Die neue Reihe der Methodenbände beim Westermann-Verlag bringt aktuelle Wissenschaft in die Klassenzimmer. In einer beispielhaften Kooperation erstellen Wissenschaftler und Lehrkäfte gemeinsam spannende und abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten zu jeweils einem geowissenschaftlich relevanten Thema. Bereits erschienen ist ein Band zum Thema "Wasser", in Arbeit sind weitere Bände zu den Themen "Ressourcen" und "Naturgefahren"

Am 2.12. fand der 14. jährliche Barbaramarkt, organisiert von der AG Geowissenschaften und Öffentlichkeit, im Naturhistorischen Museum Wien statt. Im Rahmen von zwei Führungen wurden den zahlreichen Teilnehmern die neugestalteten prähistorischen Ausstellungsräume des NHM präsentiert. Der Abend wurde zuvor von Friedrich Barnikel eingeleitet, der vor interessierten Lehrkräften der AHS, NMS sowie Biologen und Geographen im Rahmen des 9. Barbaraseminars einen Vortrag zum Thema "Ressourcen im geowissenschaftlichen Schulunterricht" hielt.

Jobbörse:

Mitglieder haben die Möglichkeit selbst Jobs zu inserieren.

Mitglieder haben die Möglichkeit eine Jobsuchenden-Seite zu erstellen. Diese ist auch für öffentliche Besucher auf der Homepage sichtbar.

Mitgliederplattform:

Mitglieder haben die Möglichkeit ein umfangreiches Benutzerprofil zu erstellen. Dies soll auch vor allem jungen Mitglieder (Studenten) helfen, ihren Ausbildungs- und Berufsweg anderen Mitgliedern ersichtlich zu machen. Außerdem können Mitglieder in ihrem Profil Interessen angeben, nach denen sie auch in der Mitgliedersuche nach Interessen gefunden werden können.

Downloads:

Eine stetig wachsende Sammlung an Tutorials/Skripten, Bildern, Exkursionsführern uvm.

Die Bewerbungsfrist für den "Preis für die beste vorwissenschaftliche Arbeit", die im Rahmen der Matura an österreichischen AHS zu verfassen ist, läuft für das aktuelle Schuljahr 2015/2016 noch bis 30. Juni 2016.

Alle Infos zu diesem Preis und die Bewerbung gibt es auf der Seite der AG "Geowissenschaften, Schule und Öffentlichkeit".

Der im vorigen Schuljahr 2014/2015 erstmals verliehene Preis ging an Teja Stüwe und Tibor Döme.

Sind Sie paläontologisch fit oder ein Fossil?
2015 gab es jede Menge Entdeckungen und neue Erkenntnisse: Testen Sie Ihr Wissen http://derstandard.at/2000027947222/
(Der Standard, 27.12.2015)

Dezember-Dinos: Die letzten Dinosaurierfunde 2015
Noch ein Triceratops-Verwandter im Hundeformat sowie ein graziler Cousin des Iguanodons
http://derstandard.at/2000027979922/
(Der Standard, 26.12.2015)

Als der Weihnachtsstern in England aufschlug
Am Weihnachtsabend 1965 schlug im englischen Barwell ein Meteorit ein. Fünfzig Jahre später kehrte ein großes Stück des Himmelskörpers für einen Tag nach Hause zurück
http://derstandard.at/2000028020186/
(Der Standard, 23.12.2015)

Neues Gestein auf dem Mond entdeckt
Vor gut zwei Jahren landete die chinesische Sonde Chang'e-3 auf dem Mond. Nun weisen Gesteinsanalysen auf eine neue Art von Basalt hin
http://derstandard.at/2000027973351/
(Der Standard, 22.12.2015)

Neues Tunnel-Know-how aus dem Erzberg
Das "Zentrum am Berg" am Erzberg soll helfen, Forschungsfragen rund um Tunnelbau und Geowissenschaften zu beantworten. Auch Rettungskräfte sollen dort unter Realbedingungen üben
http://derstandard.at/2000027559436/
(Der Standard, 20.12.2015)

Solnhofen: Ein Panoramafenster in eine vergangene Welt
Die Fossilien der Plattenkalke von Solnhofen gehören zum Schönsten und Spektakulärsten, was die Paläontologie zu bieten hat
http://derstandard.at/2000027746361/
(Der Standard, 19.12.2015)

Geochemie: Grönland war einmal grün und eisfrei
Irgendwann in den vergangenen 1,25 Millionen Jahren lag das Gestein im Zentrum der Insel in freiem Licht, das verraten Isotopen in einem Bohrkern.
http://diepresse.com/home/science/4888995/
(Die Presse, 16.12.2015)

USA geben Microraptor-Fossil an China zurück
Kreidezeitliches Fundstück war ebenso wie eine Reihe antiker Artefakte illegal importiert worden
http://derstandard.at/2000027348606/
(Der Standard, 11.12.2015)

Kurz und heftig: Der jüngste Ausbruch des Ätna im Zeitraffer
Am 3. Dezember ereignete sich die stärkste Ätna-Eruption seit Jahrzehnten.
http://derstandard.at/2000027121910/
(Der Standard, 08.12.2015)

Anthropozän: Experten diskutieren Einführung eines neuen Erdzeitalters
Der Mensch hat enormen Einfluss auf die Prozesse der Erde – doch ist es sinnvoll, deshalb das "Anthropozän" auszurufen?
http://derstandard.at/2000027114151/
(Der Standard, 07.12.2015)

Seltener Fund: Ein Dino vom Kontinent Appalachia
Paläontologen untersuchen das Kieferfragment eines nur hundegroßen Verwandten von Triceratops
http://derstandard.at/2000026747413/
Der Standard, 05.12.2015)

Blutgefäße in 80 Millionen Jahre altem Dino-Fossil sichtbar
Brachylophosaurus canadensis offenbart der Forschung einen Teil seines Innenlebens
http://derstandard.at/2000026781685/
(Der Standard, 05.12.2015)

Erdbeben in Wien? Selten, aber möglich
Seismologe rät, Bruchlinien besser zu erforschen
http://diepresse.com/home/science/4881466/
(Die Presse, 04.12.2015)

Königin Amidala als Huftier
Ein Fossil aus Spanien mit "Star Wars"-Bezug
http://derstandard.at/2000026911835/
(Der Standard, 03.12.2015)

"Kurzer, aber heftiger Ausbruch": Ätna behindert Flugverkehr
Asche ging über Messina und Reggio Calabria nieder
http://derstandard.at/2000026887741/
(Der Standard, 03.12.2015)

Schweres Erdbeben in Wien möglich
Tief unter dem Wiener Becken gibt es Bruchlinien und Störungssysteme, die groß genug sind, um ein verheerendes Erdbeben auszulösen
http://science.orf.at/stories/1765053/
(ORF, 02.12.2015)

Experte: Starke Erdbeben im Wiener Becken sind selten, aber möglich
Seismologe Kurt Decker: Jahrhundertelange Inaktivität führte zu falscher Einschätzung des Risikos 
http://derstandard.at/2000026815805/
(Der Standard, 02.12.2015)

Permafrostboden wird verschwinden
Auf der Jamal-Halbinsel im Nordwesten Sibiriens wurde die Null-Grad-Grenze im Boden heuer bei bis zu 150 Zentimetern gemessen, in den 1980er-Jahren lag sie noch 30 Zentimeter höher. 
http://science.orf.at/stories/1765057/
(ORF, 02.12.2015)

Ein rätselhaftes Urwesen mit unerwartetem Fressverhalten
Modellberechnungen zeigen, dass die ersten Ökosysteme der Erde komplexer waren als bisher gedacht
http://derstandard.at/2000026748367/
(Der Standard, 01.12.2015)

Erstmals wurde heuer (2015) von den österreichischen geowissenschaftlichen Gesellschaften der „Preis für die beste vorwissenschaftliche Arbeit im Bereich Erdwissenschaften“ ausgeschrieben. Wegen der Ausgewogenheit in Qualität und Umfang hat die Jury zwei Erste Preise zu je € 500,- an Teja Stüwe vom Akademischen Gymnasium in Graz und an Tibor Döme vom Bundesgymnasium Tamsweg vergeben. Beide Arbeiten waren bereits von der jeweiligen Schulkommission mit „Sehr gut“ beurteilt worden.

Die Arbeitstagung 2015 der Geologischen Bundesanstalt, die vom 21. bis 25. September im Schloß Pichl, in Mitterdorf im Mürztal stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Hervorragend organisiert und unter der wissenschaftlichen Leitung von Ralf Schuster haben sich an die 100 Interessierte eine Woche lang bei Fachvorträgen, eindrucksvollen Exkursionen und ausgiebigen Diskussionen zur Geologie der Kartenblättern ÖK 103 Kindberg und ÖK 135 Birkfeld ausgetauscht. Die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl war nicht nur ein ausgesprochen netter Gastgeber der Tagung sondern hat sich, mit ihrem Leiter Martin Krondorfer, auch an einem regen fachlichen Dialog im Spannungsfeld Forstwirschaft - Waldstandort - Geologie beteiligt.

Zu mehr Bildern auf der GBA-Homepage.

Zur Tagungsseite auf der GBA-Homepage.

 

Massenaussterben als Schlüsselmomente der Artenvielfalt
Wichtige neue evolutionäre Errungenschaften führten bei Landwirbeltier-Gruppen nicht unmittelbar zur Artendiversität - derstandard.at/2000026257927/Massenaussterben-als-Schluesselmomente-der-Artenvielfalt
http://derstandard.at/2000026257927/
(Der Standard, 29.11.2015)

Fossil zollt Henry Rollins' Muskeln Tribut
Britische Forscher stießen im Libanon auf das Fossil eines kreidezeitlichen Ringelwurms, das außerordentlich gut erhalten geblieben ist
http://derstandard.at/2000026118736/
(Der Standard, 25.11.2015)

Wegen Erdbeben in L'Aquila verurteilte Wissenschafter freigesprochen 
Oberstes Gericht in Rom bestätigte Urteil des Berufungsgerichts 
http://derstandard.at/2000026217656/ 
(Der Standard, 22.11.2015) 

Fast 400 Millionen Jahre alter Wald entdeckt  
http://derstandard.at/2000026020367/?_slide=9
(Der Standard, 22.11.2015)

Zweitgrößter Diamant der Welt in Botswana entdeckt 
In einer Mine im Süden Afrikas ist der größte Rohdiamant seit einem Jahrhundert gefunden worden
http://derstandard.at/2000026052351/
(Der Standard, 19.11.2015)

Fund zeigt: Drei Ursäugetiere waren in Wahrheit nur eines 
170 Millionen Jahre alter Fund auf schottischer Insel präzisiert unser Wissen um Europas Säugetiere im Jura 
http://derstandard.at/2000025898787/
 (Der Standard, 17.11.2015)

Schon vor dem Menschen könnten Klimaumwälzungen rapide abgelaufen sein
Laut einer aktuellen Studie verzerrt der Skalierungseffekt unsere Wahrnehmung vergangener Katastrophen 
http://derstandard.at/2000025548219/ 
(Der Standard, 15.11.2015)

Sonderausstellung "Planet 3.0" im Naturhistorischen Museum
Eine Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum macht deutlich, wie sehr der Mensch und alle anderen Lebewesen von halbwegs stabilen Umweltbedingungen abhängig sind 
http://diepresse.com/home/4866666/ 
(Die Presse, 14.11.2015)

The Times They Are a-Changin'
Wohin führt der Klimawandel? In der neuen Ausstellung "Planet 3.0" im NHM ist ein Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Klimageschichte möglich 
http://derstandard.at/2000025544563/ 
(Der Standard, 11.11.2015)

Apatosaurus durchbrach vermutlich schon vor dem Menschen die Schallmauer
Aktuelle Experimente zeigen, dass der Urzeitriese seinen Schwanz wie eine Peitsche knallen lassen konnte 
http://derstandard.at/2000025012523/ 
(Der Standard, 08.11.2015)

Bergbau in Hallstatt: Der Trick mit dem Hüftknick
Hans Reschreiter versucht mit experimenteller Archäologie Licht ins Dunkel der jahrtausendealten Stollen im Hallstätter Salzberg zu bringen 
http://derstandard.at/2000024979586/ 
(Der Standard, 06.11.2015)

Diamanten könnten häufiger entstehen als gedacht
US-Wissenschafter entdecken bisher unbekannten Vorgang, bei dem die kostbaren Edelsteine ohne Redox-Reaktion wachsen 
http://derstandard.at/2000025161794/ 
(Der Standard, 05.11.2015)

Tsunamis im Korneuburger Becken 
Prähistorische Meeresbucht beherbergte vor 17 Millionen Jahren Haie, Rochen, Seekühe und Alligatoren
http://derstandard.at/2000024937905/
(Der Standard, 04.11.2015)

Ursprünglich konnten alle vierfüßigen Wirbeltiere verlorene Körperteile nachwachsen lassen 
Aktuelle Studie lässt vermuten, dass die Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren ging 
http://derstandard.at/2000024902725/
(Der Standard, 01.11.2015)


 

"Und jede Höhle fühlt sich anders an"
Zahlreiche Disziplinen befassen sich mit dem – nur teilweise erstarrten – Leben unter der Erde. Eine neue Publikation widmet sich der Wissenschaftsgeschichte in der Monarchie und der Ersten Republik
http://diepresse.com/home/4855700/
(Die Presse, 30.10.2015)

Es war einmal ... der Gibbon
Paläontologen gruben ein 11,6 Millionen Jahre altes Affenfossil aus, das unsere Vorstellung davon ändern könnte, wie der älteste Vorfahre von Menschen und Menschenaffen aussah
http://derstandard.at/2000024753441/
(Der Standard, 29.10.2015)

Gefräßige Räuber hielten die Riesen in Schach
Was die eiszeitliche Megafauna davon abhielt, die Landschaft leerzufressen, war bisher ein Rätsel. US-Forscher glauben nun eine Antwort gefunden zu haben
http://derstandard.at/2000024685776/
(Der Standard, 28.10.2015)

Rätselhafter fossiler Farbstoff erwies sich als Antibiotika-ähnlich
Wissenschafterteam aus Göttingen und Linz entschlüsselt atomaren Aufbau von Überresten aus dem Jura
http://derstandard.at/2000024217860/
(Der Standard, 21.10.2015)

Ausgestorbene Schildkröte hatte eine "Schweineschnauze"
Paläontologe: "Es ist eine der seltsamsten Schildkröten, die je gelebt haben"
http://derstandard.at/2000024281666/
(Der Standard, 21.10.2015)

Zähne und Schuppen von Wirbeltieren haben verschiedenen Ursprung
Aktuelle Studie mit Wiener Beteiligung bringt klassische Evolutionstheorie der Wirbeltiere ins Wanken
http://derstandard.at/2000023594243/
(Der Standard, 18.10.2015)

Dino-Babys im "Drachengrab" gefunden
Forscher stoßen in der Wüste Gobi auf ein Gelege von Saurolophus angustirostris aus der späten Kreidezeit
http://derstandard.at/2000023936948/
(Der Standard, 18.10.2015)

Alpen wurden in die Höhe gezogen
Nach Ansicht von zwei Forschern sind die Alpen nicht durch das Zusammenpressen von Kontinentalplatten gebildet, sondern quasi in die Höhe gezogen worden. Das widerspricht gängigen Theorien zur Alpenbildung. Von ihren Kollegen erwarten sie daher auch Skepsis
http://science.orf.at/stories/1763820/
(ORF, 16.10.2015)

Ursäugetiere waren weit entwickelt
Schon zur Zeit der Dinosaurier - vor 125 Millionen von Jahren - gab es hochentwickelte Säugetiere.Der rund 60 Gramm schweren Insektenfresser hatte ein stacheliges Haarkleid, mit dem der kleine Insektenspezialist wohl Feinde abgewehrt hat
http://science.orf.at/stories/1763751/
(ORF, 14.10.2015)

Igelfrisur: Älteste Gewebereste eines Säugetiers entdeckt
Forscher fanden 125 Millionen Jahre alte Überreste von Organen und Haarstrukturen eines Säugers. Der Fund strotzt geradezu vor gut erhaltenen Details
http://derstandard.at/2000023875648/
(Der Standard, 14.10.2015)

Waren die Saurier Warm- oder Kaltblüter?
Einige Dinosaurier konnten ihre Körpertemperatur möglicherweise aktiv mit Hilfe ihres Stoffwechsels regulieren
http://science.orf.at/stories/1763719/
(ORF, 13.10.2015)

Große Dinosaurier waren ziemlich heißblütig
Analysen von fossilen Sauriereiern legen nahe, dass die ausgestorbenen Reptilien ihre Körpertemperatur aktiv regeln konnten
http://derstandard.at/2000023680044/
(Der Standard, 13.10.2015)

Urpferd-Fötus zeigt Ähnlichkeiten mit heutigen Tieren
Fossil einer 2000 gefundenen trächtigen Stute wurde mit Röntgenstrahlen und Elektronenmikroskopen untersucht
http://derstandard.at/2000023362199/
(Der Standard, 12.10.2015)

Bisher unbekannte Meeresschildkröte aus dem späten Jura entdeckt
Fund im Schweizer Courtedoux – Thalassemys bruntrutana lebte vor rund 150 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000023483943/
(Der Standard, 10.10.2015)

Schnelle Gletscher graben tiefer
Schnell fließende Gletscher wie jene in gemäßigten Breiten formen die Landschaft Forschern zufolge viel stärker als langsame. Das erklärt, warum die langfristige Erosion in Polarregionen viel schwächer ist
http://science.orf.at/stories/1763597/
(ORF, 09.10.2015)

Bisher unbekannter Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt
2,6 Kilometer großer Meteorit traf die Erde vor 70 bis 400 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000023293455/
(Der Standard, 06.10.2015)

Ein Pestfloh, hundertmal so alt wie die Menschheit
Ein US-Entomologe glaubt in einem in Bernstein eingeschlossenen Floh eine uralte Variante des Pesterregers gefunden zu haben
http://derstandard.at/2000022981058/
(Der Standard, 05.10.2015)

Forscher bestimmen die Farbe 48 Millionen Jahre alter Säugetiere
Ausgestorbene Fledermausarten Palaeochiropteryx und Hassianycteris untersucht – das Ergebnis ist freilich wenig überraschend
http://derstandard.at/2000023135837/
(Der Standard, 02.10.2015)

Letztes Nachglühen der Vulkanhypothese
Seit Jahrzehnten liegen zwei Hypothesen im Clinch, was die Dinosaurier ausgerottet hat: ein Asteroid oder massiver Vulkanismus. Eine aktuelle Studie könnte zur salomonischen Lösung werden
http://derstandard.at/2000023094235/
(Der Standard, 01.10.2015)


 

Unterwasservulkane dürften Megabeben verhindert haben
Chile-Beben: Forscher vermuten, dass kilometerhohe Vulkankegel Spannung zwischen zwei Erdplatten verringern
http://derstandard.at/2000023019216/
(Der Standard, 30.09.2015)


Fracking lässt die Erde beben
Etwa zweimal pro Jahr bebte im US-Bundesstaat Oklahoma bisher die Erde, über Jahrzehnte war das der Durchschnitt. Doch seit einiger Zeit registrieren Forscher täglich Erdbeben, 585 waren es im vergangenen Jahr
http://science.orf.at/stories/1763288/
(ORF, 28.09.2015)

Die unbekannte Kühltruhe der Erde
Bis vor kurzem wurde der Faktor Permafrost bei Klimamodellen kaum berücksichtigt. Eine globale Datenbank schafft nun neue Möglichkeiten
http://derstandard.at/2000022626247/
(Der Standard, 25.09.2015)

Dinosaurierfunde im hohen Norden Alaskas geben Rätsel auf
Die Entdeckung eines bislang unbekannten Hadrosauriers in Alaska überrascht. Die dortigen Lebensbedingungen in der Oberkreide waren nämlich alles andere als günstig
http://derstandard.at/2000022753492/
(Der Standard, 24.09.2015)

Standhaftes Ur-Reptil auf vier geraden Beinen
Bunostegos akokanensis lebte vor 260 Millionen Jahren im heutigen Niger – und dürfte das älteste bekannte Wirbeltier sein, das sich auf gestreckten Beinen fortbewegte
http://derstandard.at/2000022565823/
(Der Standard, 21.09.2015)

Asteroidenkollision: Doppeleinschlagskrater in Schweden entdeckt
Fragmente einer Asteroidenkollision zwischen Mars und Jupiter trafen heutiges Schweden vor 458 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000022197639/
(Der Standard, 14.09.2015)

Älteste fossile Meeresschildkröte in Kolumbien entdeckt
Desmatochelys padillai dürfte vor mindestens 120 Millionen Jahren gelebt haben
http://derstandard.at/2000021840231/
(Der Standard, 07.09.2015)

Antarktische Seen liefern Hinweise zur Frühzeit des Lebens
Aktuelle Beobachtungen lassen vermuten, wie sich Organismen erstmals an Sauerstoff angepasst haben
http://derstandard.at/2000021698347/
(Der Standard, 05.09.2015)

Riesenskorpione bevölkerten einst die Meere
Forscher haben in den USA die Überreste eines gigantischen Skorpions entdeckt. Die bis zu 1,70 Meter langen Tiere bevölkerten vor 460 Millionen Jahren die Meere
http://science.orf.at/stories/1762418/
(ORF, 01.09.2015)

Ein Skorpion in Menschengröße
Gewaltiger, räuberischer Meeresbewohner in einem Meteoritenkrater im Nordosten der USA entdeckt – Fossil ungewöhnlich gut erhalten
http://derstandard.at/2000021540552/
(Der Standard, 01.09.2015)

Wie sich die Landschaft nach Erdrutschen selbst heilt
Forscher untersuchten, wie steil liegende Erd- und Gesteinsmassen nach Beben wieder zur Ruhe kommen
http://derstandard.at/2000021246776/
(Der Standard, 31.08.2015)


Naturhistorisches Museum auf der Jagd nach Meteoriten
Spezialkamera am Dach des NHM installiert – Pilotprojekt für österreichweites Netzwerk
http://derstandard.at/2000021536713/
(Der Standard, 31.08.2015)

Naturhistorisches Museum auf der Jagd nach Meteoriten
Spezialkamera am Dach des NHM installiert – Pilotprojekt für österreichweites Netzwerk
http://derstandard.at/2000021536713/
(Der Standard, 31.08.2015)

Wie Ankylosaurus zu seiner "Abrissbirne" kam
Kanadische Wissenschafter rekonstruierten die Entwicklung der gewaltigen knöchernen Keule am Schwanzende des Pflanzenfressers
http://derstandard.at/2000021537467/
(Der Standard, 31.08.2015)

Als die Erde noch ein Schneeball war
Zwei neue Studien beschäftigen sich mit Anfang und Ende der Ära, in der die Erde beinahe ganz von Eis bedeckt war
http://derstandard.at/2000021251753/
(Der Standard, 30.08.2015)

Forscher weisen Pigmentzellen in fossilen Dinosaurierfedern nach
Studie könnte die jahrelange Diskussion beenden, ob Fossilien Rückschlüsse auf einstige Färbung des Federkleids enthalten können
http://derstandard.at/2000021372932/
(Der Standard, 29.08.2015)

Hangrutschungen besser abschätzen
Forscher arbeiten an Simulationsmethoden, um die Gefahr berechenbar zu machen
http://diepresse.com/home/science/4808899/
(Die Presse, 29.08.2015)

Was bei einem Tsunami im Mittelmeer geschieht
Was passiert, wenn dort heute ein Tsunami auftritt, haben Forscher nun per Computer simuliert
http://science.orf.at/stories/1762246/
(ORF, 28.08.2015)

So gefährlich sind Tsunamis im Mittelmeer
Forscher ermitteln auf Basis neuer Modellrechnungen besonderes Risiko für Süditalien und Kreta – Zeit für Vorwarnungen bleibt kaum
http://derstandard.at/2000021444455/
(Der Standard, 28.08.2015)

Missing Link: Altweltbewohner in der Neuen Welt entdeckt
Kanadische Forscher legen 80 Millionen Jahre alte Fossilien eines Schuppenkriechtiers frei
http://derstandard.at/2000021415785/
(Der Standard, 28.08.2015)

Europas Seen haben sich noch nicht von der letzten Eiszeit erholt
Österreichische Forscher analysierten Verbreitungsdaten von Süßwasserschnecken in europäischen Binnenseen der letzten 23 Millionen Jahre
http://derstandard.at/2000021192332/
(Der Standard, 25.08.2015)

Einzigartig: Salamander in Bernstein eingeschlossen
Fund in der Dominikanischen Republik gibt Einblick in eine kleine Tragödie, die sich vor über 20 Millionen Jahren ereignete
http://derstandard.at/2000021032798/
(Der Standard, 24.08.2015)

Mammuts waren die erfolgreichsten Großsäuger ihrer Zeit
Die eiszeitlichen Dickhäuter besiedelten einst eine Fläche von mehr als 33 Millionen Quadratkilometern – mehr als jedes andere Großsäugetier der letzten Eiszeit
http://derstandard.at/2000020977059/
(Der Standard, 22.08.2015)

Katzen waren am Aussterben dutzender Hundearten schuld
Forscher analysieren Raubtierfossilien in Nordamerika und schließen daraus auf die Überlegenheit von Katzen als Jäger
http://derstandard.at/2000020635210/
(Der Standard, 22.08.2015)

Die Teilzeit-Symbionten der Tiefsee
Rund um vulkanische Quellen sind Schwefelbakterien und Riesenröhrenwürmer eine enge Lebensgemeinschaft eingegangen – doch die Bakterien schaffen's auch allein
http://derstandard.at/2000021085351/
(Der Standard, 22.08.2015)

Tiefseebakterien überleben Tod des Wirts
In den Körpern von Riesenröhrenwürmern wachsen Schwefelbakterien. Sie ernähren den darmlosen Wurm, der dadurch Wachstumsraten vergleichbar mit Krebszellen erreicht. Stirbt der Wirt, können sich die Bakterien aber auch im Freien vermehren.
http://science.orf.at/stories/1762044/
(ORF, 21.08.2015)

Die älteste bisher bekannte Blume blühte unter Wasser
Montsechia vidalii erblühte vor rund 130 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000020913127/
(Der Standard, 18.08.2015)

Evolution afrikanischer Säugetiere erfolgte kontinuierlich, nicht sprunghaft
Neue Analysen belegen, dass damit auch die Entwicklung des Menschen nicht maßgeblich von Klimaänderungen beeinflusst wurde
http://derstandard.at/2000020705646/
(Der Standard, 14.08.2015)

Mitten im größten Massenaussterben erblühte plötzlich das mikrobielle Leben
Untersuchungen von Kalksteinproben weisen auf schwere Auswirkungen auf marine Ökosysteme hin
http://derstandard.at/2000020233529/
(Der Standard, 08.08.2015)

Ein steinerner Balanceakt gibt Rätsel auf
Tonnenschwere Granitfelsen stehen seit Jahrtausenden im aktivsten Erdbebengebiet der USA, ohne zu kippen
http://derstandard.at/2000020311591/
(Der Standard, 05.08.2015)

Älteste Spuren komplexer Vermehrung
Rangeomorpha gehören zu den ältesten bekannten Organismen. Die mysteriösen Lebewesen reproduzierten sich vor 550 Millionen Jahren wie Erdbeeren
http://derstandard.at/2000020184995/
(Der Standard, 03.08.2015)

Rätselhafte Zwillingsvulkane mit unterschiedlichen Wurzeln
Forscher finden Erklärung, warum zwei nahe beieinander liegende Vulkane unterschiedlich zusammengesetztes Material ausstoßen
http://derstandard.at/2000019804216/
(Der Standard, 02.08.2015)

Beitrag des Menschen zum Anstieg des Meeresspiegels könnte geringer sein als gedacht
Aktuelle Studie zeigt: Einfluss natürlicher Ozeanzyklen auf Änderungen des Meeresspiegels wurden unterschätzt
http://derstandard.at/2000020020238/
(Der Standard, 01.08.2015)

70 Meter hohe Schwarze Raucher im Golf von Mexiko entdeckt
Schiffsexpedition auf der Suche nach den Ursachen des Temperatur-Maximums vor 54 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000019554398/
(Der Standard, 22.07.2015)

Die Evolution der Gesteine
Auch Mineralien haben Geschichte, sie wurde nur lang übersehen. Robert Hazen hat sie rekonstruiert und ihre stärkste Triebkraft identifiziert: Leben
http://diepresse.com/home/science/4779935/
(Die Presse, 18.07.2015)

Velociraptoren glichen eher Truthähnen
In Steven Spielbergs Erfolgsfilm "Jurassic Park" waren sie als böse, grüne, schuppenbedeckte Dinosaurier zu sehen, die Menschen fressen: Doch laut einer neuen Studie ähnelten Velociraptoren wohl eher großen, mit flauschigen Federn bedeckten Truthähnen
http://science.orf.at/stories/1760827//
(ORF, 17.07.2015)

Ein stattlicher Riese unter den geflügelten Zwergen
Der neu entdeckte Vogelvorfahre Zhenyuanlong suni ist der größte bekannte Dinosaurier mit derart üppigem Gefieder
http://derstandard.at/2000019262467/
(Der Standard, 16.07.2015)

Vier bisher unbekannte Tiefseevulkane vor Sydney entdeckt
50 Millionen Jahre alte Krater entstanden, als Australien und Neuseeland auseinanderbrachen
http://derstandard.at/2000019193652/
(Der Standard, 15.07.2015)

Rekordfund: Älteste Spermien der Welt gefunden
Forscher entdeckten in einem versteinerten Kokon eines Gürtelwurms Spuren von 50 Millionen Jahre alten Spermien
http://derstandard.at/2000019138195/
(Der Standard, 15.07.2015)

Die ältesten Spermien der Welt
Die fossilen Überreste sind 50 Millionen Jahre alt und wurden in der Antarktis entdeckt
http://science.orf.at/stories/1760696/
(ORF, 15.07.2015)

Vulkanausbrüche bremsten vorübergehend die Klimaerwärmung
Kleinere Vulkaneruptionen viel wichtiger für das Klima der Erde als bislang angenommen
http://derstandard.at/2000018724013/
(Der Standard, 11.07.2015)

"Römischer Beton" am Fuße des Vesuv
Ein Supervulkan schlummert nahe Neapel: Obwohl sich in diesem Gebiet die Erde immer wieder hebt, kommt es dort nur zu relativ leichten Erdbeben. Eine Studie liefert nun eine mögliche Erklärung
http://science.orf.at/stories/1760561/
(ORF, 10.07.2015)

Vulkanausbrüche beeinflussen Klima und Krisen
Vulkanausbrüche haben in Vergangenheit nicht nur für Kälteperioden, sondern auch für Krisen gesorgt. Hungersnöte, Pandemien und gesellschaftliche Umbrüche hängen direkt mit ihnen zusammen
http://science.orf.at/stories/1760518/
(ORF, 09.07.2015)

Der Sommer, der ein Winter war
Wissenschafter datierten 300 Vulkanausbrüche und konnten damit auch die weitreichenden Folgen – Kälteperioden und Hungersnöte – messen
http://derstandard.at/2000018810989/
(Der Standard, 08.07.2015)

Vulkane und Gezeiten mit Atomuhren überwachen
Hochpräzise Atomuhren könnten dazu benutzt werden, Prognosen über Vulkanausbrüche und die Reaktion der Erdkruste auf die Gezeiten zu treffen
http://derstandard.at/2000018650741/
(Der Standard, 06.07.2015)

Es gibt noch 340 Meteoritenkrater auf der Erde zu entdecken
Deutsche Forscher berechneten die Zahl der noch zu entdeckenden Einschlagstellen von Meteoriten auf der Erdoberfläche
http://derstandard.at/2000018652857/
(Der Standard, 06.07.2015)

"Jesus-Echse" lief schon vor 48 Millionen Jahren übers Wasser
In Wyoming entdecktes Fossil erhielt die Artbezeichnung Babibasiliscus alxi
http://derstandard.at/2000018539259/
(Der Standard, 05.07.2015)

Säbelzähne wuchsen spät, aber dafür umso schneller
US-Forscher untersuchten das berühmte Gebiss von Smilodon fatalis: Eckzähne wuchsen fast doppelt so schnell wie ein menschlicher Fingernagel
http://derstandard.at/2000018470454/
(Der Standard, 04.07.2015)

Warum haben Steine bunte Farben?
Mikroskopische Verunreinigungen und atomare Struktur entscheiden
http://diepresse.com/home/science/4769557/
(Die Presse, 03.07.2015)

Ein bunter Mix aus Urvogel und Raubsaurier
Eine Gruppe vogelartiger Saurier hat farbenprächtigen Zuwachs bekommen: Chinesische Forscher entdeckten gut erhaltene Überreste eines gefiederten Dinosauriers in der Provinz Jiangxi im Süden des Landes
http://science.orf.at/stories/1760387/
(ORF, 02.07.2015)

Extravaganter Verwandter des Oviraptors entdeckt
Der gefiederte Huanansaurus ganzhouensis lebte in der späten Kreidezeit im Süden des heutigen China
http://derstandard.at/2000018462878/
(Der Standard, 02.07.2015)

Säbelzähne wuchsen spät, aber gewaltig
Bis ihre mächtigen, knapp 20 Zentimeter großen Eckzähne vollständig ausgebildet waren, dauerte es ungefähr drei Jahre
http://science.orf.at/stories/1760337/
(ORF, 02.07.2015)

 

Internationaler Tag der Asteroiden widmet sich Bedrohung aus dem All
Am 30. Juni wird in Erinnerung an das Tunguska-Ereignis 1908 der erste internationale "Asteroid Day" begangen. Ziel ist Information und Aufklärung
http://derstandard.at/2000018262760/
(Der Standard, 30.06.2015)

Rätsel um verheerenden Schlammvulkan gelöst
Vor neun Jahren ereignete sich auf Java ein bis heute folgenreicher Schlammvulkan-Ausbruch. Nun klärten Forscher, wie es zur Katastrophe kam
http://derstandard.at/2000018262760/
(Der Standard, 29.06.2015)

Der späte König der Echsen
Fraß er Aas? Hatte er Federn? Tyrannosaurus rex ist noch immer für Rätsel gut. Die Forscher interessieren sich auch für seine bescheidenen Verwandten
http://diepresse.com/home/science/4764684/
(Die Presse, 27.06.2015)

Endlich weiß man, wo bei Hallucigenia vorne und hinten war
Der stachelbewehrte "Wurm mit Beinen" gab lange Zeit Rätsel auf – das Elektronenmikroskop verschaffte Klarheit
http://derstandard.at/2000018090490/
(Der Standard, 26.06.2015)

Altes Häutungstier: Hallucigenia hatte Zähne im Rachen
Ein skurriles Fossil aus der kambrischen Explosion wurde neu untersucht: Es hat ein – auch für Systematiker – interessantes Gesicht
http://diepresse.com/home/science/4762343/
(Die Presse, 24.06.2015)

Schildkröten: Doch keine urtümlichen Saurier
Paläontologen haben in Deutschland das Fossil der bisher ältesten Schildkröte der Welt gefunden. Wichtig ist dieser Fund nicht nur wegen des Alters von 240 Millionen Jahren, sondern auch wegen der Bedeutung für die Evolutionsgeschichte
http://science.orf.at/stories/1760128/
(ORF, 24.06.2015)

Urahn der Schildkröte entdeckt
Das Missing Link Pappochelys lebte vor rund 240 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000017979692/
(Der Standard, 24.06.2015)

Fürsorgliche Krokodilmutter: Wert eines Fossils erst nach 80 Jahren erkannt
US-Forscher untersuchte die 45 Millionen Jahre alten Überreste eines europäischen Krokodils
http://derstandard.at/2000017985094/
(Der Standard, 24.06.2015)

Dinosaurierfährten aus Deutschland auf der Spur
Die Rekonstruktion von Dinosaurierfußabdrücken aus Niedersachsen bringt Details über das dortige Leben im Oberjura ans Licht
http://derstandard.at/2000017673620/
(Der Standard, 22.06.2015)

Der Monsun beeinflusst sogar die Tektonik
Forscher stoßen auf eine bisher nicht gekannte Kopplung von klimatischen und tektonischen Prozessen
http://derstandard.at/2000017804974/
(Der Standard, 21.06.2015)

Das sechste große Massenaussterben der Erdgeschichte ist jetzt
So lautet zumindest der Befund einer aktuellen Studie, die Aussterberaten verglich. Ohne massives Gegensteuern werde die Erde Millionen Jahre zur Erholung brauchen
http://derstandard.at/2000017796675/
(Der Standard, 21.06.2015)

T-rex-Schädel in den Computertomografen gelegt
Skelett eines 66,4 Millionen Jahre alten Weibchens soll künftig in niederländischem Museum ausgestellt werden
http://derstandard.at/2000017799248/
(Der Standard, 21.06.2015)

Dinoschädel im XXL-Röntgengerät
Mit Hilfe der CT-Aufnahmen wollen die niederländischen Forscher vom Nationalmuseum "Naturalis Biodiversity Center" in Leiden kleinste Knochenteile des Dinosauriers etwa an der Nase nachweisen
http://science.orf.at/stories/1760018/
(ORF, 19.06.2015)

Die Geschwindigkeit der Steine messen
Wasser. Gesteins- und Schlammablagerungen gefährden Trinkwasser- und Stromproduktion, die sinkende Wassertiefe die Schifffahrt und Auen. Am größten künstlichen Fluss der Welt in Wien testen Forscher, wie sich dem entgegenwirken lässt
http://diepresse.com/home/science/4758731/
(Die Presse, 19.06.2015)

Mount Everest durch Erdbeben verschoben
Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Berges der Erde ist drei Zentimeter nach Südwesten gewandert
http://science.orf.at/stories/1759915/
(ORF, 16.06.2015)

Erdbeben verschob Mount Everest um ein paar Zentimeter
Laut chinesischer Kartografiebehörde ist der höchste Berg der Welt nicht nur geschrumpft, sondern auch gewandert
http://derstandard.at/2000017535243/
(Der Standard, 16.06.2015)

75 Millionen Jahre alte Dinoblutzellen entdeckt
Organische Überreste in Fossilien ausgestorbener Tiere haben bisher als absolute Ausnahme gegolten
http://science.orf.at/stories/1759677/
(ORF, 10.06.2015)

Region der Galapagos-Inseln war einst überraschend eruptiv
Forscher weisen für das Gebiet der heutigen Galapagos-Inseln zahlreiche starke Vulkanausbrüche vor 8 bis 16 Millionen Jahren nach
http://derstandard.at/2000016848085/
(Der Standard, 07.06.2015)

Stieg Leben aus dem Eis?
Vor der „kambrischen Explosion“, die auf einen Schlag die Vielzeller brachte, war der Planet rundum vergletschert, ein Snowball Earth
http://diepresse.com/home/science/4748635/
(Die Presse, 06.06.2015)

Künstlicher Fluss für die Forschung
Neues Forschungsgerinne an der Donau wird eröffnet
http://diepresse.com/home/science/4748154/
(Die Presse, 05.06.2015)

Dresden: Bauarbeiter finden Mammut-Stoßzähnchen
Experten durchforsten Fundstätte nun nach weiteren Überresten aus der Eiszeit
http://derstandard.at/2000016914316/
(Der Standard, 05.06.2015)

Urzeitlicher Vogelzwerg mit spektakulären Schwanzfedern
Paläontologen entdeckten in Brasilien die Überreste eines winzigen kreidezeitlichen Vogels
http://derstandard.at/2000016848216/
(Der Standard, 02.06.2015)

 

Die Österreichische Geologische Gesellschaft hat am 13. November 2014 ihre höchste Auszeichnung, die Eduard Suess-Medaille, Herrn Wolfgang Frisch (Tübingen/Wien) verliehen.

Im Rahmen der Pangeo 2014 wurden wieder zahlreiche Ehrungen verliehen. Der diesjährige Otto-Ampferer-Preis ging an Linda Lerchbaumer, Gerald Stern wurde mit dem Hans Höfer von Heimhalt-Preis ausgezeichnet und Michael Wagreich sowie Werner Piller wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Am Mittwoch, 11. September 2013, ehrte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer den Geologen Univ.-Prof. Dr. Josef Michael Schramm mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Die Österreichische Geologische Gesellschaft gratuliert herzlich!

Josef Michael Schramm war 40 Jahre verdienstvoll an der Universität Salzburg tätig und hat sich durch seine fundierten geologischen Beratungen der Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen im Land Salzburg große Verdienste erworben.
 

Verleihung des Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg an J.-M. Schramm --- © 2013 Land Salzburg, Landes-Medienzentrum

 

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn und Landesrat Hans Mayr überreichten das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg an Univ.-Prof. Dr. Josef Michael Schramm.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft bedauert den Tod (5. Oktober 2013) ihres Ehrenmitgliedes

Chefgeologe Dr. Otto THIELE

(1928 – 2013)

und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Herr Thiele hat im Rahmen seiner Tätigkeit an der Geologischen Bundesanstalt zahlreiche wichtige und bleibende Beiträge zur Geologie von kristallinen Arealen der Ostalpen, der Böhmischen Masse und Mittelasiens (z.B. Iran), aber auch zu Rohstoffen, z.B. Kohle geleistet. Eine ausführliche Würdigung der Verdienste unseres verstorbenen Ehrenmitglieds wird in einem der nächsten Hefte des Austrian Journal of Earth Sciences erscheinen.

Im Rahmen der Generalversammlung am 29. November 2012 wurden auf Grund herausragender Forschungsleistungen in den Geowissenschaften zwei hochverdiente Mitglieder der ÖGG geehrt, Wolfgang FRANK mit der Eduard-Suess-Medaille und Leopold WEBER mit der Ehrenmitgliedschaft.

 
Wolfgang FRANK - Franz Neubauer - Leopold WEBER

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihren Ampferer-Preisträger

Mag. Dr. Lorenz Keim

(02.02.1969 - 04.02.2012)

In seinen heimatlichen Bergen verstarb der allseits beliebte und fachlich hochgeschätzte Geologe Lorenz Keim durch einen Lawinenabgang; er hinterlässt seine Frau und drei Söhne.

Otto-Ampferer-Preise an Marcel FREHNER und Patrick GRUNERT

Im Rahmen der Fachtagung "PANGEO Austria 2012" in Salzburg wurden am 18. September 2012 auf Grund herausragender Forschungsleistungen in den Geowissenschaften zwei Otto-Ampferer-Preise an Marcel FREHNER und Patrick GRUNERT vergeben.

In großer Trauer teilen wir mit, dass

HR Univ.Lektor Dr. Walter Hannes Kollmann

(1949 - 2011)

am 17. Jänner 2011 plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

wHR Univ.Doz. Dr. Hermann Kohl

(04. Jänner 1920 – 30. Dezember 2010)

Hermann Kohl wurde am 04.01.1920 als Sohn eines Kriminalbeamten in Linz geboren. Nach der 1938 mit Auszeichnung abgelegten Matura und einer verkürzten Dienstpflicht im Reichsarbeitsdienst inskribierte er im Herbst 1938 an der philosophischen Fakultät der Universität Wien Geographie und bald auch Geologie. Im Herbst 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, zuerst bei der Artillerie, später bei der Heeresflak und Infanterie. Nachdem er im Februar 1946 aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, nahm er trotz schwieriger Bedingungen sein Studium sofort wieder auf. Im Herbst 1946 legte er die Lehramtsprüfung aus Geographie und Geschichte auf der Universität Graz ab und trat im folgenden Jahr das Lehramt am Bundesrealgymnasium in Linz an, wo er 24 Jahre lang tätig sein sollte.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

em.o.Univ.Prof. Dr. Walter Joseph Schmidt

(11. August 1923 – 2. April 2010)

Der international hoch angesehene Geologe Walter J. Schmidt promovierte 1949 unter L. Kober und F. Machatschki über die Matreier Zone. 1952 habilitierte er sich an der Technischen Hochschule in Wien (TU-Wien) für das Gebiet "Geologie mit besonderer Berücksichtigung der technischen Geologie". Mit 33 Jahren begann er seine internationale Karriere im Topmanagement internationaler Bergbaufirmen. 1976 folgt er einem Ruf als Ordinarius für Prospektion, Lagerstättenlehre und Mineralwirtschaft an die Montanuniversität Leoben. Von 1982 bis 1990 war er Kurator beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Von 1991 bis 1995 war er Vorsitzender der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, deren Ehrenmitglied er war. Am 15. November 1985 (135-Jahr Feier) wurde er zum Korrespondent der GBA ernannt. Die Geologenschaft wird sein Andenken stets ehrend bewahren.

Ladatio anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
gehalten von W. Janoschek im großen Hörsaal des Geologischen Instituts der Universität Wien am 15. Jänner 1998

Gleich drei Ehrungen durfte die Österreichische Geologische Gesellschaft am 19.09.2010 im Rahmen der heurigen Fachtagung "PANGEO Austria 2010" in Leoben vergeben: eine Ehrenmitgliedschaft an HR Univ.-Prof. Dr. Hans-Peter Schönlaub sowie den Otto-Ampferer-Preis an Dr. Cornelius Tschegg und Dr. Ulrike Exner.

Am 04. Oktober 2009 verstarb Dr. Marcel Lemoine, Professor an der Ecole des Mines de Paris und Forschungs-Direktor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) Pairs, sowie korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.

Tabellarischer Lebenslauf

Epoux de Jeannine Collardey, soeur de Jean Collardey (de la promotion 1943 de l'Ecole des Mines de Paris qui fut aussi celle de Georges Charpak, prix Nobel).

Ecole des Mines de Paris (promotion 1945). Docteur es Sciences.

Am 01. März hat Dr. Peter Seifert sein Amt als Direktor der Geologischen Bundesanstalt (GBA) und damit die Nachfolge von Dr. Hans-Peter Schönlaub angetreten.

Peter Seifert wurde 1954 in Wien geboren. Sein Studium der Erdwissenschaften mit Geologie im Hauptfach und Paläontologie im Nebenfach schloss er mit einer sedimentologischen Dissertation über das Eozän der Waschbergzone in Niederösterreich bei Prof. A. Tollmann ab. Bereits während des Studiums kam er in Kontakt mit der OMV, deren Team er 1981 verstärkte. Seine Arbeit als Explorationsgeologe bei der OMV AG führte in unter anderem nach Calgary (Canada), London, Tripoli (Libyen) und Tirana (Albanien). In jüngerer Zeit erstreckte sich seine Tätigkeit über Südosteuropa, Russland und Kasachstan, Usbekistan und die Türkei. Zuletzt war Peter Seifert General Manager bei OMV PETEX im Nordirak, wo er den Aufbau des lokalen OMV-Büros in Erbil leitete.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Rudolf Trümpy

(16. August 1921 - 31. Jänner 2009)

Am 31. Jänner 2009 ist Dr. Rudolf Trümpy im 88. Lebensjahr friedlich im Schlaf verschieden. Mit ihm ist einer der besten Kenner der Geologie der Alpen von uns gegangen.

Rudolf Trümpy wurde am 16. August 1921 in Glarus geboren. In den späten 1940er-Jahren promovierte er an der ETH Zürich mit einer Studie über den Lias der Glarner Alpen. Sein Postdoktorat verbrachte er zwischen 1947 und 1953 in Lausanne, bevor er 1953 zum Professor für Geologie an der ETH Zürich berufen wurde. Drei Jahre später wählte ihn die Universität Zürich zum Professor ad personam für Stratigraphie. Diese Doppelprofessur besetzte Rudolf Trümpy bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1986.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Rudolf Oberhauser

(14. September 1926 - 05. August 2008)

In der Nacht vom 04. auf 05. August 2008 verstarb der Geologe Dr. Rudolf Oberhauser im 82. Lebensjahr. Die Österreichische Geologische Gesellschaft verliert mit ihm einen hervorragenden Wissenschaftler, der sich wie kein anderer um die erdgeschichtliche Erforschung Vorarlbergs, aber auch des übrigen Österreichs verdient gemacht hat.

Im Rahmen der DEUQUA Tagung 2008 in Wien wurde Univ.Prof. Dr. Dirk van Husen für seine Verdienste um die Erforschung des Quartärs in den Ostalpen am 02. September mit der Albrecht Penck-Medaille ausgezeichnet.


Verleihung der Albrecht Penck-Medaille an Dirk van Husen durch die Präsidentin der DEUQUA, Margot Böse


Die Medaille wurde ihm von der Präsidentin der DEUQUA Prof. Margot Böse überreicht.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft ehrte am 23. September 2008 im Rahmen der Fachtagung "PANGEO AUSTRIA 2008" in Wien verdiente Mitglieder:

Dr. Wolfgang Schlager erhielt die Eduard Suess-Gedenkmünze und Andrea Brigitte Rieser sowie Michael C. Meyer wurde der Otto-Ampferer-Preis verliehen.

Die American Association of Petroleum Geologists (AAPG) führt heuer zum 2.Mal den Imperial Barrel Award (IBA) durch, einen auf "real data" fußenden Petroleum-Exploration Wettbewerb für Studententeams.

In einem virtuellen Datenraum werden den Teams 3D-Seismik, Bohrungs- und Regionalgeologie-Informationen bereitgestellt. An Hand dieser Datensätze (den Teams wurden entweder Daten aus der norwegischen Nordsee oder aus dem Cooper Basin in Australien zugelost) sind von den Teams (in der Rolle einer fiktiven Ölfirma) nach eingehender Evaluierung, wofür rund 6 Wochen zur Verfügung standen, Empfehlungen hinsichtlich Einstieg und mögliches Arbeitsprogramm zu erarbeiten. Unter aktiver Einbindung jedes einzelnen Team-Mitglieds werden die Ergebnisse in einer 25-minütigen Präsentation der Jury vorgestellt und in einer etwa 15-minütigen Diskussion mit den Jury-Mitgliedern verteidigt.mJedes Team umfasst fünf Studenten, denen ein Berater (i.a. ein Uni-Lehrer) zur Seite steht. Klare Spielregeln geben die Aufgabenstellung des Teams und jene des Beraters vor.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Mitglied

Univ.Prof. Dr. Erich Schroll

(08. Dezember 1923 - 24. Februar 2008)

Der Doyen der geochemischen Forschung in Österreich Erich Schroll wurde in Wiener-Neustadt geboren, wo er auch die Schule absolvierte. Im Herbst 1945 begann er sein Studium an der Universität Wien das er 1950 bei Felix Machatschki und Hans Leitmeier als Doktor der Philosophie (Hauptfach Mineralogie & Petrographie, Nebenfach Geologie) abschloss. Von 1953 bis zu seiner Pensionierung mit Ende 1989 war Schroll an der Bundesversuchs- und Forschungsanstalt Arsenal (BVFA), zuletzt in leitender Position, angestellt. Am 15. November 1985 wurde Schroll zum korrespondierenden Mitglied der Geologischem Bundesanstalt ernannt. Die Geologenschaft wird sein Andenken stets ehrend bewahren.

Mit Godfrid Wessely ehrt das Land Niederösterreich einen seiner profiliertesten Geologen, der nicht nur mit der Oberflächengeologie des Landes vertraut ist, er kennt aus seiner beruflichen Tätigkeit als Chefgeologe der Österreichischen Mineralölverwaltung auch den geologischen Tiefbau der bedeutenden geologischen Strukturen Niederösterreichs wie dem Wiener Becken, der Waschberg- und Molassezone und im Besonderen die kalkalpinen Bereiche.

Bereits in seiner Dissertation beschäftigt er sich mit einem Angelpunkt der Alpen / Karpatengeologie, mit den Hainburger Bergen und klärt dabei ebenso die tertiäre und quartäre Landschaftsgeschichte. Diese geologischen Aufnahmen setzt er als auswärtiger Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt auf den Kartenblättern Baden, Neulengbach, Obergrafendorf, Hohenberg, Eisenerz und St. Pölten fort. Auf diesen Kartenblättern sind es vor allem die alpinen Bereiche die er bearbeitet, wobei ihm das Verständnis der Oberflächengeologie und die Tiefbohrungen zu Erkenntnissen führen, die nur aus der Zusammenschau beider Dimensionen möglich sind.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Alexander Tollmann

(27. Juni 1928 - 08. August 2007)

Am 24. 8. 2007 haben wir am Friedhof Gersthof einen ganz Großen der Wissenschaft und der Umweltbewegung zu Grabe getragen.

Akademischer Werdegang

Geboren am 27. 6. 1928 in Wien und aufgewachsen in einer Zeit bedrängender wirtschaftlicher Not, konnte er in den letzten Kriegstagen einer Einberufung zur Wehrmacht nur knapp entkommen. Doch dadurch war es ihm möglich seine Schulausbildung ohne Unterbrechung durch Kriegsdienst und möglicher Kriegsgefangenschaft im Juni 1946 planmäßig mit der Matura (die er mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierte) abzuschließen.

Im Jahr 2007 ehre die Österreichische Geologische Gesellschaft im Rahmen des Festakts zu ihrem 100-jährigen Bestehen drei verdiente Mitglieder. Emer. Univ.Prof. Dr. Erich Thenius wurde die Eduard-Sueß-Gedenkmünze verliehen, während Univ.Prof. Dr. Wolfgang Frisch (Univ. Tübingen) und Emer. Univ.Prof. Dr. Fritz F. Steininger zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Christof Exner

(20. März 1915 - 16. April 2007)

Christof EXNER Ritter von Erwarten wurde am 20. März 1915 in Innsbruck als Sohn des Univ.-Prof. Dr. Felix Exner v. Erwarten (Meteorologe und Physiker) und der Baroness Christiana, geb. Popp v. Böhmstetten, geboren. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums studierte er von 1933 bis 1939 an der Universität Wien Geologie und Petrographie, wo er 1927 als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt wurde. 1939 promovierte er mit einer Dissertation bei Prof. L. Kober zum Dr. phil. Im selben Jahr erfolgte seine Verehelichung mit Gertha Brachtel. 1939 sowie von 1945 bis 1950 war er als Assistent am Geologischen Institut der Universität Wien tätig. Von 1950 bis 1958 war er Chefgeologe an der Geologischen Bundesanstalt. 1958 wurde Christof Exner a.o. Univ.-Prof. und Mitvorstand (mit Prof. E. Clar) am Geologischen Institut. Ab dem Jahr 1964 war er o. Univ.-Professor. Die kristallinen Einheiten in Österreich bildeten den Schwerpunkt seiner Arbeiten. Sein wissenschaftliches Werk umfasst über 230 Publikationen, davon etwa 2/3 über die Geologie des Tauernfensters sowie eine große Zahl geologischer Karten samt Erläuterungen.

Prof. Exner war Mitglied zahlreicher (inter)nationaler geowissenschaftlicher Vereinigungen. So war er Träger der Eduard-Sueß Gedenkmünze und damit Ehrenmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.

Am 19. März 2007 wurde der Vorarlberger Geologe Dr. Rudolf Oberhauser von Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit dem "Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg" ausgezeichnet. Die Österreichische Geologische Gesellschaft gratuliert Rudolf Oberhauser herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung!

Bereits während seiner Dissertation 1951 im Kanisfluh-Gebiet erkannte Rudolf Oberhauser, wie wichtig Mikrofossilien - und zwar die einzelligen Foraminiferen - für die zeitliche Einstufung von Gesteinsserien sein können. Seine Pionierarbeit und seine Erstbeschreibungen von Foraminiferen wurden zum unverzichtbaren Hilfsmittel für die altersmässige Zuordnung von Gesteinen der Kreide und des Paläogen und haben auch heute noch teilweise weltweite wissenschaftliche Bedeutung.

Kinematic and mechanical quantification of fault related fold structures

Kurzvortrag im Rahmen der Verleihung des Otto Ampferer-Preises 2006

Faults in the earth crust occur within large range of scales from intracrystalline scale over mesoscopic to several km-scale. Depending on the rheological conditions and amount of displacement within these zones of discontinuity, a wide range of fault rocks like fault breccias, fault gouges, cataclasites, psoudotachylites or mylonites can form. In many cases, deformation associated with faulting is not only limited to the fault rock alone, but rather forms a combination with continuous near field deformation in the wall rock, a process that is generally called fault-related folding.

The correct interpretation and recognition auf fault related folds is fundamental for the reconstruction of progressive development and history of fault kinematics, as well as prediction in areas of limited exposure. On the basis of brittle fault analyses, numerical modelling and 3D visualization of natural fault-related folds of various scales presented in this talk, the importance of flow perturbations around faults and their progressive development will be emphasised as an alternative concept to existing fault-related fold models.

The following differentiation criteria between these two approaches are: 1) The fault does not necessarily maintain a stable orientation but may rotate during progressive development. 2) Fault drag can change from reverse to normal along the fault. 3) The displacement along the fault has its maximum in the centre of the fault and decreases to zero in both directions, downsection and upsection towards fixed fault tips. It is therefore recommended to consider models that are based on flow perturbation theory for future analyses or reinterpretation of fault-related fold structures.

Ampferer2006 Wiesmayr

Die Schnittstelle zwischen Oberrheingraben und Faltenjura: Alte Brüche - junge Erdbeben

Kurzvortrag im Rahmen der Verleihung des Otto Ampferer-Preises 2006

Die weitere Umgebung Basels, zwischen dem Südrand des Oberrheingrabens und dem Faltenjura, ist eine geologische Schnittstelle zwischen einem Teil des westeuropäischen känozoischen Grabensystems und dem nördlichen Alpenvorland. Seit dem Jungpaläozoikum wurde diese Zone durch ein Wechselspiel dehnender und kompressiver Spannungen geprägt. Tektonische Aktivität manifestiert sich rezent durch - im regionalen Vergleich - erhöhte historische und instrumentelle Seismizität. Im Zuge einer Dissertation an der Universität Basel sammelte Kamil Ustaszewski Indizien, die eine kompressive und potentiell seismogene Reaktivierung von Verwerfungen im kristallinen Untergrund seit dem späten Pliozän nahelegen. Dies gelang durch die Kombination geologischer, geomorphologischer und geophysikalischer Daten, sowie anhand von Einblicken, die aus dynamisch skalierten Analogmodellen gewonnen wurden.

Ampferer2006 Ustaszewski

Subaerial exposure and flooding surfaces of carbonate platforms

Kurzvortrag im Rahmen der Verleihung des Otto Ampferer-Preises 2006

The correct identification and interpretation of subaerial exposure and flooding of carbonate platforms is fundamental for the reconstruction of the depositional, tectonic and eustatic history of an area and can improve reservoir and seal predictions in carbonate rocks. Both, subaerial exposure and flooding with concomitant sediment starvation may generate significant bounding surfaces (exposure and flooding surfaces) in the stratigraphic record. The purpose of this paper is to refine the petrographic and geochemic characteristics of exposure and flooding surfaces. Furthermore differences and similarities between burial and meteoric diagenetic overprints in carbonate rocks are evaluated.

Ampferer2006 Sattler

Die Österreichische Geologische Gesellschaft ehrte im Rahmen der Pangeo 2006 in Innsbruck verdiente Mitglieder: Mag. Dr. Ute Sattler, Mag. Dr. Kamil Ustaszewski und Mag. Dr. Gerhard Wiesmayr bekamen den Otto-Ampferer-Preis, Dr. Gerhard Wessely die Eduard-Sueß-Gedenkmünze verliehen. Dr. Herbert Summesberger wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

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