Erdwissenschaften: „Spannender als jeder Krimi“
Geologie ist den meisten ein Begriff, aber was sind Prospektion und Petrologie? Alles Disziplinen, die sich mit der Welt unter unseren Füßen beschäftigen. Einige Studienmöglichkeiten
http://diepresse.com/home/bildung/4978835/
(Die Presse, 29.04.2016)

Warum gibt es keine Berge, die höher als 9000 Meter sind?
Durch die dicke Erdkruste sinken hohe Gebirge in den Erdmantel ein. Zudem verhindern Gletscher, dass sie „in den Himmel wachsen“
http://diepresse.com/home/science/4978824/
(Die Presse, 29.04.2016)

Die Erde aus Burgen und Bunkern beobachten
Als am Montag in Österreich der Boden bebte, war das zugleich ein erster Test für ein neues Netz an Erdbebenmessgeräten, das Forscher über den ganzen Alpenraum spannen 
http://diepresse.com/home/science/4978944/
(Die Presse, 29.04.2016)

Frühmittelalterliche Krisen möglicherweise durch Vulkane ausgelöst
Erkenntnisse aus Bohrkernen und historische Berichte passen zusammen
http://derstandard.at/2000035312410/
(Der Standard, 25.04.2016)

Fossilien von ältestem Affen Nordamerikas gefunden
Forscher haben in Panama Überreste der ersten Affen Nordamerikas entdeckt. Die Zähne der bisher unbekannten Spezies Panamacebus transitus sind rund 21 Millionen Jahre alt
http://science.orf.at/stories/2769839/
(ORF, 21.04.2016)

So klein fingen die Giganten an
Das Fossil eines Dinosaurierbabys auf Madagaskar erzählt die Geschichte eines Lebens mit ungewöhnlicher Wachstumsrate und ohne Happy End
http://derstandard.at/2000035468309/
(Der Standard, 21.04.2016)

Was im Bermudadreieck passieren könnte
Methanausbrüche erzeugen im Meeresboden mitunter riesige Krater - und könnten theoretisch sogar zum Untergang von Schiffen führen. Auch im Bermudadreieck? Sehr unwahrscheinlich, meinen Meeresforscher
http://science.orf.at/stories/2769505/
(ORF, 19.04.2016)

Riesige Krater auf dem Grund der arktischen Barentssee
Enorme Ausbrüche von Methangas hinterließen kilometerbreite Becken im Ozeanboden – Mit dem Bermudadreieck-Rätsel haben sie nichts zu tun
http://derstandard.at/2000035201789/
(Der Standard, 19.04.2016)

Naturkatastrophen forderten seit 1900 acht Millionen Todesopfer
Am ersten Tag der Generalversammlung der European Geosciences Union in Wien referierten Experten über Auswirkungen des Klimawandels
http://derstandard.at/2000035120308/
(Der Standard, 18.04.2016)

Seit 1900 starben mehr als acht Millionen Menschen
Naturkatastrophen haben seit dem Jahr 1900 mehr als acht Millionen Menschen getötet und Schäden von mindestens 6,2 Billionen Euro angerichtet. Das verheerendste Ereignis war eine Flutkatastrophe 1931 in China mit 2,5 Millionen Toten
http://science.orf.at/stories/2769235/
(ORF, 18.04.2016)

Sauriersterben: Lange bevor der Meteorit einschlug
Ein Meteorit, der vor 66 Mio. Jahren auf der Erde eingeschlagen ist, soll die Dinosaurier dahingerafft haben. Dieser gängigen Theorie widersprechen nun britische Forscher: Schon zig Mio. Jahre vorher habe die Artenvielfalt der Dinos abgenommen
http://science.orf.at/stories/2769309/
(ORF, 18.04.2016)

Sauriersterben begann schon vor Chicxulub
Die Artenvielfalt der Dinosaurier war schon lange vor ihrem Aussterben vor 66 Millionen Jahren zurückgegangen
http://derstandard.at/2000035136269/
(Der Standard, 18.04.2016)

Geologen präsentieren Projekt zur Erforschung des Alpenuntergrundes
Die "European Geosciences Union" tagt mit 13.000 Teilnehmern nächste Woche in Wien
http://derstandard.at/2000034865878/
(Der Standard, 14.04.2016)

Bläschen-Stau im Magma macht Vulkane scharf
Schweizer Forscher analysierten, warum Vulkane mehr Schwefel ausspucken, als man erwarten würde
http://derstandard.at/2000034809683/
(Der Standard, 13.04.2016)

Vor zehn Millionen Jahren gab es im Sommer kein Meereis am Nordpol
Der zentrale Arktische Ozean hatte sommerliche Oberflächentemperaturen von vier bis neun Grad Celsius. Im Frühjahr, Herbst und Winter trieben aber Eisschollen übers Meer
http://derstandard.at/2000034161494/
(Der Standard, 10.04.2016)

Bohrkerne aus der globalen Katastrophe
Vor 66 Millionen Jahren löschte ein Asteroid drei Viertel aller Arten aus. Eine Bohrung in den inneren Ring des Impakts im Golf von Mexiko soll neue Erkenntnisse liefern
http://derstandard.at/2000034237907/
(Der Standard, 06.04.2016)

Dem größten Hai aller Zeiten, C. megalodon, ging das Futter aus
Das Aussterben des Riesenräubers wurde bisher mit klimatischen Veränderungen erklärt. Forscher der Uni Zürich warten nun mit einer anderen Erklärung auf
http://derstandard.at/2000033948813/
(Der Standard, 04.04.2016)

Ein 430 Millionen Jahre altes Fossil namens "Drachenläufer"
Forscher entdeckten eine einmalige Strategie der Brutpflege: Der Gliederfüßer Aquilonifer spinosus zog seinen Nachwuchs an Leinen hinter sich her
http://derstandard.at/2000034176341/
(Der Standard, 04.04.2016)

Pavlof spuckt und stört den Luftverkehr
Der Vulkan Pavlof im US-Bundesstaat Alaska ist erwacht
http://derstandard.at/2000033763074/?_slide=12
(Der Standard, 03.04.2016)

Malaria-Vorläufer aus dem Dinosaurier-Zeitalter
Die Wurzeln der modernen Malariaerreger reichen bis zur Zeit der Dinosaurier zurück
http://derstandard.at/2000033763074/?_slide=9
(Der Standard, 03.04.2016)

Schwarz-grüne Urzeit-Schlange
Paläobiologen um Maria McNamara von der University College Cork ist es gelungen, die Musterung und Farbgebung einer Schlange zu rekonstruieren
http://derstandard.at/2000033763074/?_slide=10
(Der Standard, 03.04.2016)

Forscher entdeckten 305 Millionen Jahre alte Fast-Spinne
Idmonarachne brasieri ist ein Missing Link in der Evolution der Spinnen
http://derstandard.at/2000034045594/
(Der Standard, 02.04.2016)

Ominöser Planet 9 könnte auf der Erde Massenaussterben verursacht haben
Die Chancen steigen, dass der postulierte Planet im Kuipergürtel tatsächlich existiert
http://derstandard.at/2000033958796/
(Der Standard, 02.04.2016)

Termine für die Fachvorträge 2016 sind online einzusehen:

Zu den Terminen

Riesiger Urzeit-Hai starb aus, weil ihm die Beute ausging
Nicht Klimaveränderungen, sondern der Mangel an Beutetieren ließen den 18 Meter langen Urzeit-Hai Megalodon aussterben
http://diepresse.com/home/science/4957050/
(DiePresse.com, 31.03.2016)

Riesenhai starb durch Beutemangel 
Vor Millionen von Jahren war er der Herrscher der Weltmeere: der bis zu 18 Meter lange Riesenhai Megalodon. Bisher wurde sein Aussterben häufig dem Klima zugeschrieben - ein Irrtum, wie sich nun herausstellt
http://science.orf.at/stories/1768927/
(ORF, 31.03.2016)

Rätsel um Felsstürze im Yosemite Valley geklärt
Im Yosemite-Nationalpark ereignen sich im Sommer und Herbst immer wieder scheinbar grundlos Felsstürze - derstandard.at/2000033824048/Raetsel-um-Felsstuerze-im-Yosemite-Valley-geklaertIm Yosemite-Nationalpark ereignen sich im Sommer und Herbst immer wieder scheinbar grundlos Felsstürze - derstandard.at/2000033824048/Raetsel-um-Felsstuerze-im-Yosemite-Valley-geklaertIm Yosemite-Nationalpark ereignen sich im Sommer und Herbst immer wieder scheinbar grundlos Felsstürze
http://derstandard.at/2000033824048/
(Der Standard, 30.03.2016)

Menschen könnten dem "wahren Einhorn" begegnet sein
Ein Fund lässt darauf schließen, dass die mit einem gewaltigen Horn versehenen Elasmotherien viel länger lebten als gedacht
http://derstandard.at/2000033861426/
(Der Standard, 30.03.2016)

Urzeitliches "Stirnhorn" lebte viel länger als angenommen
Der Pflanzenfresser wog bis zu vier Tonnen. In Südwestsibirien könnte er noch zusammen mit dem prähistorischen Menschen gelebt haben
http://diepresse.com/home/science/4956263/
(Die Presse, 30.03.2016)

"Einhorn" und Mensch waren Zeitgenossen
Das sogenannte Sibirische Einhorn hat länger gelebt als vermutet
http://science.orf.at/stories/1768900/
(ORF, 30.03.2016)

Künstliche Beben bedrohen Millionen 
Wissenschaftler des US Geological Survey haben die erste Karte erstellt, die menschliche Einflüsse auf die Bebengefahr berücksichtigt. Fazit: "Hausgemachte" Erdbeben könnten zunehmend gefährlich werden
http://science.orf.at/stories/1768867/
(ORF, 29.03.2016)

US-Forscher warnen vor menschengemachten Erdbeben
Unterirdische Abwasserentsorgung im Zuge des Frackings destabilisiert tiefe Bodenschichten
http://derstandard.at/2000033788771/
(Der Standard, 29.03.2016)

Tsunamigefahr im Mittelmeer: Ätnas Ostflanke in Bewegung
Kieler Forscher installieren neuartiges Vermessungsnetz, das auch Daten unter Wasser sammelt
http://derstandard.at/2000033669331/
(Der Standard, 26.03.2016)

Sensationelle Korallenfunde in Vorarlberg
Eine deutsch-amerikanische Urzeit-Korallenforscherin hat in Vorarlberg einen sensationellen Fund gemacht
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2764142/
(ORF Vorarlberg, 22.03.2016)

Mysteriöser Yellowstone-Supervulkan
Tief unter den Geysiren und heißen Quellen des Yellowstone Nationalparks schlummert ein Supervulkan
http://derstandard.at/2000032974380/?_slide=1
(Der Standard, 20.03.2016)

Ein Raubsaurier im kühlen Norden
Der Velociraptor hat einen kanadischen Cousin bekommen
http://derstandard.at/2000032974380/?_slide=10
(Der Standard, 20.03.2016)

Jüngster Meteoritenfund analysiert
In der Nacht auf den 7. März ist im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Bayern ein Meteorit niedergegangen.
http://derstandard.at/2000032974380/?_slide=15
(Der Standard, 20.03.2016)

Größter Säbelzahntiger jagte wie ein moderner Löwe
Nicht im Wald, so wie bisher gedacht, sondern in der offenen Ebene stellte die bis zu 350 Kilogramm schwere Raubkatze ihrer Beute nach
http://derstandard.at/2000033110905/
(Der Standard, 20.03.2016)

Wie man sieht, ob ein T. rex ein „She rex“ war
Bisher konnte man bei Dinos das Geschlecht nicht bestimmen. Nun helfen besondere Knochen.
http://diepresse.com/home/science/4948542/
(Die Presse, 17.03.2016)

Die Verwandten des "Tully-Monsters"
Es könnte aus einem Science-Fiction-Film stammen, so bizarr sieht das urzeitliche "Tully-Monster" aus. Das vom Hobby-Fossiliensammler Francis Tully 1958 entdeckte Fossil gab der Fachwelt Rätsel auf. Jetzt haben Forscher herausgefunden, was es ist
http://science.orf.at/stories/1768556/
(ORF, 17.03.2016)

Das "Tully-Monster" war ein Wirbeltier
Seit Jahrzehnten rätseln Paläontologen über die Einordnung einer seltsamen Kreatur. Nun stellt sich heraus: Sie war ein ferner Verwandter von uns
http://derstandard.at/2000033050175/
(Der Standard, 16.03.2016)

Reste des Meteoriten vom 6. März gefunden
Bruchstücke in Bayern gefunden, die "sehr wahrscheinlich" von ihm stammen
http://derstandard.at/2000033020787/
(Der Standard, 16.03.2016)

Wie der T-Rex an die Spitze der Nahrungskette kam
Eine neu entdeckter Verwandter des Tyrannosaurus' Rex erklärt dessen Aufstieg. Der Timurlengia euotica war nicht sehr groß, jedoch sehr intelligent
http://diepresse.com/home/science/4946566/
(DiePresse.com, 15.03.2016)

T-Rex-Vorfahre: Erst klug, dann groß
Die Entdeckung eines bisher unbekannten Vorfahren von Tyrannosaurus rex liefert neue Erklärungen für seinen Sprung an die Spitze der Nahrungskette: Forschern zufolge war die Riesenechse auch in geistiger Hinsicht ein Erfolgsmodell
http://science.orf.at/stories/1768469/
(ORF, 15.03.2016)

Zwei Rätsel um T. rex vermutlich gelöst
Wie entwickelte sich der Raubsaurier zu so gigantischer Größe? Und wie unterschieden sich Männchen und Weibchen? Neue Fossilien liefern Antworten
http://derstandard.at/2000032969805/
(Der Standard, 15.03.2016)

Rekordfund: Kiefernbäume gibt es länger als gedacht
Britische Forscher fanden 140 Millionen Jahre alten Kiefernzweig
http://derstandard.at/2000032696091/
(Der Standard, 14.03.2016)

"Bissiges Baby": Museum prunkt mit Allosaurus-Skelett
Fossilien des Jungtiers wurden in Wyoming gefunden
http://derstandard.at/2000032834248/
(Der Standard, 13.03.2016)

Ungewöhnliches Echsenfossil in Brasilien entdeckt
http://derstandard.at/2000032399294/?_slide=5
(Der Standard, 13.03.2016)

Mineralien: Nicht wie Sand am Meer
Von den 5000 Mineralien der Erde sind über die Hälfte so selten, dass maximal fünf Exemplare bekannt sind. Ein US-Geologe hat sie näher betrachtet
http://diepresse.com/home/science/4944912/
(Die Presse, 12.03.2016)

Der fleischfressende Dinosaurier aus der Schublade
Ein Fund aus Marokko könnte dazu beitragen, ein über 100 Jahre altes paläontologisches Rätsel zu lösen
http://derstandard.at/2000032057577/
(Der Standard, 11.03.2016)

Meerwasser dringt durch Spalten bis zum Erdmantel vor
Forschern ist es gelungen, die Menge des Wasser abzuschätzen, das durch Bruchzonen im Meeresboden verschwindet
http://derstandard.at/2000032628678/
(Der Standard, 10.03.2016)

Geologie: Hinab in den Untergangskrater!
Der Einschlagort des Asteroiden, der vor 65 Millionen Jahren die Saurier ausgerottet hat, soll bis in 1500 Meter Tiefe angebohrt werden
http://diepresse.com/home/science/4942028/
(Die Presse, 08.03.2016)

Im Bernstein konservierte Urzeitechsen aus der Kreidezeit
Paläontologen analysierten ein Dutzend Echsen, die vor rund 99 Millionen Jahren von Baumharz eingefangen wurden
http://derstandard.at/2000032531710/
(Der Standard, 08.03.2016)

Studie: Klimawandel ließ Fischsaurier sterben
Sie sahen aus wie Delfine, hatten viele kleine spitze Zähne und eine schnabelartige Schnauze - Fischsaurier beherrschten für mehr als 150 Millionen Jahre die Ozeane. Dann verschwanden sie. Laut einer Studie könnte der Klimawandel daran schuld gewesen sein
http://science.orf.at/stories/1768286/
(ORF, 08.03.2016)

Warum Ichthyosaurier lange vor den Dinosauriern ausstarben
Paläontologen vermuten, dass die Meeresechsen sich nicht schnell genug an Klimaveränderungen anpassen konnten
http://derstandard.at/2000032508585/
(Der Standard, 08.03.2016)

Mikrowellen veredeln Rubine
http://derstandard.at/2000030202693/?_slide=2
(Der Standard, 07.03.2016)

Schwämme waren die ersten Tiere
http://derstandard.at/2000030202693/?_slide=6
(Der Standard, 07.03.2016)

Tungurahua-Ausbruch
http://derstandard.at/2000030202693/?_slide=20
(Der Standard, 07.03.2016)

Dino-Killer: Forscher bohren "Ground Zero" an
http://derstandard.at/2000030202693/?_slide=21
(Der Standard, 07.03.2016)

Mutation vor Milliarden Jahren startete Evolution höherer Organismen
Entwicklung eukaryotischer Zellen ist interzellulärem Signalaustausch zu verdanken
http://derstandard.at/2000032202897/
(Der Standard, 06.03.2016)

"Wo die Wiener Mammuts grasten"
Wien ist nicht nur kulturhistorisch äußerst interessant – es ist auch ein exzellenter Schauplatz für naturwissenschaftliche Entdeckungen, wie ein neues Buch zeigt
http://diepresse.com/home/science/4940025/
(Die Presse, 05.03.2016)

Kambrisches Fossil mit äußerst detailreichem Nervensystem entdeckt
Einzelne Nerven des 520 Millionen Jahre alten Gliederfüßers sind erkennbar und geben Aufschluss über die Evolution von Insekten und Spinnentieren
http://derstandard.at/2000031991272/
(Der Standard, 03.03.2016)

Der "Meer-Bär": Ein Taucher mit Flaschenöffnergebiss
US-Forscher begaben sich auf die Spur eines rätselhaften ausgestorbenen Raubtiers
http://derstandard.at/2000032128345/
(Der Standard, 02.03.2016)

Die Pangeo ist eine alle 2 Jahre stattfindende österreichische Tagung für alle Geowissenschaftler.

Ursprünglich aus den Tagungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft entstanden, fördert die ÖGG die Pangeo-Tagungen und gestaltet sie mit.

Die ÖGG fördert insbesondere Stundenten mit einem Fahrkostenzuschuss für die Teilnahme an der Pangeo.

Die Pangeo 2016 findet in Innsbruck im Rahmen der GeoTirol 2016 statt.

 

Wie wurde die Erde grün?
Einen seiner größten Schritte unternahm das Leben, als die Pflanzen ans Land stiegen. Umstritten ist, wann sie es taten und ob überhaupt sie es taten
http://diepresse.com/home/science/4935020/
(Die Presse, 27.02.2016)

Sedimentanalysen: Vor 790.000 Jahren schlug es auf der Erde heftig ein
Forscher bestimmten Alter von Tektiten aus verschiedenen Erdteilen und entdeckten Überraschendes
http://derstandard.at/2000031599563/
(Der Standard, 23.02.2016)

Erdmagnetfeld könnte kambrische Artenexplosion verursacht haben
Möglicherweise haben rasante Magnetfeld- Umpolungen zum Ende der Ediacara-Fauna geführt
http://derstandard.at/2000031395739/
(Der Standard, 22.02.2016)

Mikroorganismen bringen Magnetfeld-Archiv in Sedimenten durcheinander
ZAMG-Forscher zeigten, dass Mikroben den größten Einfluss auf Änderungen der Sedimentmagnetisierung haben
http://derstandard.at/2000031295755/
(Der Standard, 21.02.2016)

Mondentstehung: Neue Analysen sprechen für Frontalzusammenstoß
Neue Isotopenanalysen stützen die These, dass die Erde einst mit einem Protoplanteten kollidierte – und zwar nicht in einem flachen Winkel, sondern frontal
http://derstandard.at/2000030661881/
(Der Standard, 21.02.2016)

Sedimente sind wie ein Archiv der Erdgeschichte
Wie sah das Magnetfeld der Erde vor hunderten Millionen Jahren aus? Das lässt sich aus Ablagerungen auf dem Grund von Gewässern ablesen. Diese richten sich aber nur magnetisch aus, wenn Mikroorganismen sie durchmischen
http://diepresse.com/home/science/4929613/
(Die Presse, 19.02.2016)

Steinrestaurierung: Im Kampf gegen Wasser, Frost, Hitze
Im EU-Forschungsprojekt werden Gesteine im Nanobereich untersucht. Eine Patentlösung gibt es nicht, jedes Bauwerk verfügt über unterschiedliche Materialien
http://diepresse.com/home/science/4929611/
(Die Presse, 19.02.2016)

Goldenes Wasser aus heißen Quellen
Auf der isländischen Halbinsel Reykjanes sprudelt buchstäblich Gold aus dem Untergrund. Was die Ursache dafür ist, bleibt vorerst unklar
http://derstandard.at/2000031378255/
(Der Standard, 18.02.2016)

Sedimente erzählen Geschichte des Magnetfelds
Das Magnetfeld ist für die Erde unverzichtbar: Es schützt vor den gefährlichen Teilchen aus dem All. Und es verändert sich ständig. Die Geschichte dieser Veränderungen ist in Sedimenten tief unter dem Erdboden gespeichert. Eine neue Studie Wiener Forscher hilft nun, sie besser zu datieren.
http://science.orf.at/stories/1767450/
(ORF, 17.02.2016)

Hochgiftige Brechnuss in uraltem Bernstein entdeckt
US-Forscher haben die erste intakte Blüte einer fossilen Giftblume entdeckt. Die bisher unbekannte Art lebte vor rund 20 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000031215204/
(Der Standard, 16.02.2016)

Bisher unbekannte Sauerstoffquelle im Erdmantel entdeckt
Zerfall von Hämatit und Magnetit gibt bis zu zehn Mal so viel Sauerstoff frei, wie in der Atmosphäre vorkommt
http://derstandard.at/2000030916372/
(Der Standard, 14.02.2016)

Kreidezeitliche Großmäuler in Colorado entdeckt
Paläontologen gruben 92 Millionen Jahre alte Überreste zweier bisher unbekannter Planktonfresser aus
http://derstandard.at/2000030652987/
(Der Standard, 14.02.2016)

Mineralien, seltener als Edelsteine
Diamanten oder andere Edelsteine - von solch einem Geschenk zum Valentinstag träumen zumindest manche Frauen. Etwas wirklich Besonderes seien Rubine und Smaragde aber gar nicht, geben US-Mineralogen zu bedenken: "Wenn du einen seltenen Ring schenken möchtest, vergiss Diamanten, schenk Ichnusait aus Sardinien."
http://science.orf.at/stories/1767292/
(ORF, 13.02.2016)

Die seltensten Mineralien der Erde erstmals beschrieben
http://derstandard.at/2000031000090/
(Der Standard, 13.02.2016)

Spuren von Leben in den Tiefen des Erdmantels entdeckt
In 125 Millionen Jahre altem Mantelgestein sind Wissenschafter auf Überreste von Zellen gestoßen
http://derstandard.at/2000030950912/
(Der Standard, 12.02.2016)

Überraschendes Phänomen beim Kristallwachstum entdeckt
Kügelchen von leicht unterschiedlicher Größe kristallisieren schneller
http://derstandard.at/2000030990661/
(Der Standard, 12.02.2016)

"Das Anthropozän ist da"
Seit einigen Monaten debattieren Forscher über die Reform der geologischen Zeitrechnung: Braucht die Wissenschaft ein neue Epoche, das "Anthropozän"? Und falls ja: Wann sollte dieses Menschzeitalter beginnen?
http://science.orf.at/stories/1767193/
(ORF, 10.02.2016)

15 Meter langer Spinosaurus im Naturkundemuseum Berlin zu sehen
Modell in den kommenden vier Monaten neben dem T. rex-Original "Tristan" ausgestellt
http://derstandard.at/2000030573872/
(Der Standard, 08.02.2016)

Mann in Indien angeblich von Meteorit tödlich getroffen
Im Bundesstaat Tamil Nadu wurde ein Mann von einem noch nicht eindeutig identifizierten Objekt getötet. In Dänemark wurde ein golfballgroßer Meteorit entdeckt
http://derstandard.at/2000030597796/
(Der Standard, 08.02.2016)

Muscheln, Bakterien, Seegras: Eine Dreiecksbeziehung für Millionen Jahre
Die Mondmuscheln machen sich für die Nahrungsversorgung Bakterien dienstbar. Weiters ist ein dritter Partner im Spiel: Seegras.
http://derstandard.at/2000030252299/
(Der Standard, 07.02.2016)

Symbiose mit Muscheln auf dem Meeresgrund 
In Wien wird an kleinen Meeresmuscheln erforscht, wie sie zu ihren „guten“ Bakterien finden: Diese Symbiose könnte sogar Ideen für neue Antibiotika liefern, da die Muscheln das Bakterienwachstum auch hemmen können.
http://diepresse.com/home/science/4919977/
(Die Presse, 05.02.2016)

Europas Supervulkan könnte ohne Vorwarnung ausbrechen
Neue Untersuchungen lassen vermuten, dass es kaum sichtbare Anzeichen für eine nahe Eruption gibt
http://derstandard.at/2000030470270/
(Der Standard, 05.02.2016)

Erigierter Penis in Bernstein eingeschlossen
Paläontologen stoßen auf konserviertes Fortpflanzungsorgan eines fast 100 Millionen Jahre alten Weberknechts
http://derstandard.at/2000030115400/
(Der Standard, 01.02.2016)

The Franklin Institute, invite you to nominate candidates for the 2017 Bower Award and Prize for Achievement in Science. This award is presented annually by The Franklin Institute to an outstanding member of the international scientific community for outstanding work in the basic, applied, or engineering sciences. A gold medal and $250,000 cash prize are bestowed upon the individual selected to receive this distinguished award.

Each year, a unique field of study is chosen as a theme. The theme of the 2017 Bower Award and Prize for Achievement in Science is Perturbations of Natural Systems in the Anthropocene. The Franklin Institute seeks nominations of individuals who have made significant contributions to understanding and quantifying perturbations of natural systems within the biosphere, atmosphere, or hydrosphere in the age of the Anthropocene. Nominations should recognize fundamental contributions that emphasize large-scale modeling or synthesis of observational data in order to provide insights into these systems within the recent past and into the near future. Such insights may come from investigating time scales of minutes to millennia and study across multiple disciplines. 

For instructions on nominating a candidate for the 2017 Bower Award and Prize for Achievement in Science, please visit www.fi.edu/call-for-nominations.

Am 15.01.16 fand auf der GBA ein Treffen zwischen den Studienrichtungsvertretern Österreichs und der Junior Section der ÖGG statt. Erfreulicherweise kamen Vertreter aller Unis (Innsbruck, Salzburg, Graz, Leoben, Wien) sowie (sehr spontan!) ein Vertreter vom Verein Legeo aus Leoben. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert an der neuen Homepage der ÖGG und den Möglichkeiten (Jobbörse, Mitgliedsbereich, Download Section, etc..), die diese auch speziell für Studenten bietet. Allen Teilnehmern gefiel es, die Vertreter der anderen Unis kennen zu lernen und sie zeigten sich sehr motiviert, in Zukunft gemeinsam mit der ÖGG Treffen und Exkursionen zu organisieren. 

Ein wichtiger erster Schritt zur Vernetzung der Unis mit der ÖGG sowie der Unis untereinander wurde gemacht. Das Treffen war ein voller Erfolg!

Der GBA-Thesaurus liefert zweisprachige Beschreibungen und relevante Zitate zu Begriffen aus Karten- und Textpublikationen der Geologischen Bundesanstalt. Er zeigt Ihnen zugehörige Ober- und Unterbegriffe, verwandte Begriffe und Synonyme zu Ihrem Suchbegriff an und gliedert sich derzeit in die 6 verschiedenen Themenbereiche

Geologische Einheiten (Lithostratigraphische Einheiten, Lithodemische Einheiten…)

Geologische Zeitskala (geochronologische Einheiten der „Internationalen Stratigraphischen Tabelle“, Paratethys Stufengliederung…)

Geologische Strukturen (planare und lineare Deformationsstrukturen, Schersinn-indikatoren…)

Lithologie (Locker- und Festgesteine klassifiziert nach deren modaler Zusammensetzung bzw. deren Korngröße)

Minerale (die wichtigsten gesteinsbildenden Mineralphasen)

Tektonische Einheiten (Klassifikation und Beschreibung tektonischer Einheiten mit Schwerpunkt auf den Ostalpen)

Inhaltlich verantwortlich zeigt sich das Thesaurus-Redaktionsteam, das aus thematischen Spezialisten der Geologischen Bundesanstalt besteht.

Die Ziele des GBA-Thesaurus sind zum einen eine technische Verwaltung des Fachwissens der Geologischen Bundesanstalt (Wissensrepräsentation). Zum anderen dienen die Begriffe (Konzepte) des GBA-Thesaurus zur Attributierung von Geodaten, eine Voraussetzung, um die gesetzlichen Verpflichtungen der EU-Direktive 2007/2/EC INSPIRE bzw. des Geodateninfrastrukturgesetzes 2010 GeoDIG zu erfüllen.

Essenziell ist die technische Umsetzung des GBA-Thesaurus in Form von Programmen und Standards, welche bei der Erstellung des GBA-Thesaurus bereits berücksichtigt wurden. Zu diesen zählen

die Verwendung des PoolParty-Semantic-Suite Programms

eine semantische Modellierung auf Basis des SKOS-Standards

eine maschinenlesbare Veröffentlichung im Web in Form von RDF/XML Standard, welche Abfragen mittels SPARQL ermöglicht und eine Basis zur Erstellung von weiteren Applikationen liefert

somit

besitzt jeder Begriff eine eigene Internetadresse (URI), die zur Codierung eigener Geodaten bzw. auch als Zitationsbasis verwendet werden kann

und

die Funktionalität als Linked Data Resource und die semantische Verlinkung mit anderen Quellen im Web.

Weitere Erläuterungen dazu finden Sie auf der GBA-Thesaurus Hauptseite:

http://resource.geolba.ac.at/

Ab sofort können an der ÖAW Projekte zur Förderung im Rahmen der Earth System Sciences (ESS) eingereicht werden.

Einreichfrist ist der 11. April 2016, weiterführende Informationen unter Forschungsprogramm "Earth System Sciences"

Die Förderung von Projekten aus dem Bereich der Earth System Sciences (ESS) geht in die zweite Runde. Am 17. Dezember 2015 startete die zweite Ausschreibung einer 2013 von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) initiierten Förderschiene zum Thema "Wandel des Systems Erde".

Die diesjährige Ausschreibung richtet sich insbesondere an junge Wissenschaftler/innen, die – unabhängig von der Fachrichtung – globale Probleme in Gebirgsregionen erforschen, beispielsweise wie sich extreme Wetterereignisse auf die Stabilität von Steilhängen auswirken, wie ökologische und sozioökonomische Entwicklungen in entlegenen Hochgebirgsregionen ineinandergreifen beziehungsweise wie realistische Zukunftsszenarios berechnet werden können. Es wird erwartet, dass die Projekte einen Disziplinen übergreifenden Ansatz verfolgen, Beiträge zu bilateralen Abkommen liefern und mit aktuellen internationalen Forschungsprogrammen, wie "Future Earth", kompatibel sind.

ESS soll dazu beitragen, die Schlüsselprozesse des Systems Erde besser zu verstehen und ihre Bedeutung für die menschliche Gesellschaft einschätzen zu lernen. Daher werden Projekte, die einen systemischen Ansatz verfolgen, bevorzugt gefördert.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler/innen, deren Promotion bis zum Ende der Einreichfrist nicht länger als 8 Jahre zurückliegt. Die Projektvergabe erfolgt über ein einstufiges, internationales Begutachtungsverfahren.

Neu unter der Rubrik weitere Termine informieren wir über die Geowissenschaftlichen Vorträge am Naturhistorischen Museum in Wien.

InnStereo ist ein quelloffenes, unter der Leitung des jungen Vorarlberger Geologen Tobias Schönberg kollaborativ entwickeltes Stereonetzprogramm. Das Hauptaugenmerk liegt auf einfacher Bedienbarkeit und der Erstellung von druckfertigen Grafiken. Die graphische Benutzeroberläche erlaubt es, Konturen, gemeinsame Großkreise, Großkreisschnittpunkte, Eigenvektoren und Rotationen auf einfachste Weise zu berechnen. Es ist das einzige multilinguale Programm seiner Art und daher auch für die Lehre bestens geeignet.

http://innstereo.github.io/images/screenshot2.png

Das Programm befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Eine recht stabile Beta-Version zum Ausprobieren kann aber schon von der Projektseite heruntergeladen werden (Windows und Linux): http://innstereo.github.io/

Die zeitaufwendige Entwicklung erfolgt nebenberuflich in der Freizeit der Beteiligten. Interessierte sind dementsprechend herzlich eingeladen an dem Projekt mitzuwirken: E-Mail an Tobias Schönberg.
Gesucht wird auch jemand, der eine OSX-Version erstellen kann. Nicht-IT- aber Sprachen-Profis sind eingeladen an der Übersetzung des Programms in eine andere Sprache mitzuhelfen. Ebenfalls geholfen ist den Entwicklern, wenn sie über Programmfehler (Bugs) informiert werden.

 

Am 4. Dezember 2015 fand im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien die 14. wissenschaftshistorische Tagung
der österreichischen Arbeitsgruppe „Geschichte der Erdwissenschaften” zum Thema Geologie und Medizin statt.

Aus dem Vorwort zum Tagungsbericht:

Die sehr frühen gemeinsamen Wurzeln der Verbindung Geologie und Medizin kann man sicherlich in der antiken Steinheilkunde verorten. Über die Mystik der Hildegard von Bingen und später über die Entia-Vorstellungen von Paracelsus – speziell die Körpergrundsubstanzen Sulphur, Merkurius und Sal betreffend – lassen sich diese natur- und heilkundlichen Vorstellungen bis in die esoterische „Hildegard-Medizin“ der letzten Dezennien verfolgen.

Schweres Erdbeben erschütterte den Osten Russlands
Beben über einer Stärke von 7,0 auf der Halbinsel Kamtschatka
http://derstandard.at/2000030070293/
(Der Standard, 30.01.2016)

Der verborgene Schatz der alpinen Gletscher
Gletscherarchäologie.In den Alpen liegen historische Schätze unter Schnee und Eis: Ötzi war das bekannteste Beispiel, aber auch neuzeitliche Textilien, Werkzeuge oder Siedlungen bei Goldminen sind unter den Gletschern.
http://diepresse.com/home/science/4915085/
(Die Presse, 29.01.2016)

Frühwarnsystem: Minuten für die Warnung, bevor es knallt
Forscher versuchen die Entstehung von Erdbeben zu enträtseln. Vor der japanischen Küste finden sie wichtige Hinweise
http://derstandard.at/2000029826690/
(Der Standard, 29.01.2016)

Erdbeben vor Marokkos Mittelmeerküste
26 Verletzte, Erhebliche Schäden in der spanischen Exklave Melilla
http://derstandard.at/2000029683207
(Der Standard, 26.01.2016)

Erosion an Flussufer in Alaska übertrifft alle bisherigen Rekordwerte
Itkillik River transportierte binnen vier Jahren 180.000 Kubikmeter Eis und Sedimente ab
http://derstandard.at/2000029811547/
(Der Standard, 26.01.2016)

Ein neues Heim für die Wale der Wüste
Das Wadi el-Hitan ist Ägyptens einzige Unesco-Weltnaturerbestätte – In einem neuen Museum wird erzählt, wie hier noch Urwale mit Beinen in einem Meer schwammen
http://derstandard.at/2000029416015
(Der Standard, 23.01.2016)

Anthropozän: Der Mensch als geologischer Faktor
Das Anthropozän wird derzeit von Erdforschern kontroversiell diskutiert – und dabei geht es um weit mehr als Geologie
http://derstandard.at/2000029359690/
(Der Standard, 22.01.2016)

Ein Vulkanausbruch an der Höhlenwand?
Felsmalereien in der Höhle von Chauvet könnten die welthistorisch erste Dokumentation einer Eruption sein
http://diepresse.com/home/4907942/
(Die Presse,19.01.2016)

Die Giraffe, die einem Elch ähnlich sah
Britische Forscher rekonstruieren das Skelett eines Sivatherium giganteum
http://derstandard.at/2000029136239/
(Der Standard, 18.01.2016)

Der Mensch verhindert die nächste Eiszeit
Eigentlich sollte in 50.000 Jahren eine neue Kaltphase beginnen, doch CO2-Emissionen könnten dies unterdrücken
http://derstandard.at/2000029069351/
(Der Standard, 17.01.2016)

Riesiges Dino-Skelett passt nicht ganz in seine Ausstellungshalle
American Museum of Natural History zeigt den Nachbau eines der Bewerber um den Titel größtes Landtier aller Zeiten
http://derstandard.at/2000029118879/
(Der Standard, 15.01.2016)

Wo ist die globale Abkühlung geblieben?
Von Natur her wäre die nächste Eiszeit überfällig. Aber der Mensch hat sie verschoben, weit.
http://diepresse.com/home/4903882/
(Die Presse,13.01.2016)

Forscher lösen Rätsel um Massenaussterben im Jurameer
Kurzfristigen Temperaturwechseln fielen zahlreiche schalentragende Meerestiere, aber auch Fische und Reptilien zum Opfer
http://derstandard.at/2000028911458/
(Der Standard, 12.01.2016)

Letzte Mahlzeit eines Meeresräubers schließt evolutionäre Wissenslücke
Schweizer Forscher entdeckten spiralförmigen Darmtrakt, der jenen moderner Haie und Rochen ähnelt
http://derstandard.at/2000028647918/
(Der Standard, 10.01.2016)

Klimarätsel des "Teufelslochs" geklärt
Am Rande des Death Valley im Südwesten der USA befindet sich eine Felsspalte mit einem unterirdischen Wasserreservoir - das sogenannte "Devil's Hole". Die darin befindlichen Ablagerungen galten lange als unerklärlich: Nun haben Forscher das Rätsel gelöst
http://science.orf.at/stories/1766070/
(ORF, 09.01.2016)

Tiroler Forscher lösen Rätsel um das Devils Hole
Die Klima-Uhr im "Teufelsloch" des Death Valley schien falsch zu gehen – neue Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sie doch im Takt tickt
http://derstandard.at/2000028698074/
(Der Standard, 08.01.2016)

Die verschwundenen Konkurrenten der Raubtiere
Ähnlich und doch etwas ganz Anderes: Das Fossil eines Galecyon führt zurück in eine Welt vor Katzen, Hunden, Bären und Mardern
http://derstandard.at/2000028113214/
(Der Standard, 08.01.2016)

Geologen: Das Anthropozän hat begonnen
Der Mensch hat die Erde massiv verändert. Ob es deshalb gerechtfertigt ist, ein neues Erdzeitalter auszurufen, wird seit längerem diskutiert
http://science.orf.at/stories/1766049/
(ORF, 08.01.2016)

Was von uns übrig bleiben wird
Eine neue geologische Schicht als Erbe der Zivilisation: Die Menschheit hat sich dem Planeten innerhalb kürzester Zeit tief eingeschrieben
http://derstandard.at/2000028649006/
(Der Standard, 07.01.2016)

Ein Relikt aus Zeiten der Pottwal-Fülle
Albicetus oxymycterus lebte vor 15 Millionen Jahren im Pazifik – Umbenennung zu Ehren von Moby Dick
http://derstandard.at/2000028113360/
(Der Standard, 05.01.2016)

Spuren isländischer Vulkanausbrüche in deutschem See gefunden
Geowissenschafter konnten sedimentäre Ascheablagerungen konkreten historischen Eruptionen zuordnen
http://derstandard.at/2000028475997/
(Der Standard, 04.01.2016)

Katastrophale Erdbeben erschütterten Nepal im Mittelalter
Gewaltiges Gesteinstrümmerfeld lässt sich auf drei schwere Beben zwischen 1100 und 1344 zurückführen
http://derstandard.at/2000027747293/
(Der Standard, 03.01.2016)

Das Redaktionsteam der ÖGG betreibt nun auch eine Facebookseite:

https://www.facebook.com/Geologie.or/

Die neue Reihe der Methodenbände beim Westermann-Verlag bringt aktuelle Wissenschaft in die Klassenzimmer. In einer beispielhaften Kooperation erstellen Wissenschaftler und Lehrkäfte gemeinsam spannende und abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten zu jeweils einem geowissenschaftlich relevanten Thema. Bereits erschienen ist ein Band zum Thema "Wasser", in Arbeit sind weitere Bände zu den Themen "Ressourcen" und "Naturgefahren"

Am 2.12. fand der 14. jährliche Barbaramarkt, organisiert von der AG Geowissenschaften und Öffentlichkeit, im Naturhistorischen Museum Wien statt. Im Rahmen von zwei Führungen wurden den zahlreichen Teilnehmern die neugestalteten prähistorischen Ausstellungsräume des NHM präsentiert. Der Abend wurde zuvor von Friedrich Barnikel eingeleitet, der vor interessierten Lehrkräften der AHS, NMS sowie Biologen und Geographen im Rahmen des 9. Barbaraseminars einen Vortrag zum Thema "Ressourcen im geowissenschaftlichen Schulunterricht" hielt.

Jobbörse:

Mitglieder haben die Möglichkeit selbst Jobs zu inserieren.

Mitglieder haben die Möglichkeit eine Jobsuchenden-Seite zu erstellen. Diese ist auch für öffentliche Besucher auf der Homepage sichtbar.

Mitgliederplattform:

Mitglieder haben die Möglichkeit ein umfangreiches Benutzerprofil zu erstellen. Dies soll auch vor allem jungen Mitglieder (Studenten) helfen, ihren Ausbildungs- und Berufsweg anderen Mitgliedern ersichtlich zu machen. Außerdem können Mitglieder in ihrem Profil Interessen angeben, nach denen sie auch in der Mitgliedersuche nach Interessen gefunden werden können.

Downloads:

Eine stetig wachsende Sammlung an Tutorials/Skripten, Bildern, Exkursionsführern uvm.

Die Bewerbungsfrist für den "Preis für die beste vorwissenschaftliche Arbeit", die im Rahmen der Matura an österreichischen AHS zu verfassen ist, läuft für das aktuelle Schuljahr 2015/2016 noch bis 30. Juni 2016.

Alle Infos zu diesem Preis und die Bewerbung gibt es auf der Seite der AG "Geowissenschaften, Schule und Öffentlichkeit".

Der im vorigen Schuljahr 2014/2015 erstmals verliehene Preis ging an Teja Stüwe und Tibor Döme.

Sind Sie paläontologisch fit oder ein Fossil?
2015 gab es jede Menge Entdeckungen und neue Erkenntnisse: Testen Sie Ihr Wissen http://derstandard.at/2000027947222/
(Der Standard, 27.12.2015)

Dezember-Dinos: Die letzten Dinosaurierfunde 2015
Noch ein Triceratops-Verwandter im Hundeformat sowie ein graziler Cousin des Iguanodons
http://derstandard.at/2000027979922/
(Der Standard, 26.12.2015)

Als der Weihnachtsstern in England aufschlug
Am Weihnachtsabend 1965 schlug im englischen Barwell ein Meteorit ein. Fünfzig Jahre später kehrte ein großes Stück des Himmelskörpers für einen Tag nach Hause zurück
http://derstandard.at/2000028020186/
(Der Standard, 23.12.2015)

Neues Gestein auf dem Mond entdeckt
Vor gut zwei Jahren landete die chinesische Sonde Chang'e-3 auf dem Mond. Nun weisen Gesteinsanalysen auf eine neue Art von Basalt hin
http://derstandard.at/2000027973351/
(Der Standard, 22.12.2015)

Neues Tunnel-Know-how aus dem Erzberg
Das "Zentrum am Berg" am Erzberg soll helfen, Forschungsfragen rund um Tunnelbau und Geowissenschaften zu beantworten. Auch Rettungskräfte sollen dort unter Realbedingungen üben
http://derstandard.at/2000027559436/
(Der Standard, 20.12.2015)

Solnhofen: Ein Panoramafenster in eine vergangene Welt
Die Fossilien der Plattenkalke von Solnhofen gehören zum Schönsten und Spektakulärsten, was die Paläontologie zu bieten hat
http://derstandard.at/2000027746361/
(Der Standard, 19.12.2015)

Geochemie: Grönland war einmal grün und eisfrei
Irgendwann in den vergangenen 1,25 Millionen Jahren lag das Gestein im Zentrum der Insel in freiem Licht, das verraten Isotopen in einem Bohrkern.
http://diepresse.com/home/science/4888995/
(Die Presse, 16.12.2015)

USA geben Microraptor-Fossil an China zurück
Kreidezeitliches Fundstück war ebenso wie eine Reihe antiker Artefakte illegal importiert worden
http://derstandard.at/2000027348606/
(Der Standard, 11.12.2015)

Kurz und heftig: Der jüngste Ausbruch des Ätna im Zeitraffer
Am 3. Dezember ereignete sich die stärkste Ätna-Eruption seit Jahrzehnten.
http://derstandard.at/2000027121910/
(Der Standard, 08.12.2015)

Anthropozän: Experten diskutieren Einführung eines neuen Erdzeitalters
Der Mensch hat enormen Einfluss auf die Prozesse der Erde – doch ist es sinnvoll, deshalb das "Anthropozän" auszurufen?
http://derstandard.at/2000027114151/
(Der Standard, 07.12.2015)

Seltener Fund: Ein Dino vom Kontinent Appalachia
Paläontologen untersuchen das Kieferfragment eines nur hundegroßen Verwandten von Triceratops
http://derstandard.at/2000026747413/
Der Standard, 05.12.2015)

Blutgefäße in 80 Millionen Jahre altem Dino-Fossil sichtbar
Brachylophosaurus canadensis offenbart der Forschung einen Teil seines Innenlebens
http://derstandard.at/2000026781685/
(Der Standard, 05.12.2015)

Erdbeben in Wien? Selten, aber möglich
Seismologe rät, Bruchlinien besser zu erforschen
http://diepresse.com/home/science/4881466/
(Die Presse, 04.12.2015)

Königin Amidala als Huftier
Ein Fossil aus Spanien mit "Star Wars"-Bezug
http://derstandard.at/2000026911835/
(Der Standard, 03.12.2015)

"Kurzer, aber heftiger Ausbruch": Ätna behindert Flugverkehr
Asche ging über Messina und Reggio Calabria nieder
http://derstandard.at/2000026887741/
(Der Standard, 03.12.2015)

Schweres Erdbeben in Wien möglich
Tief unter dem Wiener Becken gibt es Bruchlinien und Störungssysteme, die groß genug sind, um ein verheerendes Erdbeben auszulösen
http://science.orf.at/stories/1765053/
(ORF, 02.12.2015)

Experte: Starke Erdbeben im Wiener Becken sind selten, aber möglich
Seismologe Kurt Decker: Jahrhundertelange Inaktivität führte zu falscher Einschätzung des Risikos 
http://derstandard.at/2000026815805/
(Der Standard, 02.12.2015)

Permafrostboden wird verschwinden
Auf der Jamal-Halbinsel im Nordwesten Sibiriens wurde die Null-Grad-Grenze im Boden heuer bei bis zu 150 Zentimetern gemessen, in den 1980er-Jahren lag sie noch 30 Zentimeter höher. 
http://science.orf.at/stories/1765057/
(ORF, 02.12.2015)

Ein rätselhaftes Urwesen mit unerwartetem Fressverhalten
Modellberechnungen zeigen, dass die ersten Ökosysteme der Erde komplexer waren als bisher gedacht
http://derstandard.at/2000026748367/
(Der Standard, 01.12.2015)

Erstmals wurde heuer (2015) von den österreichischen geowissenschaftlichen Gesellschaften der „Preis für die beste vorwissenschaftliche Arbeit im Bereich Erdwissenschaften“ ausgeschrieben. Wegen der Ausgewogenheit in Qualität und Umfang hat die Jury zwei Erste Preise zu je € 500,- an Teja Stüwe vom Akademischen Gymnasium in Graz und an Tibor Döme vom Bundesgymnasium Tamsweg vergeben. Beide Arbeiten waren bereits von der jeweiligen Schulkommission mit „Sehr gut“ beurteilt worden.

Die Arbeitstagung 2015 der Geologischen Bundesanstalt, die vom 21. bis 25. September im Schloß Pichl, in Mitterdorf im Mürztal stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Hervorragend organisiert und unter der wissenschaftlichen Leitung von Ralf Schuster haben sich an die 100 Interessierte eine Woche lang bei Fachvorträgen, eindrucksvollen Exkursionen und ausgiebigen Diskussionen zur Geologie der Kartenblättern ÖK 103 Kindberg und ÖK 135 Birkfeld ausgetauscht. Die Forstliche Ausbildungsstätte Pichl war nicht nur ein ausgesprochen netter Gastgeber der Tagung sondern hat sich, mit ihrem Leiter Martin Krondorfer, auch an einem regen fachlichen Dialog im Spannungsfeld Forstwirschaft - Waldstandort - Geologie beteiligt.

Zu mehr Bildern auf der GBA-Homepage.

Zur Tagungsseite auf der GBA-Homepage.

 

Massenaussterben als Schlüsselmomente der Artenvielfalt
Wichtige neue evolutionäre Errungenschaften führten bei Landwirbeltier-Gruppen nicht unmittelbar zur Artendiversität - derstandard.at/2000026257927/Massenaussterben-als-Schluesselmomente-der-Artenvielfalt
http://derstandard.at/2000026257927/
(Der Standard, 29.11.2015)

Fossil zollt Henry Rollins' Muskeln Tribut
Britische Forscher stießen im Libanon auf das Fossil eines kreidezeitlichen Ringelwurms, das außerordentlich gut erhalten geblieben ist
http://derstandard.at/2000026118736/
(Der Standard, 25.11.2015)

Wegen Erdbeben in L'Aquila verurteilte Wissenschafter freigesprochen 
Oberstes Gericht in Rom bestätigte Urteil des Berufungsgerichts 
http://derstandard.at/2000026217656/ 
(Der Standard, 22.11.2015) 

Fast 400 Millionen Jahre alter Wald entdeckt  
http://derstandard.at/2000026020367/?_slide=9
(Der Standard, 22.11.2015)

Zweitgrößter Diamant der Welt in Botswana entdeckt 
In einer Mine im Süden Afrikas ist der größte Rohdiamant seit einem Jahrhundert gefunden worden
http://derstandard.at/2000026052351/
(Der Standard, 19.11.2015)

Fund zeigt: Drei Ursäugetiere waren in Wahrheit nur eines 
170 Millionen Jahre alter Fund auf schottischer Insel präzisiert unser Wissen um Europas Säugetiere im Jura 
http://derstandard.at/2000025898787/
 (Der Standard, 17.11.2015)

Schon vor dem Menschen könnten Klimaumwälzungen rapide abgelaufen sein
Laut einer aktuellen Studie verzerrt der Skalierungseffekt unsere Wahrnehmung vergangener Katastrophen 
http://derstandard.at/2000025548219/ 
(Der Standard, 15.11.2015)

Sonderausstellung "Planet 3.0" im Naturhistorischen Museum
Eine Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum macht deutlich, wie sehr der Mensch und alle anderen Lebewesen von halbwegs stabilen Umweltbedingungen abhängig sind 
http://diepresse.com/home/4866666/ 
(Die Presse, 14.11.2015)

The Times They Are a-Changin'
Wohin führt der Klimawandel? In der neuen Ausstellung "Planet 3.0" im NHM ist ein Blick in die Vergangenheit und Zukunft der Klimageschichte möglich 
http://derstandard.at/2000025544563/ 
(Der Standard, 11.11.2015)

Apatosaurus durchbrach vermutlich schon vor dem Menschen die Schallmauer
Aktuelle Experimente zeigen, dass der Urzeitriese seinen Schwanz wie eine Peitsche knallen lassen konnte 
http://derstandard.at/2000025012523/ 
(Der Standard, 08.11.2015)

Bergbau in Hallstatt: Der Trick mit dem Hüftknick
Hans Reschreiter versucht mit experimenteller Archäologie Licht ins Dunkel der jahrtausendealten Stollen im Hallstätter Salzberg zu bringen 
http://derstandard.at/2000024979586/ 
(Der Standard, 06.11.2015)

Diamanten könnten häufiger entstehen als gedacht
US-Wissenschafter entdecken bisher unbekannten Vorgang, bei dem die kostbaren Edelsteine ohne Redox-Reaktion wachsen 
http://derstandard.at/2000025161794/ 
(Der Standard, 05.11.2015)

Tsunamis im Korneuburger Becken 
Prähistorische Meeresbucht beherbergte vor 17 Millionen Jahren Haie, Rochen, Seekühe und Alligatoren
http://derstandard.at/2000024937905/
(Der Standard, 04.11.2015)

Ursprünglich konnten alle vierfüßigen Wirbeltiere verlorene Körperteile nachwachsen lassen 
Aktuelle Studie lässt vermuten, dass die Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren ging 
http://derstandard.at/2000024902725/
(Der Standard, 01.11.2015)


 

"Und jede Höhle fühlt sich anders an"
Zahlreiche Disziplinen befassen sich mit dem – nur teilweise erstarrten – Leben unter der Erde. Eine neue Publikation widmet sich der Wissenschaftsgeschichte in der Monarchie und der Ersten Republik
http://diepresse.com/home/4855700/
(Die Presse, 30.10.2015)

Es war einmal ... der Gibbon
Paläontologen gruben ein 11,6 Millionen Jahre altes Affenfossil aus, das unsere Vorstellung davon ändern könnte, wie der älteste Vorfahre von Menschen und Menschenaffen aussah
http://derstandard.at/2000024753441/
(Der Standard, 29.10.2015)

Gefräßige Räuber hielten die Riesen in Schach
Was die eiszeitliche Megafauna davon abhielt, die Landschaft leerzufressen, war bisher ein Rätsel. US-Forscher glauben nun eine Antwort gefunden zu haben
http://derstandard.at/2000024685776/
(Der Standard, 28.10.2015)

Rätselhafter fossiler Farbstoff erwies sich als Antibiotika-ähnlich
Wissenschafterteam aus Göttingen und Linz entschlüsselt atomaren Aufbau von Überresten aus dem Jura
http://derstandard.at/2000024217860/
(Der Standard, 21.10.2015)

Ausgestorbene Schildkröte hatte eine "Schweineschnauze"
Paläontologe: "Es ist eine der seltsamsten Schildkröten, die je gelebt haben"
http://derstandard.at/2000024281666/
(Der Standard, 21.10.2015)

Zähne und Schuppen von Wirbeltieren haben verschiedenen Ursprung
Aktuelle Studie mit Wiener Beteiligung bringt klassische Evolutionstheorie der Wirbeltiere ins Wanken
http://derstandard.at/2000023594243/
(Der Standard, 18.10.2015)

Dino-Babys im "Drachengrab" gefunden
Forscher stoßen in der Wüste Gobi auf ein Gelege von Saurolophus angustirostris aus der späten Kreidezeit
http://derstandard.at/2000023936948/
(Der Standard, 18.10.2015)

Alpen wurden in die Höhe gezogen
Nach Ansicht von zwei Forschern sind die Alpen nicht durch das Zusammenpressen von Kontinentalplatten gebildet, sondern quasi in die Höhe gezogen worden. Das widerspricht gängigen Theorien zur Alpenbildung. Von ihren Kollegen erwarten sie daher auch Skepsis
http://science.orf.at/stories/1763820/
(ORF, 16.10.2015)

Ursäugetiere waren weit entwickelt
Schon zur Zeit der Dinosaurier - vor 125 Millionen von Jahren - gab es hochentwickelte Säugetiere.Der rund 60 Gramm schweren Insektenfresser hatte ein stacheliges Haarkleid, mit dem der kleine Insektenspezialist wohl Feinde abgewehrt hat
http://science.orf.at/stories/1763751/
(ORF, 14.10.2015)

Igelfrisur: Älteste Gewebereste eines Säugetiers entdeckt
Forscher fanden 125 Millionen Jahre alte Überreste von Organen und Haarstrukturen eines Säugers. Der Fund strotzt geradezu vor gut erhaltenen Details
http://derstandard.at/2000023875648/
(Der Standard, 14.10.2015)

Waren die Saurier Warm- oder Kaltblüter?
Einige Dinosaurier konnten ihre Körpertemperatur möglicherweise aktiv mit Hilfe ihres Stoffwechsels regulieren
http://science.orf.at/stories/1763719/
(ORF, 13.10.2015)

Große Dinosaurier waren ziemlich heißblütig
Analysen von fossilen Sauriereiern legen nahe, dass die ausgestorbenen Reptilien ihre Körpertemperatur aktiv regeln konnten
http://derstandard.at/2000023680044/
(Der Standard, 13.10.2015)

Urpferd-Fötus zeigt Ähnlichkeiten mit heutigen Tieren
Fossil einer 2000 gefundenen trächtigen Stute wurde mit Röntgenstrahlen und Elektronenmikroskopen untersucht
http://derstandard.at/2000023362199/
(Der Standard, 12.10.2015)

Bisher unbekannte Meeresschildkröte aus dem späten Jura entdeckt
Fund im Schweizer Courtedoux – Thalassemys bruntrutana lebte vor rund 150 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000023483943/
(Der Standard, 10.10.2015)

Schnelle Gletscher graben tiefer
Schnell fließende Gletscher wie jene in gemäßigten Breiten formen die Landschaft Forschern zufolge viel stärker als langsame. Das erklärt, warum die langfristige Erosion in Polarregionen viel schwächer ist
http://science.orf.at/stories/1763597/
(ORF, 09.10.2015)

Bisher unbekannter Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt
2,6 Kilometer großer Meteorit traf die Erde vor 70 bis 400 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000023293455/
(Der Standard, 06.10.2015)

Ein Pestfloh, hundertmal so alt wie die Menschheit
Ein US-Entomologe glaubt in einem in Bernstein eingeschlossenen Floh eine uralte Variante des Pesterregers gefunden zu haben
http://derstandard.at/2000022981058/
(Der Standard, 05.10.2015)

Forscher bestimmen die Farbe 48 Millionen Jahre alter Säugetiere
Ausgestorbene Fledermausarten Palaeochiropteryx und Hassianycteris untersucht – das Ergebnis ist freilich wenig überraschend
http://derstandard.at/2000023135837/
(Der Standard, 02.10.2015)

Letztes Nachglühen der Vulkanhypothese
Seit Jahrzehnten liegen zwei Hypothesen im Clinch, was die Dinosaurier ausgerottet hat: ein Asteroid oder massiver Vulkanismus. Eine aktuelle Studie könnte zur salomonischen Lösung werden
http://derstandard.at/2000023094235/
(Der Standard, 01.10.2015)


 

Unterwasservulkane dürften Megabeben verhindert haben
Chile-Beben: Forscher vermuten, dass kilometerhohe Vulkankegel Spannung zwischen zwei Erdplatten verringern
http://derstandard.at/2000023019216/
(Der Standard, 30.09.2015)


Fracking lässt die Erde beben
Etwa zweimal pro Jahr bebte im US-Bundesstaat Oklahoma bisher die Erde, über Jahrzehnte war das der Durchschnitt. Doch seit einiger Zeit registrieren Forscher täglich Erdbeben, 585 waren es im vergangenen Jahr
http://science.orf.at/stories/1763288/
(ORF, 28.09.2015)

Die unbekannte Kühltruhe der Erde
Bis vor kurzem wurde der Faktor Permafrost bei Klimamodellen kaum berücksichtigt. Eine globale Datenbank schafft nun neue Möglichkeiten
http://derstandard.at/2000022626247/
(Der Standard, 25.09.2015)

Dinosaurierfunde im hohen Norden Alaskas geben Rätsel auf
Die Entdeckung eines bislang unbekannten Hadrosauriers in Alaska überrascht. Die dortigen Lebensbedingungen in der Oberkreide waren nämlich alles andere als günstig
http://derstandard.at/2000022753492/
(Der Standard, 24.09.2015)

Standhaftes Ur-Reptil auf vier geraden Beinen
Bunostegos akokanensis lebte vor 260 Millionen Jahren im heutigen Niger – und dürfte das älteste bekannte Wirbeltier sein, das sich auf gestreckten Beinen fortbewegte
http://derstandard.at/2000022565823/
(Der Standard, 21.09.2015)

Asteroidenkollision: Doppeleinschlagskrater in Schweden entdeckt
Fragmente einer Asteroidenkollision zwischen Mars und Jupiter trafen heutiges Schweden vor 458 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000022197639/
(Der Standard, 14.09.2015)

Älteste fossile Meeresschildkröte in Kolumbien entdeckt
Desmatochelys padillai dürfte vor mindestens 120 Millionen Jahren gelebt haben
http://derstandard.at/2000021840231/
(Der Standard, 07.09.2015)

Antarktische Seen liefern Hinweise zur Frühzeit des Lebens
Aktuelle Beobachtungen lassen vermuten, wie sich Organismen erstmals an Sauerstoff angepasst haben
http://derstandard.at/2000021698347/
(Der Standard, 05.09.2015)

Riesenskorpione bevölkerten einst die Meere
Forscher haben in den USA die Überreste eines gigantischen Skorpions entdeckt. Die bis zu 1,70 Meter langen Tiere bevölkerten vor 460 Millionen Jahren die Meere
http://science.orf.at/stories/1762418/
(ORF, 01.09.2015)

Ein Skorpion in Menschengröße
Gewaltiger, räuberischer Meeresbewohner in einem Meteoritenkrater im Nordosten der USA entdeckt – Fossil ungewöhnlich gut erhalten
http://derstandard.at/2000021540552/
(Der Standard, 01.09.2015)

Wie sich die Landschaft nach Erdrutschen selbst heilt
Forscher untersuchten, wie steil liegende Erd- und Gesteinsmassen nach Beben wieder zur Ruhe kommen
http://derstandard.at/2000021246776/
(Der Standard, 31.08.2015)


Naturhistorisches Museum auf der Jagd nach Meteoriten
Spezialkamera am Dach des NHM installiert – Pilotprojekt für österreichweites Netzwerk
http://derstandard.at/2000021536713/
(Der Standard, 31.08.2015)

Naturhistorisches Museum auf der Jagd nach Meteoriten
Spezialkamera am Dach des NHM installiert – Pilotprojekt für österreichweites Netzwerk
http://derstandard.at/2000021536713/
(Der Standard, 31.08.2015)

Wie Ankylosaurus zu seiner "Abrissbirne" kam
Kanadische Wissenschafter rekonstruierten die Entwicklung der gewaltigen knöchernen Keule am Schwanzende des Pflanzenfressers
http://derstandard.at/2000021537467/
(Der Standard, 31.08.2015)

Als die Erde noch ein Schneeball war
Zwei neue Studien beschäftigen sich mit Anfang und Ende der Ära, in der die Erde beinahe ganz von Eis bedeckt war
http://derstandard.at/2000021251753/
(Der Standard, 30.08.2015)

Forscher weisen Pigmentzellen in fossilen Dinosaurierfedern nach
Studie könnte die jahrelange Diskussion beenden, ob Fossilien Rückschlüsse auf einstige Färbung des Federkleids enthalten können
http://derstandard.at/2000021372932/
(Der Standard, 29.08.2015)

Hangrutschungen besser abschätzen
Forscher arbeiten an Simulationsmethoden, um die Gefahr berechenbar zu machen
http://diepresse.com/home/science/4808899/
(Die Presse, 29.08.2015)

Was bei einem Tsunami im Mittelmeer geschieht
Was passiert, wenn dort heute ein Tsunami auftritt, haben Forscher nun per Computer simuliert
http://science.orf.at/stories/1762246/
(ORF, 28.08.2015)

So gefährlich sind Tsunamis im Mittelmeer
Forscher ermitteln auf Basis neuer Modellrechnungen besonderes Risiko für Süditalien und Kreta – Zeit für Vorwarnungen bleibt kaum
http://derstandard.at/2000021444455/
(Der Standard, 28.08.2015)

Missing Link: Altweltbewohner in der Neuen Welt entdeckt
Kanadische Forscher legen 80 Millionen Jahre alte Fossilien eines Schuppenkriechtiers frei
http://derstandard.at/2000021415785/
(Der Standard, 28.08.2015)

Europas Seen haben sich noch nicht von der letzten Eiszeit erholt
Österreichische Forscher analysierten Verbreitungsdaten von Süßwasserschnecken in europäischen Binnenseen der letzten 23 Millionen Jahre
http://derstandard.at/2000021192332/
(Der Standard, 25.08.2015)

Einzigartig: Salamander in Bernstein eingeschlossen
Fund in der Dominikanischen Republik gibt Einblick in eine kleine Tragödie, die sich vor über 20 Millionen Jahren ereignete
http://derstandard.at/2000021032798/
(Der Standard, 24.08.2015)

Mammuts waren die erfolgreichsten Großsäuger ihrer Zeit
Die eiszeitlichen Dickhäuter besiedelten einst eine Fläche von mehr als 33 Millionen Quadratkilometern – mehr als jedes andere Großsäugetier der letzten Eiszeit
http://derstandard.at/2000020977059/
(Der Standard, 22.08.2015)

Katzen waren am Aussterben dutzender Hundearten schuld
Forscher analysieren Raubtierfossilien in Nordamerika und schließen daraus auf die Überlegenheit von Katzen als Jäger
http://derstandard.at/2000020635210/
(Der Standard, 22.08.2015)

Die Teilzeit-Symbionten der Tiefsee
Rund um vulkanische Quellen sind Schwefelbakterien und Riesenröhrenwürmer eine enge Lebensgemeinschaft eingegangen – doch die Bakterien schaffen's auch allein
http://derstandard.at/2000021085351/
(Der Standard, 22.08.2015)

Tiefseebakterien überleben Tod des Wirts
In den Körpern von Riesenröhrenwürmern wachsen Schwefelbakterien. Sie ernähren den darmlosen Wurm, der dadurch Wachstumsraten vergleichbar mit Krebszellen erreicht. Stirbt der Wirt, können sich die Bakterien aber auch im Freien vermehren.
http://science.orf.at/stories/1762044/
(ORF, 21.08.2015)

Die älteste bisher bekannte Blume blühte unter Wasser
Montsechia vidalii erblühte vor rund 130 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000020913127/
(Der Standard, 18.08.2015)

Evolution afrikanischer Säugetiere erfolgte kontinuierlich, nicht sprunghaft
Neue Analysen belegen, dass damit auch die Entwicklung des Menschen nicht maßgeblich von Klimaänderungen beeinflusst wurde
http://derstandard.at/2000020705646/
(Der Standard, 14.08.2015)

Mitten im größten Massenaussterben erblühte plötzlich das mikrobielle Leben
Untersuchungen von Kalksteinproben weisen auf schwere Auswirkungen auf marine Ökosysteme hin
http://derstandard.at/2000020233529/
(Der Standard, 08.08.2015)

Ein steinerner Balanceakt gibt Rätsel auf
Tonnenschwere Granitfelsen stehen seit Jahrtausenden im aktivsten Erdbebengebiet der USA, ohne zu kippen
http://derstandard.at/2000020311591/
(Der Standard, 05.08.2015)

Älteste Spuren komplexer Vermehrung
Rangeomorpha gehören zu den ältesten bekannten Organismen. Die mysteriösen Lebewesen reproduzierten sich vor 550 Millionen Jahren wie Erdbeeren
http://derstandard.at/2000020184995/
(Der Standard, 03.08.2015)

Rätselhafte Zwillingsvulkane mit unterschiedlichen Wurzeln
Forscher finden Erklärung, warum zwei nahe beieinander liegende Vulkane unterschiedlich zusammengesetztes Material ausstoßen
http://derstandard.at/2000019804216/
(Der Standard, 02.08.2015)

Beitrag des Menschen zum Anstieg des Meeresspiegels könnte geringer sein als gedacht
Aktuelle Studie zeigt: Einfluss natürlicher Ozeanzyklen auf Änderungen des Meeresspiegels wurden unterschätzt
http://derstandard.at/2000020020238/
(Der Standard, 01.08.2015)

70 Meter hohe Schwarze Raucher im Golf von Mexiko entdeckt
Schiffsexpedition auf der Suche nach den Ursachen des Temperatur-Maximums vor 54 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000019554398/
(Der Standard, 22.07.2015)

Die Evolution der Gesteine
Auch Mineralien haben Geschichte, sie wurde nur lang übersehen. Robert Hazen hat sie rekonstruiert und ihre stärkste Triebkraft identifiziert: Leben
http://diepresse.com/home/science/4779935/
(Die Presse, 18.07.2015)

Velociraptoren glichen eher Truthähnen
In Steven Spielbergs Erfolgsfilm "Jurassic Park" waren sie als böse, grüne, schuppenbedeckte Dinosaurier zu sehen, die Menschen fressen: Doch laut einer neuen Studie ähnelten Velociraptoren wohl eher großen, mit flauschigen Federn bedeckten Truthähnen
http://science.orf.at/stories/1760827//
(ORF, 17.07.2015)

Ein stattlicher Riese unter den geflügelten Zwergen
Der neu entdeckte Vogelvorfahre Zhenyuanlong suni ist der größte bekannte Dinosaurier mit derart üppigem Gefieder
http://derstandard.at/2000019262467/
(Der Standard, 16.07.2015)

Vier bisher unbekannte Tiefseevulkane vor Sydney entdeckt
50 Millionen Jahre alte Krater entstanden, als Australien und Neuseeland auseinanderbrachen
http://derstandard.at/2000019193652/
(Der Standard, 15.07.2015)

Rekordfund: Älteste Spermien der Welt gefunden
Forscher entdeckten in einem versteinerten Kokon eines Gürtelwurms Spuren von 50 Millionen Jahre alten Spermien
http://derstandard.at/2000019138195/
(Der Standard, 15.07.2015)

Die ältesten Spermien der Welt
Die fossilen Überreste sind 50 Millionen Jahre alt und wurden in der Antarktis entdeckt
http://science.orf.at/stories/1760696/
(ORF, 15.07.2015)

Vulkanausbrüche bremsten vorübergehend die Klimaerwärmung
Kleinere Vulkaneruptionen viel wichtiger für das Klima der Erde als bislang angenommen
http://derstandard.at/2000018724013/
(Der Standard, 11.07.2015)

"Römischer Beton" am Fuße des Vesuv
Ein Supervulkan schlummert nahe Neapel: Obwohl sich in diesem Gebiet die Erde immer wieder hebt, kommt es dort nur zu relativ leichten Erdbeben. Eine Studie liefert nun eine mögliche Erklärung
http://science.orf.at/stories/1760561/
(ORF, 10.07.2015)

Vulkanausbrüche beeinflussen Klima und Krisen
Vulkanausbrüche haben in Vergangenheit nicht nur für Kälteperioden, sondern auch für Krisen gesorgt. Hungersnöte, Pandemien und gesellschaftliche Umbrüche hängen direkt mit ihnen zusammen
http://science.orf.at/stories/1760518/
(ORF, 09.07.2015)

Der Sommer, der ein Winter war
Wissenschafter datierten 300 Vulkanausbrüche und konnten damit auch die weitreichenden Folgen – Kälteperioden und Hungersnöte – messen
http://derstandard.at/2000018810989/
(Der Standard, 08.07.2015)

Vulkane und Gezeiten mit Atomuhren überwachen
Hochpräzise Atomuhren könnten dazu benutzt werden, Prognosen über Vulkanausbrüche und die Reaktion der Erdkruste auf die Gezeiten zu treffen
http://derstandard.at/2000018650741/
(Der Standard, 06.07.2015)

Es gibt noch 340 Meteoritenkrater auf der Erde zu entdecken
Deutsche Forscher berechneten die Zahl der noch zu entdeckenden Einschlagstellen von Meteoriten auf der Erdoberfläche
http://derstandard.at/2000018652857/
(Der Standard, 06.07.2015)

"Jesus-Echse" lief schon vor 48 Millionen Jahren übers Wasser
In Wyoming entdecktes Fossil erhielt die Artbezeichnung Babibasiliscus alxi
http://derstandard.at/2000018539259/
(Der Standard, 05.07.2015)

Säbelzähne wuchsen spät, aber dafür umso schneller
US-Forscher untersuchten das berühmte Gebiss von Smilodon fatalis: Eckzähne wuchsen fast doppelt so schnell wie ein menschlicher Fingernagel
http://derstandard.at/2000018470454/
(Der Standard, 04.07.2015)

Warum haben Steine bunte Farben?
Mikroskopische Verunreinigungen und atomare Struktur entscheiden
http://diepresse.com/home/science/4769557/
(Die Presse, 03.07.2015)

Ein bunter Mix aus Urvogel und Raubsaurier
Eine Gruppe vogelartiger Saurier hat farbenprächtigen Zuwachs bekommen: Chinesische Forscher entdeckten gut erhaltene Überreste eines gefiederten Dinosauriers in der Provinz Jiangxi im Süden des Landes
http://science.orf.at/stories/1760387/
(ORF, 02.07.2015)

Extravaganter Verwandter des Oviraptors entdeckt
Der gefiederte Huanansaurus ganzhouensis lebte in der späten Kreidezeit im Süden des heutigen China
http://derstandard.at/2000018462878/
(Der Standard, 02.07.2015)

Säbelzähne wuchsen spät, aber gewaltig
Bis ihre mächtigen, knapp 20 Zentimeter großen Eckzähne vollständig ausgebildet waren, dauerte es ungefähr drei Jahre
http://science.orf.at/stories/1760337/
(ORF, 02.07.2015)

 

Internationaler Tag der Asteroiden widmet sich Bedrohung aus dem All
Am 30. Juni wird in Erinnerung an das Tunguska-Ereignis 1908 der erste internationale "Asteroid Day" begangen. Ziel ist Information und Aufklärung
http://derstandard.at/2000018262760/
(Der Standard, 30.06.2015)

Rätsel um verheerenden Schlammvulkan gelöst
Vor neun Jahren ereignete sich auf Java ein bis heute folgenreicher Schlammvulkan-Ausbruch. Nun klärten Forscher, wie es zur Katastrophe kam
http://derstandard.at/2000018262760/
(Der Standard, 29.06.2015)

Der späte König der Echsen
Fraß er Aas? Hatte er Federn? Tyrannosaurus rex ist noch immer für Rätsel gut. Die Forscher interessieren sich auch für seine bescheidenen Verwandten
http://diepresse.com/home/science/4764684/
(Die Presse, 27.06.2015)

Endlich weiß man, wo bei Hallucigenia vorne und hinten war
Der stachelbewehrte "Wurm mit Beinen" gab lange Zeit Rätsel auf – das Elektronenmikroskop verschaffte Klarheit
http://derstandard.at/2000018090490/
(Der Standard, 26.06.2015)

Altes Häutungstier: Hallucigenia hatte Zähne im Rachen
Ein skurriles Fossil aus der kambrischen Explosion wurde neu untersucht: Es hat ein – auch für Systematiker – interessantes Gesicht
http://diepresse.com/home/science/4762343/
(Die Presse, 24.06.2015)

Schildkröten: Doch keine urtümlichen Saurier
Paläontologen haben in Deutschland das Fossil der bisher ältesten Schildkröte der Welt gefunden. Wichtig ist dieser Fund nicht nur wegen des Alters von 240 Millionen Jahren, sondern auch wegen der Bedeutung für die Evolutionsgeschichte
http://science.orf.at/stories/1760128/
(ORF, 24.06.2015)

Urahn der Schildkröte entdeckt
Das Missing Link Pappochelys lebte vor rund 240 Millionen Jahren
http://derstandard.at/2000017979692/
(Der Standard, 24.06.2015)

Fürsorgliche Krokodilmutter: Wert eines Fossils erst nach 80 Jahren erkannt
US-Forscher untersuchte die 45 Millionen Jahre alten Überreste eines europäischen Krokodils
http://derstandard.at/2000017985094/
(Der Standard, 24.06.2015)

Dinosaurierfährten aus Deutschland auf der Spur
Die Rekonstruktion von Dinosaurierfußabdrücken aus Niedersachsen bringt Details über das dortige Leben im Oberjura ans Licht
http://derstandard.at/2000017673620/
(Der Standard, 22.06.2015)

Der Monsun beeinflusst sogar die Tektonik
Forscher stoßen auf eine bisher nicht gekannte Kopplung von klimatischen und tektonischen Prozessen
http://derstandard.at/2000017804974/
(Der Standard, 21.06.2015)

Das sechste große Massenaussterben der Erdgeschichte ist jetzt
So lautet zumindest der Befund einer aktuellen Studie, die Aussterberaten verglich. Ohne massives Gegensteuern werde die Erde Millionen Jahre zur Erholung brauchen
http://derstandard.at/2000017796675/
(Der Standard, 21.06.2015)

T-rex-Schädel in den Computertomografen gelegt
Skelett eines 66,4 Millionen Jahre alten Weibchens soll künftig in niederländischem Museum ausgestellt werden
http://derstandard.at/2000017799248/
(Der Standard, 21.06.2015)

Dinoschädel im XXL-Röntgengerät
Mit Hilfe der CT-Aufnahmen wollen die niederländischen Forscher vom Nationalmuseum "Naturalis Biodiversity Center" in Leiden kleinste Knochenteile des Dinosauriers etwa an der Nase nachweisen
http://science.orf.at/stories/1760018/
(ORF, 19.06.2015)

Die Geschwindigkeit der Steine messen
Wasser. Gesteins- und Schlammablagerungen gefährden Trinkwasser- und Stromproduktion, die sinkende Wassertiefe die Schifffahrt und Auen. Am größten künstlichen Fluss der Welt in Wien testen Forscher, wie sich dem entgegenwirken lässt
http://diepresse.com/home/science/4758731/
(Die Presse, 19.06.2015)

Mount Everest durch Erdbeben verschoben
Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Berges der Erde ist drei Zentimeter nach Südwesten gewandert
http://science.orf.at/stories/1759915/
(ORF, 16.06.2015)

Erdbeben verschob Mount Everest um ein paar Zentimeter
Laut chinesischer Kartografiebehörde ist der höchste Berg der Welt nicht nur geschrumpft, sondern auch gewandert
http://derstandard.at/2000017535243/
(Der Standard, 16.06.2015)

75 Millionen Jahre alte Dinoblutzellen entdeckt
Organische Überreste in Fossilien ausgestorbener Tiere haben bisher als absolute Ausnahme gegolten
http://science.orf.at/stories/1759677/
(ORF, 10.06.2015)

Region der Galapagos-Inseln war einst überraschend eruptiv
Forscher weisen für das Gebiet der heutigen Galapagos-Inseln zahlreiche starke Vulkanausbrüche vor 8 bis 16 Millionen Jahren nach
http://derstandard.at/2000016848085/
(Der Standard, 07.06.2015)

Stieg Leben aus dem Eis?
Vor der „kambrischen Explosion“, die auf einen Schlag die Vielzeller brachte, war der Planet rundum vergletschert, ein Snowball Earth
http://diepresse.com/home/science/4748635/
(Die Presse, 06.06.2015)

Künstlicher Fluss für die Forschung
Neues Forschungsgerinne an der Donau wird eröffnet
http://diepresse.com/home/science/4748154/
(Die Presse, 05.06.2015)

Dresden: Bauarbeiter finden Mammut-Stoßzähnchen
Experten durchforsten Fundstätte nun nach weiteren Überresten aus der Eiszeit
http://derstandard.at/2000016914316/
(Der Standard, 05.06.2015)

Urzeitlicher Vogelzwerg mit spektakulären Schwanzfedern
Paläontologen entdeckten in Brasilien die Überreste eines winzigen kreidezeitlichen Vogels
http://derstandard.at/2000016848216/
(Der Standard, 02.06.2015)

 

Die Österreichische Geologische Gesellschaft hat am 13. November 2014 ihre höchste Auszeichnung, die Eduard Suess-Medaille, Herrn Wolfgang Frisch (Tübingen/Wien) verliehen.

Im Rahmen der Pangeo 2014 wurden wieder zahlreiche Ehrungen verliehen. Der diesjährige Otto-Ampferer-Preis ging an Linda Lerchbaumer, Gerald Stern wurde mit dem Hans Höfer von Heimhalt-Preis ausgezeichnet und Michael Wagreich sowie Werner Piller wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Am Mittwoch, 11. September 2013, ehrte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer den Geologen Univ.-Prof. Dr. Josef Michael Schramm mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg. Die Österreichische Geologische Gesellschaft gratuliert herzlich!

Josef Michael Schramm war 40 Jahre verdienstvoll an der Universität Salzburg tätig und hat sich durch seine fundierten geologischen Beratungen der Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen im Land Salzburg große Verdienste erworben.
 

Verleihung des Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg an J.-M. Schramm --- © 2013 Land Salzburg, Landes-Medienzentrum

 

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn und Landesrat Hans Mayr überreichten das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg an Univ.-Prof. Dr. Josef Michael Schramm.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft bedauert den Tod (5. Oktober 2013) ihres Ehrenmitgliedes

Chefgeologe Dr. Otto THIELE

(1928 – 2013)

und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Herr Thiele hat im Rahmen seiner Tätigkeit an der Geologischen Bundesanstalt zahlreiche wichtige und bleibende Beiträge zur Geologie von kristallinen Arealen der Ostalpen, der Böhmischen Masse und Mittelasiens (z.B. Iran), aber auch zu Rohstoffen, z.B. Kohle geleistet. Eine ausführliche Würdigung der Verdienste unseres verstorbenen Ehrenmitglieds wird in einem der nächsten Hefte des Austrian Journal of Earth Sciences erscheinen.

Im Rahmen der Generalversammlung am 29. November 2012 wurden auf Grund herausragender Forschungsleistungen in den Geowissenschaften zwei hochverdiente Mitglieder der ÖGG geehrt, Wolfgang FRANK mit der Eduard-Suess-Medaille und Leopold WEBER mit der Ehrenmitgliedschaft.

 
Wolfgang FRANK - Franz Neubauer - Leopold WEBER

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihren Ampferer-Preisträger

Mag. Dr. Lorenz Keim

(02.02.1969 - 04.02.2012)

In seinen heimatlichen Bergen verstarb der allseits beliebte und fachlich hochgeschätzte Geologe Lorenz Keim durch einen Lawinenabgang; er hinterlässt seine Frau und drei Söhne.

Otto-Ampferer-Preise an Marcel FREHNER und Patrick GRUNERT

Im Rahmen der Fachtagung "PANGEO Austria 2012" in Salzburg wurden am 18. September 2012 auf Grund herausragender Forschungsleistungen in den Geowissenschaften zwei Otto-Ampferer-Preise an Marcel FREHNER und Patrick GRUNERT vergeben.

In großer Trauer teilen wir mit, dass

HR Univ.Lektor Dr. Walter Hannes Kollmann

(1949 - 2011)

am 17. Jänner 2011 plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

wHR Univ.Doz. Dr. Hermann Kohl

(04. Jänner 1920 – 30. Dezember 2010)

Hermann Kohl wurde am 04.01.1920 als Sohn eines Kriminalbeamten in Linz geboren. Nach der 1938 mit Auszeichnung abgelegten Matura und einer verkürzten Dienstpflicht im Reichsarbeitsdienst inskribierte er im Herbst 1938 an der philosophischen Fakultät der Universität Wien Geographie und bald auch Geologie. Im Herbst 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, zuerst bei der Artillerie, später bei der Heeresflak und Infanterie. Nachdem er im Februar 1946 aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, nahm er trotz schwieriger Bedingungen sein Studium sofort wieder auf. Im Herbst 1946 legte er die Lehramtsprüfung aus Geographie und Geschichte auf der Universität Graz ab und trat im folgenden Jahr das Lehramt am Bundesrealgymnasium in Linz an, wo er 24 Jahre lang tätig sein sollte.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

em.o.Univ.Prof. Dr. Walter Joseph Schmidt

(11. August 1923 – 2. April 2010)

Der international hoch angesehene Geologe Walter J. Schmidt promovierte 1949 unter L. Kober und F. Machatschki über die Matreier Zone. 1952 habilitierte er sich an der Technischen Hochschule in Wien (TU-Wien) für das Gebiet "Geologie mit besonderer Berücksichtigung der technischen Geologie". Mit 33 Jahren begann er seine internationale Karriere im Topmanagement internationaler Bergbaufirmen. 1976 folgt er einem Ruf als Ordinarius für Prospektion, Lagerstättenlehre und Mineralwirtschaft an die Montanuniversität Leoben. Von 1982 bis 1990 war er Kurator beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Von 1991 bis 1995 war er Vorsitzender der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, deren Ehrenmitglied er war. Am 15. November 1985 (135-Jahr Feier) wurde er zum Korrespondent der GBA ernannt. Die Geologenschaft wird sein Andenken stets ehrend bewahren.

Ladatio anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
gehalten von W. Janoschek im großen Hörsaal des Geologischen Instituts der Universität Wien am 15. Jänner 1998

Gleich drei Ehrungen durfte die Österreichische Geologische Gesellschaft am 19.09.2010 im Rahmen der heurigen Fachtagung "PANGEO Austria 2010" in Leoben vergeben: eine Ehrenmitgliedschaft an HR Univ.-Prof. Dr. Hans-Peter Schönlaub sowie den Otto-Ampferer-Preis an Dr. Cornelius Tschegg und Dr. Ulrike Exner.

Am 04. Oktober 2009 verstarb Dr. Marcel Lemoine, Professor an der Ecole des Mines de Paris und Forschungs-Direktor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) Pairs, sowie korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.

Tabellarischer Lebenslauf

Epoux de Jeannine Collardey, soeur de Jean Collardey (de la promotion 1943 de l'Ecole des Mines de Paris qui fut aussi celle de Georges Charpak, prix Nobel).

Ecole des Mines de Paris (promotion 1945). Docteur es Sciences.

Am 01. März hat Dr. Peter Seifert sein Amt als Direktor der Geologischen Bundesanstalt (GBA) und damit die Nachfolge von Dr. Hans-Peter Schönlaub angetreten.

Peter Seifert wurde 1954 in Wien geboren. Sein Studium der Erdwissenschaften mit Geologie im Hauptfach und Paläontologie im Nebenfach schloss er mit einer sedimentologischen Dissertation über das Eozän der Waschbergzone in Niederösterreich bei Prof. A. Tollmann ab. Bereits während des Studiums kam er in Kontakt mit der OMV, deren Team er 1981 verstärkte. Seine Arbeit als Explorationsgeologe bei der OMV AG führte in unter anderem nach Calgary (Canada), London, Tripoli (Libyen) und Tirana (Albanien). In jüngerer Zeit erstreckte sich seine Tätigkeit über Südosteuropa, Russland und Kasachstan, Usbekistan und die Türkei. Zuletzt war Peter Seifert General Manager bei OMV PETEX im Nordirak, wo er den Aufbau des lokalen OMV-Büros in Erbil leitete.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Rudolf Trümpy

(16. August 1921 - 31. Jänner 2009)

Am 31. Jänner 2009 ist Dr. Rudolf Trümpy im 88. Lebensjahr friedlich im Schlaf verschieden. Mit ihm ist einer der besten Kenner der Geologie der Alpen von uns gegangen.

Rudolf Trümpy wurde am 16. August 1921 in Glarus geboren. In den späten 1940er-Jahren promovierte er an der ETH Zürich mit einer Studie über den Lias der Glarner Alpen. Sein Postdoktorat verbrachte er zwischen 1947 und 1953 in Lausanne, bevor er 1953 zum Professor für Geologie an der ETH Zürich berufen wurde. Drei Jahre später wählte ihn die Universität Zürich zum Professor ad personam für Stratigraphie. Diese Doppelprofessur besetzte Rudolf Trümpy bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1986.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Rudolf Oberhauser

(14. September 1926 - 05. August 2008)

In der Nacht vom 04. auf 05. August 2008 verstarb der Geologe Dr. Rudolf Oberhauser im 82. Lebensjahr. Die Österreichische Geologische Gesellschaft verliert mit ihm einen hervorragenden Wissenschaftler, der sich wie kein anderer um die erdgeschichtliche Erforschung Vorarlbergs, aber auch des übrigen Österreichs verdient gemacht hat.

Im Rahmen der DEUQUA Tagung 2008 in Wien wurde Univ.Prof. Dr. Dirk van Husen für seine Verdienste um die Erforschung des Quartärs in den Ostalpen am 02. September mit der Albrecht Penck-Medaille ausgezeichnet.


Verleihung der Albrecht Penck-Medaille an Dirk van Husen durch die Präsidentin der DEUQUA, Margot Böse


Die Medaille wurde ihm von der Präsidentin der DEUQUA Prof. Margot Böse überreicht.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft ehrte am 23. September 2008 im Rahmen der Fachtagung "PANGEO AUSTRIA 2008" in Wien verdiente Mitglieder:

Dr. Wolfgang Schlager erhielt die Eduard Suess-Gedenkmünze und Andrea Brigitte Rieser sowie Michael C. Meyer wurde der Otto-Ampferer-Preis verliehen.

Die American Association of Petroleum Geologists (AAPG) führt heuer zum 2.Mal den Imperial Barrel Award (IBA) durch, einen auf "real data" fußenden Petroleum-Exploration Wettbewerb für Studententeams.

In einem virtuellen Datenraum werden den Teams 3D-Seismik, Bohrungs- und Regionalgeologie-Informationen bereitgestellt. An Hand dieser Datensätze (den Teams wurden entweder Daten aus der norwegischen Nordsee oder aus dem Cooper Basin in Australien zugelost) sind von den Teams (in der Rolle einer fiktiven Ölfirma) nach eingehender Evaluierung, wofür rund 6 Wochen zur Verfügung standen, Empfehlungen hinsichtlich Einstieg und mögliches Arbeitsprogramm zu erarbeiten. Unter aktiver Einbindung jedes einzelnen Team-Mitglieds werden die Ergebnisse in einer 25-minütigen Präsentation der Jury vorgestellt und in einer etwa 15-minütigen Diskussion mit den Jury-Mitgliedern verteidigt.mJedes Team umfasst fünf Studenten, denen ein Berater (i.a. ein Uni-Lehrer) zur Seite steht. Klare Spielregeln geben die Aufgabenstellung des Teams und jene des Beraters vor.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Mitglied

Univ.Prof. Dr. Erich Schroll

(08. Dezember 1923 - 24. Februar 2008)

Der Doyen der geochemischen Forschung in Österreich Erich Schroll wurde in Wiener-Neustadt geboren, wo er auch die Schule absolvierte. Im Herbst 1945 begann er sein Studium an der Universität Wien das er 1950 bei Felix Machatschki und Hans Leitmeier als Doktor der Philosophie (Hauptfach Mineralogie & Petrographie, Nebenfach Geologie) abschloss. Von 1953 bis zu seiner Pensionierung mit Ende 1989 war Schroll an der Bundesversuchs- und Forschungsanstalt Arsenal (BVFA), zuletzt in leitender Position, angestellt. Am 15. November 1985 wurde Schroll zum korrespondierenden Mitglied der Geologischem Bundesanstalt ernannt. Die Geologenschaft wird sein Andenken stets ehrend bewahren.

Mit Godfrid Wessely ehrt das Land Niederösterreich einen seiner profiliertesten Geologen, der nicht nur mit der Oberflächengeologie des Landes vertraut ist, er kennt aus seiner beruflichen Tätigkeit als Chefgeologe der Österreichischen Mineralölverwaltung auch den geologischen Tiefbau der bedeutenden geologischen Strukturen Niederösterreichs wie dem Wiener Becken, der Waschberg- und Molassezone und im Besonderen die kalkalpinen Bereiche.

Bereits in seiner Dissertation beschäftigt er sich mit einem Angelpunkt der Alpen / Karpatengeologie, mit den Hainburger Bergen und klärt dabei ebenso die tertiäre und quartäre Landschaftsgeschichte. Diese geologischen Aufnahmen setzt er als auswärtiger Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt auf den Kartenblättern Baden, Neulengbach, Obergrafendorf, Hohenberg, Eisenerz und St. Pölten fort. Auf diesen Kartenblättern sind es vor allem die alpinen Bereiche die er bearbeitet, wobei ihm das Verständnis der Oberflächengeologie und die Tiefbohrungen zu Erkenntnissen führen, die nur aus der Zusammenschau beider Dimensionen möglich sind.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Alexander Tollmann

(27. Juni 1928 - 08. August 2007)

Am 24. 8. 2007 haben wir am Friedhof Gersthof einen ganz Großen der Wissenschaft und der Umweltbewegung zu Grabe getragen.

Akademischer Werdegang

Geboren am 27. 6. 1928 in Wien und aufgewachsen in einer Zeit bedrängender wirtschaftlicher Not, konnte er in den letzten Kriegstagen einer Einberufung zur Wehrmacht nur knapp entkommen. Doch dadurch war es ihm möglich seine Schulausbildung ohne Unterbrechung durch Kriegsdienst und möglicher Kriegsgefangenschaft im Juni 1946 planmäßig mit der Matura (die er mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierte) abzuschließen.

Im Jahr 2007 ehre die Österreichische Geologische Gesellschaft im Rahmen des Festakts zu ihrem 100-jährigen Bestehen drei verdiente Mitglieder. Emer. Univ.Prof. Dr. Erich Thenius wurde die Eduard-Sueß-Gedenkmünze verliehen, während Univ.Prof. Dr. Wolfgang Frisch (Univ. Tübingen) und Emer. Univ.Prof. Dr. Fritz F. Steininger zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Die Österreichische Geologische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied

Christof Exner

(20. März 1915 - 16. April 2007)

Christof EXNER Ritter von Erwarten wurde am 20. März 1915 in Innsbruck als Sohn des Univ.-Prof. Dr. Felix Exner v. Erwarten (Meteorologe und Physiker) und der Baroness Christiana, geb. Popp v. Böhmstetten, geboren. Nach dem Besuch des Humanistischen Gymnasiums studierte er von 1933 bis 1939 an der Universität Wien Geologie und Petrographie, wo er 1927 als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt wurde. 1939 promovierte er mit einer Dissertation bei Prof. L. Kober zum Dr. phil. Im selben Jahr erfolgte seine Verehelichung mit Gertha Brachtel. 1939 sowie von 1945 bis 1950 war er als Assistent am Geologischen Institut der Universität Wien tätig. Von 1950 bis 1958 war er Chefgeologe an der Geologischen Bundesanstalt. 1958 wurde Christof Exner a.o. Univ.-Prof. und Mitvorstand (mit Prof. E. Clar) am Geologischen Institut. Ab dem Jahr 1964 war er o. Univ.-Professor. Die kristallinen Einheiten in Österreich bildeten den Schwerpunkt seiner Arbeiten. Sein wissenschaftliches Werk umfasst über 230 Publikationen, davon etwa 2/3 über die Geologie des Tauernfensters sowie eine große Zahl geologischer Karten samt Erläuterungen.

Prof. Exner war Mitglied zahlreicher (inter)nationaler geowissenschaftlicher Vereinigungen. So war er Träger der Eduard-Sueß Gedenkmünze und damit Ehrenmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.

Am 19. März 2007 wurde der Vorarlberger Geologe Dr. Rudolf Oberhauser von Landeshauptmann Herbert Sausgruber mit dem "Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg" ausgezeichnet. Die Österreichische Geologische Gesellschaft gratuliert Rudolf Oberhauser herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung!

Bereits während seiner Dissertation 1951 im Kanisfluh-Gebiet erkannte Rudolf Oberhauser, wie wichtig Mikrofossilien - und zwar die einzelligen Foraminiferen - für die zeitliche Einstufung von Gesteinsserien sein können. Seine Pionierarbeit und seine Erstbeschreibungen von Foraminiferen wurden zum unverzichtbaren Hilfsmittel für die altersmässige Zuordnung von Gesteinen der Kreide und des Paläogen und haben auch heute noch teilweise weltweite wissenschaftliche Bedeutung.

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