthetische Riedelstruktur besteht aus einem Hauptscherbruch und einer synthetischen Riedelscherfläche (nach Twiss & Moores, 2007).Die synthetische Riedelscherfäche (R-Scherfläche) und der Hauptscherbruch zeigen den gleichen Schersinn. Der spitze Winkel, der zwischen R-Scherfläche und dem Hauptscherbruch gebildet wird, zeigt in die Bewegungsrichtung des Blocks mit der R-Scherfläche (Twiss & Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Riedelstruktur ==> Synthetische RiedelstrukturSchersinnindikatorRiedelstrukturSynthetische Riedelstruktur__13330
370ScherbandgefügeEin Scherbandgefüge ist eine Struktur aus Scherbändern, die ein älteres planares Gefüge durchschneiden. Das Aspektverhältnis des Scherbandgefüges ist ¨ahnlich einer Krenulationsschieferung (nach Passchier & Trouw, 2005).Bei einem Scherbandgefüge wird das ältere planare Gefüge gestreckt; und nicht gestaucht wie bei einer Krenulationsschieferung. Typischerweise zeigt das ältere Gefüge eine sigmoidale Form mit einer monokline Symmetrie, die zur Bestimmung des Schersinns herangezogen werden kann (Passchier & Trouw, 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> ScherbandgefügeSchersinnindikatorScherbandgefüge___13400
371C-Typ ScherbandgefügeEin C-Typ Scherbandgefüge ist ein Scherbandgefüge aus C-Typ Scherbändern, die ein älteres planares Gefüge durchschneiden (nach Passchier & Trouw, 2005).C-Typ Scherbandgefüge treten gewöhnlich in mylonitischen, granitischen Gesteinen auf (Passchier & Trouw, 2005). Bezüglich der Verwechselungsgefahr von C-Typ und C'-Typ Scherbandgefügen: beide zeigen den gleichen Schersinn an.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Scherbandgefüge ==> C-Typ ScherbandgefügeSchersinnindikatorScherbandgefügeC-Typ Scherbandgefüge__13410
372C'-Typ ScherbandgefügeEin C'-Typ Scherbandgefüge ist ein Scherbandgefüge aus C'-Typ Scherbändern, die ein älteres planares Gefüge durchschneiden (nach Passchier & Trouw, 2005).C'-Typ Scherbandgefüge treten gewöhnlich in Gesteinen mit einem deutlich ausgeprägten planaren Gefüge (z.B. glimmerreiche Mylonite) auf (Passchier & Trouw, 2005).Bezüglich der Verwechselungsgefahr von C-Typ und C'- Typ Scherbandgefügen: beide zeigen den gleichen Schersinn an.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Scherbandgefüge ==> C'-Typ ScherbandgefügeSchersinnindikatorScherbandgefügeC'-Typ Scherbandgefüge__13420
373Schräges planares GefügeEin schräges planares Gefüge ist ein planares Gefüge, welches durch eine bevorzugte Orientierung der Kornform und/oder des Kristallgitters in einem schrägen Winkel zu einem präexistierenden planaren Gefüge definiert ist. Diese schräge Orientierung wird durch nicht-koaxiale Deformation hervorgerufen (nach Passchier & Trouw, 2005)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Schräges planares GefügeSchersinnindikatorSchräges planares Gefüge___13500
374SchrägstylolithEin Schrägstylolith entspricht einer unregelmäßigen Lösungsoberfläche, die subparallel zu einem Scherbruch liegt. Die zahnähnlichen Unebenheiten auf der Lösungsoberfläche entstehen parallel zur Bewegungsrichtung durch einen ähnlichen Mechanismus wie stylolitische Zähne. Sie zeigen mit ihren Spitzen entgegen der Richtung der Relativbewegung des fehlenden Blocks (nach Twiss & Moores, 2007)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> SchrägstylolithSchersinnindikatorSchrägstylolith___13600
375SigmoidEin Sigmoid ist eine isolierte, gelängte Linse mit einer vom umgebenden Gestein abweichenden Zusammensetzung, z.B. eine Ader oder ein Scherband-typ Boudin (nach Passchier & Coelho, 2006).Bezogen auf den Schersinn zeigt ein Sigmoid die gleiche Geometrie wie ein Sigmaklast (Passchier & Coelho, 2006).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> SigmoidSchersinnindikatorSigmoid___13700
376Ummantelter Porphyroklast mit monokliner SymmetrieEin ummantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie ist ein Porphyroklast, dessen Ummantelung (1) dieselbe Mineralzusammensetzung wie der Porphyroklast hat; (2) in Richtung des sekundären planaren Gefüges gestreckt ist; und (3) im Verhältnis zum Mittelpunkt des Porphyroklasten eine monokline Symmetrie zeigt (nach Passchier & Coelho, 2006; Passchier & Trouw, 2005).Normalerweise ist der Porphyroklast ein einzelner Kristall, z.B. Feldspat, Amphibol, Pyroxen, Quarz. Die Bildung der Ummantelung erfolgt auf Kosten des Porphyroklasts durch dynamische Rekristallisation an seinem Rand (Passchier & Trouw, 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ummantelter Porphyroklast mit monokliner SymmetrieSchersinnindikatorUmmantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie___13800
377DeltaklastEin Deltaklast ist ein ummantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie, dessen Form dem griechischen Buchstaben Delta ähnelt. Solch eine Struktur bildet sich, wenn der Porphyroklast (d.h. der Kernkristall) während der Deformation mit-rotiert und dabei wenig Rekristallisat entsteht (nach Passchier & Trouw, 2005).Ein Deltaklast rotiert in Scherrichtung, daher entspricht eine Rotation im Uhrzeigersinn einem dextralen Schersinn (Passchier & Trouw, 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ummantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie ==> DeltaklastSchersinnindikatorUmmantelter Porphyroklast mit monokliner SymmetrieDeltaklast__13810
378SigmaklastEin Sigmaklast ist ein ummantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie, dessen Form dem griechischen Buchstaben Sigma ähnelt. Solch eine Struktur bildet sich, wenn der Porphyroklast (d.h. der Kernkristall) während der Deformation nicht mit-rotiert oder wenn dabei viel Rekristallisat entsteht (nach Passchier & Trouw, 2005).Ein Sigmaklast stabilisiert sich in einer Richtung, die gegen die Scherrichtung liegt. Dies verursacht die treppenförmige Geometrie der Ummantelung. Eine oben-nach-rechts Geometrie entspricht deshalb einem dextralen Schersinn (Passchier & Trouw, 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Ummantelter Porphyroklast mit monokliner Symmetrie ==> SigmaklastSchersinnindikatorUmmantelter Porphyroklast mit monokliner SymmetrieSigmaklast__13820
379Verschleppter MarkerEin verschleppter Marker ist ein passiver Marker (z.B. eine Ader) oder ein passives Gefügeelement (z.B. Schichtung), der entlang einer Zone lokalisierter Deformation (z.B. eine Störung oder Scherzone) rotiert und verschleppt wurde (nach Grasemann et al., 2005).Die Ursache für Rotation und Schleppen ist ein Verformungsgradient, der entweder normal auf die Scherzonengrenze (Marker oder Gefügeelemente rotieren in die Scherfläche) oder parallel zum Scherverktor (Marker oder Gefügeelemente im Wirtsgestein werden verbogen, z.B. bei ”flanking struktures“) liegt. Letzteres kann sowohl normale, als auch inverse Schleppung verursachen (Grasemann et al., 2005).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Verschleppter MarkerSchersinnindikatorVerschleppter Marker___13900
380Versetzer MarkerEin versetzter Marker ist ein passiver Marker (z.B. eine Ader) oder ein passives Gefügeelement (z.B. Schichtung), welche entlang einer Zone lokalisierter Deformation (z.B. eine Störung oder Scherzone) versetzt wurde (nach Twiss & Moores, 2007).Eine Interpretation der Bewegungsrichtung, die nur auf dem Versatz eines planaren Markers (z.B. einer Schichtung) in einem zweidimensionalen Schnitt beruht, kann zu falschen Schlussfolgerungen führen. Eine komplette Bestimmung des Versatzes an einer Störung erfordert die Identifizierung eines präexistierenden linearen Elements (z.B. die Intersektion zweier planarer Elemente oder die Scharnierlinie einer Falte) welches die Störungsfläche durchstößt und an dieser versetzt wird (Twiss & Moores, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Versetzer MarkerSchersinnindikatorVersetzer Marker___14000
381Winged inclusionEine ”winged inclusion“ ist eine isolierte Linse mit einer an- und abschwellenden (”pinch-andswell“) Geometrie und einer vom umgebenden Gestein abweichenden Zusammensetzung. Bei einer, von Scherung dominierten, Deformation rotiert die Linse zusammen mit ihren Spitzen, d.h. den ”wings“ (nach Grasemann & Dabrowski, 2015).Die Flügel haben sich bereits zuvor gebildet und entstehen nicht während der Rotation der Linse oder durch dynamische Rekristallisation des Kerns (Grasemann & Dabrowski, 2015).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfSchersinnindikator ==> Winged inclusionSchersinnindikatorWinged inclusion___14100
382StrömungsrichtungsindikatorEin Strömungsrichtungsindikator ist eine Struktur (asymmetrisch oder mit einer monoklinen Symmetrie), die auf einer Gesteinsoberfläche, in einem Sediment oder in einem Gestein auftritt und die zur Bestimmung der Wasserströmungsrichtung verwendet werden kann._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikatorStrömungsrichtungsindikator____15000
383Asymmetrische AusspülungsmarkeEine asymmetrische Ausspülungsmarke ist eine lineare, asymmetrische Sedimentstruktur, die durch strömungsbedingte Erosion einer Sedimentoberfläche durch darüber fließendes Wasser entsteht. In der weichen, kohäsiven Oberfläche des meist pelitischen Sediments bilden sich längliche, strömungsparallele Vertiefungen (nach Reineck & Singh, 1973). Erosion und Transport erfolgt dabei nicht in Form von einzelnen Körnern, sondern als Sedimentfetzen oder -späne die herauserodiert und abtransportiert werden (Reineck & Singh, 1973). Asymmetrische Ausspülungsmarken sind meist als Ausfüllungen an der Basis einer überlagernden sandigen Schicht erhalten (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische AusspülungsmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische Ausspülungsmarke___15100
384KolkmarkeEine Kolkmarke ist eine asymmetrische Ausspülungsmarke, charakterisiert durch nicht-kontinuierliche, längliche Rillen, die durch Strömungswirbel auf einer schlammigen Oberfläche entstanden sind (nach Reineck & Singh, 1973).Das stromaufwärts gelegene Ende ist steiler und tiefer eingeschnitten, während das stromabwärtige Ende einen flachen Übergang in die Sedimentoberfläche zeigt (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Ausspülungsmarke ==> KolkmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische AusspülungsmarkeKolkmarke__15110
385RinnenmarkeEine Rinnenmarke besteht aus mehreren kleinen, meist asymmetrischen Vertiefungen, die durch strömungsbedingte Erosion einer unverfestigten Sedimentoberfläche durch darüber fließendes Wasser entstehen. Die Längsachsen der Mulden sind parallel zur Strömungsrichtung orientiert (nach Reineck & Singh, 1973).Eine Rinnenmarke hat im Allgemeinen ein steiles, stromaufwärts gelegenes Ende und ein sanfteres, stromabwärtiges Ende. Es gibt jedoch auch Fälle mit umgekehrter Geometrie (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Ausspülungsmarke ==> RinnenmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische AusspülungsmarkeRinnenmarke__15120
386Asymmetrische GegenstandsmarkeEine asymmetrische Gegenstandsmarke ist eine asymmetrische, lineare Sedimentstruktur, die von einem, in der Strömung bewegten, Objekt (oder Gegenstand) beim Kontakt mit der Sedimentoberfläche erzeugt wurde (nach Reineck & Singh, 1973).Asymmetrische Gegenstandsmarken sind meist als Ausfüllungen an der Basis einer überlagernden sandigen Schicht erhalten (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische GegenstandsmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische Gegenstandsmarke___15200
387FiedermarkeEine Fiedermarke ist eine asymmetrische Gegenstandsmarke, die sich bildet, wenn ein Objekt von der Strömung über eine unverfestigte Sedimentoberfläche bewegt wird. Dabei entsteht parallel zur Strömungsrichtung eine gerade und durchgehende Abfolge von Abdrücken in Form von offenen Vs (nach Reineck & Singh, 1973).Das spitz zulaufende Ende der Vs zeigt stromabwärts (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Gegenstandsmarke ==> FiedermarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische GegenstandsmarkeFiedermarke__15210
388RiefenmarkeEine Riefenmarke ist eine asymmetrische Gegenstandsmarke, die sich bildet, wenn ein Objekt oder Gegenstand von der Strömung über eine unverfestigte Sedimentoberfläche bewegt wird. Dabei entsteht parallel zur Strömungsrichtung eine lange und gerade Furche oder Riefe (nach Reineck & Singh, 1973).Die Strömungsrichtung kann nur bestimmt werden, wenn das verantwortliche Objekt oder der Gegenstand am Ende der Riefenmarke erhalten ist (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Gegenstandsmarke ==> RiefenmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische GegenstandsmarkeRiefenmarke__15220
389RillenmarkeEine Rillenmarke ist eine asymmetrische Gegenstandsmarke eines Objekts, das die Sedimentoberfläche in einem flachen Winkel erreicht und wieder davon entfernt wird. Der Abdruck ist eine längliche und flache Mulde mit einer kleinen, abgerundeten Erhöhung aus Schlamm am stromabwärtigen Ende (nach Reineck & Singh, 1973)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Gegenstandsmarke ==> RillenmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische GegenstandsmarkeRillenmarke__15230
390StechmarkeEine Stechmarke ist eine asymmetrische Gegenstandsmarke, die sich bildet, wenn ein Objekt in einem großen Winkel auf eine unverfestigte Sedimentoberfläche trifft und kurz gestoppt wird, bevor es wieder von der Strömung weitertransportiert wird. Dabei entsteht ein Abdruck in Form einer länglichen, kegelförmigen bis dreieckigen Mulde (nach Reineck & Singh, 1973).Die Strömungsrichtung wird durch die Asymmetrie der Stechmarke angezeigt, dabei zeigt das flachere und spitzere Ende stromaufwärts, während das breitere und tiefere Ende stromabwärts gerichtet ist (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Asymmetrische Gegenstandsmarke ==> StechmarkeStrömungsrichtungsindikatorAsymmetrische GegenstandsmarkeStechmarke__15240
391FließfacettenFließfacetten sind asymmetrische Vertiefungen, die sich durch turbulente Strömung auf löslichen Festgesteinsoberflächen (z.B. Kalkstein) ausbilden (nach Palmer, 2007).Die steilere Flanke der Fließfacetten bildet sich auf der stromaufwärts gelegenen Seite aus (Palmer, 2007).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> FließfacettenStrömungsrichtungsindikatorFließfacetten___15300
392HindernismarkeEine Hindernismarke ist eine asymmetrische Sedimentstruktur, die sich bildet, wenn ein Objekt auf der Sedimentoberfläche liegt und die Strömung behindert bzw. beeinflusst. Dies resultiert in einem geometrischen Muster von Erosion und/oder Ablagerung um das Objekt (nach Reineck & Singh, 1973)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> HindernismarkeStrömungsrichtungsindikatorHindernismarke___15400
393StrömungskammEin Strömungskamm ist eine Hindernismarke, die durch eine Ansammlung von Sand auf der stromabwärts gelegenen Seite eines Objekts gebildet wird. Dabei entsteht ein kleiner Rücken, der stromabwärts auskeilt und eine halbkreisförmige Mulde auf der stromaufwärts gerichteten Seite zeigt (nach Reineck & Singh, 1973).Die Strömungsrichtung kann anhand der stromaufwärts gelegenen Mulde und der stromabwärtigen Sedimentakkumulation abgeleitet werden (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> Hindernismarke ==> StrömungskammStrömungsrichtungsindikatorHindernismarkeStrömungskamm__15410
394ImbrikationEine Imbrikation beschreibt die gekippte, dachziegelartige Einregelung von flachen oder gestreckten Klasten in einem Sediment oder Sedimentgestein, die durch fließendes Wasser erzeugt wird (nach Martin et al., 2002).Das Einfallen der gegen die Strömung geneigten Klasten variiert meist zwischen 10° und 30°.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> ImbrikationStrömungsrichtungsindikatorImbrikation___15500
395StrömungsrippelmarkeEine Strömungsrippelmarke ist eine regelmäßige und asymmetrische Wellung der Schichtung, die unter der Einwirkung von fließendem Wasser bzw. Strömungsenergie, auf einer kohäsionslosen, meist sandigen Sedimentoberfläche gebildet wurde. Charakteristischerweise entstehen dabei zueinander parallele Kämme, die senkrecht zur Strömungsrichtung ausgerichtet sind. Dabei bildet sich eine flachere Luv-Seite und eine steilere Lee-Seite aus (nach Reineck & Singh, 1973)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> StrömungsrippelmarkeStrömungsrichtungsindikatorStrömungsrippelmarke___15600
396StrömungsrippelschrägschichtungEine Strömungsrippelschrägschichtung beschreibt eine asymmetrische Schrägschichtung, wobei die Partikel mit der Strömung den flacheren Luvhang hinauftransportiert werden und am steileren Leehang abgelagert. Die steilere Seite der Rippeln fällt strömungsabwärts ein (nach Reineck & Singh, 1973).Der Begriff Strömungsrippelschrägschichtung ist maßstabsunabhängig und kann auf Rippeln jeglichen Maßstabs angewandt werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfStrömungsrichtungsindikator ==> StrömungsrippelschrägschichtungStrömungsrichtungsindikatorStrömungsrippelschrägschichtung___15700
397WindrichtungsindikatorEin Windrichtungsindikator ist eine asymmetrische Struktur auf der Erdoberfläche, in einem Sediment oder in einem Gestein die zur Bestimmung der dominanten Windrichtung verwendet werden kann._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikatorWindrichtungsindikator____16000
398AdhäsionsrippelmarkeEine Adhäsionsrippelmarke besteht aus unregelmäßigen, parallel verlaufenden Sandkämmen, die im rechten Winkel zur Windrichtung orientiert sind. Sie entstehen, wenn trockener Sand mit demWind über eine glatte und feuchte Oberfläche verfrachtet wird (nach Reineck & Singh, 1973).Die Kämme von Adhäsionsrippelmarken zeigen im Querschnitt eine starke Asymmetrie, dabei ist die Luv-Seite steiler als die Lee-Seite. Sie wandern und wachsen gegen die Windrichtung (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> AdhäsionsrippelmarkeWindrichtungsindikatorAdhäsionsrippelmarke___16100
399SandstreifenEin Sandstreifen ist eine längliche, lineare Sedimentstruktur, die durch die Ablagerung von windverblasenem Sand hinter kleinen Hindernissen und durch Erosion zwischen Hindernissen gebildet wird (nach Reineck & Singh, 1973).Sandstreifen bilden sich im Windschatten von Hindernissen und zeigen in die Windrichtung (Reineck & Singh, 1973).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> SandstreifenWindrichtungsindikatorSandstreifen___16200
400WindkanterEin Windkanter entspricht einer Gesteinsoberfläche, die durch die abrasive Kraft von mit dem Wind transportiertem Sand geformt, zerschlissen, facettiert, geschnitten oder poliert wurde (nach Neuendorf et al., 2011; Steinbichler et al., 2019).Der Begriff ”Windkanter“ gehört auch zur Klassifikation der geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019). Die abgeschliffene Seite zeigt gegen die Windrichtung (Luv-Seite).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> WindkanterWindrichtungsindikatorWindkanter___16300
401WindrippelmarkeEine Windrippelmarke ist eine gleichmäßige und asymmetrische Wellung der Schichtung, die unter der Einwirkung von Wind, auf einer kohäsionslosen, meist sandigen Sedimentoberfläche gebildet wurde. Charakteristischerweise entstehen dabei zueinander parallele Kämme, die senkrecht zur Strömungsrichtung ausgerichtet sind. Dabei bildet sich eine flachere Luv-Seite und eine steilere Lee-Seite aus (nach Reineck & Singh, 1973)._http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> WindrippelmarkeWindrichtungsindikatorWindrippelmarke___16400
402WindrippelschrägschichtungEine Windrippelschrägschichtung beschreibt eine asymmetrische Schrägschichtung, wobei die Partikel mit demWind einen flacheren Luvhang hinauftransportiert werden und am steileren Leehang abgelagert. Die steilere Seite der Rippeln ist die vomWind abgewandte Seite (nach Reineck & Singh, 1973).Der Begriff Windrippelschrägschichtung ist maßstabsunabhängig und kann auf Rippeln jeglichen Maßstabs angewandt werden.http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> WindrippelschrägschichtungWindrichtungsindikatorWindrippelschrägschichtung___16500
403YardangEin Yardang ist ein stromlinien- oder tafel- bis tropfenförmig, aus verfestigtem oder halbverfestigtem Material, herausgearbeiteter Vorsprung, der durchWinderosion (Korrosion) entstanden und in Windrichtung ausgerichtet ist. (nach Neuendorf et al., 2011; Steinbichler et al., 2019).Der Begriff ”Yardang“ gehört auch zur Klassifikation der Geomorphologischen Einheiten als Teil des Themas Quartär und Massenbewegung (Steinbichler et al., 2019). Die steilere Seite eines Yardang zeigt gegen die Windrichtung (Luv-Seite).http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=Berichte_138_gesamt.pdfWindrichtungsindikator ==> YardangWindrichtungsindikatorYardang___16600